Karotten - Walnuss - Brot

Hallo Zusammen

Ich hab es gefunden, mein neues Lieblingsbrot. Es war überhaupt nicht geplant und ist eher zweckmäßig entstanden. Ich habe am Wochenende ein spezielles Pizzarezept probiert (Rezept folg) und hatte davon noch einen halben frischen Hefewürfel übrig. Da sich angebrochene Hefewürfeln leider nur sehr schlecht lagern lassen, dachte ich backe direkt noch etwas anderes damit. Im Buch “Einfach vegan backen” bin ich fündig geworden. Das Karotten – Walnuss – Brot sah so köstlich aus, das ich direkt loslegte und das Rezept mit leichten Abänderungen probierte.

Karotten - Walnuss - Brot

Und glaubt mir, das Brot schmeckt unverschämt gut. Es ist so saftig, auch noch am nächsten Tag. Länger hat es nicht gehalten, deswegen weis ich nicht wie es sich länger hält;) Die Karotten geben einen köstlichen Geschmack und die Walnüsse schmecken nicht nur toll, sondern geben auch noch etwas biss. Ich werde das Brot wahrscheinlich schon dieses Wochenende wieder backen, es schmeckt einfach so gut. 

Karotten - Walnuss - Brot

Karotten – Walnuss – Brot

  • 140 ml Sojamilch 
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 40 g Walnüsse
  • 2 EL geschmolzenes Kokosöl
  • 250 g Karotten
  • 1 EL Apfelessig
  • 250 g Vollkorn – Dinkelmehl
  • 100 g helles Dinkelmehl
  • Eine Prise Salz und Kokosblütenzucker

  1. Die Sojamilch in einem Topf leicht erhitzen, es sollte nur lauwarm werden. In eine kleine Schüssel geben und die Hefe hineinbröseln. Zudecken und 10 Minuten stehen und gehen lassen. Danach mit einem Rührbesen vermischen.
  2. Währenddessen die Walnüsse hacken und die Karotten raspeln. Den Essig über die geraspelten Karotten verteilen und etwas vermengen. 
  3. Das Kokosöl langsam in einem Topf zum schmelzen bringen.
  4. Das Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Salz und Kokosblütenzucker mischen. Die Milch – Hefe – Mischung, sowie das geschmolzene Kokosöl dazugeben und zu einem Teig rühren, dann kneten. Nun die geraspelten Karotten und gehackten Walnüsse hinzufügen und in den Teig einarbeiten.
  5. Zu einer Kugel formen und abgedeckt bei Raumtemperatur für 1 Stunde gehen lassen. (Trick: Ich stelle meine Schüssel in den ausgeschalteten(!) Herd und dann schalte ich nur das Licht ein. Die wärme der Lampe gibt genau die richtige Temperatur für den Hefebakterien und er geht wunderbar auf).
  6. Eine Springform mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl eingestäubten. Den Teig durchkneten und in die Springform geben, glatt streichen und nochmals abdecken und weitere 20 Minuten gehen lassen.
  7. Den Backkofen auf 190°C vorheizen. Die Oberfläche des Teiges mit einem Messer rautenförmig einritzen und dann mit etwas Sojamilch einpinseln.
  8. Nun das Brot, gemeinsam mit einer offenfeste Schüssel gefüllt mit etwas Wasser, für 40 – 45 Minuten backen.
  9. Herausnehmen und auskühlen lassen.
Ihr könnt den Teig auch nur mit Vollkornmehl backen. Ich hatte allerdings bisher dann öfters das Problem das das Brot nicht ganz so leicht und fluffig wird. Je nach Brot mag ich es gerne fest und kompakt, besonders bei kernigen Broten. Dieses sollte aber nicht so werden. Aber entscheiden selbst wie ihr es mögt, ihr könnt natürlich nur Vollkornmehl verwenden. Ansonsten könnt ihr natürlich noch andere Zutaten dazugeben. Ich werde z.B. beim nächsten Mal noch Leinsamen dazugeben (dann die Flüssigkeit etwas erhöhen). Ich kann mir auch vorstellen das Rosinen wunderbar in das Brot passen.

Karotten - Walnuss - Brot

Ich kann euch das Buch "Einfach Vegan Backen" übrigens wirklich empfehlen. Es hat sehr viele leckere Rezepte, von süss bis salzig. Kein Rezept ist gesund (bzw. mit Alternativen gebacken), aber das lässt sich ja nach Wunsch abändern, so mache ich das zumindest!
 
 Wenn ihr schon länger kein Brot gebacken habt, dann ab in die Küche, es lohnt sich=) Backt ihr öfters selbst Brot?

 Love, Krisi

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Hallo Claudia
      Ich habe es ganz vergessen dazu zuschrieben, wie blöd. Habe ich jetzt korrigiert! Ich habe 1/2 Hefewürfel verwendet!
      Liebe GRüsse,
      Krisi

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  2. Yep, jede Woche 2-3 Brote, je nach Bedarf. Eines davon ist für meine Schwester reserviert, die ein Brot-Abo bei mir gelöst hat. Backe allerdings nie mit Sojamilch, finde Hafermilch die wesentlich bessere Alternative. Von wegen hohem Sojakonsum und so. Angebrochene Hefewürfel lassen sich problemlos etwa 10 Tage lagern, wenn man sie wieder gut einpackt, mit einem Gümmeli das Papier fixiert und in einem kleinen, sauberen Konfiglas im Kühlschrank lagert. So trocknet die Hefe nicht aus und behält ihre Triebkraft.

    Liebe Grüsse

    P.S. Du hast die Hefemenge in der Zutatenliste vergessen.... ;-)

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    1. Hallo Cooketteria
      Wow das ist ja toll, ich bin schon möchtig stolz wenn ich alle paar Monate mal ein Brot backe, hihi;) Das mit dem Gummi ist einer guter Trick, bei mir sind die bisher immer unglaublich schnell ausgetrocknet!
      Danke für den Hinweis, habe es direkt korrigiert!
      LIebe Grüsse,
      Krisi

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  3. huiiii das sieht ja perfekt aus! ich liebe es total, mein brot selber zu backen, das rezept probiere ich gleich am wochenende. heute abend gibts übrigens endlich deine linsenbällchen in kokossoße, ich hab ja jetzt schon hunger :D

    Allerliebste Grüße an dich Liebes, deine Solenja ♥

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    1. Hallo Solenja
      DankeschöN=) Hach wie schön, ich hoffe es hat geklappt und sie haben dir auch so gut geschmeckt=)
      Liebe Grüsse,
      Krisi

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  4. Yay, ein Brotrezept! :) Hört sich super an die Kombi und ich wünschte ich könnte Walnüsse essen :(
    Dein Brot sieht wirklich schön luftig aus, so mag es ich gern :)

    Liebe Grüße,
    Patricia

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    1. Hallo Patricia
      Hach stimmt, du darfst ja keine Nüsse essen, so blöd:( Schmeckt natürlich auch ohne die Nüsse wunderbar;)
      Liebe Grüsse,
      Krisi

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  5. Es sieht auf jeden Fall schonmal total gut aus - als ich einmal den Versuch gewagt habe mit feuchten Zutaten zu backen hatte es unten dann so angeklebt, aber an sich backe ich gern selber Brot. Da weiß man einfach was drin ist und kann nach Lust und Laune (und Inhalt des Küchenschranks) variieren ;)

    Liebe Grüße
    Elsa :)

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    1. Hallo Elsa
      Dankeschön=) Mhhh, bei mir hat nichts geklebt. Das nächste Mal vielleich etwas mehr Mehl verwenden?
      Liebe Grüsse,
      Krisi

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  6. Verflixt, zu spät das Rezept entdeckt, sonst hätte ich es direkt ausprobiert. Nun wohnt in meinem Ofen gerade ein Rote-Bete-Brot, auf welches ich allerdings auch gespannt bin. Dieses hier werde ich aber gleich als nächstes testen, schon weil ich Walnüsse im Brot sehr mag. :o) Außerdem sieht es auf den Fotos so lecker aus, daß ich mir am liebsten gleich ne Scheibe ausdrucken und mit frischem selbstgemachten Aioli drauf verputzen möchte. ^^

    LG, Sven

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    1. Hallo Sven
      Haha, oh nein, das kenne ich;) Rote Beete Brot klingt aber auch klasse!=)
      Liebe Grüsse,
      Krisi

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    2. Huhu Krisi,
      heute habe ich es endlich geschafft, das Brot zu backen. Dabei bin ich über die fehlende Angabe gestolpert, wann das in den Zutaten angegebene Kokosfett zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu der Hefeproblematik hat danach offenbar noch niemand gefragt, was wohl bedeutet, daß es so klar und logisch ist, daß sich jede Nachfrage erübrigt. Egal, ich oute mich eben als unwissenden Amateurbrotbäcker. xD Ich hab's einfach mit der Hefemischung zum Teig gegeben und mitsamt der anderen Zutaten untergeknetet. So falsch kann's nicht gewesen sein, denn das Ergebnis ist absolut lecker geworden. :o)
      Aus der Not heraus (nicht genug Möhren im Kühlschrank -> merke: vorher wiegen, nicht nur schätzen) habe ich 100g Radieschen verwendet. Schmeckt man leider nach dem Backen so gut wie nix mehr davon; evtl. backe ich es das nächste mal als reines Radieschenbrot. Vielleicht dann noch statt Leinsamen gekeimte Radieschensamen untermischen... *laut denk* Das Brot inspiriert mich offensichtlich zu Experimenten. ^^
      Merci jedenfalls für das tolle Rezept!

      LG, Sven

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    3. Huhu Sven
      Uf, das ist unangehm, aber du hast recht, ich habe vergessen zu schreiben wann das Kokoöl dazukommt. Das werde ich gleich im Anschluss verbessern. Aber das mit der Hefe steht da, das musst du ausversehen überlesen haben;)
      Ich finds super, wenn mit meinen Rezepten experimentiert wird. Das inspiriert mich immer auch selbst, so wäre ich NIE darauf gekommen einfach Radieschen zu verwenden=) Und Radieschensamen klingen spannend, habe ich noch nie probiert=)
      Also danke nochmal für den Hinweis (ich muss in Zukunft meine Texte wohl nicht nur zweimal, sondern dreimal Probelesen) und sorry, aber ich bin froh das es trotzdem geklappt hat=)
      Liebe Grüsse,
      Krisi

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  7. Hallo.....das sieht echt lecker aus....eine Frage zur Hefe....bei uns gibt's den Würfel Hefe der hat 42 g. Sind die Hälfte also 21g nicht zu viel für die mehlmasse? Vielen Dank für das lecker Rezept schon mal! LG

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    1. Hallo Tina
      Dankeschön=) Mhh ehrlich gesagt habe ich genau die Menge verwendet und es ging wunderbar. Wenn du das Gefühl hast das es dir zu viel ist, kannst du ja etwas weniger verwenden=)
      Liebe Grüsse,
      Krisi

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  8. Wow....sehr lecker....gestern gebacken.....ein träumchen .....aber ohne walnusskerne,,..dafür mir 2 Löffeln cashewmus gepimpt.....wird auf alle Fälle in meine Sammlung aufgenommen.....freu mich auf neue brotrezepte....LG und eine schöne leckere Woche! Tina

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    1. Hallo Tina
      Hach das freut mich aber=) Gute Idee mit dem Cashewmus, muss ich auch mal probieren=)
      Liebe Grüsse,
      Krisi

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  9. Antworten
    1. Liebe Silvia, vielen Dank, dass freut mich aber=)
      Liebe Grüsse,
      Krisi

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