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Vegan an Ostern: Meine Top 5 Rezepte

Hallo Zusammen

Ich weis ja nicht wie es euch geht, aber ich liebe solche Top 5 (oder auch 10) Zusammenstellungen. Man hat eine schöne Übersicht und muss sich nicht lange durch einen, oder mehrere Blogs durchklicken! Natürlich sind solche Beitrage nicht die kreativsten, aber sie helfen einen weiter und man entdeckt schon wieder vergessene Rezepte wieder =)

Und deswegen ohne langes Drumherum, denn das Ostern schon bald vor der Tür steht wisst ihr ja selber, meine Top 5 Oster – Rezepte...

Meine Top 5 veganen Osterrezepte

1 . Schweizer Osterkuchen
Für mich ohne Frage eines meiner liebsten Rezepte, da ich es einfach sehr stark mit Ostern verbinde. Den Kuchen gibt und gab es bei uns zwar nie an den Feiertagen selber, aber ich habe ihn mir immer die Wochen davor gekauft, sicher einmal die Woche, hihi... ja ich gib´s zu. Seitdem ich vegan bin, geht das leider nicht mehr. Deswegen musste unbedingt eine vegane Version her und mit diesem Rezept ist das endlich gelungen. Seither backe ich es einmal im Jahr vor Ostern und dann genieße ich den Kuchen in volle Zügen und habe anschließend meine Lust danach befriedigt. Das hat übrigens auch den sehr angenehmen Nebeneffekt das ich viel Geld spare, und auch Kalorien, hihi;)


Karottenkuchen - Kekse

Hallo Zusammen

Einer meiner liebsten Haferflockenkekse sind diese Karottenkuchen – Kekse. Sie sind weich in der Textur, also nicht vergleichbar mit einem Butterkeks oder ähnlichen, und erinnern wie man es schon vermutet an Karottenkuchen. Ich habe vor zwei Jahren bereits ein ähnliches Rezept gepostet, aber da ich das Rezept mittlerweile schon lange überarbeitet habe, dachte ich es ist an der Zeit die neue Version zu posten.

Carrotcake Cookies

Die Karottenkuchen – Kekse sind glutenfrei und vollwertig. Sie sind natürlich gesüßt und ohne Zusatz Fett. Am Besten schmecken sie am selben Tag, da sie dazu neigen etwas auszutrocknen. In einer Luftdichten Verpackung die man in den Kühlschrank stellt, sollte das aber kein großes Problem sein! 

Carrotcake Cookies

Schweizer Osterkuchen - Ein veganes Rezept...

Hallo Zusammen

Na, seid ihr gut in die Sommerzeit gestartet? Viele Beschweren sich ja immer über die Uhrumstellung, ich nehme es gelassen, es bringt ja nichts sich aufzuregen! Ich finde auch, dass der Körper sich relativ schnell anpasst, wenn man die neue Zeit auch so übernimmt und dementsprechend ins Bett geht und aufsteht=)
Heute soll es aber eigentlich gar nicht um die Uhrumstellung gehen, sondern um Ostern. Ostern nähert sich nämlich rasant, wenn auch dieses Jahr viel später als letztes. Aber mir ist es recht, so ist es auch viel Frühlingshafter und hoffentlich schönes Wetter. Unsere Ostertradition hat sich im Laufe der Jahre aus verschiedenen Gründen etwas verändert, was geblieben ist, ist das sich der enge Familienkreis trifft und zusammen Zeit verbringt. Dieses Jahr werden wir wahrscheinlich das erste Mal ein Osterbrunch machen, vielleicht gibt es aber auch ein gemütliches Kaffee trinken. 

Eine Ostertradition in der Schweiz ist der Osterkuchen. Die Schweizer Osterkuchen bestehen aus einem Mürbeteig und einer Milchreis- oder Griesfüllung. Ich mag persönlich die Milchreisfüllung lieber und das heutige Rezept ist deshalb damit gebacken. Leider ist das Original alles andere als vegan, sondern mit viel Eiern, aber ich habe ihn immer geliebt. Und deswegen habe ich schon früh nach veganen Rezepten gesucht. Vor 2 Jahren habe ich ein Osterkuchen Rezept gepostet, das mit Eiersatz arbeitet. Das Rezept ist gut, aber es entspricht nicht mehr so ganz meinen Vorstellungen, da ich praktisch nicht mehr zu Eiersatzpulver greife und es die Eier lieber anderes ersetze. Die Rezeptidee für diesen Osterkuchen stammt von Rawsday und ich habe sie nur mit kleinen Abänderungen übernommen. 

Osterküchlein

Nusszopf | vegan und locker leicht

Hallo Zusammen

Inspiriert von meinen letzten LiebLinks – Alles aus Hefe habe ich mich direkt ans Werk gemacht und den Nusszopf nachgebacken.  Das gibt es bei mir übrigens selten. Nicht das ich etwas nachbacke, sondern das ich so schnell etwas nachbacke. Normalerweise speichere ich mir das Rezept ab und dann bleibt es da erst mal eine Weile. Und wenn ich dann wirklich gut bin, dann backe ich es nach, ansonsten bleibt es dort und wartet weiter. 

Veganer Nusszopf

Aber der Nusszopf sah so lecker aus, er musste direkt probiert werden. Ich habe ihn leicht abgeändert. Ich hatte keine frische Hefe, also habe ich getrocknete genommen. Das Weizenmehl habe ich zur Hälfte mit hellen Dinkelmehl ausgetauscht und zur anderen Hälfte mit Weizenvollkornmehl. Natürlich könnt ich dann auch einfach nur Dinkel- oder nur Weizenmehl verwenden. Aber bei Hefeteig bin ich mittlerweile dazu übergegangen beide Mehle zu mischen, so gefällt mir das Ergebnis am Besten. Und wir wollen ja auch mal das arme Weizen nicht verteufeln, einen gutes Bio Weizenmehl schadet keinen (sofern man natürlich nicht dagegen allergisch ist;)). Auch den Zucker habe ich ausgetauscht, gegen Birken – und Kokosblütenzucker. Achtung, solltet ihr mich frischer Hefe backen, funktioniert das nicht! Der Birkenzucker reagiert nicht mit der Hefe, und so kann sie sich nicht nähren!

Veganer Nusszopf

Ich habe übrigens die Nüsse teilweise nur grob gehackt, und teilweise sehr fein. Ich fand diesen Kontrast super lecker, ich kann mir aber vorstellen das dies nicht jedermanns Sache ist. Ihr könnt dann auch einfach schon die gemahlenen Nüsse verwenden und nicht die ganzen Nüsse kaufen und dann klein hacken. So erspart ihr euch natürlich auch einiges an Arbeit.
Die Menge ergibt ein großer Zopf, ich musste die Hälfte einfrieren. Ihr könnt also auch, falls ihr wie ich nur für 2 Personen backt, die Menge halbieren. Aber ich würde es auch nicht empfehlen, friert lieber einen Teil ein, er schmeckt so gut, hihi!

Veganer Nusszopf

Veganer Nusszopf

Hefeteig:

  • 250 g helles Dinkelmehl
  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • 50 g Birkenzucker
  • 250 ml Hafermilch
  • 1 Päckchen getrocknete Hefe
  • 50 g Kokosöl
  • 1 Prise Salz
Nussfüllung:

  • 250 (gehackte) Haselnüsse
  • 100 g (gehackte) Mandel
  • 4 EL Kokosblütenzucker, oder Rohrohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 Tasse Hafermilch
  • Ca. 1 – 2 EL Quitten- oder Aprikosenmarmelade (Oder Ahornsirup)

  1. Für den Teig die Mehle in eine große Schüssel sieben. Die trockenen Zutaten hinzufügen und vermengen. Die Hafermilch, gemeinsam mit dem Öl lauwarm erhitzen und zum Teig geben. Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Das dauert von Hand ca. 4 – 5 Minuten. Den Teig an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen. 
  2. Die Nüsse mit einem scharfen Messer klein hacken. In einer separaten Schüssel gemeinsam mit dem Kokosblütenzucker, Zimt und der Hafermilch vermischen.
  3. Nach einer Stunde den Teig nochmals durchkneten und dann rechteckig ausrollen, ca. in der Größe eines Backbleches. Ich habe meinen Teig direkt auf dem Backblech ausgerollt. Nun die Füllung auf den Teig verteilen, dabei an den Seiten ca. 2 cm Rand frei lassen. Den Teig von der langen Seiter her aufrollen und zum Schluss etwas festdrücken. Auch die zwei Enden leicht zusammendrücken, so dass keine Füllung mehr herausfällt. Wer den Teig noch nicht auf dem Backblech liegen hat, sollte dies nun tun. 
  4. Nun die Rolle von der Mitte des Teiges einmal längs aufschneiden und die beiden Enden jeweils übereinander legen bis ihr am Schluss angekommen seid. Die Enden untereinander falten. Das Gleiche wiederholt ihr auf der anderen Seite. HIER habt ihr eine tolle Videoanleitung (nicht von mir)!
  5. Den Zopf nun nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  6. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Zopf dann für 30 Minuten backen.
  7. Noch heiß mit der Marmelade bestreichen und auskühlen lassen, oder noch lauwarm servieren.
Es ging überraschend einfach en Zopf zu flechten, also lasst euch davon nicht aufhalten. Wenn dabei ein Teil der Füllung rausfallen sollte, ist es auch nicht schlimm. Einfach wieder vorsichtig einfüllen oder weglassen.  


Das war übrigens mein erster Zopf den ich jemals gebacken habe, und ich weis schon jetzt es war nicht der letzte. Es lohnt sich wirklich, und wie gesagt, wer keine Nüsse hacken möchte kann einfach die bereits gehackten/gemahlenen kaufen! Als nächstes werde ich nun einen Zopf mit Mohnfüllung probieren, mhhh.

Habt ihr schon Nusszopf gebacken?
Love, Krisi

Italienische Osterbrötchen

Hallo Zusammen

Zu einem schönen Osterfrühstück oder Brunch gehört für mich Hefegebäck. Egal ob als Zopf oder Brötchen, solange es ein luftig weicher Hefeteig ist, bin ich zufrieden. Deswegen hat mich sofort das Rezept für die italienischen Osterbrötchen aus dem Buch “Veganes Backen” gefallen. Natürlich ist das Rezept kein Original mehr, deswegen sind sie davon vielmehr inspiriert. Nach meiner Abwandlung sind es wahrscheinlich nur noch entfernt verwandte, aber wir wollen ja mal nicht so genau sein. Das Wichtigste ist doch das sie schmecken, und aus Hefeteig sind;)

Osterbrötchen, Vegane Osterbrötchen

Der Teig braucht einiges an Gehzeit, deswegen kann er auch gerne über Nacht einfach in den Kühlschrank gestellt werden. Das macht alles einfacher, besonders wenn ihr die Brötchen frisch am Morgen servieren wollt. Ich gebe euch dennoch das Rezept, wenn es nicht über Nacht gelagert wird. 

Osterbrötchen, Vegane Osterbrötchen

Italienische Osterbrötchen (ergibt ca. 6 – 8 Brötchen)
Vorteig:
  • 6 EL lauwarme Hafermilch
  • 1 Päckchentrockenhefe
  • 25 g Reissirup
  • 2 EL Dinkelvollkornmehl
Hauptteig:
  • 80 g getrocknete Feigen, in Wasser eingeweicht
  • 3 EL Rum
  • 250 g Dinkelmehl hell
  • 250 Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 170 ml Hafermilch
  • 80 g Sonnenblumenöl
  • 1 TL Vanillepulver
  • 60 g Reissirup & Extra zum Bestreichen
  1. Die Zutaten für den Vorteig in einer Schüssel verrühren, mit einem Tuch zudecken und an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen. (Bei mir ist der beste warme Ort der nicht angeschaltet Backofen. Nur das Licht einschalten, und es ergibt eine kuschlige Umgebung für den Teig.)
  2. Für den Hauptteig die eingeweichten Feigen in (sehr) kleine Stücke schneiden. Dem Rumdarüber geben und weiter ruhen lassen.
  3. Das Mehl in eine weitere Schüssel sieben und mit Salz und Kurkuma vermischen.
  4. Die Milch in einem Topf langsam erhitzen (nur lauwarm) und dann mit dem Öl und Sirup vermischen.
  5. Die eingeweichten Früchte zum Vorteig geben und verrühren.
  6. Den Vorteig zur Mehlmischung geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Mindestens 5 Minuten lang kräftig kneten, bis der Teig elastisch ist. (Das darf natürlich auch gerne die Küchenmaschine übernehmen, aber ich habe keine.)
  7. Das Teig in eine leicht eingeölte große Schüssel legen und mit einem feuchten Tuch bedecken. Nun mindestens 2 Stunden gehen lassen (oder über Nacht im Kühlschrank).
  8. Den Teig kurz durchkneten und dann in 6 -  8 gleichgroße Portionen teilen. Zu Kugeln formen, auf das vorbereitete Backblech legen und mit etwas (zimmerwarmer) Hafermilch bestreichen. Mit Folie abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  9. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Für 15 - 20 Minuten backen und dann noch heiß mit ein wenig Reissirup einpinseln.
Die Brötchen halten sich am besten, wenn sie an einem kühlen Ort in ein Geschirrtuch eingewickelt gelagert werden. Ihr könnt auch nur Dinkelmehl verwenden, aber ich habe die Erfahrung gemacht, das sie dann schneller austrocken. Wenn ihr alle am selben Tag esst, sollte das aber kein Problem sein. Zum Rezept: Anstelle des Reissirup könnt ihr auch jeden anderen Sirup verwenden. Der Rum kann durch Wasser ersetzt werden und das Kurkuma ist nur für die Farbe, kann also auch weggelassen werden, wenn ihr es gerade nicht nur Hand habt. 

Osterbrötchen, Vegane Osterbrötchen

Wenn ihr noch mehr Ideen braucht, was ihr für einen leckeres Osterfrühstück oder Osterbrunch servieren könnt, dann schaut mal bei meinen letzten LiebLinks vorbei. Da stelle ich euch sechs köstliche Rezeptideen vor. 
Love, Krisi

LiebLinks - Osterbrunch

Hallo Zusammen

Schon bald ist Ostern, es ist kaum zu glauben. Ich liebe Ostern. Ich kann glaube ich nicht sagen, dass ich es mehr liebe als Weihnachten, aber es liegt gleich auf. Ich verbinde so viele schöne und besondere Erinnerungen damit. Früher gab es ein klassisches Osterlamm zum Mittagessen, oft auch ein Kaffee trinken im Anschluss. Wir Kinder haben immer eine Kleinigkeit geschenkt bekommen, wirklich nur eine Kleinigkeit, aber für mich war es ein Highlight. 
Natürlich ist mittlerweile diese Tradition für mich nichts mehr, aber zum Glück geht es an Ostern nicht nur um das Essen und wir können uns auch einfach zum Kaffee trinken treffen;) 

Die letzten Tage hat es mich aber immer mehr gejuckt, ein Osterbrunch zu gestalten. Nicht mit der Familie, da ist nun das Kaffee trinken fest abgemacht, aber mit Freunden oder auch nur mit meinen Freund. Also habe ich nach Ideen gesucht und bin sehr schnell fündig geworden. Es gibt zahlreiche Rezepte, aber diese Ideen haben mir besonders gut gefallen.


  1. Wie süß sind den bitte diese Hasen – Pancakes. So einfach zu machen und so herzig. Das Ursprungsrezept ist nicht vegan, aber das ist ja gar kein Problem das abzuändern. Deswegen ist dieses Rezept wirklich für alle, egal ob Glutenfrei, vegan, paleo, was auch immer, es kann ohne Probleme abgeändert werden und wird wirklich jeden Gast ein lächeln auf das Gesicht zaubern. Besonders toll ist es natürlich auch für Kinder.
  2. In der Schweiz gibt es zu Osern, und natürlich auch schon ein paar Wochen davor, überall Osterkuchen zu kaufen. Und ich kenne keinen der sie nicht liebt, so köstlich. Die Füllung ist aus Reis oder aus Grieß, da unterscheiden sich die Rezepte, aber es schmeckt beides sehr gut. Das Rezept ist einfach und schnell zubereitet. Und manchmal, wenn ich ganz faul bin, dann kauf ich sogar einfach einen Bio – Teig und dann muss ich nur noch die Füllung machen. Das ist natürlich besonders praktisch, wenn für ein Brunch mehrere Sachen zubereitet werden.
  3. Dieses leckere Karotten – Walnuss – Brot kann natürlich auch einfach in Brötchenform gebacken werden. Die Karotten machen den Teig schön saftig und so bleibt das Brot auch mehrerer Tage. Es kann also problemlos ein Tag vorher gebacken werden. Und Karotten-Brot oder Brötchen passen doch einfach perfekt zu einem Oster-Brunch, oder?
  4. Und natürlich gibt es auch einen Karottenkuchen. Einfach weil´s so schön passt. Lecker ist er sowieso, ob an Ostern oder nicht, einer meiner Lieblingskuchen. Dieser ist unglaublich saftig und kommt ohne Industriezucker aus, zudem ist er etwas fettreduziert und liegt somit nicht schwer im Magen. Ich mag ja nicht so cremige Sahnetorten, deswegen passt dieser Kuchen perfekt. Auch er bleibt schön saftig und kann einfach ein Tag vorher gebacken werden. Nur die Creme die auf den Kuchen kommt, würde ich frisch zubereiten.
  5. Als ich diese Hasen gesehen habe, habe ich mich sofort verliebt. Ich liebe Hefeteig und die sehen so süß aus. Passt perfekt zum Osterbrunch, vielmehr gibt es da nicht zu schreiben;)
  6. Das Gleiche gilt für dieses etwas andere Osterlamm. Das ist mir ehrlich gesagt viel sympathischer als der steife Geselle, der in der Backform gebacken wird und überall zu kaufen gibt. Und wie gesagt, ich liebe Hefeteig, und dann kann sich einfach jeder immer wieder ein Stückchen runterzupfen. Das ist so wunderbar gesellig, genau passend für ein Osterfest.
Wie feiert ihr Ostern? Gibt es ein Brunch?
Love, Krisi

Saftiger Karottenkuchen

Hallo Zusammen

Ich liebe Karottenkuchen und esse ihn ganz untypisch NIE zu Ostern. Einfach weil er bei uns in der Familie kein Osterkuchen ist. Ich bringe Karottenkuchen auch überhaupt nicht mit Ostern zusammen, sondern einfach nur mit “lecker”;) Letztes Wochenende habe ich Karottenkuchen gebacken und lustigerweise passt es gerade ganz gut in die kommende Osterzeit. 

Karottenkuchen, Veganer Karottenkuchen
  
Das besondere an meinen Karottenkuchen ist nicht nur das er vegan ist, sondern natürlich auch ein bisschen gesünder als der klassische. Etwas weniger Fett, und der Zucker wurde durch natürliches Süßungsmittel ausgetauscht. 

Ich habe mit Kokosblütensirup gesüsst. Ich liebe ihn. Wirklich, einer der leckersten Sirups überhaupt. Ich mag Ahornsirup gerne, weil er nicht so teuer ist und dennoch sehr gut schmeckt. Reissirup weil er neutral schmeckt und sich deswegen zum Backen super eignet. Dattelsirup weil er so natürlich ist und ich den Dattelgeschmack toll finde. Aber Kokosblütensirup schmeckt so köstlich karamellig, unschlagbar. Leider ist er etwas teurerer, was wirklich der einzige Nachteil ist. Mittlerweile wird er immer beliebet und neu gibt es ihn sogar bei Alnatura zu kaufen. Ich habe ihn bisher immer von Tropicai und habe daher geschmacklich keine Vergleiche.  Für den Karottenkuchen könnt ihr anstelle des Kokosblütensirup auch andere verwenden, es passt z.B. Ahorn- oder Reissirup. 

Karottenkuchen, Veganer Karottenkuchen

So genug geredet, auf zum Rezept.

Karottenkuchen

  • 200 g Dinkelmehl, hell
  • 70 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • Eine Prise Salz
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 1 TL Zimt
  • 80 g Kokosöl, geschmolzen
  • 150 g Kokosblütensirup
  • Saft einer Orange
  • 1 TL Apfelessig
  • 330 g geraspelte Karotten
  • 50 g Rosinen
  • 60 g gehackte Walnüsse
Glasur

  • 220 ml Hafermilch
  • 2 EL Hafersahne
  • 3 EL Reissirup
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 TL Vanillepulver

  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Beide Mehlsorten, Natron, Backpulver, Salz und die Gewürze in eine Schüssel geben.
  3. In einer Extra Schüssel die flüssigen Zutaten vermischen (Orangensaft, Öl, Apfelessig mit einander verrühren.
  4. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und zu einem kalten Teig verrühren. Der Teig ist klebrig.
  5. Nun die Rosinen, Karottenraspeln und gehackten Walnüsse dazugeben und unterrühren.
  6. Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen und glatt streichen.
  7. Für 30 – 35 Minuten backen und in der Form auskühlen lassen.
  8. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, die Glasur vorbereiten.
  9. Dafür alle Zutaten noch kalt in einem Topf gründlich verquirlen, bis die Speisestärke aufgelöst ist, und dann erhitzen. Währenddessen immer wieder rühren, bis die Glasur streichfest eindickt. Den Kuchen aus der Springform holen und die Glasur über den Kuchen verteilen und mit einem Messer oder Löffel verteilen und glattstreichen. Den Kuchen erkalten lassen und servieren.
Natürlich können alle Rosinen – Hasser, die Rosinen weglassen! Die Nüsse könnt ihr austauschen, oder auch einfach weglassen. Und anstelle des Dinkelmehls kann auch einfach Weizenmehl verwendet werden. 

Karottenkuchen, Veganer Karottenkuchen
Wie ist es bei euch? Ist Karottenkuchen ein Osterkuchen oder rund um´s Jahr?
Love, Krisi

Schweizer Osterkuchen

Hallo Zusammen

Schon langer wollte ich den beliebten Schweizer Osterkuchen selber backen. In der Vorosterzeit und zu Ostern kann in der ganzen Schweiz in jeder Bäckerei und jeden Lebensmittelladen dieser Kuchen gekauft werden. Erhältlich ist er in zwei Varianten. In einer Variante besteht die Füllung aus Milchreis, in der Anderen aus Grieß. Ich bevorzuge die aus Grieß, aber das ist reine Geschmackssache. Die Tradition diesen Kuchen zu Ostern zu backen geht schon ca. 600 Jahre zurück, er älteste Bericht stammt aus dem Jahr 962, Wahnsinn oder? Mich wundert es aber nicht das dieser Kuchen über die Jahre immer weitergegeben wurde, er ist auch einfach wunderbar lecker. Natürlich habe ich das Rezept vegan gebacken, aber ihr könnt das selbstverständlich auch wieder umändern;)

Swiss Eastercake


Zutaten: Zubereitung:
Mürbeteig – Klick HIER

Füllung:
  • 400 ml Sojamilch oder eine andere Milch nach Wahl
  • Prise Salz
  • Saft und Schale einer halben Zitrone
  • 55 g Grieß
  • 1 EL Margarine
  • 3 EL Xylit oder Zucker
  • 20 g gemahlene Mandeln
  • 2 Eygelb
  • 2 Eyweiß
  • 2 EL Xylit
  • 2 –3 EL Marmelade (Ich habe Quitten verwendet, häufig wird Hagebutte oder Aprikose verwendet)


  1. Den Mürbeteig zubereiten und in eine Tarteform geben. Die Marmelade mit einem Löffel dünn auf den Teigboden verteilen.
  2. Die Sojamilch aufkochen, Salz, Zitronensaft sowie Schalenabrieb und Grieß unterrühren und 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.
  3. Vom Herd nehmen und die Margarine, Xylit, gemahlene Mandeln sowie das Eygelb hinzufügen und kräftig rühren.
  4. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
  5. Nun das Eyweiß steif schlagen und währenddessen den restlichen Zucker dazugeben.
  6. Den Eyschnee unter die Grießmasse heben und nun auf den Teig geben. Mit einem Löffel glatt streichen und in den Backofen geben.
  7. Zuerst 15 Minuten bei 220 Grad, dann nochmals 20 Minuten bei 180 Grad backen.

Swiss Easter Cake vegan

Wer keine Marmelade auf dem Boden mag, kann diese einfach weglassen. Ich habe mittlerweile auch schon öfters Osterkuchen mit ein paar Schokodrops gesehen, nicht mehr ganz das Original, aber für Schokofans sicher eine sehr leckere Variante. Manche geben anstelle der Zitrone, auch Orangesaft- und Abrieb dazu. In vielen Osterkuchen sind auch Rosinen, obwohl ich Rosinen sehr gerne mag habe ich dieses Mal keine dazu gegeben.
Kennt ihr den Schweizer Osterkuchen?

Karotten-Muffins

Hallo Zusammen

Für mich gibt es Karottenkuchen rund um das Jahr. Um ehrlich zu sein, habe ich bis ich Food-Blogs gelesen habe, gar nicht gewusst das Karottenkuchen eigentlich ein traditioneller Osterkuchen ist. Bei uns gab es an Ostern nie Karottenkuchen, sondern immer einfach rund ums Jahr…Deswegen schreibe ich auch jetzt im Juli mein Karottenkuchen-Rezept;) Ich habe den Teig einfach in Muffin Förmchen gegeben, ihr könnt aber auch eine 20cm Form nehmen.
Und jetzt der einzige Hacken: Am Besten backt ihr die Muffins oder den Kuchen einen Tag vorher. Wenn der Kuchen steht und ziehen kann, wird er viel saftiger und aromatischer als am selben Tag. Glaubt mir, der Unterschied ist wirklich groß und ich backe deswegen nun die Muffins/Kuchen immer am Abend vorher…



Mein Rezept ist übrigens mal wieder stark angelegt an das wunderbare Rezept von Carrots for Claire.

Zutaten:

Zubereitung:
  • 3 MyEy EyGelb
  • 3 MyEy EyWeiß
  • 1 sehr reife Banane
  • 180-200 g Karotten
  • 125 geriebene Mandeln
  • 45 g Dinkelmehl, Vollkorn
  • 2 EL Kokosblütensirup (Wer es süßer mag nimmt mehr)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • Salz, Prise
Für den Schokoladenguss:
  • 40 g Kakaobutter, bio
  • 2 EL Kokosblütensirup
  • 2 geh. TL Kakaopulver, stark entölt, kalt gepresst
(Den Kokosblütensirup könnt ihr mit jeden anderen Sirup oder auch mit Zucker ersetzen)
  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. In eine Schüssel die Banane mit der einer Gabel zu Brei zudrücken.
    Die Karotten in den Brei raspeln und gut verrühren. Den Sirup
    dazugeben sowie das EyGelb nach entsprechender Anleitung.
    Nun alles mit einem Handmixer gut durchrühren und etwas luftig
    werden lassen.
  3. Das EyWeiß nach Anleitung zu EySchnee aufschlagen und eine
    leichte Prise Salz dazugeben.
  4. Die geriebenen Mandeln, das Mehl, Backpulver, Zimt und
    Vanillepulver zu dem bisherigen Teig dazugeben und gut vermengen.
    Nun den EySchnee unterheben.
  5. Den Teig in die Muffinförmchen geben (oder in die Kuchenform 20cm)
    und ca. 35 Minuten backen.
  6. Für den Schokoladenguss: Die Kakaobutter in einem Topf zum
    Schmelzen bringen. Das Kakaopulver und den Sirup dazugeben und
    mit einem Schneebesen vermengen.
  7. Zum Abschluss die flüssige Schokolade auf den abgekühlten Muffins
    verteilen.

Das Muffins schmecken wunderbar lecker und sind sogar relativ gesund, was aber dennoch nicht bedeutet direkt alle Muffins auf einmal zu essen;)



Wie ist es bei euch mit Karottenkuchen? Gibt es den nur zu Ostern oder auch das Jahr durch?

Love,
Krisi