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Kleine süße Kürbis - Brötchen | Perfekt zum Brunch...

Hallo Zusammen

Oh je, die letzten Woche gab es immer nur Kürbisrezepte, und dieses Mal gibt es schon wieder eins. Das liegt besonders daran, dass ich nicht mehr ganz so viele Rezepte probiere oder experimentiere und manchmal dafür direkt 2 an einem Tag. So bei diesem Rezept. Ich hatte noch Kürbismus von einem anderen Rezept und habe dann direkt diese köstlichen Kürbis – Brötchen gebacken. 

Kürbis Brötchen

Veganer Brotauflauf mit Früchten - Die perfekte Resteverwertung...

Hallo Zusammen

Ich hoffe ihr hattet alle schöne Ostern? Wie habt ihr gefeiert? Wir haben mit der ganzen Familie gebruncht und es uns gut gehen lassen…Schade das die Feiertage schon wieder vorbei sind, ich mag Ostern immer sehr gerne. 

Vielleicht geht es euch jetzt so, dass ihr immer noch auf dem Zopf, Brötchen oder Brot von den Feiertagen sitzt, dann habe ich heute nämlich das perfekte Rezept für euch. So ist nämlich dieses Rezept entstanden, wenn die Idee auch keines Wegs neu und speziell von mir ist;) Wir hatten von einem Geburtstagsfest noch unglaublich viel Brot über, also habe ich kurzerhand einen süßen Brotauflauf gebacken, dass wollte ich nämlich schon einmal probieren. Es ist eine wunderbare Resteverwertung von alten harten Brot, dass sich dann auch ein paar Tage im Kühlschrank hält. Also bitte nicht das alte Brot wegschmeißen, sondern einfach einen Brotauflauf daraus backen.

Veganer Brotauflauf 

Und ja, mit einem Brotauflauf wird man nie einen Schönheitspreis gewinnen können, denn es gibt wahrlich schönere Anblicke als diesen Auflauf, aber geschmacklich ist er Top. Mich hat er übrigens an Frenchtoast erinnert, auch wenn mein Freund die Meinung nicht teilt;)

Veganer Zopf | Für den Sonntagmorgen...

Hallo Zusammen


Es ist kaum zu glauben, dass ich beinahe drei Jahre keinen Zopf mehr hatte. Hier in der Schweiz bekommt man ihn überall und in meiner Kindheit haben wir ihn sehr oft am Sonntag morgen gegessen. Das war immer ein Highlight, der noch warme Zopf frisch gekauft, mit reichlich Honig. Zumindest war das meine liebste Variante, meine Schwester hat viel Nutella darauf gegeben und alle anderen haben Marmelade bevorzugt. Besonders wir Kinder waren immer besonders gierig und haben die köstlichen Zopfscheiben heruntergeschlungen. Mein Vater war schon immer der gemütliche Esser und hat sich dann jedes Mal beschwert, das er gerade mal eine Scheibe gegessen hat während dessen der Rest der Familie den ganzen Zopf aufgegessen hat, so das nichts mehr für ihn übrig blieb. Haha, noch heute muss ich lachen wenn ich daran denke. Mittlerweile habe ich mir eine Scheibe von seinem Essverhalten abgeschnitten und gehe es auch gemütlicher an;)

Veganer Zopf

Nun habe ich seit ich vegan wurde keinen Zopf mehr gegessen, weil dieser traditionell mit Butter gebacken und anschließend mit Ei bestrichen wird und somit nicht vegan ist. Ich habe ihn auch nie vermisst, aber jetzt kam eben plötzlich die Lust. Also entschied ich mich dafür, einfach selbst einen zu backen. Geht auch nicht schwer. Nur die sonst typische Glanzschicht ist bei mir irgendwie nicht glänzend geworden, obwohl ich es mit Milch bestrichen habe. Mhh, das nächste Mal würde ich wohl ein bisschen Ahornsirup in die Mischung geben, dann sollte es glänzen. Aber das ist nur eine optische Kleinigkeit, den ansonsten schmeckt der Zopf wie das Original, mit einer guten Margarine merkt man da wirklich kein Unterschied!
 
Falls ihr als auch Lust habt, auf einen köstlich duftenden, noch warmen Zopf am Sonntag morgen (oder wann immer ihr wollt), hier ist das Rezept für euch.

Veganer Zopf
 
Veganer Zopf
  • 500 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Ahornsirup
  • ca. 330 ml lauwarme Hafermilch
  • 70 g weiche Margarine

  1. Am Abend die Milch, Margarine und den Sirup in einen Topf langsam erwärmen, sie darf nur lauwarm werden. Wenn sie zu heiß wird, zerstört das die Hefe!
  2. Mehl, Salz, Zucker, Trockenhefe in eine Schüssel geben und verrühren.
  3. Nun die Milchmischung dazugießen und zu einem elastischen Teig verarbeiten, der nicht mehr klebt. Nach Bedarf etwas mehr Mehl dazugeben. Ich knete den Teig immer für mindestens 5 Minuten mit dem Knetaufsatz meines Handrührgerätes.
  4. Nun den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei Teile teile. Beide teile zu langen “Würsten” ausrollen.
  5. Beide übereinander zu einen Kreuz auslegen und in typischer Zopfform flechten. An dieser Stelle verlinke ich euch eine Videoanleitung aus Youtube, so ist es einfach er zu verstehen, als wenn ich es kläre . Also hier klicken.
  6. Anschließend großzügig mit lauwarmer Milch bestreichen, so dass der Teig feucht ist.
  7. Mit einen sauberen Handtuch bedecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  8. Am nächsten Tag am Morgen für eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen und dann in den kalten (!) Backofen stellen und für 30 – 40 Minuten bei 220°C backen. Der Zopf sollte von außen golden braun sein.
  9. Etwas auskühlen lassen und noch warm genießen.

Wie gesagt, ich würde das nächste Mal einen EL Ahornsirup in die Milch zum Bestreichen des Zopfes geben. Da ich das aber noch nicht ausprobiert habe, wollte ich es nicht in die Anleitung schreiben. 


Habt ihr sonst noch einen Tipp, wie ich den Zopf zum glänzen bringen kann?

Love, Krisi

Glutenfreies Hirsebrot mit Kürbis - Linsen - Suppe

Hallo Zusammen

Heute habe ich ein köstliches glutenfreies Brot für euch. Und es ist auch ein wahres Kraftpaket, mit Hirse und Haferflocken. Das Brot ist von meinen glutenfreien Power Brot inspiriert, es ist nämlich auch nicht in einer Kastenform entstanden, sondern in einer Brownieform und ist demnach flach. Das ändert nichts am Geschmack, aber an der Optik, denn es ist erst ungewohnt ein flaches Brot zu haben. Deswegen schneide ich es immer direkt in Rauten oder klassische Brotschreiben, und Stapel sie übereinander, dann erinnert es schon wieder an eine richtige Brotform;) …Ich bin schon wieder abgeschweift.

Glutenfreies Hirsebrot mit Kürbis - Linsensuppe

Ich muss sagen, mir schmeckt es sogar ein Tick besser mit der Hirse, sie gibt einen tollen Geschmack.

Die Hirse habe ich für das Rezept zuvor im Mixer zu einer Mehl/Griesmischung verarbeitet, die Haferflocken lasse ich allerdings ganz, da ich die Konsistenz das Brotes mit den Haferflocken mehr mag. Ihr könnt aber auch die Haferflocken fein mahlen, ich würde dann etwas weniger Flüssigkeit zum Mehl geben.  

Ich liebe dieses Brot übrigens auch als schnelle Lösung, es ist vieler schneller gebacken als ein normales Brot und hat sehr wenige Zutaten. Es braucht keine Hefe und Backpulver, somit hat man auch keine Wartezeit.

Die Suppe ist eine schlichte Kürbis – Linsen – Suppe, wie es sie bei mir momentan wöchentlich gibt. Sie ist schnell zusammengewürfelt und da alles püriert wird, müsst ihr das Gemüse auch nicht sehr klein oder fein schneiden, sondern einfach grob würfeln. Somit sind alle Zutaten wirklich schnell im Topf und müssen nur noch gekocht, püriert und zum Schluss gewürzt werden. 

Glutenfreies Hirsebrot mit Kürbis - Linsensuppe

Glutenfreies Hirse Brot und einfache Kürbis – Linsen – Suppe

Glutenfreies Hirse Brot
  • 150 g Hirse, ungekocht
  • 150 g Haferflocken, Großblatt
  • 400 ml Wasser, frisch aufgekocht
  • 1 Prise Salz
  • 10 g Leinsamen
  • 1 TL Thymian
  1. Die Hirse in einem Mixer zu feinen Mehl oder Gries verarbeiten. 
  2. Zusammen mit den Haferflocken und Leinsamen in eine Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser übergießen.
  3. Für 10 Minuten ziehen lassen.
  4. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  5. Eine flache (Brownie) Springform mit Backpapier auslegen und den Teig rein geben. Mit einem Löffel flachdrücken und verteilen. Wenn ihr keine passende Springform habt, könnt den Teig auch auf ein normales Backblech geben und mit den Händen auf ca. 1 cm dicke in die richtige Form drücken.
  6. Für 25 – 30 Minuten backen.
  7. Auskühlen lassen und in Dreiecke und oder klassische Brotform schneiden.
Einfache Kürbis – Linsensuppe
  • 1 Kürbis (z.B. Hokkaido oder Butternut)
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Zucchini
  • 3 Karotten
  • 100g rote Linsen
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Misopaste
  • 1 EL Garam Masala
  • 1TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 - 2 EL Tahini
  • Wasser
  1. Die Linsen gründlich waschen und zur Seite stellen.
  2. Das Gemüse waschen. Den Kürbis halbieren und entkernen. Alles Gemüse in Stücke schneiden.
  3. Den Knoblauch schälen und halbieren.
  4. Den Knoblauch in einen großen Topf für ca. 1 Minuten anbraten und dann das Gemüse und die Linsen dazugeben und 2 – 3 Minuten anschwitzen.
  5. Mit so viel Wasser ablöschen, dass das Gemüse bedeckt ist. Die Miso Paste dazugeben.
  6. Für ca. 15 – 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  7. Den Herb abstellen und die Suppe pürieren.
  8. Kreuzkümmel, Garam Masala, Tahini und Apfelessig dazugeben.
  9. Nochmals pürieren und anschließend noch einmal kurz aufkochen.
Beim Hirsebrot könnt ihr selbstverständlich den Thymian weglassen, oder z.B. durch Rosmarin ersetzen. Bei der Suppe ist das Gemüse beliebig austauschbar. Tahini kann durch Mandelmus, oder Kokosmilch (dann ca. 100ml) ersetzt werden. 

Glutenfreies Hirsebrot mit Kürbis - Linsensuppe

So, nun wünsche ich euch allen eine schönen Sonntag. Ich treffe mich gleich mit der Familie meines Freundes und wir werden den Mittag zusammen verbringen. Was macht ihr heute? 

Love, Krisi

Rote Beete Brot | Vollwertig und unglaublich saftig...

Hallo Zusammen

Heute, also für euch gestern, bin ich durch die Straßen zum Einkaufen gelaufen und mit jedem Windhauch kam ein köstlicher, herbstlicher Duft. Hach ich liebe ihn. Er riecht nach Blättern und irgendwie feucht und frisch. Dabei hat wunderbar die Sonne geschienen und mir ist so das erste Mal aufgefallen, das die Baume nun schon richtig anfangen sich zu verfärben und teilweise abzufallen. Aber es ist ja auch schon Mitte Oktober, also alles genau in der Zeit. Nur ich nicht, ich bin einerseits hinten drein (weil ich mich noch sommerlicher fühle als es ist) und anderseits vorne raus (weil ich innerlich schon die kahlen Bäume sehe und Weihnachtsgedanken bekomme). Komisch, dass es manchmal so schwer ist einfach im Jetzt zu sein, UND sich auch so zu fühlen. Also in der Mitte im Oktober, mit teils verfärbte Bäumen, Herbstwind, Sonnenschein und Regen. 

Mir helfen da immer wieder Spaziergänge, bewusst atmen und mehr in die Natur schauen und weniger auf den Laptop. Und euch so?

Rote Beete Brot, Vollwertig, vegan und super saftig

So, und nun möchte ich mit euch ja nicht nur über mein aus dem Gleichgewicht geratenes Zeitgefühl reden, sondern euch natürlich auch ein leckeres Rezept vorstellen. Nämlich das leckerste Brot das ich seit langen gebacken habe. Es ist wirklich so gut, dass mein Freund innerhalb von 2 Tagen alles aufgegessen hat und bei jeder Scheibe sich aber sicherte ob es auch wirklich ok ist, wenn er alles aufisst. Aber mich freut´s, mich freut es jedes Mal sehr wenn mein gebackenes oder gekochtes gut ankommt´und die Person am liebsten alles auf einmal verschlingen will;)

Was macht diese Brot so besonders? Genau, ihr habt´s ja im Titel schon gelesen, die Rote Beete. Klar die Rote Beete an sich ist schon besonders, aber bei mir ist es nicht Hype-mässig im Kuchen (was ich aber auch noch probieren werde,hihi), sondern im Brot;) Aber die Rote Beete powert nicht nur mit Vitaminen, sondern macht das Brot gleichzeitig so wunderbar saftig, das ich gar kein anderes Brot mehr will. Sie gibt auch einen tollen Geschmack und hebt das Brot wirklich auf das nächste Level. Wir sind absolut verliebt in das Brot und es wird am Wochenende direkt wieder nachgebacken. Deswegen kann ich es euch nicht vor enthalten. 

Hier ist das Rezept.

Rote Beete Brot, Vollwertig, vegan und super saftig

Rote Beete Brot
  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g Sonnenblumenöl
  • 350 g Rote Beete (frisch oder gekocht)
  • 1 – 2 EL Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL Rohrohzucker
  • Eine Prise Salz
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Sesam
  1. Die Rote Beete mit Handschuhen schälen und fein reiben. In eine Schüssel geben und mit 50 g Sonnenblumenöl vermischen.
  2. In einer weiteren Schüssel das Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und die Hefe, 2 EL Sonnenblumenkerne und 1 EL Sesam dazugeben und verrühren.
  3. Nun die Rote Beete Mischung dazugeben und unterkneten. Falls der Teig sehr trocken ist noch 1 – 2 EL Wasser dazugeben.
  4. Nun an einem warmen Ort für mindestens 15 Minuten gehen lassen. Ich habe ihn 30 Minuten Zeit gegeben.
  5. Den Backofen auf 200°C vorheizen und das Brot nach der Gehzeit nochmals leicht durchkneten. In eine mit Backpapier ausgelegte, oder eingefettete, 25cm Springform geben und mit dem restlichen Sesam bestreuen.  
  6. Das Brot für 50 – 55 Minuten backen. Aus den Ofen holen und für mindestens 10 Minuten auskühlen lassen, bevor es gestürzt wird.
Das Brot gelingt mit bereits gekochter oder frischer Rote Beete, da könnt ihr einfach entscheiden was euch lieber ist. Die Kerne könnt ihr natürlich ändern, Kürbiskerne oder ein paar Walnüsse würde sich auch ganz toll in dem Rote Beete Brot machen. 

Rote Beete Brot, Vollwertig, vegan und super saftig

Bei mir gab es dazu eine Fenchel – Birne – Suppe, aber das Brot schmeckt auch wunderbar mit Aufstrich, Hummus, oder aber auch einfach so!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Love, Krisi

Apfelbrot | So schmeckt der Herbst...

Hallo Zusammen

Gestern habe ich einen richtigen gemütlich kuschligen Tag gemacht. Die letzten Wochen war so voll, dass ich einen Tag nur mit rumliegen, Bücher lesen und Filme schauen brauchte. Obwohl das Wetter mich mit strahlend blauen Himmel und warmen Temperaturen aus meinen Versteck locken wollte, und es wirklich mit aller Kraft versucht hat, bin ich nicht weiter als ein paar Schritte zum Sonnenplatz in unserem Garten gekommen. Also kann ich wirklich behaupten, dass das mit dem Nichtstun ziemlich gut geklappt hat. Denn tatsächlich habe ich heute außer lesen, schlafen, kochen, essen, in Himmel gucken und Sport am Morgen tatsächlich nichts gemacht. Ich gehöre ja eindeutig zu den Menschen die solche Tage immer mal wieder zum Kraft tanken brauchen. Wenn ich keine Momente, okay seien wir ehrlich, Stunden der Ruhe habe, dann werde ich immer ungeduldiger und gereizter. Ich bewundere Menschen, bei denen es gerade umgekehrt ist. Denen Nichtstun zu langweilig ist und die immer etwas tun müssen. Irgendwie wäre ich ja auch gerne so, in meiner Freizeit ständig am Wandern, klettern, ausmisten oder sonst etwas tun. Das mache ich natürlich auch, aber nicht nur…

Apfelbrot, vegan und vollwertig

Nun ja, nun sinkt die Sonne, die letzten Strahlen leuchten noch und ich habe mich aufrappeln können wenigstens noch eine produktive Sachen zu erledigen. Nämlich diesen Blogpost zu schreiben. Denn es wäre wirklich zu Schade, dieses leckere Apfelbrot nicht mit euch zu teilen. Gebackene haben ich es schon letzte Woche, wie gesagt, heute war Tag des Nichtstun. 

Kennt ihr Apfelbrot? Ein Apfelbrot ist nämlich eine köstliche Vermischung eines Brotes und Kuchen. Ähnlich wie mein Zucchinibrot, oder dieses köstliche Kürbissbrot. Also von der Konsistenz ein bisschen mehr wie Brot, vom Geschmack eher ein Kuchen…nur nicht so süß! Das Apfelbrot ist sehr einfach zum Zubereiten, braucht allerdings etwas Vorbereitungszeit, da die Äpfel über Nacht ziehen müssen. Es geht sehr wohl auch ohne, aber dann werden die Äpfel nicht ganz so gut, wie wenn sie die Zeit zum Ziehen haben. 

Apfelbrot, vegan und vollwertig

Apfelbrot (25 cm Form)
  • 450 säuerliche Äpfel
  • 50 g Kokosblütenzucker, oder Rohrohzucker
  • 1 EL Zimt
  • 2 EL roher Kakao, oder Backkakao
  • 1 Pck. Weinsteinbackpulver
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g getrocknete Feigen, klein geschnitten
  • 50 g Walnüsse, gehackt
  • 50 g Rosinen
  • 3 EL Wasser oder Apfelsaft
  1. Die Äpfel nach Wunsch schälen (ich mache das nie) und klein schneiden. Mit dem Zucker in einer Schüssel vermischen, abdecken und über Nacht ziehen lassen.
  2. Am nächsten Tag den Backofen auf 175°C vorheizen.
  3. In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Kakao mischen.
  4. Walnüsse, Rosinen und die kleingeschnitten Feigen dazugeben und unterrühren.
  5. Zum Schluss die Äpfel gemeinsam mit dem 3 Esslöffel Wasser dazugeben und zu einem Teig verarbeiten.
  6. Den Teig in eine gefettete, oder mit Backpapier ausgelegte Springform geben und für 60 – 70 Minuten backen.
  7. Auskühlen lassen, oder nach lauwarm servieren.
Laut Gerüchten soll das Apfelbrot luftdicht verpackt mehrere Wochen haltbar sein. Ganz ehrlich, ich glaube nicht das ein Apfelbrot jemals so lange überlebt hat! Zumindest kein frischgebackenes, dass nicht aus einer Massenabfertigung kommt. Also mag ich euch nichts versprechen, denn bei uns halt ein Apfelbrot wenn es Glück hat gerade mal 5 Tage. 

Apfelbrot, vegan und vollwertig

So, nun widme ich wieder dem herrlichen Nichts tun. Mein Buch wartet auf mich…

Habt ihr auch immer wieder so Tage an denen ihr eifrig “Nichts tut”, oder gehört ihr mehr zu der Sorte Menschen, die immer etwas tun müssen? Und kennt ihr Apfelbrot? Wenn ja, lässt ihr die Äpfel über Nacht ruhen oder nicht?

Love, Krisi

Glutenfreies Power Brot

Hallo Zusammen

Als Foodblogger habe ich den allgemeinen Drang immer wieder etwas neues zu probieren. Und genauso ging es mir als ich bei einer Youtuberin ein Rezept für glutenfreies Brot gesehen habe. Vorne Weg, ich vertrage Gluten und habe und hatte nie Probleme damit. Aber ich lieebe Haferflocken, und allein deswegen hat mich dieses Brot gereizt. Ich backe mir öfters Taler aus Haferflocken, verschiedene Patties und Kekse, und da liegt es nicht fern nun auch ein Brot zu probieren. Das besondere daran ist, dass es nicht  in einer Brotform gebacken wird, sondern schon vor dem Backen auf einem Backblech entsprechend ausgerollt wird. Nach der Backzeit und dem Auskühlen, schneidet man dann nach Lust Vierecke oder Dreiecke aus und hat somit seine Brotscheiben. Das Brot schmeckt mir persönlich am Besten wenn es getoastet wird. Es ist übrigens sehr sättigend, was an den Chia-  und Leinsamen liegt. Das Brot ist damit nicht nur glutenfrei, sondern auch reich an Ballaststoffen und Omega 3 Fetten. 

Glutenfreies Brot mit Chiasamen

Ich habe die übrigen Scheiben direkt eingefroren. Ich weis nicht, ob es wirklich nötig ist. Aber aus meiner Erfahrung von Haferflockencracker etc., können diese nach einer Zeit weich werden und das wollte ich nicht bei meinen Brot. Deswegen würde ich euch auch empfehlen, die übrigen Scheiben einzufrieren!


 
Im Rezept habe ich mit einer Tasse gearbeitet. Jede Zutat wird in der Tasse abgemessen, deswegen spielt es auch keine Rolle ob eure Tasse grösser oder kleiner ist! 
Die Menge ergibt ca. 8 Scheiben!


Glutenfreies Brot mit Chiasamen

 Glutenfreies Power Brot

  • 1 Tasse Haferflocken
  • 1/3 Tasse geschrotete Leinsamen
  • 1/3 Tasse Chiasamen
  • 1/2 Tasse Sonnenblumenkerne
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • 1 TL Rosmarin, getrocknet
  • 1 TL Knoblauchpulver

  1. Die Chia- und Leinsamen gemeinsam mit der Tasse Wasser in eine Schüssel geben und zur 10 Minuten quellen lassen.
  2. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  3. Die Haferflocken in einem Mixer geben und zu Mehl verarbeiten.
  4. Das Mehl und die Gewürze zur Schüssel dazugeben und umrühren.
  5. Der Teig ist jetzt noch feucht, so soll er sein.
  6. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und zu einem Quadrat ausrollen. Ich habe es Daumendick ausgerollt.
  7. Für 20 Minuten im Backofen ausbacken und auskühlen lassen. Mit einem Messer in die gewünschte Form schneiden.
Das Tolle an diesen etwas außergewöhnlicheren Brot ist, das es dank der Haferflocken vollwertig ist. Natürlich schmeckt es nicht wie ein klassisches Brot vom Bäcker, das sollte aber bei den Zutaten selbsterklärend sein, alleine schon wegen der Gewürze. Ich finde es eignet sich in schmalere Scheiben geschnitten als Pausensnack, quasi wie ein Müsliriegel, wenn auch nicht ganz;)

Glutenfreies Brot mit Chiasamen


Ernährt ihr euch eigentlich glutenfrei

Love, Krisi 

Dinkelvollkorn - Bärlauchbrötchen

Hallo Zusammen

Hach waren das nicht herrliche Sonnentage…Heute ist allerdings grau und regnerisch. Und die Wetteraussichten für die nächsten Tage sind leider alles andere als rosig. Kalt soll es wieder werden, ach nein:(
Nun ja, damit wir uns wenigstens etwas die Frühlingsstimmung aufrechterhalten können, gibt es heute Bärlauchbrötchen. Sie sind so einfach, dass sie beim ersten Versuch gelingen. Es kann nicht viel schief gehen, außer natürlich die Hefe geht nicht auf.

Dinkelvollkorn - Bärlauchbrötchen,

Wahrscheinlich sind die meisten von euch viel bessere Hefeexperten als ich. Für die, die sich nicht so gerne an Hefe trauen, oder noch nicht viel damit probiert haben ein paar Tipps und Tricks. Bei frischer Hefe, müsst ihr immer normalen Zucker verwenden. Nur mit dem Haushaltszucker wird die Hefe genährt und kann richtig schön aufgehen. Wenn ihr Trockenhefe verwendet, spielt die Art von Zucker oder Austauschzucker dagegen keine Rolle. Damit die Hefe auch wirklich geht, verwendet immer lauwarmes Wasser. Lauwarm! Zu heiß und die Hefe stirbt, zu kalt und die Hefe wird nicht aktiviert. Manche sagen es reicht auch Zimmertemperatur, bei mir hat das bisher nie funktioniert also erwärme ich die Milch oder das Wasser immer kurz. Ich teste mit einem Finger wie warm die Milch ist, sie sollte nicht wärmer als Körpertemperatur werden! Die Gehzeit ist sehr individuell und es sollte nicht nach der genauen angegebenen Zeit gewartet werden. In einem kälteren Raum dauert die Gehzeit länger, es kann sogar doppelt so lange gehen, als in einen warmen Raum. Genauso kann ein Zopf den ihr im Winter backt vielleicht 2 Stunden Gezeit benötigen und im Sommer nur eine. Deswegen haltet euch nicht allzu sehr an die Stundenangaben, sondern an die Beschreibung. Wenn der Teig doppelt so groß werden sollt, wartet einfach bis er wirklich doppelt so groß ist. Ein toller Trick, der aber leider nicht mit jedem Backofen funktioniert, ist ihn in den ausgeschaltet Backofen zu stellen und nur das Licht anzuschalten. Das ergibt eine kuschlige Umgebung für den Teig in dem er schnell aufgeht. Stellt den Teig auch bitte nicht in Durchzug, sondern in einen geschützten Raum oder Ecke. Noch ein letzter Tipp: Habt ihr eine Küchenzeilenplatte aus Marmor oder anderem kalten Stein? Dann verarbeitet ihn nach dem aufgehen nicht darauf, sondern auf einem Holzschneidebrett oder ähnlichen. Die Kälte der Platten kann die ganze schöne Arbeit zerstören und danach geht eurer Teig nicht mehr weiter auf.
So, nun aber zum Rezept...

Dinkelvollkorn - Bärlauchbrötchen,

 Dinkelvollkorn - Bärlauchbrötchen
  • 500 g Dinkelmehl, Vollkorn
  • 350 g lauwarmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Bund Bärlauch, ca. 100 g
  1. In einer großen Schüssel das Mehl, Salz und die Trockenhefe geben und verrühren.
  2. Den Bärlauch waschen, trockentupfen und in sehr feine Streifen schneiden.
  3. Das Wasser erwärmen, zur Mehlmischung geben und zu einem Teig verarbeiten.
  4. Zuletzt den Bärlauch dazugeben und unterkneten.
  5. Den Teig nun mit einem feuchten Tuch abdecken und mindestens eine Stunde gehen lassen. Ihr könnt den Teig auch in das oberste Fach eures Kühlschrankes stellen und ihn über Nacht gehen lassen.
  6. Wenn der Teig auf doppelte Größe gewachsen ist, ihn auf eine bemehlte Fläche geben und nochmals durchkneten. Nun 6 – 8 gleichgroße Brötchen darauf formen.
  7. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nochmals etwas grösser werden lassen. Das braucht je nach Zimmertemperatur 15 – 30 Minuten.
  8. Nun in den auf 200°C vorgewärmten Backofen geben und für 15 Minuten backen. Danach die Temperatur auf 180°C herunterdrehen und weitere 5 – 10 Minuten ausbacken.
  9. Wer mag kann die Brötchen noch lauwarm servieren.
Selbstverständlich könnt ihr anstelle des Bärlauches auch jedes andere Gewürz verwenden, Bärlauch ist ja leider immer nur sehr kurz verfügbar. Ich finde die Brötchen sehr lecker mit Thymian und Rosmarin! Das Dinkelmehl kann durch Weizenmehl, oder eine andere Mehlmischung ausgetauscht werden!

Dinkelvollkorn - Bärlauchbrötchen,

Die Brötchen schmecken köstlich als Beilage oder z.b. mit Hummus bestricken=)
Ist bei euch das Wetter auch wieder so trübe geworden?
Love, Krisi

Nusszopf | vegan und locker leicht

Hallo Zusammen

Inspiriert von meinen letzten LiebLinks – Alles aus Hefe habe ich mich direkt ans Werk gemacht und den Nusszopf nachgebacken.  Das gibt es bei mir übrigens selten. Nicht das ich etwas nachbacke, sondern das ich so schnell etwas nachbacke. Normalerweise speichere ich mir das Rezept ab und dann bleibt es da erst mal eine Weile. Und wenn ich dann wirklich gut bin, dann backe ich es nach, ansonsten bleibt es dort und wartet weiter. 

Veganer Nusszopf

Aber der Nusszopf sah so lecker aus, er musste direkt probiert werden. Ich habe ihn leicht abgeändert. Ich hatte keine frische Hefe, also habe ich getrocknete genommen. Das Weizenmehl habe ich zur Hälfte mit hellen Dinkelmehl ausgetauscht und zur anderen Hälfte mit Weizenvollkornmehl. Natürlich könnt ich dann auch einfach nur Dinkel- oder nur Weizenmehl verwenden. Aber bei Hefeteig bin ich mittlerweile dazu übergegangen beide Mehle zu mischen, so gefällt mir das Ergebnis am Besten. Und wir wollen ja auch mal das arme Weizen nicht verteufeln, einen gutes Bio Weizenmehl schadet keinen (sofern man natürlich nicht dagegen allergisch ist;)). Auch den Zucker habe ich ausgetauscht, gegen Birken – und Kokosblütenzucker. Achtung, solltet ihr mich frischer Hefe backen, funktioniert das nicht! Der Birkenzucker reagiert nicht mit der Hefe, und so kann sie sich nicht nähren!

Veganer Nusszopf

Ich habe übrigens die Nüsse teilweise nur grob gehackt, und teilweise sehr fein. Ich fand diesen Kontrast super lecker, ich kann mir aber vorstellen das dies nicht jedermanns Sache ist. Ihr könnt dann auch einfach schon die gemahlenen Nüsse verwenden und nicht die ganzen Nüsse kaufen und dann klein hacken. So erspart ihr euch natürlich auch einiges an Arbeit.
Die Menge ergibt ein großer Zopf, ich musste die Hälfte einfrieren. Ihr könnt also auch, falls ihr wie ich nur für 2 Personen backt, die Menge halbieren. Aber ich würde es auch nicht empfehlen, friert lieber einen Teil ein, er schmeckt so gut, hihi!

Veganer Nusszopf

Veganer Nusszopf

Hefeteig:

  • 250 g helles Dinkelmehl
  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • 50 g Birkenzucker
  • 250 ml Hafermilch
  • 1 Päckchen getrocknete Hefe
  • 50 g Kokosöl
  • 1 Prise Salz
Nussfüllung:

  • 250 (gehackte) Haselnüsse
  • 100 g (gehackte) Mandel
  • 4 EL Kokosblütenzucker, oder Rohrohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 Tasse Hafermilch
  • Ca. 1 – 2 EL Quitten- oder Aprikosenmarmelade (Oder Ahornsirup)

  1. Für den Teig die Mehle in eine große Schüssel sieben. Die trockenen Zutaten hinzufügen und vermengen. Die Hafermilch, gemeinsam mit dem Öl lauwarm erhitzen und zum Teig geben. Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Das dauert von Hand ca. 4 – 5 Minuten. Den Teig an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen. 
  2. Die Nüsse mit einem scharfen Messer klein hacken. In einer separaten Schüssel gemeinsam mit dem Kokosblütenzucker, Zimt und der Hafermilch vermischen.
  3. Nach einer Stunde den Teig nochmals durchkneten und dann rechteckig ausrollen, ca. in der Größe eines Backbleches. Ich habe meinen Teig direkt auf dem Backblech ausgerollt. Nun die Füllung auf den Teig verteilen, dabei an den Seiten ca. 2 cm Rand frei lassen. Den Teig von der langen Seiter her aufrollen und zum Schluss etwas festdrücken. Auch die zwei Enden leicht zusammendrücken, so dass keine Füllung mehr herausfällt. Wer den Teig noch nicht auf dem Backblech liegen hat, sollte dies nun tun. 
  4. Nun die Rolle von der Mitte des Teiges einmal längs aufschneiden und die beiden Enden jeweils übereinander legen bis ihr am Schluss angekommen seid. Die Enden untereinander falten. Das Gleiche wiederholt ihr auf der anderen Seite. HIER habt ihr eine tolle Videoanleitung (nicht von mir)!
  5. Den Zopf nun nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  6. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Zopf dann für 30 Minuten backen.
  7. Noch heiß mit der Marmelade bestreichen und auskühlen lassen, oder noch lauwarm servieren.
Es ging überraschend einfach en Zopf zu flechten, also lasst euch davon nicht aufhalten. Wenn dabei ein Teil der Füllung rausfallen sollte, ist es auch nicht schlimm. Einfach wieder vorsichtig einfüllen oder weglassen.  


Das war übrigens mein erster Zopf den ich jemals gebacken habe, und ich weis schon jetzt es war nicht der letzte. Es lohnt sich wirklich, und wie gesagt, wer keine Nüsse hacken möchte kann einfach die bereits gehackten/gemahlenen kaufen! Als nächstes werde ich nun einen Zopf mit Mohnfüllung probieren, mhhh.

Habt ihr schon Nusszopf gebacken?
Love, Krisi

Italienische Osterbrötchen

Hallo Zusammen

Zu einem schönen Osterfrühstück oder Brunch gehört für mich Hefegebäck. Egal ob als Zopf oder Brötchen, solange es ein luftig weicher Hefeteig ist, bin ich zufrieden. Deswegen hat mich sofort das Rezept für die italienischen Osterbrötchen aus dem Buch “Veganes Backen” gefallen. Natürlich ist das Rezept kein Original mehr, deswegen sind sie davon vielmehr inspiriert. Nach meiner Abwandlung sind es wahrscheinlich nur noch entfernt verwandte, aber wir wollen ja mal nicht so genau sein. Das Wichtigste ist doch das sie schmecken, und aus Hefeteig sind;)

Osterbrötchen, Vegane Osterbrötchen

Der Teig braucht einiges an Gehzeit, deswegen kann er auch gerne über Nacht einfach in den Kühlschrank gestellt werden. Das macht alles einfacher, besonders wenn ihr die Brötchen frisch am Morgen servieren wollt. Ich gebe euch dennoch das Rezept, wenn es nicht über Nacht gelagert wird. 

Osterbrötchen, Vegane Osterbrötchen

Italienische Osterbrötchen (ergibt ca. 6 – 8 Brötchen)
Vorteig:
  • 6 EL lauwarme Hafermilch
  • 1 Päckchentrockenhefe
  • 25 g Reissirup
  • 2 EL Dinkelvollkornmehl
Hauptteig:
  • 80 g getrocknete Feigen, in Wasser eingeweicht
  • 3 EL Rum
  • 250 g Dinkelmehl hell
  • 250 Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 170 ml Hafermilch
  • 80 g Sonnenblumenöl
  • 1 TL Vanillepulver
  • 60 g Reissirup & Extra zum Bestreichen
  1. Die Zutaten für den Vorteig in einer Schüssel verrühren, mit einem Tuch zudecken und an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen. (Bei mir ist der beste warme Ort der nicht angeschaltet Backofen. Nur das Licht einschalten, und es ergibt eine kuschlige Umgebung für den Teig.)
  2. Für den Hauptteig die eingeweichten Feigen in (sehr) kleine Stücke schneiden. Dem Rumdarüber geben und weiter ruhen lassen.
  3. Das Mehl in eine weitere Schüssel sieben und mit Salz und Kurkuma vermischen.
  4. Die Milch in einem Topf langsam erhitzen (nur lauwarm) und dann mit dem Öl und Sirup vermischen.
  5. Die eingeweichten Früchte zum Vorteig geben und verrühren.
  6. Den Vorteig zur Mehlmischung geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Mindestens 5 Minuten lang kräftig kneten, bis der Teig elastisch ist. (Das darf natürlich auch gerne die Küchenmaschine übernehmen, aber ich habe keine.)
  7. Das Teig in eine leicht eingeölte große Schüssel legen und mit einem feuchten Tuch bedecken. Nun mindestens 2 Stunden gehen lassen (oder über Nacht im Kühlschrank).
  8. Den Teig kurz durchkneten und dann in 6 -  8 gleichgroße Portionen teilen. Zu Kugeln formen, auf das vorbereitete Backblech legen und mit etwas (zimmerwarmer) Hafermilch bestreichen. Mit Folie abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  9. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Für 15 - 20 Minuten backen und dann noch heiß mit ein wenig Reissirup einpinseln.
Die Brötchen halten sich am besten, wenn sie an einem kühlen Ort in ein Geschirrtuch eingewickelt gelagert werden. Ihr könnt auch nur Dinkelmehl verwenden, aber ich habe die Erfahrung gemacht, das sie dann schneller austrocken. Wenn ihr alle am selben Tag esst, sollte das aber kein Problem sein. Zum Rezept: Anstelle des Reissirup könnt ihr auch jeden anderen Sirup verwenden. Der Rum kann durch Wasser ersetzt werden und das Kurkuma ist nur für die Farbe, kann also auch weggelassen werden, wenn ihr es gerade nicht nur Hand habt. 

Osterbrötchen, Vegane Osterbrötchen

Wenn ihr noch mehr Ideen braucht, was ihr für einen leckeres Osterfrühstück oder Osterbrunch servieren könnt, dann schaut mal bei meinen letzten LiebLinks vorbei. Da stelle ich euch sechs köstliche Rezeptideen vor. 
Love, Krisi