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Stress reduzieren | 7 Tipps, um innere Ruhe zu finden

Hallo Zusammen

Heute mal ein ganz anderer Beitrag. Ich habe kein Rezept für euch, sondern ein Thema das mich momentan selbst sehr beschäftigt. Früher habe ich öfters auf meinen Blog neben Rezepten auch über andere Themen geschrieben. Das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht und dennoch bin ich nach einer Zeit davon abgekommen. Ich möchte das gerne wieder aufnehmen und auch hin und wieder über andere Dinge schreiben, die mich gerade beschäftigen. Nun mache ich mit diesen 7 Tipps, um die innere Ruhe zu finden den Anfang und hoffe es gefällt euch. 

Je älter ich werde, umso schneller scheint sich die Welt und die Zeit zu drehen. Wir kann es plötzlich schon Mitte September sein? Warum nahen die nächsten großen Termine schon so schnell und ich bin gefühlt immer hinter her? Wo bleibt die Zeit?

Ihr kennt sicher das indianische Sprichwort “ Wenn du an einen Ort gelangst, warte. Es braucht Zeit, bis die Seele nachkommt”. Meiner Meinung nach ist dieser “neue Ort” nicht nur auf das Reisen zu beziehen, sondern auch den Alltag. Besonders in stressigen Zeiten, neigen wir Menschen dazu so viel wie möglich auf einmal zu erledigen und in noch kürzerer Zeit alles fertig zu machen. Mir scheint, dass auch hier unsere Seele gar nicht nach kommt. Im Anschluss und schon oft währenddessen fühlen wir uns nicht nur körperlich, sondern auch seelisch erschöpft und ausgelaugt. In nachhinein fragt man sich, wie man das überhaupt geschafft hat und wohin die letzten Wochen verschwunden sind.

Ich habe besonders im letzten Jahr phasenweise eine sehr anstrengende und stressige Zeit erlebt. Ich habe meinen Job gewechselt und bin ins kalte Wasser gesprungen. Ein gewünschter Jobwechsel. Eine Freude durch Neues durchströmte mich. Und auch noch heute bin ich froh um diesen Wechsel. Aber es gab auch viele sehr anstrengende Zeiten. Spät heimkommen, ständige Ziele die erreicht, Erwartungen die eingehalten und Neues das gelernt werden musste. Das Jahr raste vorbei und ich raste mit. Erst viel später, in den Sommerferien, als ich mehr Zeit für mich hatte, spürte ich den Stress den ich mich ausgesetzt hatte.

Und ich bin einen neuen Weg gegangen. Ich habe angehalten, in meine Seele gehorcht und gespürt das sie noch weit zurück liegt. Ich musste pausieren, mir Zeit nehmen und meine innere Ruhe und Geduld finden. Mittlerweile arbeite ich wieder. Aber ich gehe vieles anders an. Meine innere Haltung hat sich geändert, ich fühle mich wie ausgewechselt und auch die Arbeit scheint weniger stressig.
Ich bin mir sicher, dass auch ihr solche Tage, Wochen, vielleicht auch Monate kennt. Deswegen möchte ich gerne ein paar Tipps mit euch teilen, die helfen Stress zu reduzieren und Innere Ruhe und Geduld zu finden. 

7 Tipps, um innere Ruhe zu finden

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Ein Jahr auf meinen Blog | Jahresrückblick 2017

Hallo Zusammen

Ich kann es nicht glauben, dass ich schon wieder da sitze und meinen Jahresrückblick schreibe. Im Nachhinein kommt einen so ein Jahr wirklich immer sehr kurz vor Aber wenn ich mir überlege was alles in diesem Jahr passiert ist, dann zeigt sich doch was alles passiert ist und wie lange manches schon her ist.
Auf meinen Blog wurde es dieses Jahr zum ersten Mal ruhiger. Ich habe einen neuen Rhythmus gefunden und der passt und gut zu mir und meinen Leben. Ansonsten hat sich nicht viel geändert, deswegen werde ich direkt in den Rückblick einsteigen:

Die kulinarischen Highlights


Das ist für mich immer die schwerste Kategorie, da ich mich kaum entscheiden kann. Ein paar Rezepte die noch an andere Stelle erwähnt werden, würden genauso gut hierhin passen, aber für folgende vier habe ich mich nun entschieden: 
Zur Erdbeersaison habe ich dieses köstlichen No-bake Strawberry – Cheesecake gebacken. Ich hätte ihn auch zu den Neuentdeckungen zuordnen können, da ich zuvor noch nie einen no-bake Kuchen gebacken hatte, aber da er so lecker war, kommt er zu den kulinarischen Highlight. Er wird nächstes Jahr definitiv nachgebacken. 
Das Butterkürbis - Risotto ist noch gar nicht so alt, ist aber eines meiner liebsten Rezepte und für mich definitiv ein Highlight. Es ist wunderbar cremig und der Kürbis ist herrlich aromatisch, da er zuvor im Ofen gebacken wurde. 
Zu guter Letzt kommt noch dieser Linsenburger mit selbstgemachter Barbecuesauce dazu, im Sommer immer wieder gerne gegessen und jedes Mal ein kleines Highlight beim grillen.

Die Neuentdeckungen oder neu probiert


Ich habe diese Jahr zum ersten Mal einen deftigen Strudel gebacken, einen Rotkohlstrudel, und das Ergebnis war sehr gut. Die Zubereitung ist so einfach und es bringt Abwechslung in der Kohlreichen Winterzeit. 
Absolutes Neuland war auch veganes Sushi für mich. Ich habe mich dieses Jahr das erste Mal daran getraut und war ehrlich gesagt mächtig stolz auf mein Ergebnis;) Aber ich kann auch dazu sagen, mein veganes Sushi ist unglaublich einfach in der Zubereitung, macht aber optisch einen viel anspruchsvolleren Eindruck! 
Zu guter Letzt kommt die köstliche veganes Mousse au Chocolat. Hier habe ich das erste Mal mit Aquafaba gekocht und war einfach nur begeistert vom Ergebnis. Das Schokomousse ist so cremig und herrlich schokoladig, ihr müsst es unbedingt probieren.

 Die Überraschungen


Im Sommer habe ich diesen saftiger Aprikosenkuchen mit Kokosmilch gebacken und das Ergebnis hat mich wirklich positiv überrascht. Dank der Kokosmilch wurde der Kuchen unglaublich saftig und geschmacklich rund. Ich habe den Kuchen mit unterschiedlichen Früchten mittlerweile schon oft nachgebacken, so lecker schmeckt ihr uns. 
Eine ebenso tolle Überraschung waren die Kokos - Vanille - Cookies. Meine bisherigen Cookies sind alle weich und chewy, hier wollte ich aber knusprige Cookies, die aber natürlich nicht trocken sein sollten. Ich war absolut überrascht das mir dies gleich beim ersten Mal gelungen ist. Die Cookies sind bis heute eine meiner liebsten die ich je gebacken habe! 
Den Abschluss macht die Rotkohlsuppe. Für mich war Rotkohlsuppe im allgemeinen Neuland, und ich war tatsächlich überrascht das sich Rotkohl so gut in der Suppe macht. Die Farbe ist natürlich auch toll, aber auch die tollste Farbe würde einen schlechten Geschmack nicht wett machen. Deswegen war ich sehr froh das die Suppe so köstlich ist und ich habe sie seither schon sehr oft nachgekocht!

Am meisten wiederholt


In diese Kategorie hätte ich noch viele andere Rezepte einfügen können, aber nun habe ich mich für diese drei entschieden. Die gefüllten Zucchiniröllchen mit veganer Frischkäsecreme ist ein Rezept das ich mittlerweile schon öfters für Gäste gebacken habe, da es ein kleines bisschen aufwendiger ist, aber auch nicht-veganer wunderbar schmeckt.  Die Zucchiniröllchen werden mit einem Cashew – Frischkäse gefüllt und dadurch werden die sonst eher langweiligen Zucchini zu einem richtigen Highlight. 
Die Gazpacho ohne Brot gab es besonders im Sommer oft, was natürlich Sinn gibt da es eine Sommer – Suppe ist. Sie ist schnell gemacht, nährstoffreich und voll mit Gemüse das im Sommer den Körper mit Wasser versorgt, so wie kühlend wirkt. 
Den Abschluss macht das vegane Birchermüsli. Die Cremigkeit bekommt es von der Kokosmilch, die natürlich auch einen tollen Geschmack gibt. Ich bereite immer eine riesen Portion vor und lagere es dann im Kühlschrank. Es ist ein unglaublich gesundes Frühstück das den Körper schon am Morgen mit reichlich Nährstoffen versorgt und Energie gibt.

Der größte Lerneffekt


Ich habe dieses Jahr mit meinem Slowcooker experimentiert. Und auch wenn viele leckere Gerichte entstanden sind, hat mich keins so begeistern können wie diese Slowcooker – Vollkorn - Oats. Sie werden mit ganzen Haferkörner in den Slowcooker gegeben und quellen dann bei geringer Hitze 6 Stunden vor sich hin. Dazukommen ein paar Gewürze und diese Slowcooker – Oats sind einfach unschlagbar. Auch hier bereite ich gerne einen großen Topf zu und bewähre ihn dann ihm Kühlschrank auf. 
Im Sommer habe ich dieses rohe Buchweizen – Porridge zubereitet und war begeistert wie lecker sich der Buchweizen als Porrdige macht. Wenn er roh gegessen wird, muss man lediglich die Einweichzeit beachten. Das Buchweizen – Porridge bringt eine tolle Abwechslung, welche ich besonders im Sommer genossen habe. 
Zu guter Letzt die veganen Haselnussmakronen. Ich habe zuvor noch nie Aquafaba gebacken und war gespannt wie das Ergebnis ist. Die Makronen waren geschmacklich so lecker, das sie rasch in meinen Lieblings - Top 3 Plätzchen Liste gestiegen sind. Sie werden nächstes Jahr definitiv nachgebacken. 

Am beliebsten auf meinen Blog

Auf Platz 1 ist der Schweizer Osterkuchen. Zu recht, ich liebe diesen Kuchen und in der Schweiz werden zur Osterzeit die Läden mit diesen Kuchen, besonders beleibt in kleiner Form als Osterküchlein, überflutet. Aber es ist gar nicht so kompliziert den Kuchen selbst zu backen und ich war froh es dieses Jahr probiert zu haben. 
Auf Platz 2 ist der winterliche Hirseauflauf. Ich muss zugeben das hat mich absolut überrascht, da ich die Bilder nicht sehr toll und das Rezept auch eher eines der langweiligeren. Umso mehr freut es mich, dass das Rezept anscheinend ja doch sehr beliebt war, so sehr kann man sich täuschen=) 
Auf Platz 3 ist “Mein liebster Apfelauflauf”…da muss ich nicht viel sagen, wohl verdient auf Platz 3, den er ist wirklich mein liebster Apfelauflauf;)

Vielen Dank für ein wunderbares Jahr auf meinen Blog und danke an alle Leser die treu meinen Blog lesen. Ich freue mich immer wieder über all eure Kommentare, die meinen Blog erst lebendig machen. Ich wünsche euch allen ein wunderschönen Silvesterabend und einen tollen Start ins neue Jahr.

Eure Krisi

ErnteZeit! Buchrezension

Hallo Zusammen

Heute habe ich ganz untypisch mal kein Rezept für euch, sondern eine Buchrezension. Ich lese Buchrezensionen immer sehr gerne und sie helfen mir jedes Mal mich für ein Buch zu entscheiden. Schon länger spiele ich mit den Gedanken, hier auf meinen Blog Kochbücher zu rezensionieren. Ihr wundert euch jetzt sicher, warum ich dann nicht mit einem Kochbuch beginne, sondern mit einem Umweltkrimi. Das liegt daran, dass das Buch nicht nur ein spannender Krimi ist, sondern sich auch mit Themen wie die Ausbeutung der dritten Welt, Umgang mit Chemikalien und weiteren Themen auseinander setzt. Das sind alles Themen die mich selbst immer wieder beschäftigen und die es auch schon auf meinen Blog geschafft haben. Deswegen wirkt vielleicht diese Buchrezension zuerst fehl am Platz, aber wenn ihr das Buch gelesen habt werdet ihr es verstehen=)


Erntezeit, ein Umweltkrimi von Timothee Wahlen

Fakten zum Buch:
Buch: Umweltkrimi
Taschenbuch, 302 Seiten
Verlag: IL – Verlag
ISBN: 978-3-906240-60-2
Erscheinungsdatum: 01.05.2017
Schauplätze: Basel
Preis: Ca. 18 Euro, oder 19.20 SFR (Onlinepreis)



Inhalt:
Der Kommissar Kurt Schär arbeitet und lebt in Basel. Dort verliebte er sich, heiratete und verliert seine Frau.  Geplagt von den Geistern der Vergangenheit greift Kurt immer wieder zur Flasche und sieht keinen Sinn mehr im Leben. Bis ein mysteriöser Fall es schafft ihn etwas Abzulenken und seinen geübten Verstand wieder aufzuwecken. Ein Mann wird ermordet in einem noblen Basler Wohnung entdeckt. Er kniet betend am Boden, in der Nähe steht ein Plastikschwimmbecken das mit Wasser und PET-Flaschen gefüllt wurde und an der Wand steht mit seinen Blut “Was der Mensch sät, das wird er ernten” geschrieben. Die Ermittlungen treiben Kurt und das Baslerteam in neue Abgründe, doch es bleibt nicht nur bei diesem Tod, es folgen weitere, genauso rätselhafte Morde die Kurt unsere heutige Welt in neuen Augen sehen lässt. Der Mörder zeigt mit seinen Morden jeweils auf grausame Weise, wie große Firmen ihre Schandtaten treiben. Und so muss sich Kurt nicht nur in die krankhaften Taten des Täter hineinversetzen, sondern auch in die Abgründe der Gesellschaft. 


Meine Meinung:

“Erntezeit!” ist ein spannender Krimi und nimmt für mich unerwartete Wendungen und ein Ende bei dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Man fiebert mit Kurt und kann nicht warten zu erfahren, was ihm persönlich geschehen ist, sowie was die Morde auf sich haben und wie sie in Verbindung stehen. Bis zum Schluss ist unklar wer der Mörder sein könnte und was Kurt in seinem Leben geschehen ist.
Die Themen die der Krimi anspricht sind hochaktuell und es ist faszinierend, wie der Autor zwischen den Themen und der spannenden Handlung den roten Faden knüpft, ohne den erhoben Finger zu zeigen oder tadelnd zu wirken. Denn so bleibt es schlussendlich ein Krimi, der wahre Fakten und Ereignisse einbaut, aber nicht die Geschichte verliert und die Geschichte an sich in den Mittelpunkt stellt. Es hinterlässt einen unterhaltend, aber dennoch nachdenklich. 


Wenn ihr also Lust auf einen packenden Krimi habt, der nicht nur spannend ist, sondern auch zum Nachdenken anregt, dann kann ich euch “Erntezeit” wirklich nur empfehlen.

 
Das Buch könnt ihr z.B. bei Amazon kaufen (Ich verdiene natürlich nichts, wenn ihr auf einen der Links klickt!) oder auch bei bücher.de. Falls ihr auch wie ich in der Schweiz wohnt, könnt ihr in den  Buchhandlungen nachfragen oder das Buch bei Weltbild online bestellen.

Abschliessend würde mich natürlich jetzt schon interessieren, wie ihr solche Buchrezensionen findet? Wärt ihr auch an Kochbücher interessiert?

Eure, Krisi


Superfoods und Ich...

Hallo Zusammen

Schon lange rumort ein Thema in mir, unterschwellig, aber immer vorhanden. Mal stärker, mal schwächer. Aber immer zu unklar, beinahe zu greifen, aber nicht in Worte zu fassen. Die letzten Tage änderte sich das, es formten sich klarere Gedanken, klarere Meinungen. So klar, dass sie jetzt raus müssen, raus wollen. Mit jedem Blogpost den ich bei anderen Bloggern lese, wollen sie raus die Worte. Sie wollen sich nicht länger in meinen Kopf verstecken müssen. Also raus mit euch, hier seit ihr: 


“Superfoods und ich”

Schon eine ganze Weile verfolge ich den Trend rund um die Superfoods. Und Superfood ist hier ein absoluter flächendeckender Begriff und meint alle Quinoa, Babaopulver, Gojibeernen, Chiasamen, Körner, Pulver oder was auch immer darunter fällt.
Doch noch ein Hinweis, bevor ich in die Thematik geh. Ich weis das ich selbst kein reine Weste habe, und auch immer mal wieder so genannte Superfoods gekauft habe. Ich werde auch sicher mal wieder welche kaufen… Auch ich bin leider leicht für neue Trends zu begeistern, aber mittlerweile ändert sich das. 
Denn ich habe ein Problem mit diesen Superfoods. Nein eigentlich ist das falsch, ich habe eine ganze Reihe Probleme damit.

Ein Jahr auf meinen Blog | Jahresrückblick 2016

Hallo Zusammen

Ich hoffe ihr seid alle gute ins neue Jahr gerutscht, hattet einen tollen Silvesterabend und nun seid motiviert fürs neue Jahr. Ich habe mit Freunden Raclette gegessen und später am Abend sind wir dann in die Stadt und haben weitere Freunde getroffen. Jetzt ist schon das Jahr 2017, aber so wirklich ändern vom Gefühl tut sich ja doch nichts. Ich bin auch kein Planer und sammle keine Vorsätze, die mache ich mir sowieso immer wieder unterm Jahr und muss da nicht bis zum 31.12 bzw. 01.01. warten;) Wie macht ihr das? Habt ihr Vorsätze?
Auf den Blogs häufen sich mittlerweile Jahreszusammenfassungen und ich muss ja zugeben, ich liebe diese Posts. Das Jahr ist zwar im Nachhinein unheimlich schnell vorbeigegangen, aber eigentlich ist ja doch immer viel passiert. Da macht es richtig Spaß nochmals zurück zu blicken, und sei es nur wie bei mir, auf verschiedene Rezepte die auf meinen Blog veröffentlicht wurde;) Die letzten zwei Jahre habe ich bereits Rückblicke veröffentlicht und auch dieses Jahr behalte ich diese Tradition bei. Los geht´s…

Die kulinarischen Highlights


Es ist immer schwer sich hier festzulegen, da bei mir die Highlights oft neue Rezepte waren. Aber nach dem ich immer wieder die Liste durch bin, habe ich mich auf folgende Rezepte geeinigt. Das Auberginen – Kürbis – Gulasch könnte ich auch locker in andere Kategorien einordnen, aber für mich war es wirklich ein kulinarisches Highlight. All die leckeren Gewürze die zum Einsatz kommen, machen das Gulasch wirklich unglaublich lecker und verdienen es bald wieder gekocht zu werden. Das Mushroom – Masala ist einfach ein Hit, wirklich ihr müsst es probieren. Es schmeckt so gut und ist wirklich ein Highlight. Und auch die Homemade Twix haben mich so sehr begeistert, wie schon sehr lange kein Gebäck mehr. Und dann ist es sogar noch voller guter Zutaten, falls ihr es noch nicht probiert habt müsst ihr das unbedingt nachholen. Den Abschluss bilden die unglaublich leckeren Nudeln mit Käsesauce. Ihr Lieben, diese Käsesauce ist so gut, dass mir schon nur bei dem Gedanken wieder das Wasser im Mund zusammenläuft. Ja, sie schmeckt nicht original getreu wie eine Käsesauce, aber glaubt mir, dass spielt keine Rolle mehr sobald ihr den ersten Bissen probiert habt.

Die Neuentdeckungen oder neu probiert


Dieses Jahr habe ich besonders viel mit Rhabarber experimentiert. Deswegen muss in diese Kategorie auch unbedingt das Rhabarber – Linsencurry erwähnt werden, ich freue mich jetzt schon wieder auf die Rhabarbersaison, um dieses Curry wieder zu kochen. Es klingt verrückt, ich weiß, aber es schmeckt soooo gut. Und auch dieser Nudelsalat mit Rhabarber – Dressing ist im Jahr 2016 entstanden. Die Sauce entwickelt durch den Rhabarber eine unschlagbare ure und Süße, die wirklich nur der Rhabarber schaffen kann. Sehr lecker! Ebenfalls habe ich es neu für mich entdeckt, Radieschen zu kochen und Spargel mit Kokosmilch zu essen. Beides vereint ergibt diese köstliche 15 Minuten Pasta mit Spargel und Radieschen. Geht ratz – fatz und bringt Abwechslung auf den Spargelteller. Den Abschluss macht der köstliche Süßkartoffel – Browniekuchen. Ich liebe Süßkartoffeln, hatte sie aber noch nie süß verwendet, deswegen war dies eine gelungene Neuentdeckung im Jahr 2016.

Die Überraschungen


In diese Kategorie gehört ganz sicher das Schoko – Pana – Cotta, ich hatte noch nie mit Agar- Agar gearbeitet und war wirklich überrascht wie toll die Konsistenz des Panna Cottas wird. Zeitgleich war ich auch überrascht, wie lecker sich das Kokosmus in der Süßspeise macht und wie gut es harmoniert. Der Golden- Milk - Iced Tea war dieses Jahr neu für mich, und ich liebe ihn. Er schmeckt schön würzig! Am liebsten mag ich ihn allerdings als Milchersatz im Schwarztee, das hebt den Schwarztee und macht einen fantastischen Tee! Weiter geht es mit dem Buchweizen – Granola. Ich hatte schon rohes Buchweizen – Müsli probiert, aber noch nicht gebacken. Und ich liebe es und habe es seither schon öfters neu gebacken. Der Buchweizen wird richtig schön crunchy, und das macht sich natürlich in einem Knuspermüsli besonders gut! Und der Abschluss macht das glutenfreie Powerbrot. Auch dieses hätte ich locker in die Kategorie “Am meisten wiederholt” packen können, aber da es allerdings eine echte Überraschung war, passt es auch hier. Das Brot ist deshalb so überraschend, weil es so einfach und schnell gebacken ist. Es braucht nur wenige Zutaten, keine Hefe und kein Backpulver, und schmeckt einfach fantastisch. Ein wahres Blitz- Rezept, das ich sehr gerne auf Vorrat backe und dann einfriere.

Am meisten Wiederholt


Diese Kategorie ist eigentlich immer am einfachsten, da ich nicht lange überlegen muss, welche Gerichte ich oft nachgekocht oder gebacken habe. Ganz klar dazugehören diese Rote Beete Taler. Dabei rede ich nur von den Talern, ich habe nicht jedes Mal die Kichererbsen und Tomaten dazu gemacht, aber die Taler gab es in vielerlei Formen und Variationen. Und wird es auch weiterhin in Zukunft geben, ich liebe sie einfach! Genauso wie diese Erbsen – Haferflocken – Patties. Nicht nur die Farbe ist genial, sondern auch der Geschmack. Und da ich das Grundrezept ganz schlicht gehalten habe, ist es wirklich wunderbar variierbar und ich verändere immer mal wieder die Gewürze! Da wir schon bei Haferflocken sind, (da beide vorherigen Rezepte aus Haferflocken- Basis entstanden sind), dieses Kurkuma – Spice - Porridge gab es dieses Jahr so oft, es ist schon nicht mehr wahr;) Ich lieeebe es einfach, die Farbe, die Gewürze, herrlich. Am liebsten mit Apfel, im Winter aber auch gerne mit Orangenstückchen. Zu guter Letzt musste eine Limo in dieses Kategorie, ich habe dieses Jahr meine Liebe für selbstgemachte (!) Limonaden entdeckt. Ganz besonders häufig gab es diese Ingwer - Limonade. Mit frischen Ingwer, wenig Ahornsirup und einem Tee nach Wahl ist diese Limo so erfrischend an heißen Sommertagen und deswegen gab es sie bei uns beinahe täglich.

Der größte Lerneffekt


Dazu gehören eindeutig diese beiden Sommerrezepte. Das Gemüse – Chutney aus Sommergemüse hatte den Lerneffekt wie einfach es ist ein Chutney selberzumachen und wie viel besser es schmeckt. Nicht zu übertrüben süß und genau mit den Gewürzen die einen auch schmecken, ist es wirklich perfekt zum Grillen oder Dippen! Der Aprikosen - Ketchup hätte auch zur Kategorie “Überraschung” gepasst, aber er landet hier. Ich habe Aprikosen bisher immer frisch, oder im Kuchen gegessen. Sie mal ganz anders zu verarbeiten war wirklich Augen öffnend. Ebenfalls war ich sehr glücklich darüber, wie einfach es ist eine köstliche, cremige vegane Bratensauce zu kreieren, ohne tierische Produkte und ohne viele Fett. Die Sauce ist auf Pilz und Karottenbasis und schmeckt einfach nur unglaublich gut. Es gab sie seither nun auch schon einige Male und wird es auch noch oft im Jahr 2017 geben. Zu guter Letzt mussten die Zimtschnecken in diese Kategorie. Nicht nur habe ich im dieses Jahr viel mehr Erfahrung, und kenne deswegen auch kleine Tricks, in der Zubereitung von Hefeteig, sondern ich habe auch entdeckt wie viel saftiger Zimtschnecken werden, wenn sie in einer Form – und nicht einzeln gebacken werden! Ich habe seitdem noch einmal Zimtschnecken gebacken, und auch hier war das Ergebnis so viel überzeugender, als wenn sie einzeln aufs Blech gelegt werden. Nie wieder anders…

Am beliebtesten auf meinen Blog


Platz 1 ist für mich die größte Überraschung, da es dieses Rezept beinahe nicht auf den Blog geschafft hätte, so banal fand ich es. Natürlich liebe ich den Auflauf, sonst hätte ich ihn auch nicht veröffentlich, aber ich war überzeugt, dass das Rezept keinen interessieren wird. Tja, so kann man sich täuschen;)  Es ist mit Abstand das beliebteste Rezept auf meinen Blog überhaupt, mein Green Power Kartoffelauflauf. Danach folgt der zurecht beliebte im Ganzen gebackener Blumenkohl. Natürlich ist der Blumenkohl besonders optisch ein Hingucker, aber auch geschmacklich muss er sich nicht verstecken. Auf dem dritten Platz landet die gefüllte Süßkartoffel. Und auch sie gab es dieses Jahr immer wieder, ich liebe das Rezept. Es ist wunderbar einfach und die cremige Linsen – Spinat Füllung passt perfekt zum Geschmack der Süßkartoffel. Nur knapp am Podest vorbei ist das Rezept für die Linsenbällchen in Tomaten- Kokossauce. Die Bällchen schmecken super lecker und werden mal nicht wie sonst üblich gebraten, sondern gedämpft. Falls ihr das Rezept nicht kennt, müsst ihr es unbedingt ausprobieren. 

Zu guter Letzt drei persönlichere Posts…
Im Jahr 2016 habe ich es mich gewagt, ab und zu mal ein paar andere Themen anzusprechen und nicht nur Rezepte zu posten. Da diese bei euch gut angekommen sind, möchte ich sie auch hier nochmals erwähnen. Besonders beliebt war der Post zu “Diäten und Foodblogs” und es hat mir große Freude bereitet, wie angeregt der Austausch in den Kommentaren war. Der Post “Im Jetzt leben – 5 Übungen für mehr Achtsamkeit im Alltag” hat mich das ganze Jahr durch begleitet, da ich immer wieder daran arbeiten muss/möchte. Zu guter Letzt möchte ich auch nochmal den Post “Vegan für Einsteiger – 8 Tipps für einen einfachen Einstieg” erwähnen, da er mit viel Überlegung entstanden ist und gut meine Einstellung zur veganen Ernährung widerspiegelt. Für alle die an der veganen Ernährung interessiert sind, und sei es auch nur um ab und zu einen veganen Tag einzulegen, ist dieser Post wirklich hilfreich.

Hui, das war mal wieder ein richtig langer Post. Ich hoffe ihr habt bis zum Ende durchgehalten;) Danke für das schöne Jahr 2016 das ich durch euch mit meinen Blog erfahren durfte! Es macht mir nach wie vor Spaß neue Rezepte zu probieren und mit euch zu teilen. Ich freue mich auf das Blogger – Jahr 2017 und hoffe sehr ihr begleitet mich weiterhin=)

Love, Krisi