Hallo Zusammen
Von meinen letzten Post, den Grünkohl - Linsen - Curry, weiß ich das Grünkohl wohl ganz gemischte Gefühle hervorruft. Eindeutige Liebhaber, Skeptische und manche die sich gar nicht damit anfreunden können.
Ich habe Grünkohl das erste Mal letztes Jahr probiert und fand ihn eigentlich direkt lecker. Ich habe aber ein paar Anläufe gebraucht ihn so richtig gern zu haben, dass ist mir mit meinen Grünkohl – Curry gelungen und mit diesen Salat.
Bei diesen Salat war ich besonders skeptischsten. Grünkohlblätter sind ja doch eher hart und laden nicht gerade zum Reinbeißen ein. Aber weil besonders in Amerika Grünkohlsalate so unheimlich beliebt sind, dachte ich da muss was dran sind. Und das Menschen Unmengen nur wegen der gesundheitlichen Vorteil essen, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Nein, dass muss auch schmecken. Also habe ich verschiedene Rezepte verglichen und darauf mein eigenes gebastelt. Nur eins hatten alle Rezepte gleich, der Kohl muss massiert werden, und zwar nicht nur kurz, sondern mindestens 4- 5 Minuten.
Und ich bin wirklich überrascht was das für ein Unterschied macht. Sobald das Dressing einmassiert wird, spürt man wie der Kohl in der Hand immer weicher wird und dann immer dunkeler. Nach ca. 4 – 5 Minuten ist der Kohl beinahe so weich, als hätte man ihn gekocht. Nur das dies nicht der Fall ist und somit sind noch alle Nährwerte erhalte, ein wahrer Vorteil! Denn Grünkohl strotz von Calcium, schon eine kleine Menge enthält soviel Calcium wie ein Glas Milch. Verrückt nicht, wahr? Er strotz aber auch an Vitamin C und nur 100 g decken den gesamten Tagesbedarf. Also tun wir uns ein gutes diesen Kohl nicht zu kochen!
Marinierter Grünkohl - Mandarinen Salat mit Tahini - Dressing
- Grünkohl (ca. 150 - 200g )
- 1 - 2 EL Tahini
- 1 EL Tamari
- 1 EL Apfelessig oder Zitronensaft
- Salz, Pfeffer
- 1 – 2 Mandarinen
- Den Grünkohl gründlich waschen. Den Strunk entfernen und die Blätter in kleine Stücke reisen oder schneiden.
- Das Dressing in einem Glas verrühren.
- Den Grünkohl in eine Schüssel geben und das Dressing darüber verteilen. Die Blätter nun mit der Hand massieren, dabei die Blätter immer wieder zwischen den Finger reiben, bis der Kohl weich wird. Mindestens 4 – 5 Minuten, ihr spürt wie er sich verändert und eine andere Farbe annimmt.
- Zum Schluss die Mandarinen schälen, in kleine Stücke schneiden und zum Salat geben.
- Alles verrühren und servieren.
Anstelle der Mandarinen könnt ihr natürlich auch Orangen verwenden, schmeckt genauso gut! Ansonsten ist euch freie Wahl gelassen, wie wäre es mit ein paar Cranberry, Rosinen, gehackten Mandeln oder Walnüssen? Passt alles und macht den Salat nur noch besser…Jetzt während ich das schreibe, ärgere ich mich ein bisschen das ich daran nicht früher gedacht habe;)
Ich hoffe sehr ihr probiert den Salat, denn er schmeckt wirklich sehr lecker! Lasst euch nicht abschrecken, und macht sonst notfalls einfach erstmals eine kleine Portion und hebt den Rest des Grünkohls auf;)
Was meinst ihr? Würdet ihr den Salat probieren?
Love, Krisi
Hallo Zusammen
Mit all den Äpfeln die es momentan frisch gibt, liegt ein Lieblinks mit Äpfel ja nur nahe. Es habe sich einige Rezepte bei mir angesammelt und meine liebsten Teile ich heute mit euch…Wobei es sehr schwer war mich auf sechs zu einigen, aber ich habe es versucht.
- Sue hat diese köstlichen Apfel – Marzipan – Scones im Mai gepostet, aber ich finde sie passen wunderbar in die jetzige Jahreszeit. Äpfel für den Herbst und Marzipan für die Weihnachtsgefühle, also ein wunderbare Mischung;)
- Wie köstlich klingt den Bratapfelmarmelade? Hach da hätte ich am liebsten sofort ein Glas, aber da werde ich wohl um das selbstprobieren nicht herum kommen;)
- Der Rosenkuchen taucht immer wieder auf Blogs aus, und obwohl ich ihn so schön finde habe ich mich noch nicht selbst ran getraut. Das Rezept von veganmom gefällt mir auch von den Zutaten sehr gut, eine weitere Motivation den Kuchen nun endlich mal selbst zu backen…
- Mhhh Apfel – Quinoa – Pancakes, mit Zimt-Zucker oben drauf, ein echtes Wohlfühl-Essen das mich an meine Kindheit erinnert. Damals natürlich noch ohne Qunioa, der in dem Rezept übrigens in gepoppter Version hinzugefügt wird, und nicht vegan, aber tatsächlich eines meiner Lieblingskindheitsgerichte. Es wird Zeit die Erinnerung wieder aufzufrischen!
- Der Dattel – Apfel - Kuchen besteht nur aus fünf Zutaten! Das hat mich sofort neugierig gemacht, ich halte ja selber meine Rezepte gerne schlicht. Muss ich unbedingt ausprobieren…
- Zum Schluss noch ein Rezept das nichts mit backen zu tun hat, wir wollen es ja nicht übertreiben;) Der Karotten – Apfel – Salat ist schnell und einfach zubereitet und schmeckt köstlich. Die Süße der Äpfel, mit den knackigen Karotten, ein Traum. Unbedingt probieren…
So, das waren meine momentanen Lieblinks. In den letzten ging es übrigens um Kürbisrezepte, verpasst? Dann hier klicken.
Welches Rezept gefällt euch am Besten?
Love, Krisi
PS: Falls ihr keine neuen Einträge verpassen möchtet, folgt mir einfach auf Bloglovin, Pinterest oder Instagram.
Hallo Zusammen
Wenn die Temperaturen kälter werden, liebe ich bunte Gemüsepfannen und Schmortöpfe. Ich probiere dabei immer wieder gerne neue Gewürze und neue Geschmäcker. So koche ich wahnsinnig gerne verschiedene indische Gerichte (allen voran Daal) und neu dabei ist die Küche des Nahen Osten. Es gibt in dieser Küche tolle Gewürze und viele Gerichte sind von Natur aus vegan, oder zumindest vegetarisch und dann ganz einfach veganisierbar! Zum Glück gibt es tolle Kochbücher und unendlich viele Rezepte im Internet. Ich war noch nie in Arabien, oder auch der Arabischen Halbinsel, deswegen weiß ich natürlich nicht, inwiefern dieses Rezept authentisch ist. Deswegen ist es einfach davon inspiriert. Ich habe verschiedene Rezepte gesehen, die mich immer wieder angelacht haben, und ich habe dem Ganzen meinen eigenen Dreh gegeben=)
Arabisch inspirierter Schmortopf, für 2 Personen
- 1 – 2 Auberginen
- 2 Schalotten oder 1 rote Zwiebel
- 500 ml Tomatensoße
- 1 Tasse Erbsen
- 1 – 2 TL Harissa
- Salz, Pfeffer
- Optional: Minze, klein gehackt
- 200 g CousCous.
- Den Backofen auf 170°C vorheizen.
- Den CousCous mit kochenden Wasser übergießen, so viel dass ca. 1 cm mehr Wasser als Körner im Topf sind. Den Deckel darauf geben und zugedeckt bis zum servieren stehen lassen.
- Die Auberginen waschen, in dicke Scheiben schneiden und die Scheiben dann in dicke Streifen. Für ca. 15 Minuten in den Backofen geben.
- Währenddessen die Schalotten in dünne Streifen schneiden und in einem Topf anbraten.
- Mit der Tomatensoße ablöschen, Harissa dazugeben und ca. 15 Minuten einköcheln lassen.
- Die Auberginen aus dem Backofen holen und zur Soße dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen nochmals aufkochen. Wer mag gibt jetzt sehr fein geschnittene Minze dazu.
- Gemeinsam mit dem CousCous servieren.
Um den Schmortopf ein wenig arabischer zumachen, passen anstelle der Erbsen eigentlich Kichererbsen viel besser, aber ich hatte so Lust auf Erbsen;) Aber lasst euch davon nicht beeinflussen, verwendet das Gemüse das euch gefällt. Zucchini, Kidney Bohnen, Paprika oder ähnliches passt alles wunderbar. Durch die Harissa wird der Schmortopf sehr scharf, deswegen die Angabe von 1 – 2 TL. Wer scharfes Essen nicht so gut verträgt, nimmt lieber nur einen, alle anderen gerne 2 TL.
Was ist eigentlich eure Lieblingsküche? Ich finde es ja sehr schwer mich festzulegen, tendiere aber schon sehr in die indische, und was ich bisher probiert habe gefällt mir die Küche des Nahen Osten wirklich aus sehr und da werde ich mich noch mehr durchprobieren!
Love, Krisi
Hallo Zusammen
Heute gibt es eine klassische Schweizer Süßigkeit, die jedes Jahr an den Herbstmessen gibt und ein paar Wochen später nochmals auf den Weihnachtsärkten zu kaufen gibt. Mittlerweile ist Magenbrot so beliebt, dass es sie sogar in den Lebensmittelläden zu kaufen gibt. (Das finde ich ehrlich gesagt schade, das ist so als würde es Weihnachtsplätzchen rumd ums Jahr zu kaufen geben, es macht es weniger besonders...)
Aber zu Beginn, was ist Magenbrot überhaupt und wieso der komische Name?
Magenbrot ist eine Art Lebkuchen, dass mit einer zuckrigen – schokoladen – Glasur überzogen. Und wer kann dazu schon nein sagen, mmmmhh.
Der Name führt wohl darauf zurück, dass viele Gewürze in dem Gebäck wie Zimt, Nelken, Muskat beruhigend auf den Magen wirken=)
Magenbrot ist ein eher untypisches Rezept für meinen Blog. So hat es zwar wenig, bzw. kein Fett, aber seeehr viel Zucker. Und weil ich euch das original, oder einer der original Rezepte vorstellen wollte (Okay, ich habe es nicht nur für euch gemacht, sondern natürlich auch für mich und meine Lieben;)) gibt es heute ein richtigen Zuckerhoch – also so gut diese Teilchen auch schmecken, man sollte es nicht übertreiben…
Schweizer Magenbrot
- 300 g Ruchmehl*
- 100 g Vollrohrzucker
- 4 TL Backpulver
- 1/2 TL Zimt
- 1/2 TL Nelkenpulver
- 1 1/2 EL Kakaopulver, ungezuckert
- 2 Prisen Musaktnuss
- 1 Prise Salz
- 120 g Sojamilch, ungezuckert
- 65 g Birnel (Birnendicksaft)
- 90 g Wasser
- 60 g Backschokolade, dunkel (vegan)
- 4 EL Wasser
- 3/4 Kakoapulver, ungezuckert
- 180 g Puderzucker
- Den Backofen auf 180°C vorheizen.
- Die trockenen Zutaten mischen.
- Die nassen Zutaten leicht erwärmen, bis sich das Birnel auflöst.
- Mit den trockenen vermengen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
Der Teig ist sehr klebrig. Verteilt ihn so gut wie es gut auf ca. 20x30 cm.
- Für 15 – 20 Minuten backen und dann komplett auskühlen lassen.
- Danach in mundgerechte Stücke schneiden (ca. 2x4 cm).
- Nun die Schokolade im Dampfbad zum Schmelzen bringen. Mit dem Wasser mischen und dann das Puderzucker ein sieben und mit einem Ruhrbesen gründlich verrühren.
- 1/4 des Magenbrots in eine Schüssel geben und 1/4 der Glasur dazugeben, den Rest auf dem Dampfbad stehen lassen, und gründlich vermengen. Anschließend auf Backpapier trocknen lassen und auf gleiche Weise alle Stücke mit der Glasur bedecken.
- Komplett trocken lassen und luftdicht verschließen. Das Magenbrot ist ein paar Woche haltbar, und zieht mit den Tagen immer mehr durch=)
* Ruchmehl wird nach dem Entzug von Weißmehl gewonnen und enthält daher einen Teil der Äußeren Schalenschicht. Es enthält mehr Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine aus der Randschicht des Korns. Ruchmehl ist deshalb in seinem biologischen Nährwert dem Weiß- und Halbweißmehl überlegen.
Wenn ihr an kein Ruchmehl kommt, würde ich eine halb – halb Mischung von Vollkorn- und Weißmehl verwenden.
Kennt ihr Magenbrot? Wenn ja, schmeckt es euch? Und gibt es Ruchmehl eigentlich in Deutschland, bin mir nicht mehr sicher...?!
Love, Krisi
Hallo Zusammen
Heute gibt es eine meiner Lieblingssoßen. Passt nicht nur zu Nudeln, sondern auch zu Reis, Kartoffeln, Hirse, Buchweizen, wirklich zu allen. Sie schmeckt so herrlich würzig, die dunklen Linsen bleiben bissfest und zerfallen nicht komplett, so dass man noch etwas biss hat. Für Ungeduldigere hab ich aber weiter unten noch eine anderen Idee, wie die Soße schneller zubereitet werden kann. Das tolle ist, dass das Rezept unglaublich einfach in der Zubereitung ist und dann einfach nur gemütlich vor sich hin köcheln muss!
Die Linsen machen die Soße außerdem zu einen wahren Kraftpaket, voller Protein und wertvollen Nährstoffen, besonders Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Also perfekt um sich vor den kommenden Grippewellen zu schützen;)
Linsen – Bolognese
- 100 g Berglinsen
- 2 – 3 Karotten
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Dose gehackte Tomaten
- 250 - 300 ml Tomatensoße
- 2 getrocknete Lorbeerblätter
- 1 Schuss Balsamico – Essig (Oder wer mag ca. 100 ml Rotwein)
- (Kräuter-)Salz, Pfeffer, eine Mini-Prise geräucherte Paprika
- Die Linsen gründlich unter fließenden Wasser reinigen. Den Knoblauch schälen und mit einem Messer etwas zerquetschen.
- In einen Topf mit der dreifachen Menge Wasser, den Lorbeerblättern und Knoblauch. zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.
- Währenddessen die Karotten in Scheiben schneiden.
- Die gehackten Tomaten,Tomatensoße,den Schuss Essig, geräucherte Paprika und die Karotten dazugeben, umrühren und zum Kochen bringen. Für weitere 30 Minuten vor sich hin köcheln lassen und eventuell nach Bedarf etwas mehr Tomatensoße dazugeben.
- Zum Schluss mit Salz und Peffer abschmecken, kurz aufkochen und servieren.
Wenn ihr keine Zeit habt, um die Soße so lange einkochen zu lassen, dann könnt ihr gelbe Linsen verwenden. Diese haben ungefähr die gleiche Kochzeit wie rote Linsen, verfallen aber nicht und behalten etwas Biss. Gelbe Linsen findet ihr z.B. bei Alnatura. Anstelle der Lorbeerblätter könnt ihr auch Rosmarin oder ähnliches verwenden. Ich finde aber der Lorbeer gibt der Soße einen sehr lecker Geschmack. Bei der geräucherten Paprika bin ich sparsamer als bei anderen Gerichten, weil ich wirklich nur möchte das es einen ganz leichten, kaum wahrnehmbaren, rauchigen Geschmack annimmt, er soll den Lorbeer und die Linsen nicht übertrumpfen! Falls die Soße etwas zu dünn wird, dickt sie einfach mit etwas Tomatenmark an!
So und jetzt hoff ich das ihr alle diese köstliche Linsen – Bolognese probiert und genauso begeistert seid wie ich;)
Habt ihr den schon Linsen – Bolognese probiert und wäre es überhaupt was für euch?
Love, Krisi
Hallo Zusammen
Während ich diesen Post schreibe, steht meine Müslischüssel immer noch neben mir und mein Bauch ist voll mit diesen leckeren Knuspermüsli. Ich habe mittlerweile das Müsli das zweite Mal gebacken, und etwas perfektioniert und so darf es nun auf meinen Blog. Es ist unheimlich lecker, kommt aber ganz ohne Öl und raffinierten Zucker aus.
Ich wollte schon lange mein eigenes Knuspermüsli kreieren, habe es aber noch nie gemacht, weil mir die Rezepte immer zu süß, oder mit zu viel Öl sind. Ich habe überhaupt nichts gegen Fette, aber sie sollten natürlich sein, also Nüsse, Avocado etc. Öl möchte ich nicht in meinen Frühstück haben, aber das ist meine persönliche Einstellung;) Zudem möchte ich auch am Morgen nicht direkt mit einem Sugar-High starten, das war mich auch wichtig. Mein Frühstück soll mich lange satt halten und mir und meinen Körper gut tun. Und so ist dieses Müsli entstanden…
*Oh noch ein wichtiger Hinweis. Ich habe dieses Mal nicht abgewogen, das war mir zu umständlich und das ist auch wirklich nicht nötig. Es kommt nicht auf die genaue Grammzahl an, ein paar Nüsse mehr oder weniger schaden nicht und so verhält es sich auch mit den anderen Zutaten. Ich habe eine normale Kaffeetasse verwendet, in die 220 ml Wasser hineinpassen ( Ja das habe ich extra für euch nachgeprüft), aber wie gesagt, wenn eure Tasse etwas grösser oder kleiner ist spielt das keine Rolle, das Rezept wird trotzdem toll!!
Herbstliches Knuspermüsli
- 1/2 – 3/4 Tasse* Wasser
- 12 Datteln oder 6 Medjool Datteln
- 1 1/2 TL Vanillepulver
- 1 1 /2 TL Zimt
- 1 Prise Muskat
- 1 Prise Nelkenpulver
- 2 Tassen Vollkornhaferflocken (Ganzblatt, nach Wunsch Glutenfrei)
- 1/2 Tasse Rosinen
- 1/2 Tasse Walnüsse
- 1/2 Tasse Kürbiskerne
- Zuerst die Datteln und die Gewürze mit dem Wasser in einen Mixer geben und mindestens 15 Minuten einweichen lassen. Wen ihr keine Medjool-Datteln verwendet, lasst sie lieber 30 Minuten ziehen.
- Den Backofen 120°C vorheizen.
- Die Walnüsse grob klein hacken.
- Die Datteln kräftig durchmixen, nach Bedarf etwas mehr Wasser dazugeben. Es sollte eine dickflüssige Masse geben.
- Die Haferflocken gemeinsam mit den Walnüssen und Rosinen in eine Schüssel geben und mit der Dattelmasse vermischen, bis alle Haferflocken damit bedeckt sind.
- Die Haferflocken auf das Backblech verteilen und für 30 Minuten backen.
- Aus dem Backofen holen und mit einem Kochlöffel gut durchmischen, weitere 25 – 30 Minuten backen.
- Komplett auskühlen lassen und in einem luftdichten Glas verschließen.
Mein Rezept ist eigentlich ein Grundrezept, den von hier aus könnt ihr euer Müsli gestalten wie ihr möchtet. Cashew-, Para-, oder Pekannüsse schmecken alle wunderbar. Rosinen weglassen und durch Canberry oder andere Trockenfrüchte ersetzen. Auch mit den Gewürzen könnt ihr spielen, mehr oder weniger, ganz nach euern Geschmack!
Wer noch nicht selber Knuspermüsli gemacht hat, sollte es unbedingt probieren. es geht so einfach und schmeckt köstlich. Außerdem duftet danach das ganze Haus herrlich, leider bleibt der Duft nie lang genug…
Habt ihr schon selber Knuspermüsli gebacken? Welche Zutat muss für euch auf jeden Fall ins Müsli?
Love, Krisi
Hallo Zusammen
Hui, schon das dritte Kürbis Rezept in Folge. Erst gab es ein schnelles Kürbisrisotto, dann einen Kürbis – Kokos – Grießpudding und jetzt folgt ein Rezept für einen gefüllten Kürbis. Ich verspreche euch, das nächste Rezept wird nichts mit Kürbissen zu tun haben;)
Ich wisst ja ich liebe Kürbis und probiere immer wieder gerne neue Sorten. Und da ich meisten auf anderen Blogs immer nur Rezepte mit Hokkaido und Butternut lese (nichts gegen die beide, ich koche auch ständig mit ihnen) gibt es nun ein Rezept mit einen weniger verbreiteten Kürbis ( - vielleicht auch nur in der Bloggerszene?).
Ich habe den Patisson - Kürbis letztes Jahr das erste Mal probiert und den Kürbis gebacken und dann in Pesto geschwenkt, wirklich sehr köstlich! Geschmacklich ist er milder als andere Kürbissorten, erinnert eher an Kartoffel oder auch manchmal Süßkartoffel.
Dieses Mal wollte ich ihn am Stück behalten, den er sieht ja auch so schön aus! Dadurch das er am Stück bleibt hat man auch nicht viel Arbeit ihn zu schälen, denn wenn das Exemplar wie meines schon grösser ist, sollte er doch geschält werden. Die Schale wird mit dem Alter immer härter und ist dann nicht wirklich allzu lecker!
Gefüllter Patissonkürbis mit Bulgur – Chili, für 2 Personen
- 1 – 2 Patissonkürbisse, je nach Größe
- 200 g Bulgur
- 1 – 2 Chilis
- 1 Schalotte
- 1 Knoblauchzehe
- 3/4 Dose gehackte Tomaten
- Salz, Pfeffer
- Je 1 flacher TL Rosmarin und Thymian
- 1 EL Mandel- oder Cashewmus
- Für das Bulgur die doppelte Menge Wasser zum Kochen bringen. Bulgur ins kochende Wasser geben, den Herd ausschalten und mit geschlossenen Deckel 20 Minuten ziehen lassen.
- Den Kürbis waschen und den Deckel abschneiden. Ich empfehle euch den Deckel großzügiger als ich abzuschneiden, den Kürbis also beinahe halbieren! Die Kerne entfernen und einen Teil des Kürbisfleisches entfernen. Es sollte ca. 1 cm Rand bleiben, damit der Kürbis stabil bleibt.
- Nun einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Den Kürbis dann hineinsetzen und 10 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen, so dass der Kürbis schon mal etwas weicher wird. Das Wasser sollte den Kürbis nicht ganz bedecken, so dass kein Wasser in das innere kommt.
- Die Schalotte und den Knoblauch schneiden und in er Pfanne anbraten. Das Kürbisfleisch und die Chilis klein schneiden und zur Pfanne geben. Kurz anbraten und mit der Tomatensoße ablöschen. Alle Gewürze dazugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
- Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
- Den Kürbis aus dem Wasser holen. Den fertigen Bulgur zur Tomatensoße geben, vermengen und in den Kürbisfüllen.
- Das Mandelmus mit etwas Wasser mischen, salzen und pfeffern und über die Füllung geben.
- Den Kürbis für 20 – 30 Minuten im Ofen fertig backen.
Obwohl es vielleicht auf den ersten Blick nach vielen Schritten klingt, ist der Kürbis schnell gemacht, weil man viel neben her machen kann. Während der Bulgur gart wird der Kürbisvorbereitet, während der Kürbis köchelt kann die Soße zubereitet werden und wenn der Kürbis im Ofen ist, wird aufgeräumt=)
Die Füllung soll euch natürlich nur als Inspiration gelten, da gibt es viel zu viele Möglichkeiten. Füllt ihn mit dem was eurer Vorratsschrank zu bieten hat. Es passt wunderbar Quinoa, Reis, Hirse oder Buchweizen. Es schmeckt auch wenn Zucchini, Auberginen, Linsen oder Erbsen dazugegeben werden. An Gewürzen eignet sich Curry, Garam Masala oder auch Pesto…
Wenn es zu schwer wird den Fleisch herauszuholen ist es auch nicht wirklich schlimm, durch das kochen und backen wird es später weich und kann dann am Tisch herausgelöffelt werden;)
Habt ihr den Patisson – Kürbis schon probiert? Lasst euch übrigens nicht verwirren, er kann auch gelb oder sogar grün daher kommen;)
Love, Krisi
Hallo Zusammen
Vielleicht erinnert ihr euch das ich bei meinen LiebLinks das Rezept von Melis bunte Studentenküche vorgestellt habe. Ein veganer Kürbis – Kokos – Pudding, den ich unbedingt probieren wollte und dies nun auch umgesetzt habe. Ich wäre nicht mehr ich selbst, wenn ich das Rezept nicht ein bisschen angepasst hätte, ich kann nicht anders, irgendwie endet es immer so. Und so ist das Rezept zu einem Grießpudding umgewandelt worden, hauptsächlich weil ich gerade so vernarrt in Grießpudding bin. Ich glaube das hat das kältere Wetter mit sich gebracht, den ich esse meinen Grießpudding gerne noch warm und so ist es für mich ein richtiges Wohlfühlessen!
Kürbis – Kokos – Grießpudding (2 – 3 Gläser)
- ca. 100 g Kürbismus, z.B. Hokkaido, Butternut oder Delicata (Einsteiger nehmen weniger)
- 2 - 4 EL Dattel- oder Ahornsirup
- 200 ml Kokosmilch
- 200 ml Wasser
- 300 ml Kokos-Reis-Milch
- 60 g Dinkel – Grieß
- 1 TL Zimt
- Eine Prise Salz
- 1/2 TL Vanillepulver
- Eine Prise Nelkenpulver
- Eine Prise Muskat
- Die Kokosmilch einen Tag vorher, oder zumindest ein paar Stunden, in den Kühlschrank stellen.
- In einem Topf die Kokos-Reis-Milch und das Wasser erhitzen und den Grieß und die Gewürze mit einem Rührbesen einrühren. Zum köcheln bringen und ein paar Minuten auf niedrigster Stufe ziehen lassen. Regelmäßig umrühren das nichts anbrennt.
- Zum Schluss das Kürbismus gemeinsam mit dem Sirup dazugeben und einrühren.
- Wenn der Grießpudding schön angedickt ist in die Gläser füllen.
- Nun die Kokosmilch aus dem Kühlschrank holen, nicht schütteln! Öffnen und die angedickte Kokoscreme abkratzen und in einen Mixer zu Sahne schlagen.
- Auf den Grießpudding geben und auf Wunsch kalt oder warm servieren.
Wer keine Kokos-Reismilch hat, kann natürlich auch eine andere Pflanzenmilch verwenden, wie z.B. Mandel- oder Hafermilch! Anstelle des Sirups kann auch Rohrohrzucker verwendet werden, dann unbedingt von Anfang zu dem Grießbrei dazugeben, damit er sich auflösen kann.
Ich finde Kürbis passt wunderbar in Süßspeisen. Schon letztes Jahr habe ich mit Kürbis einen weihnachtliches Kürbiskuchen gebacken und auch dieses Jahr werde ich mich an ein anders Kürbiskuchen-Rezept wagen. Kürbispfannkuchen stehen ebenfalls auf meiner Liste, es wird also noch das ein oder andere süße Kürbisgericht auf meinen Blog geben.
Habt ihr schon Kürbis in Süßspeisen probiert?
Love, Krisi
Hallo Zusammen
Juhu, nun beginne auch ich die Kürbis-Saison. Zumindest auf meinen Blog, den gegessen habe ich ihn mittlerweile schon sehr oft. Doch habe ich die Rezepte nie fotografiert, einfach weil ich immer zu gierig war. Und somit wurde das heutige Rezept auch schon drei Mal gekocht, (mittlerweile sogar schon viermal) und beim dritten Mal war der Kürbis-Heißhunger gestillt und ich konnte geduldig fotografieren ohne sofort darüber herzufallen;)
Ihr seht, ich liebe dieses Rezept wirklich. Nicht nur weil ich Kürbis so gerne essen, sondern weil es so einfach und schnell gemacht ist, und dabei geschmacklich einfach köstlich ist. Schnell und Risotto passt ja eigentlich nicht wirklich zusammen, und zugegebenerweise habe ich hier etwas geschummelt. Den eigentlich ist das Rezept kein wirkliches Risotto, wird aber dank dem Kürbis genauso cremig wie eins. Nur das es viel schneller gemacht ist und es nicht ständiges rühren benötigt. (Wer ein richtiges Risotto möchte, schaut euch mal mein Rezept von letztem Jahr ein)
Schnelles Kürbisrisotto
- 1 Schalotte, klein geschnitten
- 1 Knoblauchzehe, klein geschnitten
- 200 g Reis
- 2 Lorbeerblätter
- Etwas Gemüsebrühe
- 1 Kürbis (Ich habe Butternut verwendet)
- Ca. 50 – 100 ml Kokosnussmilch
- Cayennepfeffer
- Pfeffer
- Ein paar Kürbiskerne fürs Topping
- Wer mag: 1/2 – 1 TL Zimt
- Den Kürbis mit dem Sparschäler schälen, halbieren, von den Kernen befreien und in kleine Stücke schneinden. Im Dampfgarer geben und weich kochen. Dauert ca. 15 Minuten.
- Währenddessen die Zwiebel und den Knoblauch in den Topf geben und mit etwas Öl oder Wasser glasig dünsten. Lorbeerblätter und den Reis dazugeben und mit der doppelten Menge Wasser aufkochen. Ich gebe sehr gerne 1 – 2 TL Gemüsebrühe dazu, dann schmeckt der Reis noch besser.
- Wenn der Kürbisgar ist, sollte der auch der Reis fertig sein. Nun nur noch die Hälfte der Kürbisstücke mit der Kokosnussmilch pürieren und mit den restlichen Kürbisstücken und den restlichen Gewürzen zum Reis dazugeben.
- Gut verrühren, bei Bedarf noch etwas Brühe oder Kokosnussmilch dazugeben. Ansonsten ein paar Kürbiskerne zur Dekoration darüber verteilen und servieren.
Noch intensiver schmeckt der Kürbis, wenn er vorher im Backofen geröstet wird. Dann geht es allerdings nicht mehr so schnell, eignet sich aber perfekt wenn währenddessen Vollkornreis, anstelle des weißen Reis, gekocht wird. Wer kein Lorbeer mag, kann diesen natürlich auch weglassen. Ich gebe immer Lorbeerblätter in das Wasser, wenn ich Reis koche, ich liebe den Geschmack und finde auch das es sehr gut zum Kürbis passt. Ihr könntet aber auch stattdessen Salbei verwenden, dass passt auch sehr gut.
Heute habe ich ein süßes Kürbisbrot gebacken, ein bisschen wie Bananenbrot, nicht wirklich Kuchen, nicht wirklich Brot, aber 100 Prozent lecker;) Also wird es bald ein weiteres Kürbisrezept geben und ich habe noch einiges in Planung.
Danke auch für die Rückmeldungen zu meinen LiebLinks, ich freue mich das ihr diese Art von Posts auch so gerne wie ich lest. Es wird nun sicher öfters mal einen solchen Post geben. Generell bin ich am überlegen den Freitag als Alternativ – Tag zu verwenden, an denen mal LiebLinks oder andere Lifestyle Post veröffentlicht werden. Wieder ein bisschen zurück zu meinen Anfangen, aber dennoch passend zu meinen Blog. Mal schauen ob mir noch ein guter Titel für solche Friday – Posts einfällt…;)
So nun ist aber auch wirklich Schluss. Welchen Kürbis esst ihr am liebsten? Bei mir ist es der Butternutkürbis, unschlagbar.
Love, Krisi
Hallo Zusammen
Ich blogge nicht nur gerne, ich lese natürlich auch wahnsinnig gerne andere Blogs…Wann immer ich ein tolles Rezept finde, speichere ich es mir direkt ab. So setze ich das Rezept auch wirklich um, denn wenn ich es nur online abspeichere, z.B. bei Pinterest, geht es in meiner riesen Sammlung unter und ich vergesse es.
Viele andere Seiten haben posten immer wieder ihre Lieblinks und das ist mitunter eine meiner Lieblingskategorien. Nicht nur um neue Rezepte, sondern auch (manchmal) neue Blogs kennenzulernen (Meistens zu mindestens, es gibt leider auch ein paar die fast immer die gleichen Blogs verlinken).
Also habe ich mich entschlossen auch mal so einen Post zu schreiben. Das sind also ein paar meiner momentanen Lieblings - Rezepte, die darauf warten nach gekocht oder gebacken zu werden. Wer weiß, vielleicht findet ihr auch bald eine leicht abgeänderte oder inspirierte Version davon auf meinen Blog=)
- Im Herbst steigt wieder die Lust auf wärmende Suppe. Und Griechische Nudeln mit Spinat als Suppe klingt einfach herrlich…
- Dieser Gewürzpudding ist ganz nach meinen Geschmack, schnell und einfach und mit sehr leckeren Gewürzen. Kann es kaum abwarten das Rezept nach zu kochen.
- Das Gleiche gilt für diesen Kürbis - Kokos – Pudding. Alleine wie lecker es schon klingt. Da ich momentan sowieso ganz verrückt nach Kürbis bin, ist dieses Rezept ein Muss…
- Weiter geht es mit einen Kürbis- Rezept. Dieses leckere vegane Kürbisbrot sieht einfach nur köstlich aus. Ich werde ihm Rezept ein paar Sachen, vielleicht folgt ja dann ein Rezept auf meinem Blog;)
- Wow, Kürbis – Apfel – Butter, wie köstlich klingt das denn? Habe ich noch nie probiert und auch noch nie davon gehört!
- Zum Abschluss ein Klassiker, Zwetschgenkuchen – aber im gesünderen Gewand mit weniger Fett. Hier werde ich nicht viel ändern beim Nachbacken, nur etwas den Zuckergehalt reduzieren und zu einem anderen Süßungsmittel greifen.
Schreibt mir gerne in die Kommentare, ob ihr so eine Zusammenstellung auch interessant, oder eher unnötig findet !? Ich bin nämlich am überlegen, ob ich es zu einer wöchentlichen – oder monatlichen Kategorie zu machen, aber natürlich nur, wenn es auch euch interessiert!? Und zum Schluss: Welches Rezept gefällt euch den am Besten?
Love, Krisi
Hallo Zusammen
Zuerst möchte ich mich für all eure Kommentare unter meinen Post “Still sein” bedanken. Ich hatte etwas Angst das dieser Post völlig untergehen wird, weil es ja kein typischer Post für meinen Blog ist. Mittlerweile poste ich ja doch nur noch Rezepte, abgesehen von der monatlichen Reihe “Little things I learned…” und deswegen freut es mich umso das ihr den Post so positiv aufgenommen habt und wirklich ein Austausch stattfand. Das hatte ich mir so sehr gehofft, also danke nochmal, ihr merkt ihr habt mir eine große Freude bereitet=)
Nun aber zum eigentlichen Thema. Ich habe ein super Blitz-Rezept für euch. Perfekt nicht nur wenn es schnell gehen soll, sondern wenn man etwas zu faul ist richtig zu backen und besonders Obst zu schnipseln…Ich finde es sind auch perfekte kleine Süßigkeiten wenn Besuch kommt!
Pflaumen – Crumble – Snack (Für 2 Personen)
- 2 Pflaumen
- 1 TL Kokosöl
- 1 TL Apfelmus
- 3 EL Dinkelmehl
- 1 EL gemahlene Mandeln
- ca. 1 EL Xylit
- 1/2 – 1 TL Zimt
- 1 Prise Vanillepulver
- Optional: Eine Messerspitze Nelkenpulver
- Den Backofen auf 200°C vorheizen.
- Die Pflaumen waschen und trocken tupfen. Halbieren, entsteinen und zur Seite stellen.
- Die restliche Zutaten vermischen und mit den Händen zu den typischen Crumble kneten.
- Die Pflaumen auf das mit Backpapier belegte Backblech legen und den Crumble darauf geben. Leicht andrücken.
- Für ca. 15 Minuten im Backofen backen und warm, mit etwas Ahornsirup, servieren.
Anstelle der Pflaumen funktioniert der Blitz-Crumble auch wunderbar mit anderen Früchten, z.B. Äpfel oder Birnen. Das Mehl kann zur Hälfte mit Haferflocken ersetzt werden, dass schmeckt auch sehr lecker. Wer kein Apfelmus hat kann diesen ohne Probleme weglassen, sollte dann aber etwas Flüssigkeit oder ein weiter TL Öl hinzugefügt werden.
Durch das backen werden die Pflaumen übrigens herrlich süß, deswegen braucht es meines Erachtens nicht viel Süsse, aber passt es bitte einfach nach euren Geschmack an!

Crumble geht doch einfach immer, oder? Mögt ihr eigentlich lieber Zwetschgen oder Pflaumen?
Love, Krisi
Hallo Zusammen
Hui mein Basilikum wachst wie verrückt und solange muss, nein möchte, ich das noch nutzen. Noch nie hat eine Basilikum Pflanze so gut bei mir überlebt- und diese hat nicht nur überlebt sondern ist riesig geworden! Wo bei ich mir hier leider nicht auf die Schulter klopfen darf, ich glaube das liegt alleinig daran das wir den Basilikum auf den Balkon gepflanzt haben wo wohl die Erde sein gut sein muss und da Wetter hat dann wohl den Rest beigetragen=)
Okay, haben wir dieses spannende Thema abgehackt, aber für einen so ungrünen Daumen wie ich ihn habe ist es halt doch was besonders;)
Kennt ihr Chimichurri? Chimichurii ist ein argentinische grüne, scharfe Paste mit der traditional Fleisch oder Fisch mariniert oder serviert werden. Soweit ich weis, ist ein klassisches Chimichurri normalerweise aus Petersilie, wie ihr euch vom mittlerweile denken könnt werde ich stattdessen Basilikum verwenden. Und da es ein veganer Blog ist, wird natürlich auch kein Fleisch mariniert, sondern Blumenkohl. Und das kann da locker mithalten;)
Das tolle an dem Rezept ist das es völlig unkompliziert und unglaublich schnell gemacht ist. Es macht kaum Arbeit und eignet sich damit auch perfekt wenn man für Gäste kochen, aber dabei nicht die ganze Zeit in der Küche stehen möchte.
Die Inspiration habe ich von den wohl bekannten Blog Saitan in my motor, ich habe ein paar Zutaten angepasst und mich zusätzlich von original Rezepten im Internet inspirieren lassen.
Basilikum Blumenkohl Chimicurri
- 1 kleiner Kopf Blumenkohl
- 2 Bund Basilikum (Sollten ca. 50 g Blätter sein)
- 3 EL Wasser
- 1 Limette
- 1 TL Olivenöl oder nach belieben mehr (Dann weniger Wasser verwenden)
- 1 Schalotte
- 2 Knoblauchzehen
- 1 kleine Chili oder Chilipulver (Ca. 1/2 – 1 TL, passt es für euch an)
- Etwas Salz und Pfeffer
- Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
- Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen schneiden.
- Alle Zutaten, außer dem Blumenkohl, in den Mixer geben und kräftig blenden bis eine cremige Soße entsteht.
- Nun 3/4 Soße über den Blumenkohl geben und etwas einmassieren und solange verteilen der Blumenkohl komplett mit Soße bedeckt ist.
- Auf ein Backblech legen und für 15 – 25 Minuten backen (Je nach Größe der Blumenkohlstücke)
- Mit einer Beilage nach Wunsch gemeinsam mit dem restlichen Chimichurri servieren.
Das Rezept ist wunderbar abwandelbar. Anstelle von Basilikum eigenen sich natürlich Petersilie, aber auch Mihl´s Variante mit Bärlauch klingt fantastisch. Ihr könnt mehr Öl verwenden, reduziert dann aber das Öl. Wer den Geschmack etwas mildern möchte, kann noch einen 1 EL Tahini oder Mandelmus dazugeben, klassisch ist es dann zwar nicht, aber durch den Basilikum war es das ja auch noch nie;)
Habt ihr Chimichurri schon probiert?
Love, Krisi
Hallo Zusammen
Erst wird richtig herbstlich…Die Temperaturen erinnern noch an Sommer, aber langsam beginne sich schon die Bäume zu verfärben und ist euch eigentlich auch schon aufgefallen das es wieder so früh dunkel wird. Gut, im Winter wird es natürlich noch früh dunkel, aber dennoch…;)
Das tolle am Herbst sind ja die leckeren Gemüse- und Obstsorten die es nun überall gibt. Ganz vorne voran Trauben in allerlei Vielfalt. Ich habe momentan immer Trauben zuhause und kann gar nicht genug bekommen.Mir ist aber aufgefallen, dass es irgendwie viel zu wenig Trauben- Rezepte gibt, dabei machen sie sich wunderbar. Nicht nur in Gebäck, auch zu anderen Mahlzeiten. Letztes Jahr habe ich ein sehr leckere süß-saure Soße mit Trauben gekocht die zugegebenerweise gewöhnungsbedürftig aussieht, aber wunderbar harmoniert.
Heute habe ich euch deswegen leckere Trauben-Kekse mitgebracht. Diese Kekse in vielerlei Hinsicht wirkliche Gewinner. Zu einem weil sie Trauben haben – Okay, Spaß beiseite- zum anderen weil sie unglaublich schnell fertig und im Backofen sind. Des Weiteren sind so wirklich gut für dich, der Körper bekommt gesunde Energie, keinen Zuckerschock und viele wertvolle Nährwerte. Sie sättigen ohne schwer im Magen zu legen und sättigen durch den Hunger nach etwas Süßen. Die Kekse sind weich und eher feucht, sie werden definitiv nicht knusprig, aber genau das liebe ich. Alle Zutaten sind einfach zu erhalten und günstig, wie gesagt…Die Kekse sind echte Gewinner;)
Haferflocken - Trauben – Kekse
- 250 g Haferflocken
- 4 reife Bananen (ca. 500g)
- 3 EL Ahornsirup (Kokosblütensirup macht sich ganz wunderbar)
- 4 Äpfel (ca. 500g)
- Ca. 2 Handvoll Trauben, nicht zu große verwenden und am besten kernlos.
- 2 TL Zimt
- Den Backofen auf 200°C vorheizen.
- Die Trauben waschen und halbieren.
- Die Äpfel waschen und klein raspeln. Ausdrücken und dann Saft in einen Glas auffangen. Der Apfelsaft wird nicht gebraucht, ist also Geschenk an den Bäcker=)
- Die Bananen mit einer Gabel zu Mus zerquetschen und mit den geraspelten Äpfel und 2/3 der Trauben mischen.
- Nun mit den trocknen Zutaten vermischen und die Masse mit den Händen zu Kekse formen.
- Die Kekse auf das mit Bachpapier belegte Backbleck legen und mit den restlichen Traubenhälften dekorieren.
- Für 20 – 30 Minuten backen, sie sollten goldbraun werden. Komplett auskühlen lassen und servieren.
Übrig gebliebene Kekse halten sich am besten luftdicht verpackt im Kühlschrank. Anstelle der grünen Trauben können natürlich auch rote verwendet werden. Die Äpfel können durch Birnen ersetzt werden, weggelassen sollten sie aber nicht werden, da sie für Feuchtigkeit sorgen.
Liebt ihr Trauben auch so sehr? Habt ihr schon damit gebacken oder gekocht? Wenn ja, was macht ihr für Rezepte?
Love, Krisi
Hallo Zusammen
Hui jetzt ist es ja nochmals richtig warm geworden, das Thermometer ist bei uns wieder auf 28 °C gestiegen, verrückt. Ich genieße es aber und freue mich über die warmen Temperaturen. Gestern Abend haben wir sogar nochmals zum Abschluss gegrillt. Damit hätte ich auch nicht gerechnet.
Morgens und abends ist es aber dennoch kühl und deswegen backe und koche ich wieder voller Freude. Besonders gerne schiebe ich momentan Gemüse aller Art in den Backofen und röste es. Ich glaube ich genieße es besonders, weil ich im Sommer den Backofen kaum anhatte, viel zu heiß… So sind auch diese gefüllte Tomaten entstanden. Ich habe diese wunderschönen Exemplare geschenkt bekommen und wollte sie nicht nur einfach in ein Salat oder eine Soße geben. Also war klar ich muss ein bisschen etwas besonderes machen. Im Kühlschrank hatte ich noch eine Rote Beete und Quinoa hatte ich sogar noch fertig gekocht. Ich koche davon immer direkt mehrere Portionen, so hab ich immer etwas im Kühlschrank, wenn es schnell gehen soll.
Die Rote Beete färbt den Quinoa herrlich rosa, ich liebe die Farbe und es hat genau den Effekt den ich wollte. Ein schöner Kontrast zu den gelben Tomaten.
Ich mache übrigens immer eine größere Portion und gebe diese in die Auflaufform. Mich würde es sonst nicht satt machen;) Die gefüllten Tomaten sind wirklich schnell gemacht und voller wertvolle Nährstoffe die lange satt halten.
Gefüllte Tomaten mit Rote Beete Quinoa
- 2 gelbe (oder rote) große Fleischtomaten
- 180 – 200 g Quinoa
- 1 EL Zitronensaft
- 1 – 2 Rote Beeten
- 1 Schalotte, kleingeschnitten
- 1 TL Miso Paste oder etwas Gemüsebrühe
- Etwas Pfeffer
- 2 TL Mandelmus
- Quinoa gründlich unter fließenden Wasser waschen und gemeinsam mit der doppelten Menge Wasser zum kochen bringen. Miso Paste, Schalotte und Zitronensaft dazugeben und auf niedriger Stufe für 5 Minuten köcheln lassen.
- Währenddessen die Rote Beete schälen und in kleine Stücke schneiden.
- Zum Quinoa hinzufügen und für weitere 8 – 10 Minuten köcheln lassen. Das Wasser sollte zum Schluss komplett aufgezogen sein.
- Den Backofen auf 200°C vorheizen.
- In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, den Deckel vorsichtig abschneiden und mit einem Löffel das innere herauslöffeln und zur Seite legen. Die Tomaten mit der Öffnung nach unten auf ein Brett legen, so dass die unnötige Flüssigkeit herauslaufen kann.
- Nun in den fertigen Quinoa das Nussmus unterrühren und mit Pfeffer würzen. Anschließend die Tomaten vorsichtig füllen.
- Den übrigen Quinoa in die Auflaufform geben und darauf die Tomaten setzen.
- Für ca. 20 Minuten backen und servieren.
Wer mag kann zum Quinoa noch Rosinen, Mandeln oder Pinienkerne geben. Ich finde es schmeckt auch sehr gut mit Tahini anstelle des Mandelmus.
So, ich starte nun gemütlich in meinen Sonntag. Eine Freundin kommt zu Besuch und wir brunchen gemütlich. Gestern habe ich dafür Frühstücks-Scones gebacken und nun richte ich die letzten Sachen.
Was macht ihr an diesen schönen Sonntag?
Love, Krisi