Brokkoli mit überbackener Maiscreme

Hallo Zusammen

Hat es bei euch auch geschneit? Ach mich freut das so. Ich liebe Schnee und bekomme immer ein lächeln auf mein Gesicht, wenn die Schneeflocken vom Himmel tanzen. So hat der Winter doch was schönes.
Einzig die Essenauswahl die sich beschränkt, zumindest bei den Versuch einigermaßen saisonal einzukaufen, bringt manchmal etwas Langweile und Trott in die Küche. Mich als Blogger bringt sie auf die Frage, wie ich bestimmte Lebensmittel neu zubereiten kann. Abweichen von der Routine.
In meinen Fall war das nun so mit Brokkoli. Ich esse wahnsinnig gerne Brokkoli und entsprechend gibt es ihn bei uns häufig, besonders im Winter. Zwar ist Brokkoli nicht mehr in Saison, aber irgendwie ist es ja doch auch ein Kohlgemüse, passt also. Brokkoli gibt es bei mir eigentlich nur gedämpft. So habe ich das Gemüse bisher am liebsten gegessen und so erhält es auch die meisten Nährwerte. Dennoch, Abwechslung musste her. Entstanden ist dieses wunderbar überbackene Gericht, mit einer überraschenden Geschmacksnote die dem Mais zu verdanken ist. Die Kombination mag vielleicht speziell klingen, aber der Versuch lohnt sich.



Zutaten:

Zubereitung:
  • 1 Brokkoli, mittelgroß
  • 200 g Mais, aus der Dose
  • 2 - 3 EL (Soja-)Milch
  • 1 - 2 EL Hefeflocken
  • Pfeffer
  • 1/2  - 1 TL Currypulver
  • Größzüge Prise Galgant
  • Prise Muskatnuss
  • Salz
Nach belieben: Schwarzkümmel
  1. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen.
  2. Den Brokkoli waschen und in einzelne Röschen teilen oder schneiden.
  3. Die Röschen in einem Dampfgarer, oder im Kochtopf, bissfest garen. Das sollte nur ein paar Minuten gehen.
  4. Die Röschen in eine ofenfeste Backform geben.
  5. Den Mais zusammen mit den Gewürzen und der (Soja-)Milch in einen Behälter geben und mit einem Stabmixer pürieren.
  6. Abschmecken und über den Brokkoli geben.
  7. Das Ganze für 10 Minuten in den Backofen.
  8. Nach 10 Minuten auf den Backofen auf die Grillfunktion einstellen und nochmals 5 Minuten backen. Wer keine Grillfunktion hat, backt normal weiter.
  9. Wenn die Maiscreme etwas braun wurde ist es fertig. Zum Abschluss mit dem Schwarzkümmel bestreuen und servieren.

Die Creme schmeckt nach Mais, aber nicht zu intensiv. Obenrum ist sie schön knusprig, insgesamt aber eher cremig. Wer den Brokkoli noch länger im Ofen lässt, bekommt sicher eine noch knusprigere Creme.
Die Creme soll übrigens kein Käseersatz sein, wer also eine ähnliche Konsistenz oder einen Geschmack erwarten, den muss ich leider enttäuschen. Es soll tatsächlich einfach nur eine Maiscreme sein!;)

Die Maiscreme passt übrigens auch wunderbar zu Blumenkohl, das habe ich schon probiert, und ich stelle es mir auch sehr lecker über einen Nudel-oder Kartoffelauflauf vor!

Und ist die Farbe nicht der Wahnsinn? Hach, irgendwie wie Sonnenschein=)


Mandarinenkuchen

Hallo Zusammen

Bevor die Lust wieder mehr auf Fastnachts - oder Frühlingsgebäck steigt, zeige ich euch heute noch mal ein winterliches Rezept. Angeregt von meinen winterlichen Orangen – Apfel- Crumble wollte ich nochmals ein Rezept mit Zitrusfrüchten probieren. Und momentan tauchen auf kulinarischen Blogs immer wieder Mandarinenkuchen in verschiedenen Variationen auf, die alle samt unglaublich lecker und vielsprechend aussehen. Demnach war es keine große Überlegung für mich diesen Kuchen zu probieren.

 

Zutaten (25cm Kastenform):

Zubereitung:
  • 200 g Mehl (Ich habe zu 30% Vollkornmehl genommen)
  • 30 g gemahlene Haselnüsse
  • 50 - 70 g Xylit oder Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 EL Sojamehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 Mandarinen (ca. 140 – 160 g)
  • 100 ml Mineralwasser (Wenn ihr Vollkornmehl verwendet sind es ca. 120 – 130 ml Wasser)
  • 3 – 4 EL neutrales Öl
  • 80 g Vanille - Sojajoghurt
  1. Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen (200 Grad Ober- und Unterhitze).
  2. Das Mehl mit den gemahlenen Haselnüssen, dem Backpulver, Salz, und dem Zucker vermischen.
  3. Das Mineralwasser und den Sojajoghurt abmessen.
  4. Die nassen Zutaten zu den trockenen geben und mit einem Handrührgerät mixen. Der Teig sollte dickflüssig sein. Je nachdem welches Mehl ihr verwendet, müsst ihr an dieser Stelle die feuchten Zutaten anpassen.
  5. Mandarinen schälen und gründlich alle weißen Stellen entfernen.
  6. Die Mandarinen unter den Teig heben und zur Seite stellen.
  7. Die Backform mit Backpapier auslegen oder einfetten. Den Teig in die Form geben.
  8. Insgesamt für 70 Minuten backen. Nach ca. 50 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken, so dass er nicht zu braun wird.
  9. Den Kuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Wie immer lässt auch dieser Kuchen einen großen Spielraum zu. Natürlich passt der Teig auch zu vielen anderen Obstsorten, aber darauf gehen wir jetzt nicht ein. Der Teig schmeckt wunderbar mit hellen Dinkelmehl. Mit etwas Zimt oder Lebkuchengewürz bekommt er zusätzlichen Weihnachts-/Wintergeschmack. Wer keine frische Mandarinen hat, kann auch zur Dose greifen, dann gründlich abtropfen lassen. Wer den Kuchen noch nussiger mag, ersetzt einfach noch mehr Mehl durch gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Es fehlt Schokolade? Gebt einfach ein paar Schokodrops in, oder eine Schokoglasur über, den Teig. Kein Vanille-Sojajoghurt zur Hand? Schmeckt auch wunderbar mit Natur-, oder auch Zitronenjoghurt. Wenn ihr Naturjoghurt verwendet, müsst ihr aber mehr süssen!


Das liebe ich an solchen simplen Rezepten, es gibt so viel Spielraum und mit kleinen Mitteln schmeckt der Kuchen immer wieder neu.

Habt ihr schon Mandarinenkuchen probiert? Oder ein anderes Rezept mit Mandarinen das ihr mir empfehlen könnt?

Tomaten-Minestrone mit Kohl

Hallo Zusammen

Januar und Februar sind die Monate die ich am liebsten überspringen würde. Sie sind grau, kalt und oft nass. Ich weiß das ich damit nicht alleine bin und wenn ich mich durch unterschiedliche Blogs lese, dann spiegelt sich dieses Bilder wider

Um mich bei Stimmung zu halten umgebe ich mich gerne mit freudigen, schönen Dingen. Ok, wer tut das nicht...Aber ich trage im Winter zum Beispiel besonders gerne farbige Klamotten, da sie mir gute Laune bereiten und den doch eher einheitlichen grauen, braunen und schwarzen Kleidungstil der Mehrheit etwas Buntes untermischen. So habe ich jahrelang immer einen roten Mantel getragen, da mir die einheitlichen dunklen Winterjacken den Winter immer noch dunkler und grauer machen und ich das Gefühl hatte so etwas Stimmung in die Masse zu bringen. Dieses Jahr habe ich einen knallblauen Mantel, auch ein schöner Farbklecks der mich fröhlich stimmt! Ich liebe auch genau aus diesen Grund farbige Regenschirme. Warum laufen sie viele Menschen mit einem schwarzen Schirm durch den Regen? Das macht doch das graue Regenwetter noch grauer...

Auch beim Essen liebe ich kräftige Farben, und um mich aufzuwärmen, besonders in Form von Suppen. Und diese Suppe passt genau in mein Schema. Die Suppe macht gute Laune, geschmacklich und optisch. Nur das Ganze auf einem Foto festzuhalten ist eher schwer. Nicht ganz so schwer wie bei einem Auflauf, aber irgendwie sehen Suppen doch immer etwas öde aus. Nun ja…Ihr habt ja genug Vorstellungskraft euch die Suppe dampfend, frisch und prall an Farbe vorzustellen;)



Zutaten (Für 2 Personen):

Zubereitung:
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Weißkohl oder ein sehr kleiner
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Karotte
  • 1/2 Dose Kidneybohnen
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 1 Packung passierte Tomaten (ca. 400 g )
  • ca. 350 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • Pfeffer
Nach Bedarf: Olivenöl zum Anbraten, frische Petersilie zur Dekoration
  1. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Den Kohl waschen und in in dünne Scheiben schneiden.
  3. Die Zucchini, Karotte und den Staudensellerie waschen und in kleine Stücke schneiden.
  4. Die Bohnen in ein Sieb geben und mit reichlich Wasser abbrausen. Abtropfen lassen.
  5. Einen großen Topf erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch darin andünsten. Den Kohl, Sellerie und die Bohnen dazugeben und mit Wein ablöschen. Die passierten Tomaten und die Brühe zugießen, aufkochen und nun ca. 15 Minuten auf kleinster Stufe garen.
  6. Die Zucchini und die Karotte mit den Gewürzen dazugeben. Weitere 5 – 10 Minuten köcheln lassen.
  7. Die Minestrone abschmecken und nach belieben mit frischer Petersilie und Brot servieren.


Die Minestrone ist natürlich großzügig abwandelbar. Blumenkohl, Brokkoli, weiße Bohnen, Paprika, Fenchel oder Aubergine passen ebenfalls wunderbar. Zum Abschluss schmeckt es auch lecker die bereits in tiefe Teller gefüllte Minestrone mit einem Klecks Basilikumpesto zu verfeinern.
Nun würde mich interessieren wie ihr euch im Januar aufheitert und ob es euch ähnlich geht wie mir?

Winterlicher Orangen–Apfel–Crumble

Hallo Zusammen

Wenn es mich auch im Herbst traurig macht das immer mehr Früchte vom Saison-Kalender verschwinden, so freue mich dann doch darauf im Winter wieder reichlich Orangen, Blutorangen und Manderinen kaufen zu können. Momentan esse ich täglich eine dieser Früchte, ich liebe sie einfach.

Aus diesen Grund ist auch dieser Orangen – Apfel – Crumble entstanden. Auf immer mehr Blogs sehe ich Kuchenrezepte mit Orangen oder Mandarinen und eigentlich wollte ich auch einen Kuchen backen. Leider hatte ich aber kaum noch Mehl und in solchen Fällen bietet sich ein Crumble perfekt an.

Ich finde es passt perfekt in den Winter. Es wärmt, die Orangen machen den sonst oft sommerlichen Crumble winterlicher und mit einem Kaffee, Tee oder einer heißen Schokolade der perfekte Nachmittagssnack…Oder auch abends, oder morgens…hmmm schwere Entscheidung!




Zutaten:

Zubereitung:
  • 2 Orangen
  • 1 Apfel
  • 1 EL Zucker
  • 50 g Mehl
  • 25 g gemahlene Haselnüsse
  • 20 – 40 g Rohrohrzucker
  • 40 g Margarine, weich
  • 1 Msp Vanillepulver
  1. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen (200 Grad Ober/Unter-Hitze)
  2. Die Orangenschale abschneiden. Die Orange filetieren. Dafür mit dem Messer vorsichtig rechts und links neben den Trennhäuten bis zur Mitte einschneiden und dann die Filets lösen . Den Saft auffangen und den Rest der übrigen geblieben Orange ebenfalls auspressen.
  3. Alles in eine Auflaufform geben.
  4. Den Apfel klein schneiden (Wer möchtet schält ihn vorher).
  5. Gemeinsam mit 1 EL Zucker zu den Orangen geben und vermengen.
  6. Das Mehl mit dem Zucker, der Margarine und dem Vanillepulver vermengen. So lange kneten bis grobe Crumble/Brösel entstehen. Das sollte nicht sehr lange dauern.
  7. Nun die Crumble auf den Früchten verteilen-
  8. 30 Minuten backen.

Der Crumble ist wunderbar Abwechslungsreich und schmeckt mir so ziemlich jeder Obstsorte. Auch an Gewürzen kann es unterschiedlich abgeschmeckt werden, etwas Zimt oder Lebkuchengewürz und schon schmeckt es weihnachtlich. Statt Orangen Beeren verwenden und schon habt ihr den Sommer in der Wohnung!
Habt ihr Rezepte mit Orangen, Blutorangen oder Mandarinen? Wie esst ihr euren Crumble am liebsten?

Hirse–Zucchini–Puffer

Hallo Zusammen

Auch wenn es hier auf meinen Blog noch kein Puffer-Rezept gab, sind diese Puffer in verschiedenen Variationen mindestens einmal in der Woche auf unseren Essenstisch! Auch mein Freund macht diese sehr gerne, weil sie so schön einfach gehen und Abwechslung bringen zu den üblichen Beilagen!
Also wurde es jetzt höchste Zeit das Rezept zu posten. Ihr bekommt das Grundrezept, die einfachste Form. Von hier sind viele Wege möglich…



Zutaten: Zubereitung:
  • 250 g Hirse
  • 2 - 3 EL Mehl (Ich habe Hirsemehl verwendet)
  • 1- 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zucchini
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL frische oder 1 TL getrocknete Petersilie
  1. Die Hirse nach Anleitung kochen.
  2. Währenddessen die Zwiebel und den Knoblauch schälen und sehr klein schneiden.
  3. Die Zucchini waschen und klein raspeln.
  4. Die Hirse etwas abkühlen lassen.
  5. Das Mehl dazugeben und alles miteinander vermischen.
  6. Zucchini und die Gewürze hinzufügen und wieder alles verrühren.
  7. Aus ca. 2 EL Hirsemasse die Puffer formen und in einer heißen Pfanne anbraten. Von jeder Seite dauert dies ca. 4 Minuten.
Variationen: Die größte Veränderung ist natürlich, das ihr anstatt Hirse z.B. CousCous verwenden könnt, das gibt von der Konsistenz das gleiche Ergebnis. Des weiteren könnt ihr das Gemüse austauschen. Es schmeckt lecker mit fein geraspelten Karotten, Sellerie, getrockneten Tomaten, sehr klein geschnitten Brokkoli und Kartoffeln. Ihr könnt auch klein geschnittene Nüsse dazugeben, wie Haselnüsse oder Mandeln.


Und das diese Puffer noch schneller gehen, wenn ihr einfach den Hirse vom Vortag nehmt muss ich gar nicht erwähnen, oder?;)

Hiermit wünsche ich euch einen schönen Sonntag, einen guten Start in die neue Woche und verabschieden mich mit der Frage:
Gibt es auch noch mehr Puffer- Fans die sich outen möchten=)?
Noch eine andere wichtige Frage. Mir hat eine liebe Leserin mitgeteilt das die Kommentarfunktion bei ihr öfters nicht funktioniert. Habt ihr damit auf meinen Blog auf Probleme? Wenn ja, ganz unten bei meinen Blog findet ihr ein Kontaktformular. Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir dies mitteilt so das ich an dem Problem arbeiten kann...!

Gefüllte Aubergine

Hallo Zusammen

Ich liebe die ausländische Küche. Nicht nur die indische, wie ihr ja bereits im Post zuvor sehen konntet, sondern auch die griechische, libanesische, afrikanische usw.
Dieser Post ist aus aus einen Restaurant Besuch in einem libanesischen Restaurant inspiriert. Mein Lieblingsgericht dort ist die gefüllte Aubergine. Nicht nur schmeckt es wunderbar lecker, es ist auch vegan ohne das ich irgendwas umbestellen muss. Die Aubergine wird mit Gemüse und Rosinen gefüllt und mit CousCous serviert. Und da das sehr einfach nachzumachen ist, gibt es das nun auch immer wieder bei mir Zuhause. Allerdings in der etwas leichteren Variante, da im Restaurant doch sehr viel Öl verwendet wird.



Zutaten:

Zubereitung:
  • 1 Aubergine
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 – 2 Tomaten oder eine Handvoll Cocktail-Tomaten.
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Etwas Harrisa
  • Etwas Zitronensaft
  • Wenig Öl
  • getrocknete Petersilie
  • Etwas Rosenpaprikapulver
  • Salz, Pfeffer
Wer mag: Rosinen, gehackte Mandeln
  1. Die Aubergine waschen, halbieren und mit einen Löffel das innere der Auberginen rausholen. Dabei ca. 1 cm Rand stehen lassen. Das ausgehöhlte Aubergine mit dem Zitronensaft bestreichen und zur Seite stellen.
  2. Knoblauch und die Zwiebel schälen und klein schneiden.
  3. Die Zucchini und die Tomaten waschen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
  4. Die ausgehöhlten Auberginenstückchen klein schneiden und in einer Pfanne ohne Öl ca. 3 – 4 Minuten bräunen. Aus der Pfanne holen und zur Seite stellen.
  5. Nun wenig Öl in die Pfanne geben und darin den Knoblauch und die Zwiebel andünsten. Nach 2-3 Minuten die Zucchini und Tomaten dazugeben und weitere 5 Minuten dünsten lassen. Harissa dazugeben und gut verrühren.
  6. Das Gemüse zu den Auberginenstückchen geben und würzen. Wer mag gibt nun auch die Rosinen und Mandeln dazu.
  7. Nun die Auberginenhälften mit dem Gemüse füllen und alles in eine ofenfeste Form geben.
  8. Für 30 Minuten bei 180 Grad backen.
Sehr lecker schmecken die Auberginen mit Tomaten-CousCous oder Fladenbrot.
Dieses Rezept kommt mit so wenigen Gewürzen aus und schmeckt doch so intensiv und aromatisch. Selbstverständlich könnt ihr die Füllung und die Gewürze variieren, aber so mache ich es am liebsten!



Geht es euch übrigens auch immer so, das ihr im Restaurant immer wieder das gleiche bestellt? Ich nehme mir jedes Mal fest vor im Restaurant mal was anderes als die gefüllten Auberginen zu bestellen. Aber dann finde ich es jedes Mal doch so lecker das ich es einfach immer und immer wieder bestellen muss. Furchtbar, vielleicht schaffe ich es ja beim nächsten Mal;)

Aloo Tamatar Sabzi

Hallo Zusammen

Heute gibt es ein indisches Rezept das etwas faszinierender klingt als es schlussendlich ist;) Es handelt sich dabei um ein Kartoffel (Aloo) – Tomaten (Tamatar) – Curry/Eintopf (Sabzi).

Ich koche sehr gerne indische Rezepte, oder zumindest indisch inspirierte Rezepte. Mir fehlen noch viele Gewürze, um einige Rezepte authentischer zu machen, aber das ist für mich okay. Nach und nach werde ich immer mehr kaufen.
Mir macht es Spaß das in der Indisches Küche mit so vielen Gewürzen gekocht wird, das ergibt jedes mal ein neues Geschmackserlebnis. Auch das Süßes und Salziges gemischt wird, finde ich klasse.


Zutaten: Zubereitung:
  • 4 - 5 Kartoffeln (am besten weichkochend)
  • 1 Zwiebel
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 1 cm Ingwer
  • 3 Tomaten
  • 1 grüne Chili
  • 1 TL Kurkuma
  • Prise Asan/Asafoetida/Hing
  • 1 TL Mango Pulver
  • 1/2 TL Chili Pulver
  • 500 ml Wasser
  • 1 - 3 TL Öl
  • Salz
  1. Die Kartoffeln, Zwiebeln und Ingwer schälen und gemeinsam mit den Tomaten und der Chili klein schneiden.
  2. In einem Topf das Öl erwärmen und darin die Zwiebel dünsten.
  3. Den Ingwer, Knoblauch und die Chili dazugeben und solange braten bis sich der Geschmack des Ingwers und Knoblauchs verliert.
  4. Die Tomaten dazugeben und warten bis sie weich werden.
  5. Kurkuma, Asant und Chili Pulver hinzufügen und gut verrühren.
  6. Nun die Kartoffeln dazugeben, salzen und wieder rühren.
  7. Das Wasser dazugeben und mit geschlossenen Deckel solange köcheln, bis die die Kartoffeln weich sind.
  8. Den Topf öffnen und ein paar der Kartoffeln mit der Gabel im Topf zerkleinern.
  9. Noch mal kurz köcheln lassen, so dass die Soße mit Hilfe der zerdrückten Kartoffeln (Stärke) andicken kann.
  10. Zum Schluss mit dem Mango Pulver würzen und servieren.

Als Gewürz eignet sich ebenfalls Garam Masala, dass kann dann ganz zum Schluss noch dazugeben werden. Wer kein Mango Pulver hat, lässt es einfach weg, oder kann auch ein klein wenig Mangosaft dazugeben! Das Mango Pulver gibt dem Sabzi etwas süßes, fruchtiges. Allerdings ist diese Note sehr dezent, also nicht tragend für das Gericht.
Ich habe übrigens das erste Mal festkochende Kartoffeln genommen, die Soße wird aber viel cremiger wenn ihr Weichkochende verwendet. Als nicht meinen Fehler wiederholen;)

Esst und kocht ihr auch gerne indisch? 

Little Things I learned…(Dezember 2014 + Jahresrückblick)

Hallo Zusammen

Ich habe mich beschlossen meine monatliche “Little things I learned…” zu einer Jahres-Edition zusammenzufassen. Zu Beginn ein paar Dinge die Spezial diesen Dezember betreffen und zum Abschluss ein Rückblick auf das ganze Jahr. Die Fragen des Jahresrückblickes habe ich ganz frech ziemlich nahtlos von Noplainvanillakitchen übernommen!

Also los gehts...

Little Things I Learned...Dezember 2014
  1. Ich habe mich mit intensiv mit meinen Blogdesign beschäftigt. Alle Tipps habe ich von dem Blog copypastelove genommen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das Datum wird oben am Titel und in runder Form angezeigt, mein Banner ist zentriert und die Homepage-Seiten werden ebenfalls zentriert und in neuer Form angezeigt. Ich möchte nun noch an der Sidebar arbeiten, aber eins nach dem anderen!
  2. Yeah, der erste Schnee. Dieses Jahr freue ich  mich besonders, da ich ja letzten Winter in Afrika verbracht habe und somit keinen Schnee und allgemein keinen Winter erlebt habe. Ich habe dieses Mal auch zum ersten Mal eine große Schlittentour gemacht, was unerwartet ein riesen Spaß war. Wir sind zu dritt mit dem Postauto einen Berg hoch und dann eine lange Strecke bis runter ins Dorf gefahren. Ich glaube ich bin tatsächlich das letzte Mal als Kind/Teenager Schlitten gefahren…Ich werde das definitiv wiederholen.
  3. Ich habe mein erstes Veganes Weihnachten erlebt und das war echt spannend. Es war wunderbar zu erleben, wie sich mein Vater und später die Mutters von meinen Freund kleine extra Mühen gemacht haben, obwohl ich gesagt habe das ich was mitbringe! Das hat auch die paar negativen Erlebnisse absolut wett gemacht. 
  4. Ich habe meine ersten Brötchen gebacken und nach Jahren mal wieder Bratäpfel gemacht. Beides ein voller Erfolg.


Mein Jahresrückblick 2014:
Die kulinarischen Highlights und Neuentdeckungen:
Ich müsste beinahe das ganze Jahr hier benennen. Durch meinen Blog habe ich so viele neue Sachen probiert, wie noch nie zuvor. Ich war zuvor doch eher diejenge die immer wieder das selbe kocht. Das hat sich nun so sehr geändert und ich bin sehr dankbar dafür.
Pak Choi war mir zuvor gänzlich unbekannt und steht nun sehr gerne auf meinen Speiseplan. Auch Spring Rolls kamen das erste Mal auf meinen Teller, yum! Auch habe ich dieses Jahr mehr rohe Gerichte probiert, die mich absolut überzeugt haben wie dieses mediterrane Ratatouille. Ein Highlight waren sicher auch meine selbstgemachte Pumpkin Spice Latte und mein erster Kürbiskuchen.


Größte Überraschung:
Überraschend kam für mich meine entbrannte Liebe für Gerösteten Rosenkohl. Ebenso war es für mich überraschend wie einfach und unglaublich lecker diese Energy Balls schmecken.


Größte Sauerei in der Küche:
Die größte Sauerei gab es bei den Kürbisgnocchi. Was weniger am Rezept selbst liegt, sondern eher an meinem schlechten Zeitmanagement und dem Gefühl alles gleichzeitig machen zu können! So war innerhalb kürzester Zeit überall Kürbiskerne, Mehl und Küchenutensilien in der Küche verstreut. Es war sehr anstrengend wieder alles aufzuräumen, aber daraus habe ich gelernt=)


Am meisten wiederholt:
Obwohl ich sie erst gegen Ende des Jahres probiert habe, sind diese Dinkelbrötchen schon unglaublich oft nachgebacken worden.Die Buchweizen-Wraps und das Linsencurry mit Chicoree gab es ebenfalls sehr oft, immer wieder leicht abgeändert.


Der größte Lerneffekt:
Den hatte ich nicht speziell bei einen Rezept, sondern in Hinblick auf meine gesamte Ernährung. Zuvor habe ich mich Jahre lang Low-Carb ernährt und dies hat sich dieses Jahr komplett geändert. Meine Ernährung hat sich nun zu High-Carb und Low-Fat geändert. Damit ein gingen eine Vielzahl an Kochinspirationen und einige positive körperliche Veränderungen. Etwas genauer habe ich HIER darüber geschrieben. Gerichte die ich früher sicher so nicht gekocht hätte sind z.B. Kochbananen.


Am beliebtesten auf meinen Blog:
1. Gefüllte Zucchini
2. Käsekuchen im Glas
3. Chia-Flohsamenschalenpudding



Und hiermit verabschiede ich mich vom Jahr 2014 und freue mich sehr auf das neue Jahr. Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein schönes Fest heute abend!

Tofu-Bällchen mit Chinakohl

Hallo Zusammen

Eine ganze Weile ist seit meinem letzten Eintrag vergangen. Ich hoffe ihr hattet alle auch schöne und erholsame Feiertage. Ich habe mich fast völlig vom Internet ausgeklinkt und war nur einmal ganz kurz meine Emails checken und auf Bloglovin. Diese Pause hat gut getan.
Nun merke ich aber tatsächlich wieder Startschwierigkeiten, was mich doch sehr überrascht. Ich fühle mich etwas uninspiriert, was beinahe lächerlich ist wenn man die 3 Kochbücher betrachtet die ich geschenkt bekommen haben! Nun ja, ich war und bin froh dieses Rezept vor den Weihnachtstagen gekocht und fotografiert zu haben, so habe ich nun etwas das mich wieder in Schreib- und Blogschwung bringt=)

Die Tofu - Bällchen schmecken wunderbar zart und würzig. Sie sind, wie immer, schnell zubereitet und eine perfekte Beilage für allerlei Gerichte. Ich fand sie so lecker, das ich mir am 23.12. einen Schwung gekocht habe, so dass ich an den kommenden Feiertagen eine Beilage zum Mitnehmen hatte.



Zutaten:

Zubereitung:
Tofu – Bällchen:
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Packung Tofu (ca. 400 g)
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Hefeflocken
  • Saft einer Zitrone
  • 1 EL Thymian
  • 1 EL Oregano
  • Zarte Haferflocken
  • Salz, Pfeffer
Salat:
  • Chinakohl
  • Salz, Pfeffer
  • Senf
  • 1 EL Estragon
  • Essig, Öl
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Den Tofu mit einer Gabel zerdrücken bis er fein gebröselt ist und mit der Zwiebel und den Knoblauch in eine Schüssel geben.
  3. Sojamehl mit dem Zitronensaft anrühren und zum Tofu geben,
  4. Nun die Hefeflocken und Kräuter hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Alles gut vermischen und so viele Haferflocken untermischen bis die Masse gut formbar ist.
  6. Aus der Tofumasse mit angefeuchteten Händen etwa 16 kleine Bällchen formen.
  7. Den Chinakohl waschen und in feine Streifen schneiden.
  8. Die Zutaten für das Dressing zusammenrühren und über den Chinakohl geben.
  9. Gemeinsam servieren.

Der Salat ist natürlich nur eine Idee, wie schon oben geschrieben passen die Bällchen zu beinahe allen!
Wer ein etwas intensiveres Aroma möchte, kann auch noch eine Prise “Smoked Pepper” dazugeben. Fein schmecken die Bällchen auch mit Basilikum, Petersilie, gemahlener Paprika, Kurkuma oder etwas Ingwer.
Achtet aber bitte darauf wirklich kleine Bällchen zu formen, auch wenn etwas mehr Arbeit ist. Ich war zu Beginn zu faul und habe einfach nur wenige große Bällchen geformt. Die schmecken zwar dann auch, aber nach dem anbraten ist die Tofumasse innen drin dann doch nicht so aromatisch wie die angebratene. Bei kleineren Bällchen wirkt alles insgesamt knuspriger und aromatischer.
Übrigens können statt Bällchen natürliche auch kleine Frikadellen geformt werden, das ist einfach nur eine optische Entscheidung!


So, nun werde ich mich intensiver mit meinen neuen Kochbüchern beschäftigen, um mich wieder mehr zu inspirieren. Ich habe zum Glück noch Ferien, so habe ich auch insgesamt mehr Zeit zum Kochen – und noch wichtiger, das Licht zum fotografieren!

Habt ihr euch über die Feiertage auch etwas ausgeklinkt? Habt ihr auch noch Ferien?

Ein wärmendes Gemüsechili

Hallo Zusammen

So unsicher wie mit diesem Post war ich schon lange nicht mehr. Nicht weil das Rezept nicht gut ist, nein, im Gegenteil. Ich bin mir unsicher, ob es sich überhaupt so kurz vor Weihnachten lohnt ein nicht-weihnachtliches Rezept zu posten. Überall werden Last-Minute Geschenk- und Kochideen gepostet, Weihnachtskekse, Weihnachtsmenü, alles mit feinen Gewürzen und so weiter. Da passt nun mein Chili nicht wirklich rein.
Wenn man aber bedenkt, das so ein Chili ordentlich den Körper einheizt und aufwärmt, dann passt es ja doch auch irgendwie in die Winterzeit. Und vielleicht geht es ja auch noch anderen so wie mir, die sich auch über nicht-weihnachtliche Rezepte freuen!

Das Chili ist einfach (natürlich, es ist ja von mir) und gibt durch das “Smoked Pepper/Geräucherte Paprika” Gewürz ein interessanten rauchigen Geschmack. Wer dieses Gewürz nicht zur Hand hat, kann es natürlich auch weg lassen. Ich habe es davor noch nie probiert und war überrascht wie intensiv nach Rauch es schmeckt. Ich kann euch aber sagen, das ihr nicht zu viel davon nehmen sollten, sonst kann es das ganze Gericht vom Geschmack übertrumpfen.



Zutaten: Zubereitung:
  • 400 g Kartoffeln
  • 2 große Tomaten
  • 1 Aubergine
  • 1 (rote) Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen oder Knoblauchgranulat
  • 1 Chilischote oder Chilipulver
  • 200 ml Tomatensaft
  • ca. 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1/2 Dose Mais
  • 1 – 2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 - 1 TL geräuchertes Paprikapulver /Smoked Pepper
  • Pfeffer
  1. Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Tomaten und Aubergine waschen und kleine Würfel schneiden.
  3. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Gemeinsam mit der Chilischote in kleine Stücke schneiden.
  4. Die Aubergine in einen großen Topf ohne Fett/Öl 2 bis 3 Minuten anbraten. Dabei immer wieder rühren.
  5. Die Zwiebel und den Knoblauch dazugeben und weitere 1 bis 2 Minuten braten.
  6. Nun mit den Tomatensaft und der Brühe ablöschen. Kartoffeln und Tomaten dazugeben und auf kleiner Stufe 15 Minuten köcheln lassen.
  7. Derweil die Bohnen und den Mais in einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen.
  8. Nach den 15 Minuten zum Chili dazugeben und mit dem Kreuzkümmel, geräucherte Paprika, Pfeffer und gemahlenen Koriander würzen.
  9. Noch für ca. weitere 5 Minuten köcheln lassen und dann servieren.

Wer mag kann zum Schluss noch frischen Koriander darüber geben, ich hatte leider keinen. Dazu passt Guacamole oder (Soja-)Joghurt.
Das Chili schmeckt auch wunderbar, wenn die Kartoffeln durch Süßkartoffeln ersetzt werden. Natürlich kann auch noch Soja(-granulat) dazugeben werden. Fehlen tut es meines Erachtens aber keineswegs.

Kennt ihr geräucherte Paprika/Smoked Pepper?Wenn ja, schmeckt es euch? Und habt ihr momentan nur noch Augen für Weihnachtsrezepte, oder freut ihr euch auch über “normale”?