Apfelstrudel – Ein warmer Glücklichmacher...

Hallo Zusammen

Duftender süßer Apfelgeruch in der Luft, es ist schwer solange zu warten bis der Strudel fertig ist…Natürlich geht es mir bei vielen Kuchen oder Gebäck so, aber dieser Strudel hat so verführerisch geduftet. Wahrscheinlich trägt der dünne Strudelteig dazu bei, das die vielen Äpfel besonders stark duften.Und dann wenn man das erste Mal mit dem Messer ein Stückchen abschneitet, wow, Strudel ist einfach ein Glücklichmacher an dunklen Tagen!

Für mich ist es das erste Mal das ich Strudel gebacken habe und einzig den Teig so dünn zu bekommen, war nicht ganz so einfach. Ich habe 2 kleinere Strudel gebacken. Bei einem ist mir die Oberfläche beim Zusammenrollen etwas gerissen, beim zweiten hatte ich dann den Dreh raus. Gut, dass ihr nur den zweiten zu sehen bekommt;)


Zutaten: Zubereitung:
Strudelteig:
  • 250 g g Dinkelmehl, hell
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Tl Apfelessig
  • 2 El Sonnenblumenöl
  • 125 ml Wasser
  • Etwas Mehl für die Arbeitsfläche
Füllung:
  • 2 große Äpfel, ca. 700 g
  • 2 EL Xylit oder Rohrohrzucker
  • Rosinen nach Belieben, ich habe ein kleine Handvoll verwendet
  • 1 Tl Zimt
  • Großzügige Prise Vanillepulver
  • 2 El Aslan oder eine andere Margarine (ca. 30 – 40 g)
Strudelteig:
  1. Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben.
  2. Wasser, den Essig und das Öl vermengen und zum Mehl dazugeben. Alles zu einem weichen Teig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr an den Fingern kleben, aber noch weich und elastisch sein.
  3. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Füllung:
  1. Während der Teig ruht, kann die Füllung zubereitet werden. Dafür die Äpfel waschen und in kleine Stücke schneiden. (Wer mag, schält die Äpfel vorher).
  2. Die Äpfelstückchen gemeinsam mit dem Zucker, Zimt und Vanille in einem Topf geben und erhitzen! Kurz aufkochen und die Hitze ausschalten. Die Apfel sollten von den Gewürzen umgeben und leicht vorgegart sein, noch nicht gekocht!
Fertigstellen:
  1. Den Strudelteig nochmals kräftig durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche grob möglichst rechteckig ausrollen. Nun den Teig auf ein gut bemehltes Handtuch geben und dünn ausrollen. Der Teig sollte sehr dünn werden, so dass das Muster des Handtuches durchscheint.
  2. Aslan schmelzen und mit etwa der Hälfte davon den Teig bestreichen. Nun die Rosinen und Äpfel darüber streuen, hierbei jeweils an den Seiten einen Rand lassen.
  3. Den Rand der schmaleren Seite einschlagen und nun den Teig von der breiten Seite her aufrollen. Hierfür das Handtuch zur Hilfe nehmen, auf dem der Teig liegt.
  4. Den Strudel mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit dem restlichen Aslan einpinseln.
  5. Im Backofen bei 200 Grad ca. 45 Minuten backen.
  6. Lauwarm servieren.
Füllt den Strudel mit Birnen oder Pfirsichen, lasst die Rosinen weg, gebt Nüsse dazu…Der Strudel ist abwandelbar, besonders wenn ihr zwei oder drei zubereitet, kann auch jede Füllung etwas individueller gestaltet werden. Ich habe z.B.meinen mit Rosinen gegessen, bei meinen Freund habe ich keine dazugeben…Sehr lecker schmeckt der Strudel mit Vanillesoße, ich hatte leider keiner…

Ich habe übrigens gesehen, dass der Strudelteig den man kaufen kann auch vegan ist! Ich werde das nächste Mal einen kaufen und einfrieren, falls mal spontan Besuch kommt, ist das dann nämlich ein perfektes veganes Gebäck, dass allen schmeckt und schnell zubereitet ist=)


Habt ihr schon Strudel selber gebacken? Mit welcher Füllung esst ihr es am liebsten?

Indisch inspiriert: Dal mit Bärlauch - Chapati

Hallo Zusammen

Eigentlich sollte dieses Gericht richtig Indisch werden, nämlich ein Chana Dal, allerdings konnte ich keine gelbe Linsen bzw. gespaltene Kichererbsen finden und somit habe ich gespaltene gelbe Erbsen verwendet. Geschmacklich haben die Erbsen mehr biss und zerfallen nicht ganz so wie Linsen. Damit ist es nicht ganz so cremig wie ein klassisches Chana Dal, aber mit dem dazugehörigen Chapati hat das ganz wunderbar gepasst. Ich gebe nämlich immer gerne eine Gabel voll von dem Eintopf auf das Chapati und arbeite mich so vorran;)

Tja, und mit dem Bärlauch Chapati läute nun auch ich den Frühling ein. Das Bärlauch gibt dem Chapati eine wunderbare frische und würzige Note. Das wird es nun bei mir öfters geben und müsst ihr auch unbedingt probieren!


Zutaten: Zubereitung:
Dal:
  • 200 g gespaltene gelbe Erbsen oder gespaltene Kichererbsen
  • 2 Tomaten oder 1 – 2 EL Tomatenmark
  • 1 rote Zwiebel
  • 2cm Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chili oder Chilipulver
  • 3/4 TL Kümmel
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Koriander Pulver
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 Mango Pulver
  • Salz zum Abschmecken








Chapati:
  • 300 g Mehl ( Ich habe Dinkelvollkornmehl verwendet)
  • 150 ml kochendes Wasser
  • 50 ml kaltes Wasser
  • Großzügige Prise Salz
  • 2 Bündel Bärlauch


Dal:
  1. Die gelbe Erbsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen lassen. Wer das nicht tut, muss einfach eine längere Kochzeit beachten.
  2. Am nächsten Tag die Erbsen gründlich abspülen und mit reichlich Wasser ca. 25 Minuten weich kochen.
  3. Tomaten, Zwiebel, Knoblauch und Chili klein schneiden.
  4. In einen Topf 1 TL Öl erhitzen und darin den Kümmel anbraten und kurz warten.
  5. Den Knoblauch dazugeben und leicht braun werden lassen.
  6. Nun die Zwiebel dazugeben und ebenfalls so lange braten bis sie goldig werden.
  7. Nun den Ingwer, die Chili und die Tomaten dazugeben und rühren. All trockene Gewürze dazugeben und solange dünsten lassen bis die Tomaten durchgekocht sind. (Wer Tomatenmark verwendet gibt es dazu und brät es kurz mit an, das ergibt ein feines Aroma. Dann mit so viel Wasser ablöschen bis eine dickere Soße entsteht. Etwas köcheln lassen, das sich alle Aromen verbinden.)
  8. Nun die Soße zu den Erbsen geben und nochmals 6 – 8 Minuten köcheln lassen. Dabei mit einem Löffel immer wieder umrühren und ein paar der Erbsen zerquetschen, so dass alles schön andicken kann. Mit Salz abschmecken und servieren.
Bärlauch - Chapati:
  1. Während die Linsen kochen mit dem Teig beginnen. Dafür das Wasser zum Kochen bringen und zum Mehl dazugeben. Rasch einrühren und dann das restliche Wasser dazugeben und zu einen geschmeidigen Teig rühren.
  2. Den Teig in eine Folie wickeln und für 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend nochmals durchkneten und dann in 6 – 8 kleine Kugeln teilen. Arbeitsfläche bemehlen.
  3. Jeweils eine Kugel dünn ausrollen und mit dem Bärlauch bestreuen. Nun eng einrollen und dann wie eine Hefeschnecke zusammenrollen. Anschließend die Schnecke wieder mit einem zu einen Chapati ausrollen, dieses Mal etwas dicker, und in einer heiße Pfanne ohne Fett von jeder Seite ca. 2 Minuten braten.

Wer die Chapati deftiger möchte, kann sie natürlich in Öl oder Ghee anbraten, ich bevorzuge sie in der natürlichen Variante. Zum Dal kann auch allerlei Gemüse dazugegeben werden, wie z.B. Paprika, Mais, Brokkoli oder Karotten. Anstelle der Chapati macht sich auch Reis oder Kartoffel zu dem Dal ganz wunderbar!


Mich erinnern Chapati immer wieder an meine Zeit in Kenia, da kam man die auch überall essen. Allerdings werden sie in Kenia mit sehr viel Öl angebraten. Chapati sind nicht zu verwechseln mit Naan, das wird mit Hefe gebacken und ist deswegen fluffiger. Ich esse sie seit meiner Zeit in Kenia sehr gerne und bei mir gibt es Chapati öfters, meistens in der Vollkornvariante aus Dinkel.

Habt ihr auch schon den ersten Bärlauch gesammelt oder gekauft? Ich habe nun noch viel gelbe Erbsen übrig, kennt ihr noch tolle Rezepte zur Verwertung?


Quinoa–Puffer

Hallo Zusammen

Juchu, der Frühling ruft. Bei uns ist es momentan herrlich warm, gestern und heute sogar 20 Grad! Wahnsinn. Natürlich ist es in der Nacht und sobald die Sonne untergegangen ist wieder sehr frisch, aber im Sonnenschein kommen richtige Frühlingsgefühle, herrlich ist das.

Mit dem wärmeren Wetter, kommt auch die Lust ein paar leichtere Gerichte zu kochen. Ich liebe immer noch meine Eintöpfe, besonders mit Linsen aller Art (Wie ihr im nächsten Post sehen werdet), aber immer mehr kommen Rohkost und Salatvariationen hinzu.

Ich weiß nicht warum, aber Quinoa ist mir oft dann als Beilage zu langweilig, ich esse es am liebsten als Puffer (oder Salat). Mittlerweile habe ich viele verschiedene Versionen, aber dies ist das Grundrezept. Schnell und einfach, so wie ich es mag=)


Zutaten: Zubereitung:
  • 125 g Quinoa + Gemüsebrühe
  • 1 große Knoblauchzehe oder 2 Kleine
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 EL Sojamehl + 1 EL Dinkel- oder Kichererbsenmehl, evtl. auch 2
Jeweils mit einer kräftigen Prise:
  • Pfeffer
  • Chili, Pulver
  • Rosmarin, getrocknet
  1. Quinoa nach Packungsanleitung in der Gemüsebrühe gar kochen. Falls noch Brühe übrig geblieben sein sollte, diese gründlich abgiessen und abtropfen lassen. Etwas abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Stücke schneiden.
  3. Beides zu den Quinoa in die Schüssel geben und würzen.
  4. Nun das Sojamehl und Dinkelmehl hinzugeben und mit den Händen verkneten. Je nach Bedarf, das kommt darauf wie feucht eurer Quinoa ist, noch etwas mehr Mehl hinzugeben. Die Puffer sollten leicht formbar sein und gut ihre Form halten können. Sie sollten auch noch leicht feucht sein.
  5. In einer Pfanne nach Bedarf etwas Öl erhitzen und die Puffer darin von jeder ca. 5 Minuten anbraten.
  6. Mit einer Beilage nach Wahl servieren.

Ich habe meine Puffer auf einen Chicorée – Rucola mit einem Tahini – Orangendressing serviert. Sehr lecker schmecken diese Puffer auch, wen ihr Bärlauch, Zucchini, Paprika, Karotten, Lauch oder Bohnen hinzugebt. Auch mit Roter Beete stelle ich es mir köstlich vor und das Quinoa färbt sich dabie wahrscheinlich herrlich...Das muss ich bald probieren=)


Wie esst ihr Quinoa am Liebsten?

Buchweizen–Frühstücksmüsli, Raw Vegan

Hallo Zusammen

Wer meinen Blog schon länger liest, der weiß wahrscheinlich das ich eigentlich ein großer Porridge-mit Obst -Fan bin. Immer Sommer kann es auch sehr gerne einen großen Smoothie sein, aber sonst frühstücke ich lieber etwas wärmendes am Morgen…Neulich wollte ich aber mal was Neues probieren. Ich habe mich dabei erinnert vor einiger Zeit in einem Rohkost-Buch über rohe Buchweizen gelesen zu haben, und dies wollte ich nun versuchen...

Entstanden ist ein wunderbar frisches, fruchtiges Müsli. Die Buchweizen werden über Nacht eingeweicht, was sie weicher macht. Sie haben immer noch etwas biss, was sehr angenehm ist und zum sonstigen Porridge-“Brei” eine angenehme Abwechslung;)



Zutaten (1 Portion):

Zubereitung:
  • 55 g Buchweizen
  • Saft von 1 – 2 Blutorangen, oder Orangen
  • 1 reife Banane
  • 1 größere Birne oder Apfel
  • 1 TL Flohsamenschalen
  • 1 TL Gojibeeren
  1. Den Buchweizen kurz abbrausen und gemeinsam mit dem Blutorangensaft in eine Schüssel geben und über Nacht, oder für mindestens 8 Stunden, im Kühlschrank einweichen.
  2. Am nächsten Morgen die übrige Flüssigkeit abgießen und den Buchweizen nochmals kurz abspülen.
  3. Nun 3/4 des Buchweizen in einen Mixer geben, des Rest zur Stelle stellen.
  4. Die Birne und die Banane halbieren. Jeweils die eine Hälfte in kleine Stücke oder Scheiben schneiden, die Andere zu den Buchweizen in den Mixer geben.
  5. Kurz Mixen, oder pulsieren, bis ein grober Brei entsteht…Es sollte kein Smoothie werden. Nach Bedarf, etwas Orangensaft dazugeben.
  6. Den Brei in eine Schale geben und mit den Flohsamenschalen vermischen.
  7. Nun mit den restlichen Zutaten dekorieren. Den Buchweizen in die Mitte geben, die Bananenscheiben daneben legen und an die Seite die restliche Birne und Gojibeeren legen.
Dieses Müsli ist wunderbar variierbar. Das Obst ist natürlich mit jedem anderen Obst eintauschbar. Anstelle des Blutorganensaft könnt ihr den Buchweizen auch einfach nur in Wasser, oder in Pflanzenmilch einweichen, allerdings ist der fruchtige Geschmack des Buchweizen für mich das Highlight an diesen Müsli…! Die Gojibeeren können ganz weggelassen oder einfach durch Nüsse oder andere Trockenfrüchte ersetzt werden. Wer mag gibt noch geschrotete Leinsamen oder 1 TL Chiasamen dazu…


Habt ihr schon rohen Buchweizen probiert? Wäre das Müsli etwas für euch?

Rote Beete-Creme mit Spaghetti

Hallo Zusammen

Momentan stecke ich leider in einer eher kreativlosen Phasen was das Kochen betrifft…Aber ich gehe da immer wieder durch unterschiedlichen Phasen, ihr kennt das sicher auch…? Dieses feine Rote Beete – Creme ist genau in dieser Phase entstanden mit zusätzlichen Mangel an frischen Lebensmittel. Ich war so begeistert, dass es immer wieder nachgekocht und verfeinert wurde. Und weil ich es so gerne essen, wurde es Zeit dieses Gericht mit euch zu teilen.

Rote Beete gab es bei mir lange nur im Salat, mittlerweile probiere ich verschiedene Gerichte damit aus. Meine Favoriten sind bisher Rote Beete im Backofen gebacken, oder eben als Creme.
Das Tolle daran ist, dass dieses Gericht unglaublich schnell zubereitet ist. Während die Nudeln kochen, kann die Creme zubereitet und im Anschluss zusammen serviert werden.



Zutaten:

Zubereitung:
  • 1 gekochte Rote Beete
  • 100 g Kichererbsen, Dose
  • 1/2 TL Miso, hell + 1TL Wasser
  • Pfeffer
  • 1 TL - EL Tahini oder Mandelmus
  • Spaghetti
  1. Die Nudeln wie gewohnt zubereiten.
  2. Die Rote Beete halbieren. Die eine Hälfte in feine Streifen schneiden oder mit einer Raspel klein raspeln und die andere Hälfte in eine kleine Schüssel geben. 
  3. Die Kichererbsen waschen und zu der Rote Beete in die Schüssel geben..
  4. Die Miso mit dem Wasser auflösen und ebenfalls in die Schüssel dazugeben.
  5. Mit einem Pürierstab pürieren und mit Pfeffer und Mandelmus/Tahini abschmecken.
  6. Gemeinsam mit den Nudeln servieren.
Anstelle der Kichererbsen können auch weiße Bohnen oder Kidney Bohnen verwendet werden. Wer keine Nussmus verwenden möchte, kann es durch etwas Olivenöl ersetzen oder einfach ganz weglassen. Die Miso kann durch Salz ersetzt werden, aber ich mag den Geschmack sehr gerne. Die Creme kann natürlich auch erwärmt werden oder ihr kocht zuvor die Rote Beete und püriert sie dann noch heiß.


Wie bereitet ihr Rote Beete am liebsten zu?

Karottenkekse – Mein momentan liebster Snack

Hallo Zusammen

Ich habe euch ja erst kürzlich von meiner Liebe zum Karottenkuchen erzählt und aus dieser Liebe heraus sind diese Kekse entstanden. Nun kann man man sich streiten, ob es eher Kekse oder doch eher flache Muffins sind, denn von der Konsitenz sind sie weich und saftig. Nicht unbedingt was man sich zuerst unter einem Keks vorstellt. Das liegt besonders daran, das kein Zucker enthalten ist, der sonst karamiliesiert. Zudem gibt es auch kein Fett, was tatsächlich auch meineserachtens nicht fehlt.
Ich liebe diese Kekse besonders an faulen Tagen. Sie sind schnell gemacht und sie schmecken wunderbar. Aufgrund ihrer tollen Zutaten sind sie perfekt als Snack und zu jeder Tageszeit geeignet, und das ganz ohne Reue. Ich esse sie z.B. auch gerne nach dem Sport um wieder Energie zu tanken…So sehr ich auch gerne “richtige” Kekse und Kuchen essen, also mit Zucker und Fett, dass geht leider nicht jeden Tag…Diese wunderbaren Karottenkekse aber schon=)



Zutaten: Zubereitung:
  • 100 g Haferflocken
  • 50g Dinkelmehl, hell
  • 1 EL Weinsteinbackpulver
  • 40 g Rosinen
  • 50 ml Sojamilch oder Milch nach Wahl
  • 1 TL Zimt oder Lebkuchengewürz
  • 1 große Karotten oder 2 kleine
  • 1 Apfel
  • 1 EL Kokosblütensirup, oder Sirup nach Wahl
Nach Belieben: Puderzucker
  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Die Haferflocken zusammen mit den Rosinen, Backpulver, Dinkelmehl, Backpulver und Sojamilch verrühren.
  3. Den Teig in einen Mixer geben oder mit einem Pürierstab pürieren bis ein klebriger Teig entsteht. Der Teig wirkt jetzt noch sehr trocken, das ändert sich gleich…
  4. Die Karotte und den Apfel fein reiben und zusammen mit der entstanden Flüssigkeit, sowie den Zimt, in den Teig geben und unterrühren. Den Kokosblütensirup hinzufügen und verrühren.
  5. Mit einem Esslöffel den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und für 20 Minuten backen.
  6. Auskühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
Lasst mit diesen Keksen gerne eurer Fantasie freien Lauf. Gebt Nüsse hinzu, weitere Trockenfrüchte, mehr oder weniger Sirup, statt Dinkelmehl verwendet Nussmehl…Vieles ist möglich und schmecken tun sie in aller Variationen=)

Und nun wünsche ich euch allen einnen schönen Sonntag, mit viel Erholung, Freude und vielleicht ein paar Keksen... :)

Gedämpfte Kartoffel-Pilz-Chinakohlröllchen

Hallo Zusammen

Bevor auch mich die Frühlingsstimmung immer mehr packt, gibt es noch mal ein eher winterliches Gericht. Chinakohl ist einer meiner absoluten Lieblingssalate im Herbst und Winter, ich finde ja der Chinakohl findet viel zu wenig Beachtung=)

Neu für mich war es  mit Chinakohl zu kochen. Bisher habe ich ihn immer nur klassisch als Salat zubereitet. Beim Durchforsten des Internets habe ich aber unzählige Kochrezepte gefunden und damit war die Idee in meinen Kopf gespeichert, zur Umsetzung hat es aber noch eine lange Zeit gedauert. Kürzlich war es dann soweit.

Das Ergebnis war so überzeugend, das es hier auf meinen Blog landet. Der Chinakohl wird durch das dämpfen weich, schmeckt etwas weniger intensiv, gibt aber eine wunderbare Abwechslung zu den sonst klassischen Kohlrouladen. Die Füllung kann auf ziemlich jeden Wunsch angepasst werden und meine Version ist nur eine Möglichkeit von vielen.


Die Menge der Rouladen ergibt sie nach der Größe des Chinakohls. Je großer der Kohl, desto weniger Rouladen, da ihr mehr Füllung hineingeben könnt.

Zutaten (für ca. 6 – 8 Rouladen): Zubereitung:
  • 6 – 8 große Blätter Chinakohl
  • 400 g Kartoffeln
  • 7 – 10 Champignons, weis oder braun
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Etwas Muskatnuss
  • Etwas Pfeffer, Salz
  • Getrockneter oder frischer Schnittlauch
  • Getrocknete oder frische Petersilie

  1. Die Kartoffeln schälen, klein schneiden und weich dämpfen oder kochen. Anschließend mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer die Kartoffeln zu einem groben (oder wer mag sehr feinen) Brei stampfen. Etwas auskühlen lassen.
  2. Währenddessen die Pilze putzen und in kleine Stücke schneiden.
  3. Die Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und ebenfalls klein schneiden.
  4. Die Zwiebelstücke in einer Pfanne anbraten. Sobald sie glasig werden, den Knoblauch dazugeben und ca. eine Minute weiter dünsten.
  5. Die Pilze dazugeben und auf mittlere Stufe ca. 5 Minuten dünsten.
  6. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
  7. Währenddessen vorsichtig 6 – 8 Blätter vom Chinakohl entfernen und im Dampfgarer wenige Minuten dämpfen. Es dauert nicht sehr lange, die Blätter sollten nur etwas weicher werden, so dass sie gerollt werden können.
  8. Nun die Kartoffeln mit den Pilzen verrühren und mit den entsprechenden Gewürzen würzen.
  9. Ca. 1 –2 Esslöffel in den oberen Teil der Chinakohlblätter verteilen, die Seiten einschlagen und aufrollen. Mit etwas Küchengarn oder einen kleinen Holzspies fixieren.
  10. Die Röllchen in einem Dampfgarer ca. 15 Minuten dämpfen.
Wer etwas von dem Kartoffel-Pilz-Stampf übrig hat, kann es natürlich einfach als Beilage servieren. Das habe ich auch gemacht, da ich keinen großen Chinakohl gefunden habe. Die Menge der Füllung kann natürlich auch einfach angepasst werden.
Wer keine Pilze mag, kann diese weglassen und Kidney – oder Weiße Bohnen verwenden. Etwas schärfer wird es mit Chilipulver. Natürlich kann der Chinakohl auch mit Reis, Couscous, Hirse oder was ihr möchtet gefüllt werden :)


Esst ihr auch so gerne Chinakohl? Habt ihr schon damit gekocht?

Little things I learned…(Februar 2015)

Hallo Zusammen

Und schon sind die ersten zwei Monate im neuen Jahr wieder rum. Der Februar war für mich sehr durchwaschen, da ich sehr lange einen Magen-Darm-Virus verschleppt habe und mich somit viele Tage im Februar schlapp und ausgelaugt gefühlt habe. Essentechnisch ist deswegen auch nicht sehr viel gelaufen und ich habe viel weniger gekocht&gebacken als ich wollte. Ich hatte auch zwei Wochen, in denen ich viel für meinen Blog arbeiten wollte, aber auch da wurde mir durch den Virus einen Strick durch die Rechnung gemacht…So kann's laufen, aber ich versuche das positive daraus zu sehen. Ich habe viel entspannt, meinen Körper Ruhe gegönnt und bei dem kalten Wetter ist es auch weniger schlimm im Bett zu bleiben als im Sommer..Könnte also alles schlimmer sein;)

Aber nun geht es richtig los…
Little things I learned…
  1. Ich habe mich viel mit dem Vitamin D beschäftigt. Habt ihr gewusst, dass es in unseren Breitengraren unmöglich ist im Winter in der Sonne Vitamin D zu tanken. Ich dachte immer, dass dies immer funktioniert, Hauptsache man ist eine Weile in der Sonne und hat eine größere Hautfläche offen. Tatsächlich ist dies aber nicht so und wir können in unserem Breitengrad nur ein paar Monate im Sommer, am Besten zur Mittagszeit und ohne Sonnenschutz, Vitamin D tanken. Im Sommer reichen dann auch 10-15 Minuten täglich, oder so oft es geht, um mehr als ausreichend Vitamin D für die sonnenarme Wintermonate zu tanken, und das verkraftet die Haut auch ohne Sonnenschutz. Mich wundert es nun aber nicht mehr, warum dieses Jahr die Grippewelle besonders hartnäckig ist. Nach dem verregneten und verhangen Sommer haben wollen die wenigstens Menschen genügend Vitamin D tanken können und dies beeinflusst ja nachweislich das Immunsystem.
  2. Lange und leidvoll probiert, aber tatsächlich helfen Kokosnusswasser, sowie Hafer- und/ oder Reisschleim mit Banane am Besten gegen Magen - Darmprobleme…Kein schönes Thema, aber hey, es trifft jeden Mal;)
  3. Ich war in 3 Tage Mailand und war/bin überrascht über die vielen veganen Angebote. Nicht nur im Supermarkt, auch in Restaurants, herrlich. Es war kein Problem irgendwo essen zu gehen, selbst normale Restaurants hatten immer 2-3 vegane Angebote. Nur Sojamilch ist in den Cafés (es sei den es ist es vegetarisch/veganes Café) noch nicht groß vertreten. Aber das ist in den meisten Städten in Deutschland und der Schweiz ja leider auch so…
  4. Wie schon erwähnt ist Back-und Kochtechnisch zwangsweise nicht viel passiert…Aber die Hirse-Scones und die Buchweizen-Wraps mit Linsencreme waren ein Hit und werden definitiv wieder gekocht. Die Linsenburger sind erst kürzlich entstanden und werden im März vorgestellt….
  5. Ich habe mich ein bisschen in den Schauspieler Benedict Cumberbatch “verliebt”. Nun ja, verliebt ist reichlich übertrieben, aber ich bin völlig begeistert von der Serie “Sherlock” und dem Film “The Imitation Game “ die ich beide im Februar gesehen habe…Bei der Serie bin ich nun bei Staffel 2, also gibt es zum Glück noch ein bisschen zu sehen;) Wer beides noch nicht gesehen hat, ich kann es euch wärmstens empfehlen.
  6. Reisen mit einem Bus ist so viel günstiger als mit dem Zug. Ich war richtig überrascht wie groß der Unterschied ist. Für nicht allzu lange Strecken, ist es auch absolut komfortabel. Ich bin nach Mailand 5 Stunden im Bus gesessen und es war wunderbar. Wer es noch nicht probiert hat, sollte es sich das nächste Mal gut überlegen. Reisebusse decken mittlerweile sehr viele Strecken ab und fahren regelmäßig. Meinfernbus fährt z.B. zwei mal täglich, 7 Tage die Woche nach Stuttgart, Freiburg, Zürich und Mailand. Und das ist nur kleiner Auszug ihres Angebotes…Ich bin begeistert und werde in Zukunft öfters mit dem Reisebus unterwegs sein=)
  7. Ein interessanter Lesetipp, für alle die sich auch gerne mit neueren Forschungen auseinandersetzen, ist das Buch “Bund fürs Leben: Warum Bakterien unsere Freunde sind”. Sehr spannend zu lesen, was man heute schon alles weiß, was noch erforscht wird und wie Bakterien mittlerweile als Medizin eingesetzt werden können. 
Quinoa - Puffer..Rezept folgt...

Buchweizen-Wraps mit Linsencreme und Hirse Scones



Wie war eurer Februar? Habt ihr schon die Serie “Sherlock” gesehen? Hat euch die Grippewelle auch erwischt?

Buchweizen-Wraps mit Linsencreme-Füllung

Hallo Zusammen

Endlich habe ich es geschafft. Dieses Rezept stand schon so lange auf meiner Koch-Liste, das es beinahe nicht mehr wahr ist;) Inspiriert ist es von dem wunderbaren Kochbuch “La Veganista”. Ich habe es etwas abgeändert, teils weil ich nicht alle Zutaten hatte, teils weil ich es nicht so fettig wollte.

Die Linsencreme gibt eine wunderbare Abwechslung zu den sonst so üblichen Füllungen und ist auch optisch ein toller Anblick.

Obwohl das Rezept etwas aufwendiger wirkt, es es relativ schnell und einfach. Während der Teig ruht, köcheln die Linsen vor sich hin und wenn der Teig ausgebacken wird, kann man nebenbei die restlichen Schritte erledigen.


Zutaten: Zubereitung:
Wraps
  • 150 g Buchweizenmehl
  • 50 g Dinkelmehl, hell
  • 400 ml Mineralwasser
  • 1 leicht gehäufter TL Backpulver
  • 1 TL Sojamehl
  • Eine Prise Salz
Linsenfüllung:
  • 150 g Belugalinsen
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 TL getrocknete Petersilie
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 1 TL Weißweinessig
  • 1 TL Olivenöl
  • Großzügige Prise Chili
  • Prise Salz, Pfeffer
  • 1 rote Paprika
Soße:
  • 1 kleiner Becker Sojajoghurt, ungesüßt
  • 2 Knoblauchzehen
  • Pfeffer
  1. Zuerst alle Zutaten für die Pfannkuchen verrühren und ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Während der Teig kühlt, die Linsen in reichlich Wasser zum Kochen bringen und ca. 25 Minuten köcheln lassen.
  3. Inzwischen für die Soße den Knoblauch schälen, klein schneiden oder pressen und zu dem Sojajoghurt geben. Mit Pfeffer abschmecken und kalt stellen.
  4. Die Paprika waschen und etwa in sehr kleiner Stücke oder in dünne Streifen schneiden.
  5. Die fertig gekochten Linsen abgießen und etwas abkühlen lassen.
  6. Ca. 3/4 der Linsen mit den Kräuter, Zitronensaft, Essig, sowie Salz und Pfeffer mit einem Pürierstab pürieren. Die Paprika und die restlichen Linsen unterheben.Anschliessend mit dem Chilipulver abschmecken.
  7. Eine Pfanne erhitzen. Die Pfannkuchen bei mittlere Hitze ausbacken.
  8. Die Pfannkuchen kurz auskühlen lassen und dann zuerst mit der Soße und anschließend mit der Linsencreme füllen und anschliessend aufrollen.
Die Wraps sind unglaublich variierbar. Ihr könnt den Teig in Öl ausbacken, muss aber nicht zwingend gemacht werden. Ich habe es nicht getan. Ihr könnt die Paprika weglassen und z. B. durch eine Gurke oder Sellerie ersetzen. Anstelle der Belugalinsen können auch andere Linsen verwendet werden. Buchweizenmehl kann beliebig durch anderes Mehl ersetzt werden, wahrscheinlich muss dann aber die Wassermenge angepasst werden. Wer frische Kräuter zur Hand hat, nimmt diese. Wer es milder möchte, lässt das Chilipulver weg…


So, nun setze ich mich raus in die Sonne, die bei uns seit gestern so schön scheint und etwas Frühlingsstimmung macht. Zwar muss ich natürlich immer noch ein Jäckchen anziehen, aber nach dieser langen dunklen Zeit tun die Sonnenstrahlen unglaublich gut. Ich hoffe bei euch scheint die Sonne auch so schön und damit wünsche ich euch allen einen schönen, sonnigen Tag=)



Süße Hirse – Scones

Hallo Zusammen

Yup, ich liebe Scones. Seit ich sie das erste Mal in England probiert habe wusste ich, das wird ein enge Freundschaft. Es gibt sie aber viel zu selten, was besonders darin liegt das ich als Blogger, wenn ich dann mal backe, immer das Gefühl habe lieber etwas Neues zu probieren, so kann ich es dann auch bloggen;) Doch in letzter Zeit war die Lust auf Scones so groß, dass ich einfach welche backen musste. Und da ich letztes Jahr ein Rezept zu Blaubeer-Scones gepostet habe, wurde es abgeändert und ich bin sogar noch ein Stückchen begeisterter als zuvor…Perfekt. Die Scones sind nun vegan und gesund gesüsst. 


Scones eigenen sich wunderbar zum Frühstück, als Zwischensnack zum Kaffee trinken oder als Reiseproviant. Ich serviere sie mit etwas Marmelade und Honig, klassisch gehört eigentlich Clotted Cream dazu…

Das Rezept ist einfach, die Scones schön fluffig und weich..


Zutaten (Für ca. 10 Scones): Zubereitung:
  • 5 EL Hirse, gekocht
  • 200 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • Gute Prise Salz
  • 35 g Öl oder 45 g Margarine
  • 1 EL Dinkelgries (oder Maisgries)
  • 110 ml “Buttermilch” (aus 110 ml Sojamilch, die mit 1/2 TL Apfelessig vermischt und 5 – 10 Minuten lang stehen gelassen wurde)
  • 30 g Rosinen (oder Trockenobst nach Wahl)
  • 3 EL Kokosblütensirup oder Sirup nach Wahl
  1. Die Hirse nach Anleitung kochen und etwas abkühlen lassen.
  2. Den Backofen auf 200 ° C vorheizen.
  3. Das Mehl, mit dem Backpulver und Salz in eine Schüssel geben, nach Bedarf sieben.
  4. Das Öl oder die Margarine dazugeben und so lange mit den trockenen Zutaten verreiben, bis feine Brösel entstehen.
  5. Das Hirse und den Dinkelgries dazugeben.
  6. In einer separaten Schüssel die Buttermilch mit den Trockenfrüchten und Sirup vermischen.
  7. Zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Kochlöffel oder Teigspatel zügig zu einem weichen Teig verrühren.
  8. Mit einem Esslöffel kleine Portionen vom Teig nehmen und etwa 10 Scones auf das mit Backpapier ausgelegtem Backblech geben. Nach Bedarf die Scones noch etwas flachdrücken, meine haben das nicht benötigt.
  9. Für 15-20 Minuten lang backen, bis die Scones aufgegangen und golden sind. Kurz auskühlen lassen.
  10. Für den besten Geschmack noch lauwarm servieren.
Natürlich könnt ihr die Hirse auch einfach weglassen, aber ich finde es gibt einen wunderbaren Geschmack. Wer keine Hirse zu Hand hat, kann auch Quinoa verwenden. Du magst keine Rosinen? Dann lass sie einfach weg oder ersetze sie doch mit getrocknete Maulbeeren, Aprikosen , Cranberrys oder eine Handvoll Nüsse. Dinkelmehl kann ohne Probleme durch Weizenmehl ausgewechselt werden, aber ich mag den Geschmack von Dinkelmehl tatsächlich lieber.


Wem 10 Scones zu viel sind, der friert die restlichen Teiglinge ein und backt sie dann frisch auf. Sie halten sich aber auch gut zwei Tage lang im Kühlschrank, vor dem servieren einfach kurz aufwärmen, z.B. auf dem Toaster, und schon schmecken sie wieder wie frisch.
Esst ihr euch so gerne Scones? Mit was serviert ihr sie?