Mittwoch, 26. November 2014

Weihnachtslicher Kürbiskuchen

Hallo Zusammen

Gehen herbstlicher Kürbis und Weihnachten zusammen? Keine Ahnung ob das moralisch vertretbar ist, aber ich war einfach so mutig und bin das Risiko eingegangen…;)
Das Ergebnis ist unglaublich lecker. Kürbis gibt dem Kuchen eine angenehme feuchte. Geschmacklich schmeckt er nicht zu stark raus, also keine Angst. Ich habe das Rezept etwas abgeändert, gebe euch aber wie immer beide Varianten an. Meine Variante ist low-fat (weniger, nicht gar keins) und hat weniger Zucker!
(Übrigens backe ich auch nicht immer low-fat, besonders wenn es für Gäste ist. Aber wenn ich nur für mich und meinen Freund backe, dann schlemme ich lieber gesunder;))




Zutaten (Kleine Springform):

Zubereitung:
  • 210 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 1 EL Essig
  • 1/2 TL Salz
  • 100 g Zucker oder 220 g Zucker
  • Vanillepulver oder Vanillezucker
  • 2 MyEy oder 2 Eier
  • 1 Banane (zerstampft) oder 4 EL Öl
  • 2 EL Kokosöl/Rapsöl oder 4 EL
  • 100 ml Sojamilch oder Milch
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 215 g Kürbispüree
Optional: Puderzucker
  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. In einer Schüssel die trockenen Zutaten vermischen (Mehl, Backpulver, Natron und Salz)
  3. In einer zweiten Schüssel Vanillepulver, Zucker und die MyEy Mischung schaumig schlagen.
  4. Öl, Milch, Essig und Lebkuchengewürz zu den flüssigen Zutaten dazugeben und rühren.
  5. Kürbispüree unterheben und vermengen.
  6. Das Mehlgemisch unter die Masse rühren und gut vermengen.
  7. Die Springform mit dem Teig füllen und die Springform 2 – 3 Mal leicht auf den Tisch klopfen. Durch das klopfen wird allfällige Luft aus dem Teig geklopft. Ihr seht das, falls dabei Blasen in eurem Teig entstehen…
  8. Nun für 50-60 Minuten backen.
  9. Wenn der Kuchen abgekühlt ist mit Puderzucker bestreuen!

Wenn ihr das Kürbispüree wie ich schon tiefgefroren habt, ist der Kuchen sehr schnell gemacht (wenn die Auftaudauer nicht mitberechnet wird).

Ich habe noch etwas Kürbispüree im Tiefkühlfach und weil mein Freund und ich so begeistert sind, werde ich diesen Kuchen diesen Sonntag direkt nochmals backen.



Habt ihr schon mit Kürbis gebacken?

Sonntag, 23. November 2014

Gerösteter Rosenkohl

Hallo Zusammen

Hach ja, Rosenkohl. Das ist mit uns wohl eine Hass-Liebe. Mal mag ich ihn, dann wieder überhaupt nicht. Letzter Jahr mochte ihn ganz gerne. Diese Jahr dann plötzlich wieder nicht. Seltsam und damit wollte ich es nicht belassen. Im Internet bin ich immer öfter auf Rezepte von gerösteten Rosenkohl gestoßen und dachte ich gebe ihm eine letzte Chance. Und wir ihr euch denken könnt, er hat mich doch noch ein verführt…Ach Rosenkohl, geröstet kann ich doch ganz gut leiden;)


Okay mal ernsthaft..Habt ihr Rosenkohl schon gebacken/geröstet probiert? Selbst mein Freund, ein Rosenkohl-Verweiger, hat eine große Portion gegessen. Durch die Röstaromen bekommt er einen anderen Geschmack. Logisch schmeckt er immer noch nach Rosenkohl, aber irgendwie feiner. Und das knusprige gibt einen besonderen Kick. Also einfach mal probieren. Sicher auch toll für Kinder die sonst kein Gemüse essen, einfach in den Backofen schieben und rösten=)

 
Zutaten: Zubereitung:
  • 500 g Rosenkohl
  • 1 TL – 3 EL Öl
  • Kümmel
  • Cayenne Pfeffer
  • Salz, Pfeffer
  1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Rosenkohl waschen und halbieren.
  3. Mit Öl und den Gewürzen vermengen und auf ein Backblech verteilen.
  4. Für 20 – 25 Minuten backen. Wer möchte kann für die letzten 5 Minuten noch die Grill-Funktion anstellen!
Das war es schon. Es ist wirklich nicht viel Arbeit und wäre ich nicht so begeistert davon, wäre es kaum ein Rezept das ich posten würde. Aber es musste einfach sein=)


Übrigens habe ich den Rosenkohl auf Salat geben, was wunderbar geschmeckt hat. Ich habe ihn aber auch schon als Beilage zu Kartoffel gegessen, die ich auch in den Ofen gegeben habe (Allerdings etwas früher, da sie länger brauchen).

Habt ihr schon Rosenkohl gebacken? Esst ihr überhaupt gerne Rosekohl?

Mittwoch, 19. November 2014

Kochbananen-Curry mit Kokosreis

Hallo Zusammen

Habt ihr schon mal Kochbananen probiert?

Ich habe sie das erste Mal in Afrika probiert und war so überrascht das sie gar nicht nach Bananen schmecken. Auch die Textur ist nicht mit den “normalen” Bananen zu vergleichen. Frisch geschält ist das Fruchtfleisch hart und durch das kochen wird es weich, ähnlich wie weich gekochte Kartoffeln. Der Geschmack ist schwer zu beschreiben, aber mich erinnert es an Kartoffeln.
Vom aussehen her, geben Kochbananen vielleicht nicht den besten Hingucker, aber muss es ja auch nicht immer, oder?!=)
In Afrika habe ich ab und zu Kochbananen - Curry gegessen.  Es war immer sehr simple, mit wenig Zutaten und genauso habe ich es nun auch gekocht. Wenig Zutaten, einfache Zubereitung, stressfrei und schnell…





Zutaten:


Zubereitung:
  • 2 Kochbananen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischotte (Menge nach belieben)
  • 1/2 – 2 TL Kokosnussöl
  • 1 kleine Dose Kokosmilch (200ml)
  • Etwas Gemüsebrühe (ca. 50 – 100ml)
  • Currypulver ( Ca. 1 TL- 1EL, je nach Belieben)
  • Pfeffer, Salz
  • Reis (Menge nach Belieben)
  1. Den Reis als erstes zubereiten. Dafür den Reis mit beinahe der doppelten Menge Wasser aufsetzen. Den Rest mit Kokosmilch auffüllen. (Es braucht nicht viel, um den Reis nach Kokos schmecken zu lassen)
  2. Die Kochbananen schälen. Da sich Kochbanen schwerer schälen lassen, als die uns bekannten, kann es sein das ihr mit einem Messer nachhelfen müsst.
  3. Die geschälten Bananen in ca. Daumendicke Stücke schneiden und zur Seite stelle.
  4. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden.
  5. In etwas Öl anbraten.
  6. Die Chili klein schneiden und in das Öl dazugeben.
  7. Kurz warten und die Bananen und das Currypulver hinzufügen.. Kurz mitdünsten.
  8. Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen und bei geschlossenem Deckel auf kleiner Stufe köcheln lassen.
  9. Nach ca. 15-20 Minuten sollten die Kochbananen weich sein. Nun noch einmal abschmecken und nachwürzen.
  10. Et Voila.

Ich habe die Kochbananen übrigens im Edeka gekauft, teuer waren sie nicht. Also wenn ihr welche entdeckt, probiert es mal aus!
Selbstverständlich ist das Curry variierbar. Es kann noch andere Gemüse hinzugefügt werden, wie z.B. Brokkoli, Blumenkohl oder auch Spinat. Da die Kochbananen eher neutral schmecken, könnt ihr auch mit unterschiedlichen Gewürzen experimentieren!
Tipp: Die Kochbananen sind reif, wenn sie grün-gelblich – mit schwarzen Flecken sind. Wenn sie noch ganz grün sind, eigenen sich eher zum frittieren, wenn ihr das nicht tun wollt, dann wartet ca. 1 Woche, dann sollten sie gelber werden. Ganz dunkle/Schwarze Bananen können wunderbar für Süßspeisen verwendet werden, da das Fleisch mit weiterem Reifegrad immer süßer werden!

Kennt ihr noch andere Rezepte mit Kochbananen?

Sonntag, 16. November 2014

Lebkuchen–Muffins

Hallo Zusammen

Ich kann momentan nicht genug von Lebkuchengewürz bekommen…In meinem Porridge, in meinen Pumpkin Spice Latte, in Kuchen und so weiter…Also liegt es nur nah das ich das Gewürz nun auch mal “richtig” einsetzen musste. Lebkuchen-Muffins klangen genau richtig.. Im Grunde ist es einfach Lebkuchenteig in Muffin – Förmchen=)
Mensch waren die lecker. Die werden schon sehr bald wieder nachgebacken werden. Die Muffins sind nicht ganz so fluffig, wir normale Muffins, was einfach an dem Lebkuchenteig liegt. Aber es passt, weil es ja Lebkuchen ist=)


Also, unbedingt probieren. Das Rezept ist wie immer schnell und einfach!
 


Zutaten (10 – 12 Muffins):

Zubereitung:
  • 250 g Mehl (Ich habe Vollkornmehl verwendet)
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 2 EL Kakaopulver
  • 150 g Honig (oder Kokosblütensirup)
  • 2 EL neutrales Öl
  • 4 EL Sojamilch
  • 2 MyEy Vollei (Oder 2 Eier)
  1. Den Honig/Sirup mit Milch und Öl in einer Pfanne langsam unter rühren erhitzen.
    (Achtung: Wer Vollkornmehl verwendet nimmt jetzt nicht nur 4 EL Milch, sondern ca. 6 EL)
  2. Ca. 10 Minuten auskühlen lassen.
  3. Die 2 Myey Mischung dazugeben und nochmals rühren. (Wer richtige Eier verwendet, lässt die Honig – Mischung mindestens 15 Minuten auskühlen, sonst gibt es Rührei;))
  4. Das Mehl in eine Schüssel sieben.
  5. Backpulver, Kakao  und Lebkuchengewürz untermischen.
  6. Nun die Honigmischung zum Mehl dazugeben und kräftig verrühren. Der Teig ist klebrig, nicht wundern.
  7. Die Muffins bei 180 Grad (160 Grad Umluft) für 20-25 Minuten backen. 


Anstatt Öl kann natürlich auch Butter verwendet werden, das sind dann 70 – 75 Gramm Butter. Eigentlich wird auch noch Zucker hinzugefügt, aber mir waren die Muffins schon so süß genug. Wer mag kann aber auch noch 75 Gramm braunen Zucker hinzufügen, dann bitte direkt zum Honig in die Pfanne!


Esst ihr Lebkuchen auch so gerne? Habt ihr  dieses Jahr schon welche gegessen oder sogar selber gemacht? Für mich ist es übrigens das erste Mal das ich Lebkuchen gebacken habe!


Mittwoch, 12. November 2014

Kürbis-Risotto

Hallo Zusammen

Ich liebe Risotto. Punkt. Ich bin aber auch zu faul dafür. Punkt.
Gut, dass mich mein Blog dazu anregt innere Schweinehunde zu überwinden und so habe ich mich kürzlich endlich nach Jahren wieder an ein Risotto gewagt. Das schlimmste an der Sache, es war überhaupt nicht schlimm. Ich könnte mich schon etwa aufregen, dass ich mich so lange davor gedrückt habe…

Dennoch, das Ergebnis hat mich überzeugt das es in Zukunft öfters Risotto geben wird. Sicherlich auch noch mit Kürbis, der gibt eine wunderbare geschmackliche Note und gibt dem Risotto eine zusätzliche Geschmeidigkeit, einfach herrlich.

Also falls es euch auch so geht, und ihr Risotto kochen meidet weil es so lange geht, oder ihr euch vorstellt wirklich nur am Herd zu stehen, glaubt mir, so ist es nicht. Ich möchte euch aber erst genauer das Rezept vorstellen und sage euch dann unten 2-3 kleine Tipps…



Zutaten:


Zubereitung:
  • 200 g Risottoreis
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL – 2 EL Öl
  • 1/2 Kürbis (Ich habe Hokkaido verwendet)
  • 1 – 2  dl Weißwein (trocken)
  • 500 - 600 ml Gemüsebrühe
  • Kurkuma
  • Pfeffer
  1. Den Kürbis gründlich waschen und trocknen. Die Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Den Kürbis separat weich kochen oder dämpfen.
  3. Währenddessen die Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden.
  4. In einen Topf ein wenig Öl heiß werden lassen und darin die Zwiebel und Knoblauch andünsten.
  5. Den Reis dazugeben und kurz unter rühren mitdünsten.
  6. Mit Wein und und ein wenig Brühe ablöschen und auf kleiner Stufe (ohne Deckel) köcheln lassen.
  7. Ca. alle 5 Minuten überprüfen ob die Brühe aufgezogen ist, gut rühren und neue Brühe dazugeben, so dass der Reis gut mit Flüssigkeit bedeckt ist.
  8. Dieses Prozess wiederholt ihr, bis der Reis weich ist und alle Brühe verbraucht.
  9. Zum Schluss die Kürbisstücke dazugeben und nochmal ca. 3 Minuten mitköcheln lassen.
  10. Wer mag kann ein paar Kürbisstücke zerstampfen, dass sie sich mit de Reis verbindet.
  11. Abschmecken und Voila- Fertig!


Ich bin nicht die ganze Zeit am Herd gestanden, habe aber ca. alle 5 Minuten gecheckt ob es mehr Flüssigkeit braucht und dabei auch kräftig gerührt. Wenn ihr den Kürbis zum Schluss dazugebt, empfehle ich aber dabei zu bleiben, weil dann nur noch wenig Flüssigkeit im Topf ist und es anbrennen könnte.
Ich habe die Flüssigkeit- und Ölmenge wage angeben, weil es einmal von eurem Belieben abhängt, und anderseits auf den Reis. Mancher zieht mehr Flüssigkeit auf, ein Anderer weniger!
Natürlich könnt ihr auch zum Schluss Käse dazugeben oder andere Gewürze wie z.B. Schnittlauch, Petersilie, Chili oder ähnliches!

Habt ihr schon Kürbisrisotto probiert? Oder drückt ihr euch immer eher davor Risotto selber zu kochen?

Sonntag, 9. November 2014

Orangen-Rotkohl

Hallo Zusammen

Langsam kommt er halt nun doch, der richtige Herbst und der richtige November. Macht aber nichts, den so lockt die Weihnachtsstimmung noch mehr und die macht alles wieder gut.

Mit Winter und Weihnachten verbinde ich immer Rotkohl. Denn den gab es früher genau einmal im Jahr, an Weihnachten zusammen mit Klößen. Aber eigentlich schmeckt Rotkohl viel zu fein, um nur einmal im Jahr gegessen zu werden. In einer Zeitschrift entdeckt ich kürzlich ein “nicht-klassisches” Rotkohl - Gericht und das war für mich das Startsignal einen Rotkohl zu kaufen. Und nun landet das Rezept abgeändert hier auf meinen Blog. Vielleicht gibt es ja noch andere die Rotkohl eher selten, oder auch nur einmal im Jahr, essen? Dann kocht dieses Rezept nach, denn Rotkohl kann auch fruchtig, leicht daherkommen=)
 





Zutaten:
 
Zubereitung:
  • 1 kleiner Rotkohl
  • 4 Orangen oder Blutorangen
  • 1 daumendickes Stück Ingwer
  • 1 rote Zwiebel
  • Pfeffer, Salz
  • Öl
  • 250 ml Gemüsebrühe
  1. Rotkohl waschen, halbieren und den Strunk entfernen. In dünne Streifen schneiden und zur Seite stellen.
  2. Die Orangen schälen. Mit einem Messer die Filets herausschneiden und dabei den Saft in einem Schälchen auffangen. Filets zur Seite legen.
  3. Die Zwiebel in feine Steifen schneiden.
  4. Ingwer schälen und ebenfalls sehr fein schneiden.
  5. In einem Topf das Öl heiß werden lassen und darin die Zwiebeln und den Ingwer andünsten.
  6. Kohl dazugeben und kurz mitdünsten.
  7. Mit Brühe und Orangensaft ablöschen und pfeffern.
  8. Ca. 25-30 Minuten auf kleinster Stufe garen.
  9. Zum Abschluss die Orangenfilets unterheben und den Rotkohl mit einer Prise Salz würzen.

Es braucht nicht viel Arbeit und peppt den klassischen Rotkohl mit nur einer weiteren Zutat so toll auf. Ich bin begeistert und habe mir schon direkt den nächsten Rotkohl gekauft. Mit einer Hälfte möchte ich noch einmal genau das gleiche kochen, mit der Anderen ein neues Rezept=)



 Habt ihr mir neue Rotkohl-Rezepte die ihr empfehlen könnt? Wie esst ihr Rotkohl am liebsten?

Mittwoch, 5. November 2014

Pumpkin Spice Latte

Hallo Zusammen 

Nun bin ich wohl auch einen Hype etwas verzögert verfallen, dem Pumpkin Spice Latte. Während schon (zu mindestens gefühlt) alle Welt von dem Starbucks Drink redet, war ich immer noch grübeln ob Kürbis wirklich im Kaffee schmeckt…!?

Letzte Woche hat dann aber der Moment geschlagen an dem ich entschieden habe, dass ich lange genug ohne Lösung gegrübelt habe. Nun muss gehandelt werden. Und schwer ist es ja allemal nicht..also keine Ausreden!

Auf keinen fall wollte ich aber dafür zu Starbucks gehen, nein nein, ein richtiger selbstgemachter Pumpkin Spice Latte musste her. (Wusstet ihr, das in dem Getränk von Starbucks gar kein richtiger Kürbis drin ist, sondern nur Aroma und ganze 49 Gramm Zucker, urgh)

Das Ergebnis ist wirklich sehr fein. Ja man schmeckt Kürbis, aber subtil und süß, anders als man den Geschmack aus Suppen und Co kennt. Einsteiger starten mit wenig Püree und steigern sich dann, so habe ich es auch getan;)



Zutaten: Zubereitung:
  • 1 - 2 EL Kürbispüree
  • 4 TL Zimt
  • 4 TL Muskatpulver
  • 4 TL Ingwerpulver
  • 3  TL Nelkenpulver
  • Agavensirup (Oder anderer Sirup)
  • Milch (Ich habe Sojamilch verwendet.)
  • Kaffee
  1. Die Gewürze mit den dem Sirup mischen. Nehmt soviel, dass eine feiner, leicht flüssiger Sirup entsteht.
  2. Den Kaffee wie gewohnt zu bereiten.
  3. 1 EL Kürbispüree dazugeben.
  4. Gewürzsirup dazugeben. Mir reicht 1 TL, aber es kann auch mehr oder weniger verwendet werden.
  5. Die Milch aufschäumen und zum Kaffee dazugeben.

Ich gebe euch keine Angaben an Milch und Kaffee, nehmt einfach ein bisschen mehr Milch als ihr sonst verwendet, aber auch dies muss natürlich nicht sein.  Der Gewürzsirup ist lange haltbar, einfach luftdicht verschließen und in Kühlschrank stellen. Wer Lebkuchengewürz zur Hand hat, kann das Püree auch einfach damit würzen.
Für das Kürbispüree einen Kürbis in kleine Stücke schneiden, in Backofen weich garen (dauert ca. 20-30 Minuten) und anschließend mit wenig Wasser zu einem dicken Brei pürieren. Bitte sehr gut pürieren, da gröbere Stücke sonst im Kaffee nicht sehr fein sind.



Habt ihr schon den berühmten Pumpkin Spice Latte probiert?

Sonntag, 2. November 2014

Little things I learned…(Oktober 2014)

Hallo Zusammen

Hui, der Monat ist schnell vorbei geflogen. Schon wieder November, das ist doch verrückt wie schnell wir nun auf das Ende des Jahres zu schreiten.

Mein Oktober war sehr schon, besonders weil ich Ferien hatte und das Wetter einfach so schön und warm war, das es nichts zu beschweren gibt;)

Little things I learned…
  1. Backen mit Hefe ist gar nicht so kompliziert…Meine Hefeschnecken haben mich überzeugt meine Angst vor Hefeteig nun endgültig abzulegen und mehr mit Hefe zu backen. Als nächstes möchte ich ein Pull-Apart-Brot probieren=)
  2. Ich habe mich diesen Herbst so sehr auf Neuen Wein (auch Federweißem/Federrrotem oder Sauser genannt) gefreut und habe im Oktober endlich mein erstes Glas getrunken=) Ich habe dieses Jahr nun auch das erste Mal neuen roten Wein probiert und festgestellt das dieser viel süßer ist als der Weiße. Ich kann mich nicht so richtig entscheiden was ich lieber mag…
  3. Auch diesen Monat habe ich mich an neue Kürbissorten heran gewagt, der Buttercup- und Pattisonkürbis. Beide sehr lecker und unterschiedlich im Geschmack. Ich bin froh von meiner üblichen Routine ab geweicht zu sein, es gibt so eine große Vielfalt das es doch fast schade doch immer nur den gleichen zu kaufen. Meine Lieblingskürbisse sind nun der Butternus-, Buttercup- und Spaghettikürbis. An erster Stelle bleibt aber der Butternuskürbis, zu einem weil er sehr fein schmeckt und zum anderen weil er einfach zu bekommen ist!
  4. Während ich im September noch über den frühen Kauf der Weihnachtskekse den Kopf geschüttelt habe, habe ich im Oktober mich nicht mehr zurück halten können und die erste Kekse gekauft, ups. Aber hey, ich habe letztes Jahr immerhin kein Herbst und Winter gehabt, ich habe also ordentlich Nachholbedarf;)
  5. Ich habe diesen Monat das erste Mal seit Jahren verschlafen und bin aufgewacht als ich eigentlich das Haus hätte verlassen müssen. Furchtbares Gefühl und seit dem wache ich jede Nacht mit den Schrecken auf verschlafen zu haben…Nun habe ich darauf nicht direkt was gelernt, sondern eher eine Frage ob ihr das Phänomen auch kennt und Tipps habt?
  6. Ich habe wieder angefangen zu zeichnen. Ein Hobby das mich viele Jahre begleitet hat und dann irgendwie in den Hintergrund verdrängt wurde. Nun habe ich mich zum Neustart zu einem Malkurs angemeldet und bin begeistert. Es macht einfach Spaß sich in der Zeit zu verlieren, verschiedene Techniken zu üben und Fortschritte zu beobachten. Momentan zeichne ich Portrait, als nächstes möchte ich mich darin üben den ganzen Körper zu zeichnen.
  7. Ich habe in Erinnerungen geschwelgt an meine Zeit in Kenia letztes Jahr und über mein "10 little things I learned Oktober 2013" geschmunzelt. Es kommt mir vor als wäre das nicht ein Jahr her, sondern viel mehr...Schon verrückt wie schnell die Zeit vergeht und wie schnell man sich wieder in seinem "alten" Leben eingewöhnt! Besondere Erinnerungen hat in mir mein Blogpost über die Wasserverschwendung geweckt, hier zu lesen (Noch in Englisch geschrieben). Das ist etwas das ich mir immer noch beibehalten habe - nämlich aufmerksamer mit den Ressourcen der Erde umzugehen und diese zu schätzen!
  8. Yum, ich habe das erste Mal Pumpkin Spice Latte probiert. Bei meinem ersten Schluck war ich nicht so begeistert, aber mit jedem weiteren Schluck schmeckte es mir besser und besser. Am Anfang ist aber jedoch ungewohnt, dass der Kaffee plötzlich so würzig schmeckt;) Ich habe übrigens direkt mein Latte selber gemacht, ich habe kein Vergleich zu dem gehypten Starbucks Getränk!
Neuer roter Wein, sehr lecker!
Zimt- und Apfelzimt- Hefeschnecken, Rezept hier

Buttercup-Kürbis
Pumpkin Spice Latte - Selbst gemacht, Rezept folgt
Der ausgetrocknete Fluss in Kenia aus dem wir für 6 Monate unseres tägliches Wasser graben mussten.
Wie war eurer Monat? Was hat euch beschäftigt oder was habt ihr erlebt?

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Linseneintopf

Hallo Zusammen

Wenn es abends so früh dunkel wird, kommt bei mir automatisch diese wollige, gemütliche Gefühl hoch. Mit der frühen Dunkelheit sinken auch rasch die Temperaturen am Abend, so dass es doch kühl wird, wenn es auch tagsüber schön warm und traumhaft ist. Somit genieße ich momentan so sehr das Beste von beiden – Die schön warmen Herbsttage und die kühlen gemütlichen Herbstabende!

Für mich ist an solchen Herbstabenden ist ein wärmender Eintopf genau das richtige. Sättigend, wärmend und auch noch gesund.


Zutaten: Zubereitung:
  • 200 g Berglinsen
  • 1 rote Zwiebel
  • 5 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • 1 TL Majoran, getrocknet
  • Etwas Öl
  • 2 – 4 EL Brühe
  • 1, 25 l – 1,5 Liter Wasser
  • 2 EL Balsamico Essig
  • 1 - 2 EL Tamari
  • Pfeffer
  1. Die Linsen über Nacht einweichen, oder schon mal separat Kochen, solange noch das Gemüse geschnitten wird. (Ca. 10 Minuten vorkochen reicht)
  2. Die Linsen waschen. Das Gemüse klein schneiden.
  3. In einem großen Topf die Zwiebel mit wenig Öl anbraten. Das klein geschnittene Gemüse dazugeben und kurz mitbraten.
  4. Die Brühe in 1,25 L Wasser auflösen.
  5. Majoran und die Linsen hinzufügen und nach ca. 1 Minute mit der Brühe ablöschen.
  6. Die Suppe für ca. 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.
  7. Zum Schluss mit Essig, Tamari und Pfeffer würzen und nochmals ca. 5 Minuten köcheln lassen.
  8. (Wer seine Linsen nicht vorkocht oder einweicht, muss die Kochzeit ca. 10-15 Minuten verlängern).
  9. Voila- Fertig.

Wer mehr Gemüse zur Hand hat, kann dieses wunderbar für den Eintopf nutzen. Ganz klassisch gehören eigentlich noch Kartoffeln dazu, ich hatte aber leider keine mehr. Statt Balsamico-Essig kann auch Weißwein - Essig verwendet werden. Tamari ist nicht klassisch in diesem Rezept, ich finde aber es gibt eine feine dezente Unternote. Mit Tellerlinsen schmeckt der Eintopf auch ganz wunderbar, benötigt dann aber noch längere Kochzeit.
Noch ein Tipp falls ich euch die Suppe zu flüssig ist. Entweder einen kleinen Teil der Suppe pürieren oder mit ca. 2 EL Stärke binden!

Habt ihr momentan auch so traumhaftes Herbstwetter? Mögt ihr auch deftigere Eintöpfe so gerne?

Sonntag, 26. Oktober 2014

Zimt- und Apfelschnecken

Hallo Zusammen

Ach, es füllt sich so unglaublich gut an endlich etwas von meiner langen Wunschliste zu streichen und wenn es dann auch noch gelingt und wunderbar schmeckt, tja dann ist die Freude noch größer. Natürlich lasse ich euch in meiner Fürsorge und Nächstenliebe daran teilhaben…

Okay mal ernsthaft. Ich habe ja grundsätzlich eine faule Abneigung und Ungeduld gegenüber Hefeteig, weswegen viel Rezepte auf meiner Liste landen und nicht nachgebacken werden. Nun frage ich mich mal wieder, wieso das überhaupt so ist? So schlimm ist das mit der Hefe und dem Warten ja eigentlich nicht…

So habe ich neulich für eine kleine Feier nicht nur ein Hefeschnecken-Rezept gebacken, sondern direkt zwei. Mit wenig Zutaten und mit sehr wenig Arbeit, lässt sich so etwas feines herstellen…



Zutaten (Ergibt ca. 8 Schnecken):

Zubereitung:

Für die Zimtschnecken:
  • 260 g Weizenmehl
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe (4 g)
  • 150 ml Sojamilch
  • 2 EL Rapsöl
  • 30 –40 g Zucker
  • Eine Prise Salz
  • 40 g Zucker
  • Zimt
Für die Apfelschnecken:
  • 100 g Weißmehl + 160 g Vollkornmehl
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe (4 g)
  • 2 EL Rapsöl
  • 30 g Zucker
  • Eine Prise Salz
  • 1 kleiner Apfel
  • 30 g Zucker
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz, 1/2 TL Zimt
Topping für beide:
  • Je acht Schnecken 1 EL Sojamilch
Für den Teig:
  1. Die Milch leicht erwärmen, sie sollte nicht heiß werden – nur lauwarm.
  2. Das Mehl mit der Hefe vermischen. 30 – 40 g Zucker, Salz und die Milch zum Mehl geben,gut rühren und beginnen zu kneten.
  3. Das Öl dazugeben und weiter kneten. Nach ca. 5 Minuten sollte der Teig
    geschmeidig sein.
  4. Den Teig abdecken und an einen warmen Ort ruhen lassen.
    Tipp: Wer bei seinem Backofen nur das Licht einschalten kann, ohne den Backofen einzuschalten,
    kann den Teig so in den Backofen stellen.
  5. Der Teig sollte doppelt so groß werden, das dauert ca. 45 – 60 Minuten.
Für die Zimtfüllung:
  1. Zucker mit Zimt mischen.
Für die Apfelschnecken:
  1. Den Apfel in sehr kleine Stücke schneiden. Die Gewürze mit dem Zucker mischen.
Fertigstellung:
  1. Den Teig nach dem gehen noch ein mal durchkneten und dann auf einer
    bemehlten Fläche zu einem Rechteck ca. 1/2 cm dick ausrollen.
  2. Die Zuckermischung auf den Teig verteilen. Für die Apfelfüllung zum Schluss noch
    die Apfelstückchen darüber geben.
  3. Von der Längsseite den Teig aufrollen und in acht Scheiben schneiden. Diese auf ein
    mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  4. Mit einen Geschirrtuch zudecken und weitere 10-15 Minuten an einen warmen Ort
    gehen lassen.
  5. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Hefeschnecken mit 1 EL Sojamilch bestreichen.
  6. Für 15 Minuten backen.

Mit der Füllung sind keine Grenzen gesetzt. Es geht süsser, es geht auch ganz ohne Süsse und dafür z.B. mit Pesto. Es können statt Äpfel, Zwetschgen, Birnen oder anderes Obst verwendet werden. Sehr fein soll auch die herbstliche Variante mit Kürbis schmecken, welche ich als nächstes probieren möchte!


Habt ihr schon Zimtschnecken gebacken und esst ihr so auch so gerne?