Schokoladenkuchen mit Kirschen | vollwertig und lecker

Hallo Zusammen

Heute gibt es eine echte Seltenheit auf meinem Blog. Schokoladenkuchen. Das liegt einfach nur daran, dass ich kein sonderlicher Schokofan bin. Pralinen oder Schokolade stehen bei mir Wochen herum. Schon als Kind habe ich meine Schokoladen- Weihnachtsmänner und Osterhasen nicht gegessen und weitergeschenkt. Ich mache mir einfach nichts aus Schokoladen, was leider immer wieder von anderen dahin interpretiert wird das ich sie nicht esse weil ich auf Diät bin, aber egal. Ist die Schokolade aber in Kuchenform gebackt, dann esse ich sie doch ab und zu ganz gerne. Es darf nur nicht zu viel des guten sein und bitte ohne Creme;) Letztes Jahr habe ich z.B. einen köstlichen Aprikosen – Schokoladenkuchen gebacken, oder dieses Jahr herrliche glutenfreie Brownies und erst kürzlich den köstlichen Süßkartoffel - Browniekuchen. Mhhhm lecker. Was ich aber am liebsten mag, ist wenn der Kuchen mit Früchten ist, ansonsten finde ich es schnell langweilig. Und so mussten auch in diesen Schokoladenkuchen ein paar Kirschen rein. Im Sommer können dafür wunderbar frische Kirschen verwendet werden und momentan einfach ein Glas Schottenmorellen oder tiefgefrorene Kirschen. Ich habe letztere verwendet und sie dafür einfach vorher auftauen lassen. 

Schokoladenkuchen mit Kirschen

In gewöhnlicher Manier habe ich den Kuchen in vollwertiger Form gebacken. Mit etwas weniger Öl, weniger Zucker und Vollkornmehl. Und trotzdem ist der Kuchen herrlich saftig und überhaupt nicht langweilig!

Schokoladenkuchen mit Kirschen

Schokoladenkuchen mit Kirschen

  • 400 g Dinkelvollkornmehl
  • 200 g gemahlene Nüsse
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 TL Vanillepulver
  • 350 g tiefkühl Kirschen oder 1 Glas Schottenmorellen
  • 45 rohes Kakoapulver oder 50 g dunkles Kakaopulver
  • 100 - 150 g* Birkenzucker (Xylit) oder Rohrohrzucker
  • 70 Kokosöl oder Sonnenblumenöl
  • 80 g Apfelmark oder weitere 75g Kokosöl
  • 350 ml Hafer – oder Sojamilch

  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Die Kirschen in einem Sieb auftauen. (Falls tk Kirschen verwendet, mindestens 1 Stunde vorher auftauen lassen)
  3. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel sieben und verrühren.
  4. Das Kokosöl in einen Topf zum Schmelzen bringen und mit den restlichen feuchten Zutaten vermischen.
  5. Die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und verrühren.
  6. Die Kirschen unterheben und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen. Glatt streichen.
  7. Für 40 Minuten backen und dann mit Stäbchenprobe testen. Wenn nötig bei 160°C weitere 10 Minuten backen.
*Natürlich könnt ihr die Kirschen auf einfach weglassen, oder durch Himbeeren, Brombeeren, Äpfel, Birnen oder Mango ersetzen. Die Zuckerangabe habe ich bewusst etwas ungenau gelassen. Ich finde 100g Zucker ausreichend, aber für jemanden der es nicht gewohnt ist weniger Zucker zu konsumieren wird den Kuchen dann nicht süß genug finden. Also passt es bitte ohne schlechtes Gewissen für euch an, der Kuchen soll euch schmecken=)

Da ich die Frage doch öfters bekomme, mag hier nochmal schnell ein paar Worte zu Birkenzucker schreiben. Birkenzucker klingt dank dem Namen Xyilit wirklich sehr chemisch, das ist aber nicht, denn es stammt aus der Rinde der Birke (Vorsicht, es gibt auch billig Produkte aus weniger guten Quellen). Der Name Xyilit ist übrigens gar kein Chemischer Begriff, sondern ist abgeleitet von dem griechischen Xylon was nichts weiter als Holz/Holzteil bedeutet! Interessant, oder? Birkenzucker in zu großen Mengen kann abführend wirken, da müsstet ihr aber wirklich sehr sehr viel essen, und das ist eher unwahrscheinlich. Es besitzt weniger Kalorien als Zucker und was ich eben besonders toll finde ist, dass es den Blutzuckerspiegel nicht rasant ansteigen lässt, es ist deswegen auch für Diabetiker geeignet! Von der Süßkraft ist es gleich wie Zucker. 

Schokoladenkuchen mit Kirschen

So, nun wünsche ich euch allen einen schönen ersten Mai=)
Love, Krisi

Rhabarber - Crumble | glutenfrei

Hallo Zusammen

Heute geht es ohne großen Einstieg direkt zum Thema, denn ansonsten würde ich euch hier meine Laune zu dem kalten Wetter vorheulen, also lassen wir das lieber;)

Nachdem es am Montag ein doch eher verrücktes Rhabarber – Linsencurry gab, wird es heute wieder klassisch. Und zwar gibt es ein glutenfreies Rhabarber – Crumble. Ich ernähre mich nicht glutenfrei, aber bei dem Rezept hat es sich eher unbewusst so ergeben. Aber ihr könnt natürlich wie immer die Zutaten einfach für entsprechend umändern!

Ich liebe ja Crumble, und auf meinen Blog gab es schon ein Orangen-Crumble und ein Pflaumen - Crumble - Snack…Aber ein Rhabarber – Crumble hat gefehlt, und das braucht es deswegen jetzt unbedingt! Rhabarber eignet sich hervorragend für Crumbles, sie geben so eine angenehme Säure, die wunderbar mit der Süße der Crumble harmoniert!
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Rhabarber – Crumble
  • 500 g Rhabarber
  • 1 – 2 EL Kokosblütenzucker oder Rohrohrzucker
  • 100 g Haferflocken (glutenfrei), grob oder fein
  • 40 g Kokosmehl oder 50g gemahlene Mandeln
  • 5 - 6 EL Kokosblüten- oder Ahornsirup
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 EL Mandelmus
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Vanillepulver
  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Den Rhabarber waschen und schälen. In ca. 1 –2 cm große Stücke schneiden und in eine ofenfeste Form geben. Mit 1 – 2 EL Kokosblütensirup bestreuen und mit einem Löffel oder den Händen vermengen.
  3. Das Kokosöl gemeinsam mit Mandelmus und Sirup langsam in einem Topf erhitzen, bis alles vermengt und geschmolzen bzw. flüssig geworden ist.
  4. Die Haferflocken und das Kokosmehl in eine Schüssel geben und das Zimt und Vanillepulver dazugeben und verrühren.
  5. Die flüssigen Zutaten zugießen und  verrühren. Die Haferflockenmasse sollte nun leicht feucht sein und etwas klumpig werden. Ist sie noch zu trocken, gebt etwas mehr Ahornsirup, Mandelmus oder Kokosöl dazu.
  6. Nun die Crumble über den Rhabarber verteilen und für 25 Minuten im Backofen backen.
Ihr könnt natürlich auch anderes Obst zum Rhabarber geben. Besonders lecker finde ich Beeren und Äpfel, aber ihr könnt auch andere Früchte verwenden. Genauso gut machen sie noch ein paar klein gehackte Nüsse oder ein paar Rosinen. 

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Habt ihr eigentlich dieses Jahr schon Rhabarber gegessen?
Love, Krisi

Rhabarber - Linsencurry

Hallo Zusammen

Kaum hatte ich das Rezept für meine LiebLinks – Jetzt haben wir den Rhabarber entdeckt, stand fest das ich so schnell wie möglich nach kochen muss. Ein Rhabarber – Linsencurry. Das klingt so verrückt, aber auch verrückt gut, dass ich es direkt gestern probiert habe. Ich probiere neue Rezepte gerne am Wochenende, wenn ich etwas mehr Zeit habe. Und der Sonntag war bei mir ganz gemütlich, mit langen ausschlafen, gemütlichen im Bett frühstücken, durchs Internet surfen, etwas Sport machen und anschließenden gemütlichen Kochen. Und ich sag's euch, so freudig und gleichzeitig skeptisch war ich schon lange nicht mehr bei einem Rezept. Es hätte auch gewaltig in die Hose gehen können. Aber das ist es nicht, es schmeckt köstlich. Der Rhabarber bringt eine leichte säure, sowie fruchtige Note und die Koriander Samen geben einen indischen Hauch. Einfach köstlich, ihr müsst es unbedingt probieren.

Rhabarber Curry, Linsen Curry

Ich habe das Rezept ein kleines bisschen abgeändert, ich kann einfach nicht anders. Ich habe etwas Kokosnussmilch dazugegeben, das gibt nicht nur köstlichen Geschmack der wunderbar mit dem Rhabarber harmoniert, es macht es auch etwas cremiger. Ein paar Gewürze habe ich ebenfalls geändert, aus dem einfachen Grund das ich nicht alle zur Hand hatte. Nun kommen wir aber direkt zum Rezept:

Rhabarber Curry, Linsen Curry

Rhabarber – Linsencurry
  • 200 g Rhabarber
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Stangen Sellerie
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriander Samen
  • Salz, Pfeffer
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 150 g Grüne Linsen
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Kokosmilch
  • 2 TL Kokosblütenzucker
  1. Den Rhabarber in kleine Stücke (ca. 1cm) schneiden und zur Seite stellen.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden.
  3. In einem Topf die Zwiebel und den Knoblauch anbraten. Den Sellerie nach kurzer Zeit dazugeben und kurz mitbraten.
  4. Die Gewürze dazugeben und unter rühren etwas weiterbraten.
  5. Nun den Rhabarber, die Linsen und die flüssigen Zutaten dazugeben, zum Kochen bringen und dann auf niedriger Stufe 30 Minuten köcheln lassen.
  6. Nun nach Bedarf noch etwas Süßen und servieren.
Das Rezept ist wirklich einfach und der Herd übernimmt eigentlich die meiste Arbeit. Dazu passt Vollkornreis, Jasminreis, Kartoffel oder Süßkartoffel. 

Rhabarber Curry, Linsen Curry
Habt ihr schon mit Rhabarber gekocht? Wie findet ihr die Idee Rhabarber mit einem Curry zu kombinieren?
Love, Krisi

LiebLinks - Jetzt haben wir den Rhabarber...

Hallo Zusammen

Bei uns ist die Bärlauchzeit schon wieder vorbei, sehr schade. Aber zum Glück kommen ja schon die nächsten Leckereien die der Frühling zu bieten hat. Rhabarber, ich liebe ihn. Bisher habe ich aber noch nicht allzu viele unterschiedliche Rezepte mit Rhabarber probiert und bleibe bei meinen Standard Rhabarberkuchen und Rhabarberkompott. Deswegen passt ein LiebLinks über Rhabarber perfekt und ich kann mir vorstellen das es einigen von euch sicher auch so geht;)

  1. Die Rhabarber-Bars sehen so lecker aus, das ich am liebsten durch den Bildschirm greifen würde. Das Rezept ist wirklich sehr einfach zum Backen und mit guten Zutaten. Auf Wunsch sogar glutenfrei, in dem einfach glutenfreie Haferflocken verwendet werden. Das Füllung ist aus Rhabarber und Himbeeren. Letztere gibt es natürlich noch nicht, aber dafür bald Erdbeeren und die passen sicher genauso.
  2. Ich muss zugeben, dieses Rezept ist zum Ersten gar nicht allzu unterschiedlich, aber es ist ein Rhabarber - Crumble (oder wie die Autorin es nennt:Crisp). Und das ist es für mich ein Unterschied genug;) Auch hier werden übrigens wieder Himbeeren verwendet, die hier getrost weggelassen werden können. Das Rezept steht auf meiner Nachbackliste und wird sehr wahrscheinlich dieses Wochenende ausprobiert, gemeinsam mit einem anderen, aber dazu komme ich noch…
  3. Wer keinen Crumble möchte, kann auch einfach einen Rhabarber - Auflauf backen. Dieser ist fettarm, kommt je nach Säure des Rhabarbers mit realtiv wenig Süßungsmittel aus und ist schnell zusammengerührt. Schmeckt übrigens auch super zum Frühstück.
  4. Dieses Rezept für den Nudeln mit scharfer Rhabarbersoße hat mich sofort abgesprochen, weil es für mich etwas ganz neues ist. Ich habe noch nie mit Rhabarber gekocht und kenne ihn nur in Kombination mit Süßen. Halt nein, im Salat hatte ich ihn auch schon. Und als frisch gepressten Saft im Sekt, mhhh;) Zurück zu diesen Rezept. Sobanudeln (Buchweizenudeln) mit Grünkohl, Ingwer, Chili und eben Rhabarber. Grünkohl gibt es jetzt nicht mehr, zumindests hier, aber dieser lässt sich auch wunderbar durch Spinat ersetzen. Ich finde die Rezeptkombination super, besonders weil ich niemals darauf gekommen wäre.
  5. Ein so einfaches Rezept, das ich überlegt habe es überhaupt dazu zunehmen. Aber es musste sein, weil es einfach viel zu gut ist. Ein Quinoa-Frühstücksbrei mit Rhabarberkompott. Soooo lecker. Die Säure des Rhabarber harmoniert herrlich mit der cremigen Mandelmich und dem Quinoa. Und der beides auf Vorrat vor gekocht werden kann, ist das Frühstück wunderbar für mehrere Tage im Kühlschrank haltbar.
  6. Zu guter Letzt das zweite Rezept das ich unbedingt schon dieses Wochenende probieren möchte. Wieder ein so verrücktes Rezept, zumindest für mich, das ich niemals selbst darauf gekommen war. Und zwar ein Rhabarber – Linsen – Curry. Wow. Das sieht so lecker aus und obwohl ich wie gesagt, nie darauf gekommen wäre, kann ich es mir so gut vorstellen. Die Säure des Rhabarbers mit den eher herben grünen Linsen, gemeinsam mit einer ordentlichen Portion Curry. Köstlich. Wenn es so gut schmeckt, wie ich es mir vorstelle, werde ich sicher meine Version hier auf meinen Blog posten=)
Was sagt ihr zu den Rezepten? Welches gefällt euch am Besten?
Love, Krisi

Rhabarber Kekse

Hallo Zusammen

Bei uns sind drei Tage Sonnenschein angekündigt, bevor es wieder bergab geht. Also müssen diese Tage genutzt werden. Für mich bedeutet das jede freie Minute, so gut geht draußen zu verbringen. Mit dem Fahrrad zur Arbeit, in der Mittagspause mit dem Essen und einen Buch, und nach der Arbeit im Garten zum entspannen und dann Abendessen. Herrlich. Das macht mich glücklich. Und wenn es dann noch etwas gutes zum Essen gibt, bin ich noch glücklicher. Und das gab es gestern, mittlerweile ist nämlich schon wieder alles aufgegessen.

Rhabarber Cookies, Rhabarberkekse

Ich habe Rhabarber – Kekse gebacken, die nicht nach Rhabarber aussehen und deswegen ganz überraschend danach schmecken. Der Rhabarber verschwindet nämlich in den Keksen, da wir keine Stücke hinein geben, sondern das Kompott verwenden. Lecker, sag ich nur.
Und ganz nebenbei ein Snack voller Ballaststoffe, der deswegen nicht nur das Nachmittagstief verhindert, sondern auch noch länger satt! Ich bin ja Fan von solchen Keksen. Ich sage hier aber direkt, es sind nicht die typischen Butterkekse, Schokoladencookies etc. Aber ich denke das ist ja schon am aussehen zu erkennen. Wer also Heißhunger auf solche Kekse hat, den muss ich leider weiter verweisen. Wer ab Kekse mag, die süß sind – aber nicht zu süß, etwas zum kauen geben und nahrhaft sind, der ist hier richtig. 

Rhabarber Cookies, Rhabarberkekse


Rhabarber Kekse
  • 250 g Haferflocken
  • 2 EL Mandelmus
  • 300 g Rhabarberkompott (aus ca. 3 Stangen)
  • 1 TL sehr fein gehackter Ingwer
  • 1/2 TL Vanille
  • 5 EL Ahornsirup
  1. Beginnt mit dem Rhabarberkompott. Für diese Kekse, darf der Kompott nicht zu flüssig sein, ansonsten kann es sein das ihr etwas Mehl zum Teig dazugeben musst!
  2. Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. In einen Topf geben und mit 1 EL Wasser langsam erhitzen. Dabei immer mal wieder umrühren! Falls ihr merkt es brennt an, direkt einen weiteren Löffel Wasser dazugeben. Der Rhabarber gibt aber sehr schnell, selber Flüssigkeit ab, deswegen sollte es eigentlich nicht passieren. Nun ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis er weich wird und dann mit einer Gabel zu Brei zerquetschen. zur Seite stellen und etwas auskühlen lassen.
  3. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  4. Nun die Haferflocken in einer Schüssel geben. Ingwer und Vanille dazugeben und verrühren.
  5. Kompott abwiegen und dann das Mandelmus und den Sirup einrühren. Bitte jetzt probieren, ob es euch noch zu wenig Süß ist und entsprechend etwas mehr Sirup dazugeben!
  6. Den Kompott nun zu den Haferflocken geben und gründlich vermengen.
  7. Mit den Händen zu Keksen formen und und für 25 – 30 Minuten im Backofen backen. In der Hälfte der Zeit die Kekse einmal drehen!
  8. Auskühlen lassen, oder auch schon lauwarm genießen.
Wenn das Kompott zu flüssig wird, ist das nicht schlimm. Gibt einfach etwas mehr Haferflocken oder etwas Mehl zum Teig. Wem der Ingwer zu viel des guten ist, lässt ihn einfach weg! Ob ihr ganze oder feine Haferflocken verwendet spielt keine Rolle, ich mag beides sehr gerne. Mit einen wird der Keks etwas kompakter als mit groben Haferflocken. Und wenn es keine Rhabarbersaison ist, wenn ihr diesen Rezept entdeckt, dann verwendet einfach anderes Kompott oder einen anderen Brei aus z.B. Äpfel, Bananen, Pfirsich, Mango oder wie auch immer=)

Rhabarber Cookies, Rhabarberkekse

Habt ihr Haferflocken Kekse auch so gerne?
Love, Krisi

Spinat - Bärlauch - Quiche

Hallo Zusammen
Hach schon ist sie beinahe wieder vorbei. Die Bärlauchzeit. Sie kommt überraschend schnell, und ist auch genauso schnell wieder vorbei.

Also muss sie nochmal genutzt werden, und genau dafür habe ich heute ein Rezept für euch. 

Spinat Quiche, Bärlauch Quiche, Vegane Quiche

Eine köstliche Quiche aus Vollkornteig, Spinat und natürlich Bärlauch. Da Bärlauch einen starken Geschmack hat, braucht es auch nicht allzu viel. Ich finde eine Handvoll reicht vollkommen, ihr dürft aber natürlich auch gerne mehr dazugeben. Ich habe für die Quiche einfach tiefgefrorenen Spinat aufgetaut, aber ihr könnt auch frischen verwenden!
 
Das Rezept ist wirklich einfach und die Quiche ist schnell zubereitet (abgesehen von der Ruhezeit des Teiges). 

Spinat Quiche, Bärlauch Quiche, Vegane Quiche

Spinat – Bärlauch – Quiche 

Teig:

  • 330 g Dinkelvollkornmehl
  • 70 g Kokosöl
  • 1/2 TL Meersalz
  • Wasser
Füllung:

  • 400 g Seidentofu
  • 100 g Blattspinat
  • 100 g Erbsen
  • 1 Handvoll Bärlauch
  • 2 EL Maisstärke
  • 2 EL Würzhefe
  • Pfeffer, Muskatnuss

  1. Beginnt mit den Teig. Dafür das Öl schmelzen und gemeinsam mit Mehl und 2 EL Wasser zu einem geschmeidigen Teig kneten. Es kann gut sein das ihr etwas mehr Wasser benötigt, dann gibt dieses Löffelweise dazu bis ein gemschmeiger Teig entstanden ist. Den Teig in Folie wickeln und 20 – 30 Minuten ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C vorheizen.
  3. Für die Füllung alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab zu einer Creme pürieren. Zum Schluss die Erbsen unterrühren und die Creme zur Seite stellen.  
  4. Den Teig ausrollen und in eine Tarteform geben. Für 10 Minuten backen.
  5. Aus dem Ofen holen und die Füllung auf den Teig verteilen und glatt streichen.
  6. 20 Minuten backen, dann den Backofen auf 175° runterdrehen und weitere 10 Minuten backen.
  7. Die Tarte etwas auskühlen lassen und nach Wunsch noch lauwarm oder kalt servieren.
Wenn ihr auf dieses Rezept nach der Bärlauchzeit stoßt, könnt ihr den Bärlauch natürlich einfach weglassen oder durch andere Kräuter ersetzen. Wer keine Erbsen mag, lässt sie einfach weg. Im Sommer könnt ihr Cherrytomaten halbieren und auf die Füllung setzen, das schmeckt auch köstlich.

Spinat Quiche, Bärlauch Quiche, Vegane Quiche

Habt ihr die Bärlauchzeit schon genutzt?

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

Love, Krisi

Gefüllte und marinierte Auberginen | Alles andere als langweilig...

Hallo Zusammen

Der Frühling ist da und es macht mich so glücklich. Bei uns ist richtig schön warm geworden, in der Sonne sogar schon beinahe heiß und ich genieße es so unendlich wieder im Garten zu sitzen (außer heute, es regnet). Rund herum blühen die Blumen, ein Pärchen Kohlmeisen baut eifrig ein Nest so dass ich es beobachten kann und bisher schwirren nur Bienen umher und noch keine Wespen (denn die mag ich so gar nicht). Ist es bei euch auch schon so Frühlingshaft geworden?

Und was passt am Besten zum Frühling? Jedenfalls nicht gefüllte Aubergine, die passt eigentlich zum Sommer, gibt es nun aber trotzdem. Was für eine galante Überleitung nicht wahr;) Ich weis, ich weis, Auberginen sind gerade nicht in Saison. Aber ab und zu kaufe ich sie dennoch und da stehe ich dazu. Und da ich auch auf meinen Blog kein falsches Bild von mir geben mag, wird dieses Rezept fröhlich geteilt! Dazu schmeckt es auch viel zu gut.

Gefüllte Auberginen

Denn dieses Mal wurden die Auberginen mit einer leckere Marinade eingerieben, die ist auch der Star dieses Posts. 

Die Marinade gibt einen köstlichen Geschmack, und selbst mein Freund, der Auberginen nicht so gerne mag, hat sie super gefunden.  Die Marinade mixt verschiedene Komponenten herrlich zusammen, und schmeckt dank der Kokosblütenvinaigrette dennoch nicht zu herb. Die Kokosblütenvinaigrette* ist von Tropicia und eine Mischung von Kokosblütenessig, Kokosblütensirup und Estragon, so lecker. Als Alternative könnt ihr aber auch Balsamicocreme verwenden. 
Die Füllung ist da beinahe schon Nebensache, ganz ehrlich, da könnt ihr einfach verwenden worauf ihr Lust habt. Ich habe Vollkornreis und Karotten verwendet, dass ist eher untypisch, aber genau deswegen mag ich es. Die Füllung wird dann einfach in den Resten der Marinade gewendet, lecker! Als Topping habe ich auf eine Hälfte Tahini und auf die andere Bärlauchcreme gegeben.

Gefüllte Auberginen


Gefüllte und marinierte Auberginen

  • 1 Aubergine
Für die Marinade

  • 2 EL Wasser
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Kokosblütenvinaigrette Nectar Dream*, oder Balsamicovinaigrette
  • 2 TL Senf
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • Salz, Pfeffer
Füllung:

  • Vollkornreis, bereits gekocht (Bei mir waren es 150 g roher Reis)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Karotten
  • 1 EL Tamari oder Sojasoße
Topping nach Wunsch. Bei mir gab es


  1. Heizt euren Backofen auf 220°C vor.
  2. Für die Marinade alle Zutaten in einer Tasse oder kleinen Schüssel zusammen rühren.
  3. Die Aubergine schälen, halbieren und vorsichtig mit einem Löffel das Fleisch herauslöffeln und zur Seite legen.  Dann die Marinade mit den Händen in die Auberginenhälften einreiben.
  4. Die Auberginenhälften in eine Auflaufform legen und für 10 Minuten im Backofen backen.
  5. Währenddessen die Karotten in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und gemeinsam mit den Resten der Auberginen ebenfalls klein schneiden.
  6. In einer Pfanne die Zwiebel und den Knoblauch anbraten und dann die Karottenscheiben und Auberginenstückchen dazugeben. 2 – 3 Minuten mitbraten, dann den Herd ausstellen. Den Reis gemeinsam mit der übrigen Marinade und dem Tamari dazugeben und gut verrühren.
  7. Die Füllung in die Auberginenhälften verteilen, des Rest zur Seite stellen und später dazu servieren.
  8. Die Auberginen für weitere 20 – 25 Minuten backen.
  9. Aus den Ofen holen und nach Wunsch mit Tahini oder der Bärlauchcreme beträufeln.
Anstelle der Aubergine könnt ihr auch Zucchini verwenden, das schmeckt genauso köstlich. Ansonsten könnt ihr wie oben bereits erwähnt, die Füllung nach euren Belieben gestalten. Es passt alles. Hier habe ich sie mit Quinoa gefüllt, Hier mit Kichererbsen und hier schlicht mit Gemüse, wenn ihr weitere Anregungen braucht;)

Gefüllte Auberginen

Macht ihr auch ab und zu mal Ausnahmen, oder kauft ihr streng saisonal ein?
Love, Krisi

*Kostenlos zur Verfügung gestellt. Das beeinflusst aber nicht im geringsten meine persönliche Meinung!

Süßkartoffel - Browniekuchen

Hallo Zusammen

Danke für all eure Kommentare zu meinen letzten Post “Diäten und Foodblogs”. Ich habe mich sehr gefreut eure Gedanken und Meinungen zu lesen. Dieser Austausch macht den Blog immer lebendig und mich besonders glücklich;)

Heute gibt es wieder leichtere Kost, ein Rezept ohne große Worte. Ich habe das Rezept für Süßkartoffel-Brownies schon über so viele Blogs huschen sehen, dass es mich jedes Mal angelacht hat. Natürlich habe ich es wieder nach meinen Geschmack und Vorstellungen angepasst und das Ergebnis ist direkt gelungen, so dass ich heute mit euch meine Version teile! Ein Süßkartoffel - Browniekuchen.

Süßkartoffel - Brownies,

Die Süßkartoffel machen den Browniekuchen unglaublich saftig und das für mehrere Tage (Bei mir haben die Brownies drei Tage im Kühlschrank überlebt, für mehr kann ich nicht garantieren;)). Den Geschmack der Süßkartoffel habe ich im Browniekuchen nicht mehr rausgeschmeckt, deswegen lasst euch davon nicht verunsichern. Ein toller Nebeneffekt der Süßkartoffel, ist das die Brownies anders als normale Brownies, viel sättigender und irgendwie auch befriedigender sind. Das liegt an den viel höheren Ballaststoffgehalt, und sehr wahrscheinlich auch der viel besseren Nährwerte, im Gegensatz zu normalen Brownies die ja keine Nährwerte und kaum Ballaststoffe bieten.

Wer also gerne in der Kuchen neue Sachen ausprobiert und experimentiert, von mir gibt es ein großes JA, zu den Süßkartoffel-Brownies, unbedingt probieren=)

Noch ein Tipp bevor es los geht. Es wird keine sehr große Menge Süßkartoffel benötigt und es ist schwer die genaue Menge vor dem Kochen einzuschätzen. Ich habe deswegen direkt mehr zubereitet, den Teil fürs Kochen abgewogen und den Rest zum Abendgegessen. 

Süßkartoffel - Brownies,

Süßkartoffel – Browniekuchen (18cm Springform)

  • 70 ml Kaffee
  • 30 g (ca. 2 EL) Mandelmus
  • 170 g Süßkartoffelbrei (1 Süßkartoffel)
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 50 – 70 g Kokosblütenzucker* oder Rohrohrzucker
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 20 g Rohes Kakaopulver oder 40 g normales Kakaopulver
  • Eine Prise Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 – 3 EL Ahornsirup & 1 zum Anstreichen

  1. Die Süßkartoffeln schälen und im Dampfgarer weich dämpfen oder im Wasser weich kochen. Kurz auskühlen und in einer Schüssel komplett zu einem Brei zerstampfen.
  2. Den Backofen auf 175°C vorheizen.
  3. Vanillepulver, Ahornsirup, Zucker, Mandelmus und Salz dazugeben und verrühren.
  4. Das Mehl, Kakaopulver und Backpulver ein sieben und zu einem geschmeidigen Teig rühren. Wenn der Teig sehr dick sein sollte, gebt 1 – 2 EL Pflanzenmilch oder Sirup dazu. Der Teig sollte nicht flüssig sein, aber geschmeidig.
  5. Den Teig in die eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform geben, glatt streichen und für 35 – 45 Minuten backen. Achtung jeder Ofen heizt ein bisschen anders, macht bitte Stäbchenprobe!Bei mir waren sie nach 45 Minuten gut!
  6. Den Browniekuchen aus dem Backofen holen und noch heiß mit Ahornsirup bestreichen. Auskühlen lassen und servieren. Mir hat er einen Tag später sogar noch besser geschmeckt!
Der Kuchen ist einfach zum zubereiten und hält sich wie gesagt ein paar Tage im Kühlschrank. Ich fand sie sogar am nächsten Tag noch leckerer, mein Freund hat aber keinen Unterschied geschmeckt, also müsst ihr für euch selber entscheiden;) Die Alternativen habe ich euch dieses Mal direkt in Zutatenliste aufgeschrieben. Ach ja, Kaffee kann natürlich durch eine andere Flüssigkeit ersetzt werden. Ich persönlich mag den Geschmack sehr gerne. Er harmoniert super mit dem Kakao, ohne nach Kaffee zu schmecken. Es gibt einfach eine angenehme herbe, ohne bitter zu sein. Schwer zu beschreiben!

Süßkartoffel - Brownies,

Habt ihr schon Süßkartoffel – Brownies probiert?
 Love, Krisi

Diäten und Foodblogs...

Hallo Zusammen

“Heute Abend genießen wir das aber, wenn wir schon essen gehen”. “Heute ist mein Geburtstag, also darf ich mir das gönnen”. “Der Kuchen ist ohne Fett gebacken, also darf man auch ohne schlechtes Gewissen 2 oder 3 Stücke essen”. “Oh nein, heute abend esse ich keine Kohlenhydrate, ich muss abnehmen”. 



Kennt ihr das? Vielleicht von euch selber oder von anderen. Ich würde mal behaupten das wir alle das zu mindestens auch schon gedacht haben, ich bin selber schuldig der Anklage! In letzter Zeit trifft mich aber diese zunehmende Mentalität der Schuldgefühle beim Essen immer mehr und es macht mich traurig diese Sätze immer und immer wieder zu hören. Besonders natürlich bei Frauen, aber nicht nur! 

Und das noch schlimmere ist, dass es überall als normal angesehen wird und völlig in unserer Gesellschaft akzeptiert ist. Kann das wirklich sein?

Besonders wir (Food-) Blogger haben doch in gewisser Weise eine Vorbildfunktion bzw. eine Verantwortung. Nun sind viele unserer Leser zwar sicher schon in einem Alter in dem sie in ihrer Ernährung in festeren, oder sogar festen, Beinen stehen. Aber dennoch gibt sehr viele Leser, die sich beeinflussen lassen. Die ihre erste oder 50 Diät beginnen. Die sich auf Aussagen beschränken und jeden neuen Ansatz hinter rennen. Natürlich trifft das nicht nur junge Menschen, auch viele Erwaschen hoffen immer noch auf die Diät oder Ernährungsform die sie nun tatsächlich schlank macht. 



Deswegen macht es mich so unendlich traurig und nachdenklich, dass bei so vielen Blogs Tipps zum Abnehmen oder “gesunder” Ernährung gegeben werden. Nun sind da sicher nicht alle Tipps schlecht, aber viele sind doch grenzwertig. Da werden dann in großen Blogs Weight-Watchers promotet, was das Bild ergibt das wir Menschen es nicht mehr selbstständig schaffen können uns richtig zu essen, nein wir brauchen Punkte um ja nicht zu viel oder das "falsche" zu essen. Da werden auf gefühlt unendlichen Blogs Low-Carb gepriesen, da Kohlenhydrate ja anscheinend dick machen. Da wird geschrieben wie viele Kalorien für eine Mahlzeit in Ordnung sind und das ab 18 Uhr, allerspätestens 19 Uhr nichts mehr gegessen werden darf.  

Besonders erschrocken hat mich ein Blogpost einer großen Food-Bloggerin, die sogar in der Kategorie gesundes Essen postet und Bücher veröffentlicht, die darin ihre Tipps zum Abnehmen weitergibt (bzw. erzählt wie sie abgenommen hat und ihr Gewicht hält). Da schreibt sie tatsächlich, dass wenn sie mal etwas “ungesundes” wie z.B. Kuchen isst, das Abendessen wegfallen lässt. Meine Güte, wer sich da noch nicht gefunden hat kann da aber ganz schnell verunsichert werden. Wenn eine so vorbildliche und gesunde Person so etwas schreibt, dann muss es ja stimmen. Dann darf ich nach einem Stück Kuchen nichts mehr essen, sonst werde ich dick!Uf, das ist hart. Und bei aller Liebe, das ist nicht gesund!



Wir als (Food-)Blogger müssen vorsichtig sein mit dem was wir schreiben und veröffentlichen. Wir müssen ein Kuchenrezept nicht mit unseren Worten verteidigen. Oft stehen dann Sätze dabei wie “Nicht gesund, aber lecker!”, “Das gönne ich mir und laufe dafür eine Runde mehr” oder ähnliches.

Was sagen solche Sätze über uns aus? Was geben wir damit für eine Botschaft an die Außenwelt weiter?

Hunger ist natürlich und darf nicht unterdrückt werden. Wer auf seinen natürlichen Hunger hört, verspürt automatisch auch die Lust auf gesundes Essen. Und zu einer ausgewogenen Ernährung gehört auch mal Spaßessen dazu. Das macht nicht dick. Dafür muss ich danach nicht extra ins Fitnessstudio stürmen, erst recht nicht eine Mahlzeit auslassen. Ich darf Frühstücken und muss nicht bis zu Mittagwerden, nein ich muss sogar Frühstücken, um Energie für den Tag zu haben. Kohlenhydrate sind nicht der Feind, nein sie sind unendlich wichtig für unseren Körper. Er rennt über Kohlenhydrate, sie geben Energie und machen uns glücklich (Hier habe ich schon mal mehr dazugeschrieben). 



Diäten machen uns dick, Diäten machen uns krank. Mittlerweile gibt es unendliche viele Studien die zeigen, dass die Mehrzahl der Esskranken über eine Diät in ihre Krankheit gerutscht sind. Diäten lösen Heißhunger aus, vermitteln uns eine falsche Vorstellung über unsere tägliche Nahrung, schreiben uns einen Essenplan vor der nicht realistisch ist und uns mit Schuldgefühlen und Frustration hinterlässt. Diäten heucheln uns vor uns endlich zum Traumgewicht zu führen, aber das ist eine Lüge. Das Gewicht kommt wieder, und meistens sogar noch mehr als zuvor. Diäten machen unglücklich, da man das Gefühl hat nicht genügend Willenskraft zu haben, da man immer wieder scheitert. Aber du scheiterst nicht, die Diät ist Schuld. 

Lasst uns Vorbilder sein. Wir müssen aufpassen mit den Wörtern die wir in die Öffentlichkeit tragen. Ich möchte keinen, nicht einen einzigen Menschen, das Gefühl geben, dass ihr Körper nicht von alleine spürt was er braucht. Das Gewissen Makronährtstoffe verboten sind und man nichts mehr Essen darf, wenn man Hunger hat. Das man nicht auch mal etwas “ungesundes” essen darf, und noch mehr das man dies jetzt besonders genießen muss, weil es danach abgearbeitet oder für lange Zeit vom Speiseplan gestrichen werden muss. Ich möchte nicht, dass man das Gefühl haben muss sich beim Essen eines Stück Kuchens oder Schokolade verteidigen oder rechtfertigen zu müssen. Ich möchte noch weniger, dass es das Gefühl hinterlässt jetzt etwas falsches oder böses getan zu haben.

Essen ist einfach nur Essen, kein Feind, keine Gefahr. Es sollte uns zufrieden machen, es kann sogar glücklich machen, aber nicht unsere Gedanken bestimmen. Die Diät ist es, die uns falsche Vorstellungen vorgaugelt. Und wir müssen aufpassen was wir davon aufnehmen und noch mehr aufpassen was wir davon weitergeben und in die Welt hinaustragen. 

Love, Krisi

Dinkelvollkorn - Bärlauchbrötchen

Hallo Zusammen

Hach waren das nicht herrliche Sonnentage…Heute ist allerdings grau und regnerisch. Und die Wetteraussichten für die nächsten Tage sind leider alles andere als rosig. Kalt soll es wieder werden, ach nein:(
Nun ja, damit wir uns wenigstens etwas die Frühlingsstimmung aufrechterhalten können, gibt es heute Bärlauchbrötchen. Sie sind so einfach, dass sie beim ersten Versuch gelingen. Es kann nicht viel schief gehen, außer natürlich die Hefe geht nicht auf.

Dinkelvollkorn - Bärlauchbrötchen,

Wahrscheinlich sind die meisten von euch viel bessere Hefeexperten als ich. Für die, die sich nicht so gerne an Hefe trauen, oder noch nicht viel damit probiert haben ein paar Tipps und Tricks. Bei frischer Hefe, müsst ihr immer normalen Zucker verwenden. Nur mit dem Haushaltszucker wird die Hefe genährt und kann richtig schön aufgehen. Wenn ihr Trockenhefe verwendet, spielt die Art von Zucker oder Austauschzucker dagegen keine Rolle. Damit die Hefe auch wirklich geht, verwendet immer lauwarmes Wasser. Lauwarm! Zu heiß und die Hefe stirbt, zu kalt und die Hefe wird nicht aktiviert. Manche sagen es reicht auch Zimmertemperatur, bei mir hat das bisher nie funktioniert also erwärme ich die Milch oder das Wasser immer kurz. Ich teste mit einem Finger wie warm die Milch ist, sie sollte nicht wärmer als Körpertemperatur werden! Die Gehzeit ist sehr individuell und es sollte nicht nach der genauen angegebenen Zeit gewartet werden. In einem kälteren Raum dauert die Gehzeit länger, es kann sogar doppelt so lange gehen, als in einen warmen Raum. Genauso kann ein Zopf den ihr im Winter backt vielleicht 2 Stunden Gezeit benötigen und im Sommer nur eine. Deswegen haltet euch nicht allzu sehr an die Stundenangaben, sondern an die Beschreibung. Wenn der Teig doppelt so groß werden sollt, wartet einfach bis er wirklich doppelt so groß ist. Ein toller Trick, der aber leider nicht mit jedem Backofen funktioniert, ist ihn in den ausgeschaltet Backofen zu stellen und nur das Licht anzuschalten. Das ergibt eine kuschlige Umgebung für den Teig in dem er schnell aufgeht. Stellt den Teig auch bitte nicht in Durchzug, sondern in einen geschützten Raum oder Ecke. Noch ein letzter Tipp: Habt ihr eine Küchenzeilenplatte aus Marmor oder anderem kalten Stein? Dann verarbeitet ihn nach dem aufgehen nicht darauf, sondern auf einem Holzschneidebrett oder ähnlichen. Die Kälte der Platten kann die ganze schöne Arbeit zerstören und danach geht eurer Teig nicht mehr weiter auf.
So, nun aber zum Rezept...

Dinkelvollkorn - Bärlauchbrötchen,

 Dinkelvollkorn - Bärlauchbrötchen
  • 500 g Dinkelmehl, Vollkorn
  • 350 g lauwarmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Bund Bärlauch, ca. 100 g
  1. In einer großen Schüssel das Mehl, Salz und die Trockenhefe geben und verrühren.
  2. Den Bärlauch waschen, trockentupfen und in sehr feine Streifen schneiden.
  3. Das Wasser erwärmen, zur Mehlmischung geben und zu einem Teig verarbeiten.
  4. Zuletzt den Bärlauch dazugeben und unterkneten.
  5. Den Teig nun mit einem feuchten Tuch abdecken und mindestens eine Stunde gehen lassen. Ihr könnt den Teig auch in das oberste Fach eures Kühlschrankes stellen und ihn über Nacht gehen lassen.
  6. Wenn der Teig auf doppelte Größe gewachsen ist, ihn auf eine bemehlte Fläche geben und nochmals durchkneten. Nun 6 – 8 gleichgroße Brötchen darauf formen.
  7. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nochmals etwas grösser werden lassen. Das braucht je nach Zimmertemperatur 15 – 30 Minuten.
  8. Nun in den auf 200°C vorgewärmten Backofen geben und für 15 Minuten backen. Danach die Temperatur auf 180°C herunterdrehen und weitere 5 – 10 Minuten ausbacken.
  9. Wer mag kann die Brötchen noch lauwarm servieren.
Selbstverständlich könnt ihr anstelle des Bärlauches auch jedes andere Gewürz verwenden, Bärlauch ist ja leider immer nur sehr kurz verfügbar. Ich finde die Brötchen sehr lecker mit Thymian und Rosmarin! Das Dinkelmehl kann durch Weizenmehl, oder eine andere Mehlmischung ausgetauscht werden!

Dinkelvollkorn - Bärlauchbrötchen,

Die Brötchen schmecken köstlich als Beilage oder z.b. mit Hummus bestricken=)
Ist bei euch das Wetter auch wieder so trübe geworden?
Love, Krisi