Gedämpfte Kartoffel-Pilz-Chinakohlröllchen

Hallo Zusammen

Bevor auch mich die Frühlingsstimmung immer mehr packt, gibt es noch mal ein eher winterliches Gericht. Chinakohl ist einer meiner absoluten Lieblingssalate im Herbst und Winter, ich finde ja der Chinakohl findet viel zu wenig Beachtung=)

Neu für mich war es  mit Chinakohl zu kochen. Bisher habe ich ihn immer nur klassisch als Salat zubereitet. Beim Durchforsten des Internets habe ich aber unzählige Kochrezepte gefunden und damit war die Idee in meinen Kopf gespeichert, zur Umsetzung hat es aber noch eine lange Zeit gedauert. Kürzlich war es dann soweit.

Das Ergebnis war so überzeugend, das es hier auf meinen Blog landet. Der Chinakohl wird durch das dämpfen weich, schmeckt etwas weniger intensiv, gibt aber eine wunderbare Abwechslung zu den sonst klassischen Kohlrouladen. Die Füllung kann auf ziemlich jeden Wunsch angepasst werden und meine Version ist nur eine Möglichkeit von vielen.


Die Menge der Rouladen ergibt sie nach der Größe des Chinakohls. Je großer der Kohl, desto weniger Rouladen, da ihr mehr Füllung hineingeben könnt.

Zutaten (für ca. 6 – 8 Rouladen): Zubereitung:
  • 6 – 8 große Blätter Chinakohl
  • 400 g Kartoffeln
  • 7 – 10 Champignons, weis oder braun
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Etwas Muskatnuss
  • Etwas Pfeffer, Salz
  • Getrockneter oder frischer Schnittlauch
  • Getrocknete oder frische Petersilie

  1. Die Kartoffeln schälen, klein schneiden und weich dämpfen oder kochen. Anschließend mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer die Kartoffeln zu einem groben (oder wer mag sehr feinen) Brei stampfen. Etwas auskühlen lassen.
  2. Währenddessen die Pilze putzen und in kleine Stücke schneiden.
  3. Die Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und ebenfalls klein schneiden.
  4. Die Zwiebelstücke in einer Pfanne anbraten. Sobald sie glasig werden, den Knoblauch dazugeben und ca. eine Minute weiter dünsten.
  5. Die Pilze dazugeben und auf mittlere Stufe ca. 5 Minuten dünsten.
  6. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
  7. Währenddessen vorsichtig 6 – 8 Blätter vom Chinakohl entfernen und im Dampfgarer wenige Minuten dämpfen. Es dauert nicht sehr lange, die Blätter sollten nur etwas weicher werden, so dass sie gerollt werden können.
  8. Nun die Kartoffeln mit den Pilzen verrühren und mit den entsprechenden Gewürzen würzen.
  9. Ca. 1 –2 Esslöffel in den oberen Teil der Chinakohlblätter verteilen, die Seiten einschlagen und aufrollen. Mit etwas Küchengarn oder einen kleinen Holzspies fixieren.
  10. Die Röllchen in einem Dampfgarer ca. 15 Minuten dämpfen.
Wer etwas von dem Kartoffel-Pilz-Stampf übrig hat, kann es natürlich einfach als Beilage servieren. Das habe ich auch gemacht, da ich keinen großen Chinakohl gefunden habe. Die Menge der Füllung kann natürlich auch einfach angepasst werden.
Wer keine Pilze mag, kann diese weglassen und Kidney – oder Weiße Bohnen verwenden. Etwas schärfer wird es mit Chilipulver. Natürlich kann der Chinakohl auch mit Reis, Couscous, Hirse oder was ihr möchtet gefüllt werden :)


Esst ihr auch so gerne Chinakohl? Habt ihr schon damit gekocht?

Little things I learned…(Februar 2015)

Hallo Zusammen

Und schon sind die ersten zwei Monate im neuen Jahr wieder rum. Der Februar war für mich sehr durchwaschen, da ich sehr lange einen Magen-Darm-Virus verschleppt habe und mich somit viele Tage im Februar schlapp und ausgelaugt gefühlt habe. Essentechnisch ist deswegen auch nicht sehr viel gelaufen und ich habe viel weniger gekocht&gebacken als ich wollte. Ich hatte auch zwei Wochen, in denen ich viel für meinen Blog arbeiten wollte, aber auch da wurde mir durch den Virus einen Strick durch die Rechnung gemacht…So kann's laufen, aber ich versuche das positive daraus zu sehen. Ich habe viel entspannt, meinen Körper Ruhe gegönnt und bei dem kalten Wetter ist es auch weniger schlimm im Bett zu bleiben als im Sommer..Könnte also alles schlimmer sein;)

Aber nun geht es richtig los…
Little things I learned…
  1. Ich habe mich viel mit dem Vitamin D beschäftigt. Habt ihr gewusst, dass es in unseren Breitengraren unmöglich ist im Winter in der Sonne Vitamin D zu tanken. Ich dachte immer, dass dies immer funktioniert, Hauptsache man ist eine Weile in der Sonne und hat eine größere Hautfläche offen. Tatsächlich ist dies aber nicht so und wir können in unserem Breitengrad nur ein paar Monate im Sommer, am Besten zur Mittagszeit und ohne Sonnenschutz, Vitamin D tanken. Im Sommer reichen dann auch 10-15 Minuten täglich, oder so oft es geht, um mehr als ausreichend Vitamin D für die sonnenarme Wintermonate zu tanken, und das verkraftet die Haut auch ohne Sonnenschutz. Mich wundert es nun aber nicht mehr, warum dieses Jahr die Grippewelle besonders hartnäckig ist. Nach dem verregneten und verhangen Sommer haben wollen die wenigstens Menschen genügend Vitamin D tanken können und dies beeinflusst ja nachweislich das Immunsystem.
  2. Lange und leidvoll probiert, aber tatsächlich helfen Kokosnusswasser, sowie Hafer- und/ oder Reisschleim mit Banane am Besten gegen Magen - Darmprobleme…Kein schönes Thema, aber hey, es trifft jeden Mal;)
  3. Ich war in 3 Tage Mailand und war/bin überrascht über die vielen veganen Angebote. Nicht nur im Supermarkt, auch in Restaurants, herrlich. Es war kein Problem irgendwo essen zu gehen, selbst normale Restaurants hatten immer 2-3 vegane Angebote. Nur Sojamilch ist in den Cafés (es sei den es ist es vegetarisch/veganes Café) noch nicht groß vertreten. Aber das ist in den meisten Städten in Deutschland und der Schweiz ja leider auch so…
  4. Wie schon erwähnt ist Back-und Kochtechnisch zwangsweise nicht viel passiert…Aber die Hirse-Scones und die Buchweizen-Wraps mit Linsencreme waren ein Hit und werden definitiv wieder gekocht. Die Linsenburger sind erst kürzlich entstanden und werden im März vorgestellt….
  5. Ich habe mich ein bisschen in den Schauspieler Benedict Cumberbatch “verliebt”. Nun ja, verliebt ist reichlich übertrieben, aber ich bin völlig begeistert von der Serie “Sherlock” und dem Film “The Imitation Game “ die ich beide im Februar gesehen habe…Bei der Serie bin ich nun bei Staffel 2, also gibt es zum Glück noch ein bisschen zu sehen;) Wer beides noch nicht gesehen hat, ich kann es euch wärmstens empfehlen.
  6. Reisen mit einem Bus ist so viel günstiger als mit dem Zug. Ich war richtig überrascht wie groß der Unterschied ist. Für nicht allzu lange Strecken, ist es auch absolut komfortabel. Ich bin nach Mailand 5 Stunden im Bus gesessen und es war wunderbar. Wer es noch nicht probiert hat, sollte es sich das nächste Mal gut überlegen. Reisebusse decken mittlerweile sehr viele Strecken ab und fahren regelmäßig. Meinfernbus fährt z.B. zwei mal täglich, 7 Tage die Woche nach Stuttgart, Freiburg, Zürich und Mailand. Und das ist nur kleiner Auszug ihres Angebotes…Ich bin begeistert und werde in Zukunft öfters mit dem Reisebus unterwegs sein=)
  7. Ein interessanter Lesetipp, für alle die sich auch gerne mit neueren Forschungen auseinandersetzen, ist das Buch “Bund fürs Leben: Warum Bakterien unsere Freunde sind”. Sehr spannend zu lesen, was man heute schon alles weiß, was noch erforscht wird und wie Bakterien mittlerweile als Medizin eingesetzt werden können. 
Quinoa - Puffer..Rezept folgt...

Buchweizen-Wraps mit Linsencreme und Hirse Scones



Wie war eurer Februar? Habt ihr schon die Serie “Sherlock” gesehen? Hat euch die Grippewelle auch erwischt?

Buchweizen-Wraps mit Linsencreme-Füllung

Hallo Zusammen

Endlich habe ich es geschafft. Dieses Rezept stand schon so lange auf meiner Koch-Liste, das es beinahe nicht mehr wahr ist;) Inspiriert ist es von dem wunderbaren Kochbuch “La Veganista”. Ich habe es etwas abgeändert, teils weil ich nicht alle Zutaten hatte, teils weil ich es nicht so fettig wollte.

Die Linsencreme gibt eine wunderbare Abwechslung zu den sonst so üblichen Füllungen und ist auch optisch ein toller Anblick.

Obwohl das Rezept etwas aufwendiger wirkt, es es relativ schnell und einfach. Während der Teig ruht, köcheln die Linsen vor sich hin und wenn der Teig ausgebacken wird, kann man nebenbei die restlichen Schritte erledigen.


Zutaten: Zubereitung:
Wraps
  • 150 g Buchweizenmehl
  • 50 g Dinkelmehl, hell
  • 400 ml Mineralwasser
  • 1 leicht gehäufter TL Backpulver
  • 1 TL Sojamehl
  • Eine Prise Salz
Linsenfüllung:
  • 150 g Belugalinsen
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 TL getrocknete Petersilie
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 1 TL Weißweinessig
  • 1 TL Olivenöl
  • Großzügige Prise Chili
  • Prise Salz, Pfeffer
  • 1 rote Paprika
Soße:
  • 1 kleiner Becker Sojajoghurt, ungesüßt
  • 2 Knoblauchzehen
  • Pfeffer
  1. Zuerst alle Zutaten für die Pfannkuchen verrühren und ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Während der Teig kühlt, die Linsen in reichlich Wasser zum Kochen bringen und ca. 25 Minuten köcheln lassen.
  3. Inzwischen für die Soße den Knoblauch schälen, klein schneiden oder pressen und zu dem Sojajoghurt geben. Mit Pfeffer abschmecken und kalt stellen.
  4. Die Paprika waschen und etwa in sehr kleiner Stücke oder in dünne Streifen schneiden.
  5. Die fertig gekochten Linsen abgießen und etwas abkühlen lassen.
  6. Ca. 3/4 der Linsen mit den Kräuter, Zitronensaft, Essig, sowie Salz und Pfeffer mit einem Pürierstab pürieren. Die Paprika und die restlichen Linsen unterheben.Anschliessend mit dem Chilipulver abschmecken.
  7. Eine Pfanne erhitzen. Die Pfannkuchen bei mittlere Hitze ausbacken.
  8. Die Pfannkuchen kurz auskühlen lassen und dann zuerst mit der Soße und anschließend mit der Linsencreme füllen und anschliessend aufrollen.
Die Wraps sind unglaublich variierbar. Ihr könnt den Teig in Öl ausbacken, muss aber nicht zwingend gemacht werden. Ich habe es nicht getan. Ihr könnt die Paprika weglassen und z. B. durch eine Gurke oder Sellerie ersetzen. Anstelle der Belugalinsen können auch andere Linsen verwendet werden. Buchweizenmehl kann beliebig durch anderes Mehl ersetzt werden, wahrscheinlich muss dann aber die Wassermenge angepasst werden. Wer frische Kräuter zur Hand hat, nimmt diese. Wer es milder möchte, lässt das Chilipulver weg…


So, nun setze ich mich raus in die Sonne, die bei uns seit gestern so schön scheint und etwas Frühlingsstimmung macht. Zwar muss ich natürlich immer noch ein Jäckchen anziehen, aber nach dieser langen dunklen Zeit tun die Sonnenstrahlen unglaublich gut. Ich hoffe bei euch scheint die Sonne auch so schön und damit wünsche ich euch allen einen schönen, sonnigen Tag=)



Süße Hirse – Scones

Hallo Zusammen

Yup, ich liebe Scones. Seit ich sie das erste Mal in England probiert habe wusste ich, das wird ein enge Freundschaft. Es gibt sie aber viel zu selten, was besonders darin liegt das ich als Blogger, wenn ich dann mal backe, immer das Gefühl habe lieber etwas Neues zu probieren, so kann ich es dann auch bloggen;) Doch in letzter Zeit war die Lust auf Scones so groß, dass ich einfach welche backen musste. Und da ich letztes Jahr ein Rezept zu Blaubeer-Scones gepostet habe, wurde es abgeändert und ich bin sogar noch ein Stückchen begeisterter als zuvor…Perfekt. Die Scones sind nun vegan und gesund gesüsst. 


Scones eigenen sich wunderbar zum Frühstück, als Zwischensnack zum Kaffee trinken oder als Reiseproviant. Ich serviere sie mit etwas Marmelade und Honig, klassisch gehört eigentlich Clotted Cream dazu…

Das Rezept ist einfach, die Scones schön fluffig und weich..


Zutaten (Für ca. 10 Scones): Zubereitung:
  • 5 EL Hirse, gekocht
  • 200 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • Gute Prise Salz
  • 35 g Öl oder 45 g Margarine
  • 1 EL Dinkelgries (oder Maisgries)
  • 110 ml “Buttermilch” (aus 110 ml Sojamilch, die mit 1/2 TL Apfelessig vermischt und 5 – 10 Minuten lang stehen gelassen wurde)
  • 30 g Rosinen (oder Trockenobst nach Wahl)
  • 3 EL Kokosblütensirup oder Sirup nach Wahl
  1. Die Hirse nach Anleitung kochen und etwas abkühlen lassen.
  2. Den Backofen auf 200 ° C vorheizen.
  3. Das Mehl, mit dem Backpulver und Salz in eine Schüssel geben, nach Bedarf sieben.
  4. Das Öl oder die Margarine dazugeben und so lange mit den trockenen Zutaten verreiben, bis feine Brösel entstehen.
  5. Das Hirse und den Dinkelgries dazugeben.
  6. In einer separaten Schüssel die Buttermilch mit den Trockenfrüchten und Sirup vermischen.
  7. Zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Kochlöffel oder Teigspatel zügig zu einem weichen Teig verrühren.
  8. Mit einem Esslöffel kleine Portionen vom Teig nehmen und etwa 10 Scones auf das mit Backpapier ausgelegtem Backblech geben. Nach Bedarf die Scones noch etwas flachdrücken, meine haben das nicht benötigt.
  9. Für 15-20 Minuten lang backen, bis die Scones aufgegangen und golden sind. Kurz auskühlen lassen.
  10. Für den besten Geschmack noch lauwarm servieren.
Natürlich könnt ihr die Hirse auch einfach weglassen, aber ich finde es gibt einen wunderbaren Geschmack. Wer keine Hirse zu Hand hat, kann auch Quinoa verwenden. Du magst keine Rosinen? Dann lass sie einfach weg oder ersetze sie doch mit getrocknete Maulbeeren, Aprikosen , Cranberrys oder eine Handvoll Nüsse. Dinkelmehl kann ohne Probleme durch Weizenmehl ausgewechselt werden, aber ich mag den Geschmack von Dinkelmehl tatsächlich lieber.


Wem 10 Scones zu viel sind, der friert die restlichen Teiglinge ein und backt sie dann frisch auf. Sie halten sich aber auch gut zwei Tage lang im Kühlschrank, vor dem servieren einfach kurz aufwärmen, z.B. auf dem Toaster, und schon schmecken sie wieder wie frisch.
Esst ihr euch so gerne Scones? Mit was serviert ihr sie?

 

Weißes Chili non Carne

Hallo Zusammen

Auch wenn schon viele große Blogger wieder den Frühlings einläuten, mir ist das noch zu früh. Klar, ich freue mich auch auf den Frühling, aber mal ehrlich…Es ist eindeutig noch zu früh. Alles sieht draußen noch nach Winter aus und Frühlingsanfang ist noch länger als ein Monat entfernt. Ich hätte sogar nicht mal etwas dagegen, wenn es noch mal schneit=) Nein nein, jetzt braucht es für mich noch wärmende Rezepte.

Schön länger stand das Weise Chili non Carne auf meiner Kochliste. Zuerst gesehen in dem wunderbaren Kochbuch “La Veganista” und dann neu inspiriert von “Frl-Moonstruck-kocht”. Natürlich habe ich den Ganzen wieder meinen eigenen Twist gegeben, habe aber die wunderbare Idee noch Blumenkohl dazuzugeben von Fr. Moonstruck übernommen.



Zutaten:

Zubereitung:
  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 1 Dose weiße Bohnen
  • 150 g Tofu oder Räuchertofu
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 grüne Chili
  • 1 Stück Ingwer, Daumendick oder nach Geschmack
  • 1 TL Galgant
  • 1/2 TL gemahlener Kümmel
  • 1 Tasse Gemüsebrühe (ca. 200-250 ml)
  • 1 kleine Dose Kokosnussmilch (ca. 250 ml)
  • Pfeffer
Beilage: Reis
  1. Den Blumenkohl waschen, in kleine Röschen teilen und separat gar dämpfen.
  2. Währenddessen die Zwiebel und den Knoblauch schälen und zusammen mit der Chili klein schneiden. Den Ingwer waschen und ebenfalls klein schneiden oder reiben.
  3. Den Tofu in feine Stücke schneiden oder mit den Händen zerbröseln. Die Bohnen waschen und zur Seite stellen.
  4. In einer Pfanne die Zwiebel andünsten. Nach ca. 3 Minuten den Tofu dazugeben.
  5. Nach weiteren 2-3 Minuten den Knoblauch, Ingwer und die Chilischote dazugeben und kurz mitdünsten.
  6. Die Gewürze dazugeben und kräftig rühren.
  7. Mit der Brühe und der Kokosnussmilch ablöschen. Die Bohnen dazugeben und für 12 Minuten köcheln lassen.
  8. Den fertigen Blumenkohl in sehr kleine Stückchen schneiden. Wer einen größeren Blumenkohl hat, nimmt nur ein paar Röschen und zerkleinert sie. Der Rest kann am z.B. am nächsten Tag gegessen werden.
  9. Den Blumenkohl zum Chili dazugeben, mit Pfeffer würzen und weitere 3 Minuten köcheln, so dass sich alle Aromen verbinden. 

Das Chili ist natürlich nach Lust und Laune abwandelbar. Wer keinen Blumenkohl mag, lässt ihn einfach weg. Galgant schmeckt ähnlich wie Ingwer, ein bisschen auch nach Pfeffer und kann deswegen auch weggelassen werden. Die Kokosnussmilch kann auch durch Sojamilch oder etwas Sojasahen ersetzt werden. An Gemüse sollte jedes andere weiße Gemüse passen, also Champignons, Kohl, Sojasprossen, Sellerieknolle….

Wie ist es bei euch? Seid ihr auch noch in Winterstimmung oder macht sich schon Frühlingslaune breit?

Fastenwähe – Ein Basler Traditionsgebäck zur Fastnacht

Hallo Zusammen

Obwohl ich überhaupt kein Fastnachtsfan bin, bin ich ein Fan von diesen Traditionsgebäck zu Fastnacht =)

Die erste Erwähnung der Fastenwähe geht bis 1554 zurück. Dabei handelt es sich auf eine Aufzeichnung von Rheinfelden (CH), jegliche anderen Aufzeichnungen Jahre später stammen alle (soviel ich weiß) aus Basel. Somit ist es sehr wahrscheinlich ein Basel Gebäck – aber keiner ist sich da absolut sicher und eigentlich spielt es ja auch keine Rolle. Im übrigen ist nicht ganz klar, warum das Gebäck Fastenwähe heißt, weil es eigentlich nichts mit Fasten zu tun hat. Es wird eher davon ausgegangen, dass ein Bäcker eine tolle Idee hatte, die entbehrliche Vorosterzeit etwas aufzupeppen;)
Im Original wird die typische Form durch ein bestimmtes Stanzeisen erhalten, es funktioniert aber auch ganz wunderbar ohne.

Schmecken werden die luftige feine Hefegebäck jeden, zumindest mit der Voraussetzung das man Kümmel mag. Denn das gehört dazu und macht für mich genau das Gebäck aus. Je mehr Kümmel umso besser…=)

Ich habe das Gebäck ein kleines bisschen umgeändert, Weißmehl habe ich durch helles Dinkelmehl ersetzt und alle nicht veganen Zutaten in Vegane umgeändert. Eine weitere Änderung gab es eher ungeplant, und ist meiner Verwirrtheit zu verdanken. Denn eigentlich hat die Fastenwähe nicht nur zwei Löcher, sondern vier...Schmecken tut sie aber auch mit zwei...

  
Zutaten: Zubereitung:
  • 400 g helles Dinkelmehl (Original Weißmehl)
  • 150 g weiche Margarine (Original Butter)
  • 25 g Hefe
  • 1/2 TL Salz (Original 1 TL)
  • (Im Original 1/2 TL Malzpulver, hatte ich aber nicht)
  • 3 dl Sojamilch (Original Milch)
  • Kümmel
(Im Original werden vor dem Backen die Fastenwähe noch mit Eigelb bestrichen…)
  1. Die Hälfte der Sojamilch mit der Hefe und einigen Esslöffeln Mehl zu einem glatten
    Vorteig rühren.
  2. Den Teig auf das Doppelte aufgehen lassen
  3. Das restliche Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Salz, der restlichen Sojamilch,
    dem Malzpulver und der Vorteig zu einem glatten Teig kneten. Dabei immer wieder die weiche Margarine unterarbeiten.
  4. Ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  5. Anschließend den Teig in 6 Teile teilen und längliche Brötchen formen.
  6. Diese mit der Hand flach drücken und mit einem Messer vier Einschnitte anbringen. Jeweils zwei nebeneinander.
  7. Die Stücke vorsichtig etwas auseinanderziehen, so dass vier Löcher
    entstehen.
  8. Mit Kümmel bestreuen, nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen, und dann
    für 15 Minuten bei 220 Grad backen. Wer Eier verwendet bestreicht davor
    die Wähe mit Eigelb.
Im Original werden die Fastenwähe vor dem Backen noch mit Eigelb bestrichen. Diesen Schritt habe ich aus offensichtlichen Gründen weggelassen, würde es nun aber mit MyEy-Eigelb bestreichen, da es optisch schon einen Unterschied macht. Geschmacklich habe ich keinen Unterschied gemerkt…aber es fehlt diese schöne bräunliche Verfärbung;)


Meine Fastenwähe sind etwas kleiner geworden, was dem Geschmack aber natürlich kein Abbruch tut. Im Rezept habe ich das direkt abgeändert. Die Größe im Original entspricht etwa einer kleinen bis mittleren Brezel.

In Basel wird die Fastenwähe übrigens zu jeder Tageszeit gegessen. Als Snack, zum Kaffee, alles Mittagessen mit Käse belegt als "Sandwich"...Also lasst eurer Kreativität freien Lauf...

Habt ihr schon mal eine Fastenwähe gegessen? Gibt es auch so typische Spezialitäten in eurer Region, die nur zu bestimmten Zeiten verkauft werden und man sich gefühlt das ganze Jahr darauf freut?

Saftiger Karottenkuchen

Hallo Zusammen

Heute gibt es das perfekte Rezept für einen feinen Sonntagskuchen…Und natürlich ist er auch für jeden anderen Tag perfekt. Nur so nebenbei, bei mir gab es den Kuchen tatsächlich an einem Mittwoch, obwohl ich sonst eigentlich eher der Wochenend-Bäcker bin;)

Wie auch immer, der Kuchen passt immer. Er ist wunderbar saftig, so wie es ein Karottenkuchen sein sollte. Er kommt ohne weißen Zucker aus und ist etwas fettarmer als andere. Dennoch schmeckt er wirklich fantastisch und bleibt trotz allen ein süßer Genuss.
Ich mache mich grundsätzlich schwer, bestimmt Kuchen oder Kekse als gesund zu bezeichnen, da doch alles im Übermaß nicht mehr gesund ist. Ein Kuchen ohne Mehl und dafür nur aus Nüssen ist nicht plötzlich gesund. So viel Fett auf einmal ist auch nicht mehr ausgeglichen. Ein Gebäck ohne Butter, dafür aber mit gleicher Menge Kokosöl hat zwar keine Cholesterine, aber immer noch gleich viel Fett. Ein Kuchen ohne weißen Zucker, aber dafür mit braunen oder Sirup ist nicht plötzlich gesund. Zucker ist Zucker, es wird nur besser vom Körper verwertet, was sicherlich ein Vorteil ist, aber wenn ich den ganzen Kuchen essen würde, würde ich trotzdem zunehmen…


Ich bin mal wieder abgedriftet. Aber mir fällt das immer mehr auf anderen Blogs auf, was alles als Gesund betrachtet wird. Natürlich ist die Alternative gesünder, aber es ist trotz allen immer noch ein Kuchen mit einem Übermaß an bestimmten Zutaten, wie wir sie sonst eigentlich nicht in unserer Nahrung hätten. Wieso können wir es nicht einfach so stehen lassen, als süße "Sünde". Eine gesündere und bessere für unseren Körper, dennoch bleibt es eine süße Sünde. Ein Genuss, genau das was es sein sollte. Ein Genuss den wir uns ab und zu gönnen.
 

Okay, genug davon. Hier ist das Rezept.

Zutaten ( 23cm Springform): Zubereitung:
Kuchen:
  • 265 g Mehl (Ich habe helles Dinkelmehl verwendet)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • Eine Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 80 g Sonnenblumenöl
  • 140 g Kokosblütensirup
  • 1 Bio Orange (Für Saft und Schale)
  • 1 TL Apfelessig
  • 330 g geriebene Karotten
  • 60 g Rosinen
  • 40 g gehackte Walnüsse
Glasur:
  • 220 ml Sojamilch
  • 2 EL Sojasahne
  • 3 knappe EL Speisestärke
  • 3 EL Kokosblütensirup
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 1 EL fein geriebene Orangenschale
  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Die Orange reiben und die Orangenstreifen zur Seite stellen. Ein kleiner Teil der Orangenstreifen zur Dekoration ausbewahren. Anschliessend die Orangen auspressen.
  3. Das Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Vanillepulver dazugeben und alles gut vermischen.
  4. Einer separaten Schüssel das Öl, den Sirup, Orangensaft und –schale mit dem Essig miteinander vermischen.
  5. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und zu einem glatten, dicken Teig verrühren.
  6. Die Möhren, Rosinen und Walnüsse hinzufügen und unterheben.
  7. Eine Backform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig in die Form geben und glattstreichen.
  8. 30 Minuten lang backen und in der Backform erkalten lassen. 
Glasur:
  1. Die Sojamilch in einen Topf geben. Ca. 2 EL davon in eine Tasse geben und gemeinsam mit der Speisestärke verrühren bis keine Klümpchen mehr da sind.
  2. Zu dem Topf den Sirup, die Sahne und das Vanillepulver geben und den Topf erhitzen.
  3. Die Speisestärkemischung dazugeben und kräftig mit dem Rührbesen rühren, bis die Glasur streichfest eindickt, dann vom Herd nehmen.
  4. Den Kuchen aus der Form nehmen und die Oberseite mit der Glasur bestreichen. Vollständig erkalten lassen und mit den Orangenschalenstreifen dekorieren.

Selbstverständlich könnt ihr die Rosinen weglassen. Es kann ein größerer Menge an Nüssen verwendet werden, Kokosnussflocken machen sich auch sehr gut. Ein Teil des Mehls kann durch Nussmehl ersetzt, Sonnenblumenöl kann durch Kokosnussöl ersetzt werden. Ebenfalls könnt ihr den Sirup nach Belieben austauschen. Wer den Kuchen süßer mag, gibt ca. 30g weiteren Sirup dazu.
Karottenkuchen ist übrigens einer meiner absoluten Lieblinge. Was ist eurer Lieblingskuchen?

Fruchtiger Hirse-Mohn-Auflauf zum Frühstück...

Hallo Zusammen
 
Heute gibt es ein Rezept für einen wunderbaren süßen, fruchtigen und wärmender Hirse-Mohn-Auflauf. Wir haben den Auflauf an einen gemütlichen Sonntagmorgen gegessen und ich finde genau für solche Stunden ist er geeignet. Natürlich passt es auch wunderbar zu einem Kaffee, oder als Dessert…Aber so etwas Warmes am Sonntagmorgen, dass ist schon unschlagbar.

Wer Hirse bisher nur als Beilage kennt, in diesen Auflauf verliert er etwas von dem typischen Hirse - Geschmack. Davor hatte nämlich mein Freund Angst und konnte sich nicht vorstellen, dass es in einem süßen Auflauf schmecken würde. Tut es aber!


Zutaten: Zubereitung:
  • 1 Tasse Hirse (ca. 200 g)
  • 1 Tasse Soja-Reis-Milch, oder eine andere Alternative
  • 1 Tasse Wasser
  • 2 EL Mohn
  • 1/2 – 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 2 EL Sirup nach Wahl, z.B. Kokosblütensirup
  • 2 große Äpfel
  • 100 ml Kokosmilch
  • 100 ml Sojareismilch
Wer den Auflauf zum Frühstück genießen möchte, kann die Hirse schon am Vorabend kochen!
  1. Die Hirse unter fließenden Wasser gründlich abbrausen.
  2. Gemeinsam mit 1 Tasse Soja-Reis-Milch und 1 Tasse Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.
  3. Sobald die Hirse kocht, den Hitze auf niedrigste Stufe drehen und den Deckel auf den Topf geben. 5 Minuten köcheln lassen.
  4. Danach die Hitze ausschalten und weitere 10 Minuten bei geschlossen Deckel ziehen lassen.
  5. Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  6. Die Äpfel waschen, vom Kerngehäuse befreien und in Scheiben schneiden.
  7. Die Apfelscheiben in der Auflaufform verteilen.
  8. Die Gewürze gemeinsam mit dem Mohn,  Sirup, Vanillepulver der Kokosnuss- und der Soja-Reis-Milch vermengen.
  9. Die Milch über den fertigen Hirse geben und umrühren bis alles gut verteilt ist.
  10. Nun die Hirse über die Apfelscheiben in die Auflaufform geben.
  11. Für 25 Minuten im Backofen backen.

Anstelle der Äpfel schmeckt es auch wunderbar mit Birnen, Beeren, Orangen oder auch Mango. Zur Hirse könnt ihr Nüsse, Rosinen oder Samen geben. Wer einen intensiveren Kokosnussgeschmack möchte, gibt anstelle der Soja-Reis-Milch die entsprechende Menge Kokosnussmilch dazu. Ihr mögt es lieber als Dessert? Serviert den warmen Auflauf auf einem Teller gemeinsam mit einer Kugel Eis.

Was frühstückt ihr gerne, wenn ihr etwas mehr Zeit habt?

Little things I learned…(Januar 2015)


Hallo Zusammen

Und schon ist der erste Monat des Jahres vorbei, mal wieder Schwups – vorbei gehuscht. Da mir der Januar, und auch der Februar, aber sowieso nicht sonderlich lieb sind, ist das schon okay…:-)

Für meine neueren Leser. Die Reihe “Little things I learned…” hat ursprünglich damit angefangen, dass ich wirklich nur über neu erlebtes geschrieben habe. Das war zu der Zeit als ich in Kenia gelebt habe und so auch immer wieder viel gesehen und gelernt habe. Mittlerweile hat die Reihe zwar noch den gleichen Namen, beinhaltet aber auch viele Punkte die mich einfach interessieren, die ich erlebt oder gemacht habe. Also mehr ein Rückblick des Monats…Der Name bleibt dennoch, der hat sich so eingebürgert und den möchte ich nun nicht mehr umbenennen :-)
Und nun los...

  Little things I learned...
  1. Ich habe diesen Monat besonders viel Zeit in Möbelhäusern verbracht. Mein Freund und ich haben unser Wohnzimmer neu eingerichtet und dafür einige neue Möbel gekauft. Mittlerweile fühlen wir uns, als wären wir in einer neuen Wohnung. Davor war noch alles aus unseren alten Studentenzeiten zusammen gewürfelt und uns beiden war immer klar, wenn wir umziehen, dann wird es Zeit nach und nach passende Möbel zu kaufen. Und da es im Januar ein paar günstige Angebote gab, haben wir ein neues Sofa, einen Teppich, ein Esstisch und ein TV-Tisch gekauft. Wie heißt es so schön, alles neu macht der Januar=)
  2. Wo wir gerade bei Möbelhäusern sind…Habt ihr mitbekommen das das bekanntes von ihnen, ja ich meine IKEA, seine Kötbollar ab April auch vegan anbieten wird. WOW, ich bin ja gespannt..Ich habe zwar noch nie Kötbollar probiert, denn auch als ich vor ein paar Jahren noch Fleisch gegessen habe, fand ich diese Fleischklöße nicht direkt appetitanregend. Dennoch finde ich es toll, das so ein beliebtes Gericht es auch als Vegane-Variante schafft.
  3. Im Januar habe ich fleißig nach jeder Haarwäsche eine Saure Rinse gemacht. Mein Problem war, dass meine Haare schnell ausgetrocknet sind und Spliss bekommen haben. Trotz Haarkuren, Ölmasken und alle drei Monate Spitzen schneiden konnte ich das nicht stoppen. Auch spezielle Haarvitamine haben nicht geholfen. Ich bin wirklich verzweifelt, weil meine Haare eine bestimmte Länge nicht überschreiten, weil ich sie immer wieder schneiden muss. Zufällig bin ich auf YouTube auf ein Video über “Saure Rinse” gestoßen und da wurde besonders betont das es sehr gut ist, wenn das Wasser kalkig ist. Wir haben sehr kalkiges Wasser. Leitungswasser trinke ich grundsätzlich nur nachdem es gefiltert und Kalkflecken auf unseren Ablagen besuchen uns öfters als mir lieb ist. Warum ich selbst nie auf die Idee gekommen bin, dass das Kalk meine Haare so strapaziert wundert mich nun selbst. Um auf den Punkt zu kommen: Die Saure-Rinse hat meine Haare “geheilt”. Klar, Spliss bleibt bis er abgeschnitten wird. Aber es ist kein neuer dazugekommen, sie sind nicht mehr trocken noch brüchig, noch strohig. Ich brauche keiner Spülung mehr, weil sich meine Haare wunderbar nach dem Waschen durchkämmen lassen und Haarmasken verwende ich nur noch maximal 1x in der Woche. Wahnsinn, ich bin begeistert…Wer die gleichen Probleme hat, sollte dies unbedingt probieren. Einfach auf 1 Liter Wasser, 1 EL Apfelessig geben und nach dem shampoonieren über die Haare geben. Nicht auswaschen. Fertig.
  4. Ich habe meinen ersten Karottenkuchen gebacken und bin begeistert. Der Kuchen kommt auch super bei Nicht-Veganern an und das freut mich immer besonders. Das Rezept dazu wird bald veröffentlicht.
  5. Diesen Monat habe ich besonders gerne Suppen jeglicher Art gegessen. Ein heißer Favorit war aber definitiv die gute alte Flädli-Suppe. Das das Rezept aber so einfach und bekannt ist, gibt es dazu kein Post. Dafür haben es zwei andere Suppen auf meinen Blog geschafft, die mich ebenfalls sehr begeistern.Die etwas deftigere Tomaten-Minestrone mit Kohl und die fruchtig,exoxotische Sellerie-Apfel-Suppe.
  6. Absolut geschmacklich begeistert hat mich Gebäck mit Zitrusfrüchten. Das ist eine Obstsorte mit der ich zuvor nie gebacken habe. Zwei wunderbare Rezepte haben es dabei auch auf meinen Blog geschafft, der Mandarinenkuchen und das winterliche Orangen-Apfel-Crumble.
  7. Zum Thema Naturkosmetik. Ich bin begeistert von der Lavera Basis Sensetiv Zahncreme. Ich habe zuvor schon lange die Zahnpaste von Weleda verwendet, war zufrieden, aber nicht unbedingt von den Socken. Die Lavera Zahncreme dagegen hat mich begeistert. Ein viel angenehmeres Mundgefühl, ein frischeres Erlebnis im Mund, es schäumt etwas mehr und zusätzlich ist die Paste auch noch günstiger. Wer gerne auf natürliche Zahnpasten zurück greift, sollte diese unbedingt probieren!
  8. Gefreut habe ich mich über den Schnee. Leider blieb er viel zu kurz, und wenn Neuer kam, dann blieb er nicht liegen. Jetzt gerade schneit es auch ganz leicht, aber es sieht nicht so aus das es liegen blieben wird... :-(
  9. Das mich diesen Monat, genauso wie viele andere Menschen, noch viele andere Themen beschäftigen – Stichwort: Rassismus, Polarisierung, Euro, etc., muss ich hoffentlich nicht erwähnen. Wobei ich es ja gerade versuche…. Ich würde gerne dazu einen knackigen Punkt schreiben, aber es fehlen mir die Worte, um es so in Kürze zu fassen. Fassungslosigkeit, Traurigkeit, Scham und auch Wut, sowie teilweise Verunsicherung, treffen es wohl am ehesten. 
  10. Etwas völlig Neues habe ich aber tatsächlich im Januar kennengelernt. Flower Sprouts. Kennt ihr das Gemüse schön? Ich werde hier nicht zu viel dazuschreiben, da bald ein Post dazu kommen wird. Aber so viel kann ich schon sagen: Lustig anzuschauen und geschmacklich sehr lecker. Ebenfalls neu gelernt: Fastenwähe backen. In meiner Gegend ist es ein traditionelles Gebäck, dass es ausschliesslich zur Fastnachtszeit gibt. Auch dazu wird bald ein Post folgen...
Die winterliche Landschaft in unserem Garten hat mich dazu inspiriert die Basler Fastenwähe zu backen...Rezept folgt...

Winterlicher Flower Sprouts Salat, Rezept folgt...
Links: Mandarinenkuchen, Rechts: Winterliches Orangen-Apfel-Crumble
Veganer Karottenkuchen, Rezept folgt
So, nun seid ihr an der Reihe. Was hat euch beschäfitgt, was habt ihr erlebt?

Sellerie-Apfel-Suppe mit exotischen Flair

Hallo Zusammen

Ich bin momentan so sehr in Suppen jeglicher Art verliebt, das ich mich Frage wie ich zuvor so gut ohne Suppen ausgekommen bin…:) Klar, das Wetter ist einfach auch passend und alleine schon das Wort “Winter” schreit nach einer wärmenden Suppe. Das ihr von meiner Sucht auf diesen Blog nicht allzu viel mitbekommt liegt wohl daran, das Suppen - Rezepte irgendwie doch immer etwas langweilig sind und nicht allzu spektakulär, um einen Post zu verdienen…Besonders da meine liebste Go-to Suppe aus Brühe mit unterschiedlichen Gemüse und Kartoffeln besteht.

Diese Suppe schafft aber ihren Weg auf meinen Blog. Ursprünglich als kleines Experiment für mich alleine gekocht, war ich so begeistert das ich sie einen Tag später nochmals für meinen Freund, und natürlich auch für mich, gekocht habe. Das tolle an der Suppe ist, das sie nicht nur als Suppe wunderbar schmeckt, sondern auch als Soße. Das haben wir nämlich mit der übrig geblieben Suppe am Abend getan.


Zutaten: Zubereitung:
  • 1 kleine Sellerieknolle
  • 1 Schalotte
  • 1 daumendick großes Stück Ingwer
  • 1 TL Currypulver
  • 1 großzügige Prise Galgant
  • Gemüsebrühe
  • 1 Apfel, z.b. Braeburn
  • Etwas Zitronensaft
  • (Soja-)Milch
  • Pfeffer
Nach Belieben: Öl zum Anbraten.
  1. Die Sellerieknolle schälen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Die Schalotte und den Ingwer ebenfalls schälen und klein schneiden.
  3. Einen Topf erhitzen und darin die Schalotten- und Ingwerwürfel andünsten. Funktioniert ohne Öl, wer mag kann aber hierfür auch etwas Öl in den Topf geben.
  4. Nun die Selleriewürfel hinzufügen. Mit Ingwer und Galgant würzen und kurz mitdünsten.
  5. Das Gemüse mit Gemüsebrühe ablöschen. Es sollte so viel sein, dass das Gemüse gut bedeckt. Je nach Größe der Sellerieknolle sollte es zwischen 200 – 300 ml sein. Bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  6. Mittlerweile den Apfel schälen, vierteln und entkernen. Die Spalten klein schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.
  7. Nach den 15 Minuten die Apfelstücke dazugeben und ca. 3 – 4 Minuten weiter köcheln lassen.
  8. Die Hitze ausschalten und mit einem Stabmixer pürieren. Nach gewünschter Konsistenz die entsprechende Menge an Sojamilch einrühren. Bei mir waren es ca. 100 ml.
  9. Nochmals mit Pfeffer abschmecken und servieren. 

Wer die Suppe etwas deftiger möchte, kann anstelle der Sojamilch auch Soja- oder Hafersahne verwenden. Noch sättigender wird die Suppe, wenn ein paar Kartoffeln dazugeben werden.
Ich hoffe ihr probiert die Suppe, den sie schmeckt wirklich wunderbar mit der süße des Apfels und der Schärfe des Ingwer, eine wunderbare Geschmacksharmonie.
Wie ist es bei euch? Könntet ihr auch jeden Tag Suppe essen?