Samstag, 19. April 2014

Rhabarberkuchen mit Baiser

Fröhliche Ostern euch allen.


Ich weis nicht wie es bei euch ist. Aber Ostern ist für mich und meine Familie immer wieder ein schönes Fest auf das wir uns alle freuen. Wir schenken uns nichts, es geht einfach um das beisammen sein. Früher gab es immer ein gemeinsames Mittagessen, dieses Jahr gibt es das erste Mal "nur" ein Kaffee trinken und das findet bei mir statt. Ich freue mich riesig, aber ich bin auch etwas nervös weil ich alles perfekt machen will.
Deswegen habe ich mein Osterkuchen zur Probe in Minivariante vorgebacken. Ein wunderbar saftiger und leckerer Rhabarberkuchen mit Baiser.


Das Rezept habe ich leicht abgeändert von Raumdinge übernommen. Der Baiser ist mir nicht ganz so toll gelungen, allerdings weiss ich nun auch durch das Probebacken was schief gelaufen ist (Zu lange im Ofen gelassen, da ich dachte der Baiser muss brauner werden - falsch, haltet euch wirklich an die angegebene Zeit).


So, nun wünsche ich euch allen einfach noch ein mal wunderbare Feiertage mit Freunden, Familie und einfach euren Lieben. Erholt euch schön, macht euch nicht zu verrückt wenn etwas nicht gelingt und entspannt etwas=)


Zutaten (26er Springform):
  • ca. 600 g Rhabarber
  •  150 g Zimmerwarme Butter
  • 130  g Zucker
  • Vanillepulver
  • 3 Eigelb
  • 2 Eier
  • 60 g Weissmehl
  • 60 g Urkornmehl, vollkorn
  • 30 g gemahlenen Mandeln
  • 75 Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
Für den Baiser:
  • 3 Eiweiss
  • 1 Prise Salz
  •  175 Zucker
Zubereitung:
  1. Den Rhabarber abziehen und klein schneiden. Meine Stücke waren 1 - 2 cm dick.
  2. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  3. Butter, Zucker und die Vanille schaumig rühren. 
  4. 3 Eigelb und die 2 Eier dazugeben und weiter rühren. 
  5. Die Mehle und Speisestärke in einer extra Schale mit dem Backpulver vermischen und dann portionsweise zu den bisherigen Teig dazugeben und unterrühren.
  6. Die Kuchenform fetten und bemehlen und dann den Teig in die Form geben.
  7. Die Rhabarberstücke darüber verteilen und ganz leicht andrücken.
  8. Für 45 Minuten backen (Mittlere Schiene).
  9. Nach ca. 30 Minuten mit dem Baiser beginnen.
  10. Dafür die Eiweisse kräftig mit einer Prise Salz steif schlafen. Nach und nach den Zucker dazugeben und immer weiter schlagen. Das Ganze geht eine ganze Weile und braucht etwas Geduld.
  11. Nach der Backzeit den Baiser über den Teig geben und noch ein mal für 10 Minuten bei 160 Grad backen.
Tipp: Den Baiser nur auf die Mitte des Teiges geben und leicht zur Seite verteilen. Nicht bis zum Rand geben, da er sonst an der Form kleben bleibt (Ist mir leider passiert).


Lasst es euch schmecken.

Love,
Krisi

Donnerstag, 17. April 2014

Blaubeer-Scones

Hallo Zusammen

Wie ihr vielleicht ja bereits wisst, liebe ich Blaubeeren. Ich hab sie fast immer tiefgefroren in meinen Tiefkühler, da ich sie gerne in meine Smoothie, Müsli nehme oder zum spontanen Backen.
So ist es kürzlich passiert, als ich dachte ich probiere mal Scones selber zu backen. Nun ist dies auch ganz gut gelungen, abgesehen von einem Fehler...Wenn der Teig fertig ist, knetet ihn niemals noch einmal mit den gefrorenen Blaubeeren durch, einfach nur unterheben und fertig- ansonsten ist der ganze Teig blau....wie ihr auf den Fotos sehen könnt*hüstel*



Nun ja, dem Geschmack hat es nichts ausgemacht, auch nicht das die Form der Scones nicht ganz so schön ist wie auf den Bildern die ich mir angesehen habe. Aber es war mein erstes Mal, vielleicht kann ich euch schon bald bessere Scones präsentieren...Ich möchte es nämlich auf jeden Fall noch ein mal probieren, dann mit ein bisschen anderen Zutaten.


  Okay, okay, genug geredet...los gehts.



Zutaten:
  • 75 ml Milch
  • 1 TL Zitronensaft
  • 100 g Mehl (Ich habe 50/50 Dinkel-/Weissmehl gemischt)
  • 2 TL Backpulver
  • Salz, Prise
  • 25 g Butter
  • ca. 2 Handvoll Heidelbeeren
  • Mehl zum Formen

Zubereitung:
  1. Die Milch mit dem Zitronensaft mischen
  2. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel geben. 
  3. Nun die Butter dazugeben und schon einmal gut durchkneten.
  4. Nach und nach die Milch dazugeben, bis ein glatter Teig entsteht.
  5. Die Heidelbeeren mit Mehl bestäuben und nun vorsichtig die Heidelbeeren in den Teig geben und unterheben (nicht mehr Kneten!)
  6. Zum Formen die Arbeitsflüche und die Hände mit Mehl bestauben. Den Teig ca. 3 cm dick ausrollen und mit einem Glas oder runden Gegenstand die Scones ausstechen. Oder den Teig rund ausrollen und dann wie ein Kuchen schneiden, so dass Dreiecke entstehen.
  7. Die Scones für 15-20 Minuten bei 210 Grad in Backofen geben.
Tipp: Es kann sein das die Scones länger backen müssen, überprüft einfach mit einem Zahnstocher. 



Klassisch wird der Scone warm, mit Marmelade und Clotted Cream serviert. Meine Scones waren noch lauwarm und ich habe ihn ohne alles genossen. Mein Freund hat noch Marmelade dazugeben, leider hatten wir keine passende Blaubeermarmelade mehr...aber hey, so ist das Leben, nicht wahr;) Solange es schmeckt, es muss ja nicht immer alles perfekt sein...


Love,
Krisi

Dienstag, 15. April 2014

Spargelzeit - Grüner Spargel mit Curryhirse

Hallo Zusammen

Juhu, endlich ist wieder Spargelzeit. Nun gut, so fast zumindestens. Ich bin eine treue Anhänger des "regional-Spargel-kaufen" (würde es einen Verein geben- yup ich wär dabei;)), deswegen musste ich mich etwas länger gedulden. Überall gibt es schon Spargel, grün oder weis, aber aus Deutschland oder der Schweiz leider noch nicht...
Nun habe ich aber doch gegen meine Regel gebrochen und habe mir trotzdem schon ein Bündel grünen Spargel geholt, dafür aber bio, yeah immerhin;)

Achtet ihr auch besonders bei bestimmten Gemüse-/Obstsorten darauf, dass sie auch Deutschland/Schweiz kommen? Ich habe das noch bei ein paar anderen Obst-und Gemüsesorten, auch wenn es mir öfters schwer fällt noch zu warten bis die regionalen Produkte auf den Markt kommen ( Oh ja, ihr Erdbeeren, ich kann noch warten...;))

Entschuldigt, ich bin vom Thema abgekommen. Eigentlich wollte ich euch nur ein einfaches, schnelles und sehr leckeres Rezept mit grünen Spargel vorstellen...so here we go:


Zutaten:
  • 500 Gramm Spargel
  • Hirse
  • Wasser
  • 2 EL Mandelmuss
  • Wasser
  • Currypulver
  • Tumeric
  • Cayennepfeffer 
Zubereitung:
  1. Die harten Enden des Spargel abschneiden. Nun den Spargel in drei Teile schneiden und im Dampftopf gar dämpfen. 
  2. Gleichzeitig die Hirse mit dem Wasser aufkochen. 7 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren, da die Hirse das Wasser sehr schnell aufzieht. 
  3. In einem kleinen Topf das Mandelmuss und etwas Wasser mischen und zum Kochen bringen. Es sollte soviel Wasser dazugeben werden, dass eine dünne Sosse entsteht. Durch das aufkochen wird die Sosse dann dicker! Mit den Gewürzen abschmecken und zur Seite stellen.
  4. Nun die Hirse auf einen Teller verteilen, darüber den Spargel geben und alles mit der Sosse bedecken.
  5. Voilà - Fertig

Das Gericht ist wirklich schnell zubereitet. Wenn man alle Griffe kennt, sollte es nicht länger als 15 Minuten dauern...also toll für hungrige Mäuler=)

Love,
Krisi

Sonntag, 13. April 2014

Gemüselasagne (vegan)

Hallo Zusammen

Vor ein paar Tagen habe ich aus meinen nun absoluten Lieblingsbuch "Basisch, vegetarisch, gut" die Gemüselasagne probiert und ich sage euch, es lohnt sich das Rezept zu kochen auch wenn es etwas aufwändiger ist. Wie ich nun mal so bin, habe ich natürlich ein paar Sachen beim Rezept geändert, etwas weglassen und ein paar Sachen hinzugefügt, da mir die Sosse wie sie im Rezept steht etwas zu trocken war und ich manche Zutaten gerade nicht im Kühlschrank hatte.


Wie gesagt ist die Lasagne etwas aufwändiger, weil es ein paar Vorbereitungsschritte benötigt. Aber es schmeckt so unglaublich lecker, dass es sich wirklich lohnt. Besonders an einen Tag an dem man etwas mehr Zeit hat und nicht in Eile ist=)

Zutaten:
  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 80 Gramm Puy-Linsen
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 grosse Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Sojasosse (Weizenfrei)
  • 1 TL Schnittlauch (getrocknet)
  • 1 Prise gemahlener Kreuzkümmel
  • 4 EL Wasser
  • Tomatenmark
  • 1 El Mandelmuss
  • Wasser
Zubereitung:
  1. Heizt euren Backofen auf 170 Grad vor.
  2. Dann beginnt damit die Zucchini und die Auberginen in feine Streifen zu schneiden. Von Hand, nicht mit dem Sparschäler dann werden sie meines Erachtens zu dünn, ausser ihr möchtet es so haben.
  3. Nun in einen kleinen Topf die Linsen mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht die Hitze reduzieren und auf kleine Stufe 10-15 Minuten köcheln lassen bis sie bissfest sind. Das Wasser abgiessen und zur Seite stellen.
  4. In der Zwischenzeit die Tomaten in feine Stücke schneiden. Das Öl in einen Topf erhitzem und darin die Tomaten andünsten. Knoblauch, Sojasosse, Wasser und die Gewürze dazugeben und alles zugedeckt auf kleiner Stufe köcheln lassen bis die Sosse andickt. (ca. 15 Minuten)
  5. Die fertig gekochten Linsen dazugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. 
  6. Nun beginnt das Schichten der Lasagne.
  7. Die Form mit etwas Öl bestreichen, so dass später nichts kleben bleibt. Dann die unterste Schicht mit Zucchini belegen, darauf die Auberginen und dann die Linsensauce. Nun beginnt wieder das Ganze von Vorne bis alles aufgebraucht ist. Der Abschluss sollten die Zucchini machen.
  8. Nun verührt das Mandelmuss mit Wasser, so dass eine Sosse entsteht. Würzt die Sosse mit etwas Salz, Cayennepfeffer und Kräuter de Provence und gibt diese abschliessend über eure geschichtete Lasagne.
  9. Die Lasagne für 45 Minuten im Backofen backen.

Voila- das wars. Wer möchte kann natürlich die Sosse zum Schluss weglassen und das ganze "nur" mit Öl bestreichen, so steht es auch im Rezept. Mir sah das Ganze aber etwas zu trocken aus, deswegen wollte ich noch Feuchtigkeit dazugeben und zu einer Lasagne gehört nun mal auch noch etwas cremiges;) Ich muss sagen, ich würde euch diesen Schritt wirklich sehr empfehlen, da es so sehr lecker geschmeckt hat und schön durchfeuchtet war. Wenn ihr den Schritt weg lassen möchtet, macht eure Linsensosse flüssiger, also nimmt mehr Tomaten mit eventuell etwas Tomatenmark.


Ich habe das ganze mit einen Salat serviert und war leider so hungrid das das Bild etwas chaotisch geworden ist, aber nun ja;)

Viel Spass beim Probieren!

Love,
Krisi

Donnerstag, 10. April 2014

Käsekuchen im Glas (Vegan oder nicht)

Hallo Zusammen

Mein Freund hatte letzte Woche Geburtstag und sein lieberster Kuchen ist Käsekuchen. Da wir aber zu zweit keinen ganzen Kuchen essen und er am nächsten Tag in Urlaub ist, wollte ich irgendwas praktisches machen, dass klein ist, schön aussieht und danach keine grossen Reste übrig bleiben. Beim durchstöbern verschiedener Seiten, bin ich immer wieder auf verschiedenen Kuchen im Glas gestossen. Besonders häufig gibt es verschiedene Käsekuchen Variationen und ich finde diese Gläschen sehen so schön aus, dass musste ich direkt auch probieren.
Gesagt getan, am Geburtstag gab es wunderbar leckeren Käsekuchen im Glas. Vegan für mich, mit Frischkäse für meinen Freund=)



 Zutaten: (Je nach grösse des Glasses 2-4 Gläser):
  • 1 Packung Vollkornkekse
  • 2 - 3 EL Butter  (vegan: Kokosöl)
  • 200 Gramm Frischkäse, vollfett (vegan: Sojaquark)
  • 100 Gramm Sahne (Vegane Sahne)
  • 200 Gramm Erdbeeren
  • Zucker (Menge nach belieben, ich habe ca. 1 EL genommen)
  • Vanille

Zubereitung:
  1. Die Kekse in eine Tüte geben und zerbrösseln. Ich haue da mit Freuden gerne richtig fest zu;)
  2.  In einem Topf die Butter zu schmelzen geben und die Keksbrössel dazugeben. Gut umrühren dass sich alles verbindet.
  3. Den Frischkäse/Quark mit der Sahne verrühren. Ich habe das mit einem Handrühr gemacht, da ich finde es lockert das ganze etwas auf und macht die Masse fluffiger.
  4. Ca. 3/4 der Erdbeeren klein schneiden und in einem Topf mit Zucker erhitzen. Wenn die Erbeeren heiss werden, etwas mit einer Gabel zerqeutschen. Es sollte eine cremige Masse entstehen. Kurz aufkochen und dann vom Herd nehmen und zur Seite stellen.
  5. Nun beginnt das Schichten. Etwas Kekskrümmel auf den Boden geben. Dann die Creme, die Erdbeersosse und dann noch ein mal das ganze von Vorne. Ihr könnt natürlich schichten wie ihr Lust habt, aber so habe ich es gemacht;)
  6. Zum Schluss frische Erdbeeren oben drauf geben. 
  7. Voilà- Fertig

Ich sage euch, es sieht nicht nur toll aus, es schmeckt auch wunderbar. Die Erdbeercreme könnt ihr nach Belieben noch mehr süssen, oder auch gar nicht. Auch in die Frischkäsecreme kann noch Zucker hinzugefügt werden, probiert einfach aus wie es euch am Besten schmeckt. Ich stelle mir den Käsekuchen auch sehr lecker mit Blaubeeren oder Mango vor, ich denke einer dieser Varianten werde ich bald probieren;)



Das Rezept ist übrigens auch blitz-schnell gemacht, also toll wenn man etwas Schickes zubereiten möchte, aber nicht sehr viel Zeit hat.

PS: Wer es wie ein "richtiger" Blogger machen möchte, nimmt übrigens keine Trinkgläser sondern Einmachgläser;)

Love,
Krisi

Dienstag, 8. April 2014

Back in the days - Gemüse-Curry Kenyan-Style

Hallo Zusammen

Vor kurzen habe ich mir mal wieder ein paar Bilder von unserer Zeit in Kenia/Afrika angeschaut, kaum zu glauben das ich nun schon seit 2 Monaten wieder in der Schweiz bin...Nun ja, beim durch klicken ist mir aufgefallen das ich mein letztes Gericht bisher gar nicht gepostet habe. Nämlich ein Curry nach kenianischer Art.
Ich liebe Gemüse-Curry und ich liebe das sie in Kenia sehr in die indische Richtung gehen und damit sehr würzig sind. Am liebsten habe ich mein Gemüse-Curry direkt nach einem Aufenthalt in Nairobi gekocht, da es dort einfach viel mehr Auswahl an Lebensmittel gab und ich so ein buntes Curry kochen konnte. In dem Ort in dem ich gewohnt habe, war die Auswahl sehr klein und hat nicht für ein richtiges Gemüse-Curry gereicht (oder zumindestens nicht so das es eine bunte Pfanne gibt, die nicht allzu langweilig ist;))


Hier ist also etwas nachträglich, mein Rezept für ein sehr geliebtes Curry ala Kenyan-Style:


Ihr braucht:
  • 2 Zwiebeln
  • Öl
  • 1 TL Kümmel
  • 1 TL Senf Samen
  • 3 Kartoffeln
  • 1 TL frischer Ingwer, zerkleinert
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 EL Koriander, gemahlen
  • 1 Chilischote
  • 1/2 TL Kurkuma
  • Salz
  • 2 Zimtstangen oder etwas Zimtpulver
  • 6 Knoblauchzehen, sehr fein geschnitten
  • 4 Tomaten
  • Grüne Bohnen (ca. 1 Handvoll), klein geschnitten
  • 3 Karotten
  • 1 Zucchini
  • 1 Tasse grüne Erbsen
Zubereitung:
  1. Alles Gemüse klein schneiden, alle Stücke sollten mundgerecht und ungefähr gleich gross sein.
  2. Nun die Zwiebeln mit Öl in einem Topf andünsten und nach kurzer Zeit den Kümmel und die Senf Samen hinzufügen.
  3. Die Kartoffelstücke dazugeben, gut durch rühren und ebenfalls kurz mitbraten.
  4. Nun die restlichen Gewürze dazugeben und gut rühren, so dass nichts anbrennt. Wenn die Gewürze anfangen zu duften...
  5. ...Alle anderen Zutaten ebenfalls hinzufügen und mit Wasser ablöschen. Das Gemüse sollte mit dem Wasser vollkommen bedeckt sein, aber nicht schwimmen.
  6. Das ganze mit geschlossenem Deckel für ca. 45 Minuten leicht köcheln lassen. Nach 20 Minuten überprüfen ob es noch mehr Wasser braucht, evtl. etwas Tomatenmark für mehr Bindung oder ähnliches. 
  7. Vor dem servieren noch ein mal abschmecken und die Zimtstangen entfernen. 
  8. Voila- Fertig.
Serviert wird in Kenia das Curry normalerweise mit Reis, Ugali oder Chapati. Ich habe es mit einfachen Reis gemacht, Zuhause esse ich es nun aber mit Vollkornreis;)



Tipp: Wer die Sosse cremiger mag, kann einfach einen Teil des gekochten Gemüses purieren!

Ich liebe die Gewürze in dem Gericht, besonders mit Senf Samen und Koriandersamen(oder gemahlen) habe ich davor überhaupt nicht gekocht und erst in Kenia kennen und schätzen gelernt.

Love,
Krisi

Sonntag, 6. April 2014

Mein liebstes Roggenbrot...frisch gebacken

Hallo Zusammen

Ich habe das Brot backen wirklich für mich entdeckt. Es schmeckt einfach viel besser und ich finde es toll zu wissen, was genau in meinen Brot steckt. Ich backe immer eine grössere Menge und friere dann die Hälfte des Brotes ein, so wird nichts schlecht, da wir doch nicht täglich Brot essen.

Heute zeige ich euch mein momentanes Lieblingsrezept, ein einfaches Roggenbrot.



Zutaten (für eine grosse Kastenform):
  • 1 Stück frische Hefe 
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml warmes Wasser
  • 350 g Mehl (Ich habe zur Hälfte Dinkel- und Buchweizenmehl (Vollkorn) verwendet)
  • 150 g Roggenschrot
  • 1 Handvoll Kürbiskerne
  • 1 Handvoll Sonnenblumekerne
  • 2 TL Salz
  • 400 ml Wasser
  • 2 EL Essig
  • Roggenschrot für die Form

Backzeit: 30-40 Grad Minuten bei 200 Grad. Gehzeit für den Teig: 40 Minuten


 Zubereitung:
  1. Die Hefe und Zucker in 100 ml Wasser auflösen und zur Seite stellen
  2. Währenddessen das Mehl, den Roggenschrott und die Kerne in einer grossen Schüssel mischen. Das Salz dazugeben und eine Mulde in der Mitte des Mehles formen.
  3. Nun die Hefemischung in die Mulde geben und vorsichtig mit dem Mehl von der Seite nach und nach verrühren. Zum Abschluss die ganze Flüssigkeit mit dem Mehl bedecken und 15 Minuten gehen lassen
  4. 400 ml Wasser mit dem Essig vermischen und nun die Flüssigkeit zu dem Teig dazugeben und mit einem Knethacken verkneten. 
  5. Die Form fetten und mit Roggenschrot bestreuen, so dass das Brot später nicht an der Form kleben bleibt.
  6. Den Teig in die Form geben und ein paar extra Kürbiskerne auf den Teig geben. Nun das ganze noch ein mal für 25 Minuten gehen lassen.
  7. Bei 200 Grad für 30-40 Minuten backen. 

Voilà- das war es schon. Obwohl der Teig Hefe enthält, ist alles recht schnell fertig. Die Wartezeit ist zum Glück nicht zu lange, den dafür bin ich immer zu ungeduldig. Das Brot ist wunderbar saftig und fluffig, probiert es unbedingt aus=)

Love,
Krisi

Donnerstag, 3. April 2014

Gefüllte Zucchini (vegan)

Hallo Zusammen

Immer wenn es schnell gehen soll, aber doch etwas spezieller sein soll, gibt es gefüllte Zucchini. Die Füllung wird an den vorhanden Lebensmitteln entschieden, den da gibt es wirklich keine Grenzen.



Am liebsten Fülle ich meine Zucchini mit Bohnen jeglicher Art, Pilzen, Tofu, Amaranth, Qinoa oder auch Mais.

Für das heutige Rezept hatte ich nur kleine Zucchini, deswegen konnte ich die Füllung nicht so vielfältig gestalten, da einfach nicht genügend Platz zum Füllen war;) Die Sosse obendrauf ist vegan und super lecker.

Hier ist das Rezept:



Zutaten für 2 Personen:
  • 1 Zuchini (Bei 2, einfach die Mengenangaben verdoppeln)
  • 1/3 Glas Kichererbsen
  • 1 Zwiebel
  • Tomatenmark
  • Wasser
  • Cayenne Pfeffer
  • 1 EL Mandelmus
  • 3-5 EL Wasser
  • Kräuter de Provence
  • Salz

Zubereitung:
  1. Die Zucchini halbieren und vorsichtig mit einem kleinen Löffel aushüllen. Die ausgehüllten Zucchinireste zur Seite stellen, die werden später wieder verwendet.
  2. Die Zucchinischiffchen mit etwas Öl einreiben und salzen.
  3. Nun den Backofen auf 200 Grad aufheizen.
  4. Die Zwiebel kleinschneiden. Die Zucchinireste ebenfalls sehr fein schneiden.
  5. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebel andünsten. Nun die Zucchini dazugeben und ca. 2-3 Minuten anbraten.
  6. Das Tomatenmark dazugeben und kurz mitbraten, dass es Aroma entwickelt.
  7. Nun mit Wasser ablöschen, gerade so dass eine dicke Sosse entsteht. 
  8. Die Kichererbsen dazugeben und alles ca. 4-5 Minuten leicht köcheln lassen.
  9. Nun die Füllung auf die Zucchini verteilen.
  10. Für die Sosse, mixt ihr einfach das Mandelmuss mit dem Wasser und verrührt es kräftig. Die Sosse sollte noch leicht cremig sein. Nun würzt ihr die Sosse und gebt sie über die gefüllten Zucchini
  11. Das ganze nun für 7 Minuten in den Backofen.

Das wars schon. Die Zucchini sind wirklich sehr schnell zubereitet und man hat nicht viel Arbeit. Es können klasse Reste verwertet werden und immer kommt etwas ganz köstliches dabei raus=)

Love,
Krisi

Dienstag, 1. April 2014

Apfel-Birnen-Kuchen - krümmelig, aber lecker...

Hallo Zusammen

Ach, ist das schönes Wetter heute. Das schreit nach einen leckeren Kuchen. Da ich "nur" Äpfel und Birnen zur Hand hatte, wurde ratz-fatz eine Apfel-Birnen-Kuchen gebacken. Das Ergebnis war etwas krümmlig, aber unglaublich lecker=)



Zutaten:

Für den Teig:
  • 120 g Mehl (Ich habe Dinkel-und Weismehl gemischt,Vollkorn)
  • 1/2 TL Salz
  • 6 TL Öl (Ich habe Kokosöl verwendet)
  • 3-6 EL kaltes Wasser
Füllung:
  • 5 Äpfel
  • 2 Birnen
  • Zimt
  • 1 TL Mehl
  • 1 TL Kokosöl
Topping:
  • 120 g Haferflocken
  • 60 g Mandeln, gemahlen
  • 1 Handvoll Walnüse, fein gehackt
  • 40 g Zucker
  • Prise Salz
  • 4 TL Butter o Margarine
Backzeit: 35 - 45 Minuten bei 200 Grad


 Zubereitung:
  1. Für den Teig alle Zutaten vermengen und zu einem Teig verarbeiten und so lange ruhen lassen, bis der Rest vorbereitet ist.
  2. Birnen und Äpfel in kleine Würfel schneiden und mit Zimt bestreuen. Das Mehl und das Kokosöl daszugeben und untermischen. (Wer es lieber süss mag, kann nun noch etwas Zucker dazugeben, mir war es allerdings auch ohne Zucker süss genug)
  3. Für das Topping alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut mit den Händen durchkneten. Das braucht etwas Geduld, aber es lohnt sich. Nach Bedarf muss etwas mehr Butter/Magarine dazugegeben werden und auch hier kann nach Belieben mehr gesüsst werden;)
  4.  Nun den Teig mit Mehl ausrollen und dann in die Kuchenform geben.
  5. Die Apfel-Birnen-Mischung darauf verteilen und da Topping über den Rest geben.
  6. Im Ofen für 35-45 Minuten bei 200 Grad backen. Ich musste meinen Kuchen nach ca. 25 Minuten abdecken, da er leider schon etwas zu dunkel geworden ist. Als behaltet ein Auge auf den Backvorgang.


Viel Spass beim backen und ausprobieren. 

Love,
Krisi

Sonntag, 30. März 2014

10 little things I learned...(März 2014)

Hallo Zusammen

Normalerweise bin ich recht gut in mich vorbereiten, rechtzeitig darüber nach zu denken was ich schreiben und posten möchte etc. Dieses Mal hat es mich regelrecht umgehauen als ich realisiert habe, dass der Monat März schon wieder zu Ende geht...Wahnsinn...

Nun wird es Zeit mich hinzusetzen und zu überlegen was diesen Monat besonders war, was ich gelernt habe und was ich teilen möchte. Hier ist es also, 10 little things I learned...
  1. Mit meiner neuen Arbeitsstelle steigt auch mein Hunger. Ich musste lernen wieder mehr Kohlenhydrate in meine Nahrung einzuplanen, da ich einfach viel aktiver bin und ich regelrechte Heisshungerattacken hatte, bis ich gemerkt habe das mein Körper einfach mehr Energie in Form von Essen benötigt.
  2. Buchweizen im Brot oder Kuchen schmeckt sooo lecker (Rezept hier und hier), aber in reiner Form ist es nicht unbedingt Top oder benötigt eine starke geschmackliche Gegenkomponente wie z.B. in diesem Buchweizennudeln Rezept.
  3. Wieder früh aufzustehen fällt mir schwerer als gedacht...
  4. ...etwas dass mir dafür super beim aufwachen hilft und einen riessen Energieschub gibt, ist grüner Smoothie (In welcher Variante auch immer).
  5. Ich weiss nicht was ich falsch mache, aber meine Tulpen verwelken so schnell. Am Abend geschlossen am nächsten Mittag hängen die Köpfe schon runter :( Irgendwelche Tipps?
  6. Kleinigkeiten machen mich einfach glücklich. Die Tulpen auf dem Tisch und in den letzten Tagen besonders mein "Happy Paddy". Jedes mal wenn ich ihn anschaue muss ich einfach lächeln und diesen albernen Namen musste ich ich ihm einfach geben;) 
  7. Wenn man tiefgefrorene Blaubeeren in einen Teig gibt, sollte man danach nicht mehr kneten. Ansonsten verfärbt sich der gesamte Teig und alles ist lila...hmmm...
  8. Eine Kopfhaut-und Haarmaske aus warmen Kokosöl, gemischt mit ein paar Tropen Rosmarinöl wirkt wahre Wunder für Volumen, Fülle, Glanz und Feuchtigkeit. Unbedingt ausprobieren!
  9. Reisen mit dem Bus kann tatsächlich sehr angenehm sein und man ist nicht nur von Rentner/innen umgeben, im Gegenteil.
  10. Mal wieder mein Wissen über Magnesium aufgefrischt: Marvelous Magnesium
Wie war eurer März? Was habt ihr erlebt und gelernt?

Love,
Krisi 
So schnell am verwelken:(
Blaubeerkuchen
Blaubeer-Scones (Rezept folgt)
Happy Paddy
Buchweizennudeln mit Lauch-Sojasosse
Dinkel-Buchweizenbrot



Grüner Smoothie zum Frühstück