Little things I learned... (Januar 2016)

Hallo Zusammen

Huch, normalerweise schaffe ich es immer pünktlich meine Little things I learned… zu posten. Aber dieses Mal ist der Monatswechsel völlig an mir vorbei und plötzlich sind wir schon im Februar. Das ging schnell, was aber nicht schlimm ist. Denn Januar und Februar sind sowieso meine unbeliebtesten Monate;) Geht euch das auch so?
Little things I learned…
  1. Im Januar haben meinen Freund und mich die Urlaubsplanung der Fastnachtsferien beschäftigt. Wir wollen beide nach Belgien und haben lange gebraucht passende Unterkünfte zu finden. Mittlerweile steht aber alles und ich freue mich schon in 2 Wochen für 5 Tage nach Belgien zu fahren. Wir werden und Brüssel und Brugge anschauen. Falls ihr ein paar Tipps habt, gerne in die Kommentare schreiben=) 
  2. Diesen Monat habe ich wieder mit Pilates angefangen. Vor 2 Jahren war ich ganz begeistert davon, habe es mehrmals die Woche gemacht, und dann aufgehört und durch Krafttraining ersetzt. Durch meine Kniebeschwerden letztes Jahr, ich habe bereits in anderen LTIL darüber berichtet, habe ich mit Krafttraining aufgehört und auch mildere Sportarten gesetzt. Angefangen mit Yoga, Sypoba und nun Pilates. Ich habe ganz vergessen wie anstrengend es sein kein und wie viel Kraft man für manche Übungen braucht. Das Beste für mich, ist aber das die meisten Übungen meine Knie nicht ungünstig belasten und so kann ich Sorgenfrei trainieren. 
  3. Natürlich habe ich auch dieses Monat wieder fleissig gekocht und gebacken und neue Rezepte probiert. Ein Highlight war dabei eindeutig das Auberginen – Kürbis – Gulasch, der im Ganzen gebackene Blumenkohl, sowie die Feigen – Müsliriegel. Ein Rezept das diesen Monat erst erscheint und das ein voller Erfolg war, sind Linsenbällchen. Aus roten Linsen in einer köstlichen Garam Masala Soße, herrlich. Ganz ehrlich, ich bin immer wieder erstaunt und freue mich , wenn ich es schaffe doch eher ungesunde Rezepte, in etwas gesundes und besonders wichtig leckeres umzuwandeln. Natürlich hole ich mir dabei Inspirationen von anderen, manchmal auch etwas mehr als nur eine Inspiration, aber dennoch. Selbst wenn die Idee nicht von mir stammt, ist es unheimlich toll zu wissen was alles aus ein paar Lebensmittel herausgeholt werden kann, und das ganz ohne Mengen an Zucker und Fett. 
  4. Ein ganz persönliches Highlight war, und ist immer noch, das meine beste Freundin nach nun 6 Jahren wieder zurück gezogen ist und so nun wieder ganz in meiner Nähe wohnt. Es wird zwar “nur” vorrübergehend für 3 – 6 Monate sein, aber egal, es macht mich soooo glücklich. Es ist doch einfach etwas anderes über Skpe zu reden, oder richtig…Hach, in mir hat ein Teil schon wieder Angst mich zu fest daran zu gewöhnen sie wieder bei mir zu haben. Aber ich genieße es einfach, beste Freundinnen sind doch einfach das Beste, oder? 
  5. Ich habe mich diesen Monat intensiver den Thema Achtsamkeit geschenkt. Euch ist das sicher auch aufgefallen, da ich einen ganzen Post dazu veröffentlich habe. Die 5 Übungen für mehr Achtsamkeit begleiten mich auch jetzt noch und klappen mal mehr, mal weniger. Aber das ist ja auch das Schöne, es ist ein Prozess. Nicht etwas das man wie eine App herunterladen kann und dann sofort funktioniert. Learning by doing – wie man so schön sagt. Und deswegen mache ich mich auch nicht verrückt wenn ich an manchen Tagen abends im Bett liege und merke das ich durch den Tag gehetzt bin. Dann mache ich es am nächsten Tag besser und weis worauf ich achten muss… 
  6. Ich habe mich riesig gefreut, das es endlich geschneit hat. Auch wenn der Schnee nicht lange blieb, es war dennoch sehr schön. Außerdem habe ich wieder mehr mit meiner Kamera gespielt und versucht meine Wellensittiche im Fliegen zu fotografieren. Das war tatsächlich sehr schwer, Mensch sind die schnell. Nun ja, Übung macht den Meister. Dafür muss ich mir auf jeden Fall die Settings nochmals genauer anschauen, ich glaube es gibt eine Einstellung das der Fokus sich dem bewegenden Objekt anpasst. Den in praktisch allen meinen Bildern waren die Vögel nicht mehr im Fokus. Habt ihr irgendwelche Tipps?




Juhu, es fangt an zu schneinen....
Und leider ist es auch ganz schnell wieder geschmolzen....

Kurz vorm losfliegen...
Und in Action...
Wie war eurer Januar? Habt ihr etwas besonderes erlebt oder gelernt?`
Love, Krisi

Veganes Süss - Sauer, natürlich gesüsst und fettarm

Hallo Zusammen
Heute freue ich mich wieder besonders, denn ich darf auf einen anderen Blog zu Gast sein. Die liebe Rebecca von HalloSonntag hat nämlich erst kürzlich ihr zweites Kind bekommen und nimmt sich nun die Zeit ganz für ihre grösser geworden Familie. Da tritt der Blog natürlich kürzer, und das verstehen wir auch alle, Familie ist viel wichtiger! Damit es aber nicht ganz zum Stillstand kommt, hat Rebecca mich schon vor ein paar Wochen gefragt, ob ich nicht aushelfen mag. Und das mag ich. 

Ich habe lange überlegt was ich ihr denn mitbringen könnte. Ich wusste nur sofort, dass es ein einfaches Gericht sein soll, dass schnell zum Zubereiten ist und hoffentlich etwas Abwechslung in den Alltag bringt. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass man besonders in den ersten Wochen nicht wirklich Zeit, und wahrscheinlich Lust, hat für experimente in der Küche, vielleicht mag es ja der Mann kochen;). Aber es ist natürlich nicht nur für Rebecca und ihre Familie, sondern auch für euch alle. Logisch, sonst würden wir das Rezept ja nicht veröffentlich;) 

Veganes Süss - Sauer

Und somit gibt es heute auf HalloSonntag, ein veganes süß – sauer. Ohne Industriezucker und fettarm. Die klassischen süß – sauer sind natürlich immer mit Fleisch, das habe ich mit Tofu ersetzt. Tofu gibt es selten in meiner Küche, aber alle paar Monate packt mich die Lust darauf und dann koche ich damit. Wer keinen Tofu mag, kann den natürlich auch einfach weg lassen. Gesüßt habe ich mit Ahornsirup, noch besser würde ich sogar Reissirup finden, aber das hatte ich leider nicht mehr! Ich lasse Öl gerne zum Braten weg, in einer guten beschichten Pfanne wird das Tofu und Gemüse auch so knusprig. Aber das ist mein persönlicher Vorzug, ihr verwendet Öl einfach nach euren Belieben;)
 

Ansonsten bringen Ananas und verschiedene Sprossen eine wunderbare Abwechslung auf den Teller! Und somit wird auch einem zuckrigen und fettigen Teller beim chinesischen (um die Ecke), ein leckeres und schlankes Abend- oder Mittagessen. So macht genießen, direkt viel mehr Spaß.

Veganes Süss - Sauer

Esst ihr gerne süß – sauer?
Love, Krisi

Gesunde Feigen - Müsliriegel

Hallo Zusammen

Ich muss immer etwas snacken. Also ich meine jetzt nicht permanent snacken, aber zwischen den Mahlzeiten brauche ich einen Snack. Es gibt ja viele, denen reichen 3 Mahlzeiten. Mir nicht, besonders wenn ich aktiv bin oder unter der Woche auf der Arbeit. Es gibt ja viele Theorien darüber, ob es nun gut ist mehr als drei Mahlzeiten am Tag zu essen oder nicht. Die einen sagen, es darf nichts dazwischen gegessen werden, so dass der Magen alles in Ruhe verdauen kann. Die anderen sagen, Snacken hilft den Stoffwechsel zu pushen. Wieder andere sagen es pusht den Stoffwechsel, wenn eben nicht gesnackt wird. Was ist nun richtig? Ich hab keine Ahnung, aber ich glaube man macht nichts falsch wenn man ganz einfach auf seinen Körper hört. Der sagt einen schon was er braucht und was richtig ist. Und meiner sagt mir meistens, nicht immer, das er einen Snack braucht. Und dann gib ich ihm einen. Wichtig ist mir dabei nur das er gesund ist! Das bedeutet entweder Obst, Gemüse, Maiswaffeln oder gesundes Gebäck, wie z.B. Karottenkekse, Traubenkekse oder ein gesunder Obstkuchen

Skinny Fig Bars

Was ich früher immer gerne gegessen habe waren Müsliriegel. Allerdings habe ich lernen müssen, das diese natürlich überhaupt nicht gesund sind. Voller Zucker und Fett, nein das ist keine gute Idee, zu mindestens nicht für einen täglichen Snack. Das pusht den Blutzucker nur nach oben, lässt ihn rasch nach unten wandern und dann hat man den Schlamassel und ist träge, müde und heißhungrig. Zum Glück gibt es mittlerweile im Bio-Markt ein paar gesundere Genossen, besonders die Raw-Riegel, aber das geht ja auf Dauer auch ins Geld. Deswegen habe ich mich daran gemacht Rezepte für gesunde Müsliriegel zu suchen. Wichtig ist mir, dass kein Industriezucker enthalten ist und kein raffiniertes Fett. Schnell wurde ich fündig, und besonders ein Rezept hat es mir angetan. Ich habe es praktisch unverändert von “The fatfree vegan kitchen” übernommen und nur kleine Änderungen vorgenommen. Diese Riegel sind durch ihre köstliche Feigen – Datteln Schicht in der Mitte wirklich ein Highlight und alles andere als langweilig! Ich habe alle aufgegessen und werde nächste Woche direkt eine neue Ladung backen. 

Vegan Skinny Fig Bars


Gesunde Feigen – Müsliriegel

  • 200 g getrocknete Feigen
  • 100 g Dattel
  • 3 EL Wasser der eingeweichten Früchte
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1/4 TL Zimt
  • 1 Tasse Haferflocken, Im Mixer zu Mehl gemahlen
  • 1 Tasse Haferflocken, Fein- oder Großblättrig
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 115 g Apfelmark
  • 3 EL Reissirup
  • 80 ml Wasser

  1. Beginnt mit der Feigen – Dattelcreme. Dafür die Feigen und Datteln für mindestens 15 Minuten in Wasser einweichen.
  2. Den Backofen auf 190°C vorheizen.
  3. Anschließend die Feigen und Datteln in einen Mixer geben, gemeinsam mit 3 EL des Einweichwassers. 1 TL Zitronensaft dazugeben, sowie den Zimt. Alles zu einer Creme mixen, es dürfen gerne noch ein paar Stückchen in der Füllung bleiben.
  4. Nun das Haferflockenmehl mit den Haferflocken mischen, Backpulver dazugeben, sowie Apfelmark, Salz, 3 EL Sirup und 80 ml Wasser. Mit einem Löffel verrühren. Die Masse ist dick, sollte aber nicht krümlig sein. Ist das der Fall, dann gebt etwas mehr Wasser dazu.
  5. Eine Backform mit Backpapier auslegen und die Hälfte der Haferflockenmasse in die Form geben und mit feuchten Händen zu einem dünnen Teig flach drücken.
  6. Die Feigen – Dattel Füllung darüber verteilen und mit der anderen Hälfte der Haferflockenmasse überdecken. Ich finde das funktioniert am Besten, wenn ihr entweder den Teig vorher mit den Händen flachdrückt und dann auf die Füllung legt oder immer noch Stückweise Teig auf die Füllung verteilt und euch vorarbeitet.
  7. Nun für 30 Minuten backen und anschließend komplett auskühlen lassen. In Riegel schneiden und im Kühlschrank lagern.
Anstelle der Feigen könnt ihr auch andere Trockenfrüchte verwenden, so schmecken die Riegel immer wieder neu. Ihr könnt auch ein paar Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne oder ähnliches dazugeben!

Fat free figgy bars


Seid ihr auch Snacker? Wenn ja, was snackt ihr am liebsten?
Love, Krisi

LiebLinks - Ein Hoch auf die Kartoffel

Hallo Zusammen

Es ist wieder Zeit für meine LiebLinks. Nachdem ich am Mittwoch meinen Green Power Kartoffelauflauf gepostet habe, habe ich richtig Lust bekommen weitere neue Kartoffel – Rezepte zu probieren. 

Die Kartoffel ist ja leider mittlerweile etwas unterbewertet. Überschüttet mit all den neuen Superfoods und (Pseudo-)Getreide, wurde ihr etwas der Rang abgelaufen. Und wenn man dann mal wieder etwas von der Kartoffel hört, ist es meist ihre entfernt Verwandte Süßkartoffel. Ein bisschen Leid und Mitgefühl habe ich dann da schon…Also widme ich ihr einen ganzen Post. Denn eigentlich ist unsere heimische Kartoffel auch ein wahres Powerpaket, und gegen aller Vorurteile sogar ein schlanker Genosse. Ich bin kein LowCarber, aber es überrascht mich dennoch das die Kartoffel auf 100 g gerade mal 15 Kohlenhydrate hat, da können Nudeln und Reis nicht mithalten, und praktisch kein Fett enthält. Dafür punktet sie mit reichlich Kalium, Eisen und Vitamin A. Und noch ein weiterer Vorteil der Knolle, sie hält lange satt! Anscheinend wie kaum ein anderes Lebensmittel. Grund dafür sind die langen Kohlenhydratketten der Kartoffel. 

Das sind doch alles wunderbare Punkte um die Kartoffel mal wieder etwas mehr beachten. Am besten mit diesen leckeren Rezepten.


  1. Ein schlichtes Gulasch aus Kartoffeln und Räuchertofu. Ich finde es sieht so lecker und köstlich aus, dass es unbedingt hier dabei sein musste. Veganes Gulasch geht immer und ich glaube es gibt keinem dem es nicht schmeckt, oder? 
  2. Dieses Rezept ist von einer meine liebsten englischen Blogs "Vegan Richa". Ein Blog der nur, mit ein paar Ausnahmen, indische Rezepte postet. Ich habe ja eine schwäche für die indische Küche, kein Wunder also das mich dieser Blog immer wieder mit tollen Rezepten überzeugt. Und diese Crunchy Spicy Kartoffel mit allerlei Gewürzen die der Kartoffel einen Hauch Indien verleihen, hach die sehen einfach köstlich aus.  
  3. Das nächste Rezept ist ein kleines bisschen aufwendiger, aber es sieht so köstlich aus!  Mit Pilzen gefüllte Kartoffelküchlein, sie überzeugen mich da sie nicht viele Zutaten brauchen. Das gefällt mir. Der Kartoffelteig ist eigentlich wie eine Gnocchi Teig, also nicht wirklich kompliziert. Ich muss es unbedingt probieren! 
  4. Diese Tomaten – Quiche mit Bohnen – Kartoffel – Creme hat mich auf den ersten Blick überzeugt. Sie klingt nicht nur köstlich, sie sieht auch so aus. Und das Rezept ist etwas aufgefallener und man würde nicht wirklich damit rechen, dass die Kartoffel darin steckt. Doch die Bohnen – Kartoffel – Creme klingt genau nach meine Geschmack… 
  5. Kartoffelsalat ist ja ein alter Klassiker. Und es gibt gefühlt 1000 unterschiedliche Rezepte. Ich mache ihn am liebsten sehr schlecht, mit Brühe und Essig, sowie reichlich unterschiedlichen Gemüse. Was der Vorrat halt gerade hergibt. Dieser Regenbogen Kartoffelsalat überrascht nicht mit bunten Gemüse (wobei er das auch hat), sondern bunten Kartoffel. Und obwohl lila und rote Kartoffel immer bekannter werden, ist es doch noch etwas besonderer. Im Dressing wird allerdings vegane Mayo verwendet, die würde ich weglassen und durch Mandelmus oder Tahini ersetzen. 
  6. Das letzte Rezept ist ein wunderbares Festtags- oder Sonntagsessen. Eigentlich nicht allzu aufwendig, aber optisch ein Knaller. Ale Pie mit Pilzen und Kartoffeln, durch den Blätterteig natürlich nicht das gesundeste Rezept. Aber deswegen perfekt für besondere Anlässe…

Welches Rezept gefällt euch am Besten? Und esst ihr auch so gerne Kartoffeln?
Love, Krisi

Green Power Kartoffelauflauf, vegan und gesund

Hallo Zusammen

Am Sonntag gab es einen süßen Blutorangen – Auflauf und heute einen Kartoffelauflauf. Der Name ist aber dann auch die einzige Gemeinsamkeit;) Ich liebe ja Kartoffelauflauf, allerdings sind mir die klassischen  Kartoffelaufläufe viel zu fettig und meistens auch ungesund. Deswegen habe ich diese Version passend für mich abgeändert, was zum Glück nicht bedeutet das auch am Geschmack gespart wird. Zur Kartoffel mischen sich Erbsen und Brokkoli, hallo Vitamin C und Calcium. Ein wahres Powerpaket. Die Cremigkeit (Ist das überhaupt ein Wort? Wenn nicht erhebe ich Anspruch darauf;)) bekomme ich aus dem Mandelmus, meine liebstes Bindemittel. Es braucht nicht viel, aber der Effekt ist groß. Damit der Geschmack etwas würziger wird, mische ich gerne Hefeflocken darunter. Die Soße der Kartoffeln ist so unglaublich einfach, dass ihr diesen Auflauf wirklich ruck-zuck zusammen geworfen und in Ofen geschoben habt. In diesem Sinne, los geht´s... 

Veganer Kartoffelauflauf

Grüne Power Kartoffelauflauf

  • 1, 2 kg Kartoffel
  • 1 EL Brühe
  • 200 g Brokkoli
  • 200 g grüne Erbsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Mandelmus
  • 1  - 2 Hefeflocken
  • 1/4 TL Chili
  • 1/2 TL Paprika
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 Prise Kreuzkümmel, gemahlen
  • Pfeffer

  1. Die Kartoffel waschen, wer mag schälen, und in kleinere Stücke schneiden. In einem Topf mit Wasser bedecken und die Brühe dazugeben. Zum Kochen bringen und ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme/Stufe köcheln lassen.
  2. Den Brokkoli nach Wunsch dämpfen, dass er etwas weicher wird. Ich habe ihn für 5 Minuten gedämpft.
  3. Währenddessen die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden.
  4. In einen Topf oder Pfanne die Zwiebel und Knoblauch anbraten. Gewürze hinzufügen und Mit ein paar EL des Kochwassers der Kartoffeln ablöschen, Hitze reduzieren und einköcheln lassen.
  5. Wenn die Kartoffeln gar sind, das Kochwasser abfangen! Ihr benötigt einen Teil für die Soße, das gibt unglaublich leckeren Geschmack.
  6. Ca. 200 ml Kartoffelwasser zur Soße gießen und einen EL Mandelmus einrühren. Die Erbsen hinzufügen und kurz aufkochen.
  7. Währenddessen die Kartoffeln und den Brokkoli in eine Auflaufform geben.
  8. Die Soße darüber verteilen und den Topf zurück auf den Herd stellen. Nun den restlichen EL Mandelmus verwenden und mit 100 ml Kartoffelwasser anrühren. Eine Prise Kurkuma und Paprika dazugeben, sowie die Hefeflocken. Kräftig rühren und auskochen. Diese Soße sollte nun dick und cremig sein. Als Topping über den Auflauf verteilen.
  9. Den Auflauf für 10 – 15 Minuten bei 200°C Umluft, oder 220°C Ober- und Unterhitze backen.
  10. Kurz auskühlen lassen und servieren.
Mit dem Gemüse könnt ihr spielen, da passt so ziemlich alles. Blumenkohl, Spinat, Auberginen, Zucchini, schaut einfach was ihr im Kühlschrank gelagert habt. Beim Topping könnt ihr das Mandelmus auch durch Tahini mit Zitronensaft ersetzen, das schmeckt ganz wunderbar. Das Kartoffelwasser würde ich nicht ersetzen, es hat den ganzen Geschmack der Kartoffeln, und natürlich auch die ausgeschwemmten Vitamine, und gibt deswegen einen viel intensiveren Geschmack als wenn ihr nur normales Wasser oder Brühe verwendet! Meine Mutter hat das früher immer so gemacht, egal welche Soße sie gekocht hat (meistens war es eine Bratensoße), wenn es dazu Kartoffeln gab kam immer etwas Kartoffelwasser zur Soße dazu. 

Veganer Kartoffelauflauf
Kennt ihr den "Trick" mit dem Kartoffelwasser auch?
Love, Krisi

Blutorangen - Auflauf, einfach gesund schlemmen...

Hallo Zusammen

Zu einem gemütlichen Sonntag, gehört in meiner Vorstellung immer etwas Süßes. Sei es Kuchen, Muffins oder einen süßen Auflauf. Besonders wenn es kalt ist, liebe ich die letzte Variante. Einen schönen warmen Auflauf, immer wieder mit ein bisschen anderen Zutaten. Jetzt im Winter gibt es überall Blutorangen im Angebot, und um diese leckere Frucht in ihrer Kurzen Saison richtig auszukosten, gibt es heute diesen köstlichen und gesunden Blutorangenauflauf. Der er kommt ganz ohne Zucker und Fett aus, und das ohne an Geschmack zu verlieren. Im Gegenteil, und dass ist ganz der Blutorange zu verdanken.

Blutorangen - Auflauf

Die Blutorange mag ich persönlich lieber als die normale Orange. Nichts gegen eine saftige Orange, aber die Blutorange ist für mich etwas besonderes. Die herrliche rote Farbe, süß – säuerlich Geschmack, herrlich. Wahrscheinlich mag ich sie auch so gerne, weil es sie im Gegensatz zur Orange nur für eine kurze Zeit zu kaufen gibt (Januar – März) . Dadurch ist sie ein bisschen besonderer. Aber auch von den Nährwerten hat die Blutorange einiges zu bieten. Sie übertrifft die Orange mit Vitamin C und mit Antioxidanten, die tummeln nämlich nur so in der roten Farbe. Die rote Farbe erhält das Fruchtfleisch übrigens nur, wenn das Wetter mitspielt. Es benötigt nämlich einen großen Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht, ca. 15°C, damit sich das Fruchtfleisch beim Reifen verfärbt. Bleibt der Temperaturwechsel aus, bleiben die Blutorangen tatsächlich einfach orange. Das erklärt warum manche Früchte nur leicht verfärbt sind, und manche richtig dunkelrot und natürlich warum sie nur so kurz erhältlich sind. Ihr seht, die Blutorange ist wirklich eine besondere Frucht…

Nun aber genug Informationen und Lobgesang, jetzt gibt es das Rezept.

Blutorangen Auflauf

Blutorangen – Auflauf

  • 2 – 3 Blutorangen
  • 1 Apfel (optional)
  • 3 EL Reissirup
  • 75 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g helles Dinkelmehl
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Sojamehl
  • 1 EL Weinsteinbackpulver
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 150 ml (Blut)Orangensaft (ca. 1 1/2 Blutorangen) oder Wasser
  • 150 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafermilch)
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Apfelessig

  1. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  2. Die Mehle mit dem Back- und Vanillepulver vermengen. Orangensaft oder Wasser, sowie die Pflanzenmilch hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren. Das Natron darauf geben und direkt danach das Essig auf das Natron geben und es kurz aufschäumen lassen. Dann verrühren und den Teig bis zur Weiterverarbeitung ruhen lassen.
  3. Die Orangen schälen. Eine Orange in kleine Stücke schneiden und die Anderen zwei in Scheiben schneiden. Den Apfel in kleine Stücke schneiden.
  4. Nun die Apfel- und Orangenstücke an den Boden der Auflaufform geben. Den Teig darüber verteilen und mit den restlichen Orangenscheiben dekorieren.
  5. Im Backofen für 30 – 45 Minuten backen.
  6. Kurz auskühlen lassen und warm servieren.
Dazu passt natürlich wunderbar Vanillesauce oder etwas Sahne. Die Früchte können selbstverständlich nach Wunsch und Jahreszeit ausgetauscht werden. Im Sommer Pfirsiche und Beeren, im Herbst Zwetschgen und im Frühling Rhabarber. Mit den Mehlen könnt ihr spielen, Weizenmehl statt Dinkelmehl, mehr gemahlene Mandeln oder auch gemahlene Haselnüsse. Oder die Hälfte des Mehles durch Buchweizenmehl ersetzten, alles möglich, habe ich schon probiert;)

Blutorangen - Auflauf
Esst ihr auch so gerne Blutorangen?
Love, Krisi

Süßkartoffel Pommes mit Erbsenhummus - Ein fettarmes Powerpaket...

Hallo Zusammen

Süßkartoffel gibt es bei mir nicht allzu oft, wobei ich sie sehr lecker finde. Das erste Mal probiert habe ich sie in Afrika, dort habe ich für 6 Monate gewohnt. Auf dem Wochenmarkt gab es sie sehr günstig und ich habe beinahe jedes Mal welche mitgenommen. Hier sind Süßkartoffel um einiges teurer und deswegen ein besonderes Highlight, dass ich dann immer wieder besonders genieße. 
Meistens dämpfe ich sie und zerquetsche sie anschließend mit der Gabel zu Brei. Ab und zu mache ich mir auch diese Süßkartoffel – Pommes. Im Backofen werden sie auch ohne Fett wunderbar knusprig und entwickeln ein herrliches Aroma. Anstelle von Ketchup (das habe ich schon seit Jahren nicht mehr eingekauft) mache ich mir sehr gerne selber Dips. Hummus ist immer beliebt bei mir im Haushalt, also wollte ich es ein bisschen abändern. Deswegen gab es Erbsenhummus. Dieser hat nicht nur eine tolle Farbe, sondern schmeckt auch super und ist ein wahres Powerpaket! 

Süsskartoffel Pommes und Erbsenhummus
Süßkartoffel-Pommes mit Erbsenhummus
  • 250 g tiefgefrorene Erbsen
  • 2 EL Wasser
  • 2 EL Tahini
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 4 Süßkartoffeln
  • 1/2 TL gemahlener Kümmel
  • 1/2 Chili
  • 1/2 Paprika
  • Pfeffer, Salz
  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Die Süßkartoffel viertel und dann in entsprechende Pommes Schnitzen  schneiden, in eine Schüssel geben und mit den Gewürzen vermischen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backbleck legen.
  3. Im Backofen für ca. 10 – 15 Minuten backen, dann wenden und nochmals 10 – 15 Minuten backen.
  4. Währenddessen die Erbsen auftauen lassen, oder im Wasser ein paar Minuten köcheln bis sie  gar sind.
  5. Nun die Erbsen im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. Tahini, Paprikapulver, Wasser sowie Salz und Pfeffer dazugeben, nochmals pürieren und nach belieben abschmecken.
  6. Das Erbsenhummus und die Süßkartoffel-Pommes rasch servieren.
Das Erbsenhummus ist im Kühlschrank ein paar Tage haltbar, die Süßkartoffel-Pommes schmecken am besten frisch. Nach einer Zeit werden sie weich und verlieren ihren Biss, deswegen nur so viele zubereiten wie ihr auch essen werdet!

Süsskartoffel Pommes und Erbsenhummus

Wie esst ihr Süßkartoffel am liebsten? Steht sie oft auf eurem Speiseplan?
Love, Krisi

Im Ganzen gebackener Blumenkohl, glutenfrei und vegan

Hallo Zusammen

Mein heutiges Rezept freut mich besonders. Den ich esse Blumenkohl sehr gerne, aber bisher doch eher immer in gleicher Form. Blumenkohlreis hat mich nicht begeistert (natürlich nicht, davon wird man ja auch nicht satt) und Blumenkohlpizzaboden reizt mich aus dem gleichen Grund auch nicht. Blumenkohl gebacken fand ich schon immer lecker, aber dieser ganze Blumenkohl, am Stück gebacken, ist schon ein Highlight. Und nicht nur optisch, dank der leckere Marinade schmeckt er sehr würzig und überhaupt nicht langweilig. 

Gebackener Blumenkohl

Ein perfektes Sonntagessen. Ihr habt nicht viel Arbeit, denn die übernimmt der Backofen, da ist der Blumenkohl nämlich eine lange Weil drin und backt vor sich hin…

Ganz gebackener Blumenkohl

Gebackener Blumenkohl
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1/2 – 1 TL geräucherte Paprika
  • 1/2 TL Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Zitrone
  • 1 Blumenkohl, eher klein
  • 4 EL Weißwein
  • 1 Dose Tomaten, gehackt
  • 1 TL Rosmarin
  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Den Blumenkohl waschen, Stiel und Blätter vorsichtig wegschneiden (so dass der Kohl gerade auf dem Blech stehen kann) und in den unteren Teil vorsichtig ein Kreuz einschneiden. Nicht zu tief mit dem Messer gehen, sonst schneidet ihr Röschen ab.
  3. Den Knoblauch schälen und mit einem größeren Messer zur Paste reiben. Das funktioniert wunderbar wenn ihr den Knoblauch auf ein Brett legt und mit dem Messer immer wieder darüber reibt. Wenn ihr ein Mörser habt, geht es natürlich noch einfacher. (Wem das zu aufwendig ist, kann auch einfach den Knoblauch sehr klein schneiden). Geräucherter Paprika, Thymian, Salz, Pfeffer und den Saft der Zitrone vermischen und den Knoblauch dazugeben.
  4. Nun den Blumenkohl in eine Auflaufform stellen. Zuerst mit Weißwein übergießen und dann mit der Paste einreiben, so dass es keine weiße Stellen mehr gibt. Etwas Wasser in die Auflaufform geben, so dass der Boden ca. 1 cm bedeckt ist und die Form mit Backpapier überdecken. Wer einen Deckel für seine Form hat, gibt den Deckel darüber. Nun muss das Ganze für 1 Stunde und ca. 10 – 15 Minuten in den Backofen.
  5. Das Backpapier oder den Deckel entfernen, die gehackten Tomaten mit dem Rosmarin und Thymian vermischen und in die Auflaufform geben (nicht über den Kohl, sondern an den Seiten einfüllen). Weitere 20 Minuten backen.
  6. Mit einem Holzstäbchen könnt ihr testen, ob der Kohl weich genug ist. Ist eurer Blumenkohl groß, wird er wahrscheinlich 10 – 20 länger benötigen!
  7. Aus dem Ofen holen, kurz auskühlen lassen und mit Beilage nach Wunsch servieren.
Ihr könnt mit den Gewürzen spielen, aber ehrlich gesagt habe ich es noch nicht probiert! Ich kann mir aber vorstellen, dass Basilikum, Zwiebeln, ja sogar Ingwer einen tollen Geschmack geben.

Ganz gebackener Blumenkohl

Esst ihr gerne Blumenkohl? Habt ihr schon mal eine Variante eines gebackenen Blumenkohls probiert?
 Love, Krisi

Im Jetzt leben - 5 Übungen für mehr Achtsamkeit im Alltag

Hallo Zusammen

Ich habe vor einer Weile einen Beitrag mit dem Titel Still sein geschrieben. Damals habe ich mich das erste Mal bewusster mit dem Thema “Ruhe, Achtsamkeit und Bewusst wahrnehmen” auseinander gesetzt. Einmal damit angefangen, ist mir aufgefallen wie viel tiefer dieses Thema geht…Und genau darüber möchte ich euch heute schreiben und 5 Übungen für mehr Achtsamkeit im Alltag mit euch teilen. (Dieser Text wird kein Rezept beinhaltet, wem das also nicht interessiert, am Sonntag gibt es ein neues Rezept;))


Wann habt ihr das letzte Mal bewusst etwas wahrgenommen? Einfach nur den Klang eurer Schritte gelauscht als ihr Spazieren gegangen seid? Wirklich nur telefoniert und nicht neben her etwas anderes erledigt? Etwas gegessen und nicht nebenher gelesen, fernsehgeschaut oder überlegt was noch alles ansteht?

Also mir geht es fast immer so. Ich mache das nicht bewusst, aber es fällt mir sehr schwer mir nur auf eine Sache zu konzentrieren. Und ich bin mir ziemlich sicher das ich da nicht die Einzige bin…

Das schlimme ist, wenn wir mehrere Sachen gleichzeitig versuchen, machen wir keine davon richtig. Wir hören halbherzig zu und wischen dafür zeitgleich perfekt den Tisch. Oder wir hören richtig zu und wischen den Tisch halbherzig. Wir konzentrieren uns ganz auf eine Fernsehsendung und nehmen nicht wahr wie wir unser Essen hinunterschlingen, oder wir essen bewusst und sind genervt von der im Hintergrund laufenden Sendung. Es gibt so viele weitere Beispiele, die uns durch den Tag hindurch begleiten. Bei mir fängt das schon am Morgen an. Meistens laufe ich Zähneputzend durch die Wohnung und erledige nebenher andere Sachen. Sehr oft fällt mir dann auf, dass ich z.B. etwas in meine Tasche einpacke und dabei aufhöre meine Zähne zu putzen, weil ich beide Hände brauche oder mich so konzentriere. Schlussendlich brauche ich für beides länger, als wenn ich es einfach  nacheinander erledigt hätte. Wenn ich zu spät dran bin versuche ich im zügigen laufen meine Jacke zu schließen, was wirklich noch nie funktioniert hat. Das ganze führt dazu, dass ich beim Laufen immer langsamer werde, da ich mich darauf konzentriere endlich meinen Reisverschluss einzuhacken. Ich wäre im Endeffekt schneller, hätte ich die Jacke zuerst geschlossen und wäre dann los gegangen. Und beim Essen bin ich der wahre Meister. Wenn ich alleine esse fällt es mir so schwer wirklich nur zu essen, und nicht nebenher zu lesen, Fernsehzuschauen oder am Laptop zu sitzen. Oft esse ich dann so nebenbei und nehme es gar nicht bewusst wahr. 


Und das möchte ich ändern. Ich möchte im Jetzt leben. Ich möchte mich auf eine Sache konzentrieren, diese bewusst wahrnehmen und genießen. Wenn es euch auch (manchmal) so geht, dann schließt euch doch an. Hier sind 5 Übungen für mehr Achtsamkeit im Alltag. Ein toller Nebeneffekt ist das aufkommende Gefühl von Leichtigkeit und Ruhe. 
  1. Single-Tasking
    Dieser Punkt ist klar, aufhören mehrere Sachen gleichzeitig erledigen zu wollen. Single-tasking, nicht multi-tasking. Im Moment bleiben und sich auf eine Aktivität konzentrieren und spüren was dabei wahrgenommen wird. Besonders Spaß macht mir das in der Natur. Was höre ich? (Vögel, meine Schritte, den Wind…) Was spüre ich? (Kälte, den Wind, feuchte Luft…) Was sehe ich? (Ein verrostet Fahrrad…). Was rieche ich? (Gras, Die Küche anderer...). Es klingt leichter als es ist, sich wirklich nur auf den Moment zu konzentrieren, denn wir sind es gewohnt so vieles gleichzeitig zu tun und permanent in Gedanken zu sein. Unsere Gedanken rasen ständig, wir können sie auch nicht komplett stoppen. Aber wir können sie wahrnehmen und zur Seite legen. In eine Schublade bis wir uns weiter mit ihnen beschäftigen können. Es ist faszinierend was man alles wahrnimmt, wenn man sich wirklich nur auf eine Sache konzentriert. 
  2. Langsam essen
    Das fällt mir immer wieder schwer. Oft einfach weil ich nicht bewusst esse und manchmal weil ich das Gefühl habe noch 100 Sachen erledigen zu müssen. Dabei bringt es einen nicht weiter, im Gegenteil. Wir essen grö
    ßere Protionen, da dass Hungersignal mindestens 20 Minuten braucht bis es uns erreicht und wir uns befriedigt fühlen. Außerdem kann der Bauch das Essen viel schlechter verdauen und es liegt schwer im Magen. Und zu guter Letzt schmeckt das Essen auch viel weniger gut, oder wir nehmen es gar nicht wirklich wahr.  
  3. Hören und aufschreiben
    Kurz in Gedanken innehalten und sich im stressigen Alltag die Zeit nehmen und die Umgebung und seine Gedanken bewusst wahrnehmen. Das funktioniert ganz wunderbar beim Warten an der Ampel, beim Zug fahren oder vor dem Drucker stehend. Horcht auf eure Gedanken! Führen “Gleich muss ich das noch machen” und “Wenn ich Zuhause bin dann muss ich…” gerade wieder Schlagabtausch? Wie fühle ich mich dabei und was macht das mit mir? Für mich fühlt es sich immer wieder nach Stress und Lustlosigkeit an. Sobald ich aber diese Gedanken wahrnehme, kann ich mir eine Liste schreiben von denen Sachen die ich wirklich noch erledigen muss und die stressigen Gedanken damit zur Seite legen. Ich bin wieder im Hier und Jetzt, und nicht bei den Dingen die ich noch erledigen muss.
     
  4. 10 Minuten Pause vor dem zu Bett gehen
    Den Tag Revue passieren lassen. Was habe ich gemacht? Was hat mir Spass gemacht? Wo und wann habe ich mich gestresst gefühlt? Warum habe ich mich Stress gefühlt? Wofür bin ich dankbar? Nicht versuchen an morgen zu denken oder an Ziele die noch erreicht werden müssen. Wir leben hier und jetzt, die Zeit verfliegt sowieso schon schnell genug. Da kann ich mir ruhig 10 Minuten nehmen, und das nur für mich!
     
  5. Sport und Bewegung
    Mir hilft Sport unheimlich mich in das Hier und Jetzt (zurück) zu holen. Sei es beim Krafttraining, HIIT oder Yoga. Ich konzentriere mich auf die Übung, ich spüre meine Muskeln, ich konzentriere mich auf meine Atmung und ich spüre wie mein Herz rast. Das sind Minuten für mich. Manchmal machen sie nicht immer so Spaß, aber danach ist Kopf frei.  
Natürlich ist es wichtig sich Gedanken um die Zukunft zu machen, es ist herrlich mal in der Vergangenheit zu schwelgen und manchmal ist das Leben einfach zu chaotisch, so dass es einen zwingt möglichst alles gleichzeitig zu erledigen. Aber diese (oder einer dieser) 5 Übungen helfen mir im Alltag, egal wie stressig, mich wieder zu fokussieren, das Jetzt war zunehmen und (besonders wichtig) mich selbst und meine Empfindungen in diesem Moment zu spüren. Das erspart mir so viel Stress und negative Gedanken. 

Und wie macht ihr das? Habt ihr euch schon tiefer damit auseinander gesetzt? Macht ihr diese Schritte vielleicht schon immer oder habt ihr andere Wege?
Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten=)

Love, Krisi

Mandelkuchen - Zuckerfrei und vegan

Hallo Zusammen
 
Es hat eine Weile gebraucht bis ich wieder Lust hatte zu backen, doch nun bin ich wieder dabei. Das letzte Mal hatte ich vor Weihnachten gebacken, ich glaube es waren die Zimtsterne, oder Brunsli. Wie auch immer, euch ging es wahrscheinlich ähnlich, die Backlust war erstmals verschwunden und ich habe auch allgemein in der Küche nicht mehr so viel experimentiert als sonst. Letzten Sonntag war mein Vater bei mir zum Kaffee trinken und natürlich wollte ich auch etwas zum Essen anbieten. Aber da ich nicht allzu viel Zeit hatte, dachte ich ein einfacher Rührkuchen ist am Besten. 


Vegan Almond Cake

Und damit der Kuchen nicht so langweilig ist, wurde es ein Mandelkuchen. Und glaubt mir, dieser Kuchen ist unheimlich saftig und die Mandeln geben einen tollen Geschmack! Dazu fügt sich ein dezenter Zitronengeschmack der perfekt mit der Mandel harmoniert! 

Die Mandel ist übrigens eine meiner Lieblingsnüsse. Aber komplett festlegen kann ich mich da nicht, es schwankt nach Laune. Einen tollen Nährwert liefert sie uns aber, viel Proteine, sowie Magnesium und Calcium. Ganz zu schweigen von den ungesättigten Fettsäuren. 

Vegan Almond Cake

Damit der Kuchen aber nicht unnötig schwer im Magen liegt und ohne Reue gegessen werden kann, ist er natürlich ohne Industriezucker und mit wenig raffinierten Fett. Einen Teil des Öl habe ich durch Apfelmark ersetz. Das funktioniert wunderbar in Rührkuchen und könnt ihr auch in anderen Rezepten probieren. Den Apfelmus schmeckt man nicht, aber es macht den Kuchen locker. Ich habe keine Angst vor gesunden Fetten, (logisch sonst wären keine Nüssen in meinen Kuchen), aber ich vermeide raffinierte Fette in meinen Haushalt. Damit meine ich auch alle Öle, auch die als gesund gepriesenen. Ich hole mir meinen Fette lieber aus Nüssen, Avocados und Samen. Ich mache das übrigens nicht aus irgendeinen Diätwahn heraus, sondern weil ich glaube das so raffinierte Fette nicht gut sind für unseren Körper. Deswegen lasse ich sie in meinen Haushalt weg und dann stört es mich auch nicht wenn ich sie bei Freunden, in Restaurants oder sonst wo esse.

Vegan Almond Cake

Uf, jetzt bin ich abgeschweift. Deswegen springen wir jetzt direkt zum Rezept:

Mandelkuchen
(16 cm Springform)


  • 100 g helles Dinkelmehl
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • 50 gehackte Mandeln
  • 45 g Xylit
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Vanilllepulver
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 25 g neutrales Öl
  • 25 g Apfelmmark
  • 45 g Mandelmus
  • 200 ml Pflanzenmilch (Außer Reismilch)
  • Abrieb einer halben Bio - Zitrone

  1. Den Backofen auf 160°C vorheizen.
  2. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mit einem Löffel verrühren.
  3. Die feuchten Zutaten gründlich miteinander verrühren. Wenn nötig leicht erhitzen, so dass das Mandelmus cremiger wird.
  4. Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und mit dem Löffel verrühren.
  5. Die Springform mit Backpapier auslegen oder einfetten und den Teig in die Form geben.
  6. Für 45 – 50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe testen und dann komplett auskühlen lassen.
  7. Nach Lust mit Puderzucker oder Schokoglasur eindecken und servieren.
Anstelle der Mandeln kann der Kuchen auch mit Haselnüssen gebacken werden, das schmeckt ebenfalls sehr lecker! Wer kein Apfelmark hat kann einfach die doppelte Menge Öl verwenden! Ansonsten ist der Kuchen wirklich geling sicher, da kann nicht viel schief gehen. 

Vegan Almondcake

Habt ihr schon wieder gebacken oder habt ihr von der Weihnachtszeit noch genug? Welche Nuss ist eigentlich eure Liebste?
Love, Krisi