Sonntag, 19. Oktober 2014

Buntes Backofen Wurzelgemüse

Hallo Zusammen

Bis vor ca. 1 Jahr war ich gar kein Fan von gekochter Karotte, oder anderen Wurzelgemüse wie Pastinaken. Mittlerweile hat sich das geändert und ich gebe gerne Karotten in Soßen usw. Ich wunder mich mittlerweile selber über meine Geschmacksnerven die sich anscheinend nach Lust und Laune ändern. Rosenkohl habe ich nie gemocht, letztes Jahr dann geliebt und dieses Jahr wieder gekocht und als eklig empfunden…Bananen habe ich seit ich denken kann verschmäht und gebe sie nun täglich in mein Müsli. Jetzt liebe ich gekochte Karotte und bin schon gespannt was als nächstes passieren wird!


Habt ihr auch gewisse Frucht- oder Gemüsesorten die ihr plötzlich gerne esst oder nicht mehr?

So kam es das ich vor kurzem eine Tüte mit Karotten, Petersilienwurzeln, Pastinaken und Rote Beete in der Hand hielt. Eine bunte Mischung die mich sofort angesprochen hat und so stand ich einen Tag später mit meinen Sparschäler bewaffnet in der Küche.
Entstanden ist dieses feine Ofengemüse, noch leicht knackig, das wunderbar mit der süßlichen Soße harmoniert.




Zutaten: Zubereitung:
  • 4 Karotten
  • 2 Pastinaken
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 2 Rote Beeten
  • 1 Orange
  • 2 EL Honig/Kokosblütensirup/Zucker
  • 1 TL Olivenöl (Wer nicht auf lowfat achtet nimmt 2EL ÖL)
  • 1 – 2 TL Thymian, getrocknet
  • Pfeffer, Salz
  1. Beginnt damit die Rote Beete zu schälen und in kleine Stücke zu schneiden. Zieht am besten dünne Plastik/Silikonhandschühe darüber, da der Saft der Rote Beete stark färbt.
  2. In einem Topf die Rote Beete für ca. 5 Minuten blanchieren und dann zur Seite stellen.
  3. Das restliche Gemüse schälen und ebenfalls klein schneiden.
  4. Die Orange auspressen. Tipp: Die Orange davor auf den Tisch ein paar Mal mit dem Handballen hin und her rollen, das gibt mehr Saft!
  5. In einer kleinen Schüssel den Orangensaft geben und mit Honig, Öl und den Gewürzen vermischen.
  6. Das Gemüse in eine feuerfeste Form geben und die Soße darüber geben. Gründlich vermengen.
  7. Alles für ca. 30-40 Minuten bei 190 Grad in den Backofen geben.

Das Gemüse kann nach belieben gewechselt oder hinzugefügt werden. Lecker schmeckt es mit Kartoffeln, Zucchini, Kürbis usw. Wer es süßer mag, gibt mehr Honig/Zucker hinzu. Das Gemüse zu überbacken empfehle ich allerdings nicht, ich glaube nicht das es mit der Soße harmonieren würde…aber wer mag kann dies natürlich probieren und mir berichten;)

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Gebrannte Mandeln

Hallo Zusammen

Ich liebe den Duft gebrannter Mandeln, er läutet die Herbst- und später die Weihnachtszeit ein…Aber noch sind wir erst im Herbst und ich möchte den Winter nicht zuvor nehmen, da der Herbst doch so schön sein kann.

Im Herbst gibt es die vielen wunderbaren Herbstfeste, klein und groß. Es gibt neuen Wein, Zwiebelkuchen und vieler Orts auch die ersten gebrannten Mandeln, yum!

Nun wurde es Zeit selber einmal Mandeln zu brennen. Das Rezept klang nicht zu kompliziert, als los…



Zutaten: Zubereitung:
  • 100 ml Wasser
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Mandeln (ungeschält)
  1. Das Wasser in einer Pfanne auf höchster Stufe zum Kochen bringen.
  2. Zucker, Vanillezucker und Mandeln dazugeben und gut rühren.
  3. Lasst das Wasser weiter köcheln (niedrigere Stufe) bis es immer mehr verdunstet.
  4. Unbedingt immer wieder rühren, besonders gegen Ende, wenn das Wasser fast verdunstet ist.
  5. Nun rührt ihr so lange weiter, bis der Zucker wieder klumpig wird und die Mandeln komplett damit überzogen sind. Dies geht sehr schnell.
  6. Zum Schluss alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, so dass die Mandeln abkühlen können.

Die Mandeln sind schnell gemacht, aber achtet darauf wirklich immer beim Herd zu bleiben so dass nichts anbrennt, besonders je mehr das Wasser verdunstet.
Wer mag kann auch noch Zimt, Ingwer oder andere weihnachtliche Gewürze hinzufügen!


Verbindet ihr gebrannte Mandeln nur mit Weihnachten oder auch schon mit Herbst?

Sonntag, 12. Oktober 2014

Wärmender Kartoffeleintopf - mal anders...

Hallo Zusammen

Während ich hier sitze und schreibe, ziehen draußen rasend die Wolken vorbei. Alles ist nass und es regnet immer noch. Richtig hell möchte es nicht werden und so fällt es auch mir schwerer den Schlaf abzuschütteln…Dennoch hat es auch etwas schönes. Eine gemütlich Stimmung macht sich langsam breit. Die ersten Kerzen wurden angezündet, weiterer Kerzen aufgestellt und ich erwische mich immer öfter dabei heimlich auf das Weihnachtsgebäck im Einkaufladen zu starren…

Da passt nichts besser als ein wärmender Eintopf. Aber da wir noch nicht ganz im Winter sind, (okay eigentlich nicht mal annähernd), gab es den Eintopf mit einem sommerlicheren Twist. Nämlich mit Kokosmilch und Curry. Hach, traumhaft lecker, wärmend und doch nicht schon zu winterlich.




Zutaten:  Zubereitung:
  • 500 g Kartoffeln
  • 1/2 TL Kokosöl
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1/2 Dose Mais
  • 1/2 Dose Kichererbsen
  • 4 Karotten
  • 1 TL Brühe
  • 1/2 Dose Kokosmilch (Oder eine ganze für ein intensiveren Geschmack)
  • Wasser nach Gefühl
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1 – 2 TL Currypulver
  • Pfeffer
  1. Die Kartoffeln und Karotten schälen und klein schneiden.
  2. Die Zwiebel in feine Ringe schneiden.
  3. Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel dazugeben und glasig braten.
  4. Die Gewürze hinzufügen und kurz mitbraten.
  5. Nun das restliche Gemüse in den Topf geben und alles miteinander verrühren.
  6. Dann Kokosmilch und  das Wasser, so dass alles leicht bedeckt ist.
  7. Den Deckel auf den Topf setzen und das Ganze für ca. 20-30 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.
  8. Zum Schluss nochmals abschmecken

Der Eintopf macht abgesehen vom schälen der Kartoffeln nicht viel Arbeit. Natürlich können auch Kartoffeln verwendet werden die nicht geschält werden müsse, dann geht es noch schneller. Das Garam Masala harmoniert super mit dem Curry, kann aber auch weggelassen oder durch andere Gewürze ersetzt werden. Auch am Gemüse sind keine Grenzen gesetzt. Sehr fein schmeckt es mit Brokkoli, Blumenkohl, Kidney Bohnen oder anderen Bohnen…

Esst ihr auch so gerne Eintöpfe zu dieser Jahreszeit? Und wenn ja, dann lieber die klassischen oder auch gerne mit anderen Zutaten?

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Es ist Birnenküchlein-Zeit…

Hallo Zusammen

Juhu, der Herbst bringt wieder reichlich Birnen und Äpfel und ich liebe es. Klar, die gibt es auch rund um das Jahr, aber ich bilde mir ein das Äpfel und Birnen im Herbst, direkt aus der Region, besonders saftig und kräftig schmecken. Natürlich ist der niedrige Preis eine weitere tolle Sache und so horte ich gerade viele Birnen und Äpfel in meinen Kühlschrank und nutze die Saison richtig aus. 


Ich habe spontan für das Wochenende meine Familie eingeladen gehabt und wollte dann einen unkomplizierten Kuchen backen, von dem ich wusste es kann nicht viel schief gehen und der auch nicht-Veganern schmeckt.


Zutaten (Für ca. 4 - 6 Tartlettes):
     
Zubereitung:
Mürbeteig:
  • 300 g Mehl (Ich habe Dinkelmehl verwendet)
  • 150 g Margarine (Butter, Aslan, 100 g Öl…)
  • 50 g Zucker
  • Prise Salz
  • Evtl. Wasser
Für den Belag:
  • 5 - 6 kleine Birnen
  • 450 g Sojajoghurt, gesüßt (oder Creme Fraiche)
  • 1 Päckchen Puddingpulver
  • Einen guten Schuss Sojamilch, (Milch)
  • Vanillepulver
  • Zimt

  1. Die Zutaten für den Mürbeteig miteinander zu einen glatten Teig kneten.
  2. Die Birnen waschen und in dünne Scheiben schneiden.
  3. Den Sojajoghurt mit dem Puddingpulver anrühren, das Vanillepulver und Zimt dazugeben.
  4. Den Mürbeteig in  4-6 kleine Kugeln teilen und den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. In der Mitte etwas von der Puddingcreme geben und die Birnenschnitze darauf verteilen.
  5. Den Teig am Rand in Richtung der Birnen etwas umklappen, so dass die Creme beim Backen nicht vom dem Teig fliesst. 
  6. Zum Schluss ca. 2 EL Creme über die Birnen verteilen..
  7. Bei 170 Grad für 50 – 60 Minuten in Backofen geben.
  8. Wer mag danach mit Puderzucker bestreuen.


Ach ich liebe dieses Rezept, es ist so schnell und einfach gemacht, herrlich. Ihr könnt natürlich auch ungesüßten Sojajoghurt verwenden, dann könnt ihr selber die Zuckermenge bestimmen. Wer mag kann auch direkt Vanille(soja)Joghurt kaufen, dann schmeckt es noch mehr nach Vanille. Mit Äpfeln statt Birnen schmeckt der Kuchen übrigens auch ganz herrlich!

Sonntag, 5. Oktober 2014

Gebackener Patissonkürbis mit Pesto

Hallo Zusammen

Kennt ihr den Patissonkürbis (auch Bischofsmütz- oder Muskatkürbis genannt)? Für mich war es eine neue Entdeckung dieses Jahr. Sicher ist es nicht eine neue Kürbissorte, aber ich hatte einfach lange nur Augen für meinen heißgeliebten Butternusskürbis. Dieses Jahr wollte ich das ändern und bin bisher damit sehr erfolgreich. Ich habe bereits mehrmals mit dem Spaghettikürbis gekocht und nun eben mit dem Patissonkürbis. Was ich noch nicht geschafft habe ist einen Kuchen mit Kürbis zu backen, das steht noch an…


Wie schmeckt der Patissonkürbis? Mich erinnert er geschmacklich an Kartoffeln. Mild, eher neutral, nicht einen so starken Eigengeschmack wie z.B. der Hokkaidokürbis. Wirklich sehr lecker und die Pesto die ich dazu gemacht habe gibt den besonderen Kick.


Zutaten:   Zubereitung:
  • 1 Patissonkürbis
  • 50 g Pinienkerne
  • 100 g Basilikum
  • 60 - 80 ml Olivenöl
  • Prise Salz
  • (Pfeffer)
  1. Den Kürbis halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Die Schale kann mitgegessen werden, ich habe sie entfernt weil ich dies nicht in dem Moment nicht wusste…
  2. Den Spalten auf ein Backbleck legen und für ca. 20 – 25 Minuten bei 220 Grad backen.
  3. Den Basilikum waschen und trocknen.
  4. Die Pinienkerne ohne Öl in der Pfanne leicht bräunen.
  5. Nun alles Zutaten in einen Cuter/Kuchenmixer geben und so lange warten bis die Pesto cremig ist. Gebt zu Beginn lieber weniger Öl dazu und wartet dann ob es mehr braucht…
  6. Wenn die Kürbisspalten fertig sind, ca. 5 Minuten etwas abkühlen lassen und dann in einer Schüssel mit der Pesto vermengen. Ich habe nicht alle Pesto benötigt, der Rest hält sich gut verschlossen 2-3 Tage im Kühlschrank.

Die Kombination ist sehr lecker und besonders wenn die Pesto schon auf Vorrat gemacht wurde sehr schnell zubereitet. Ich habe das Gericht als Vorspeise angeboten und deswegen auf einen Blattsalat gelegt. Als Hauptspeise würde ich noch Kartoffeln zu den Kürbis in den Backofen legen, dass es sättigender ist. Es kann natürlich auch Reis oder etwas anderes dazu angeboten werden…


Donnerstag, 2. Oktober 2014

Little things I learned…(September 2014)

Hallo Zusammen

Hach, war der September herrlich. Das Wetter war so traumhaft und auch wenn es durch unseren Umzug zeitweise sehr anstrengend und stressig war, war der September doch ein toller Monat.
Also lasst uns zusammen zurück blicken:
Little things I learned…
  1. Wir sind diesen Monat umgezogen und obwohl wir Zeit für diesen Umzug eingeplant haben, war ich doch schockiert wie viel Arbeit alles war. Ich habe dies unterschätzt und das war eine anstrengende Lektion für uns beide (Mein Freund und Ich) zum Lernen.Wieso stappeln sich nur so viele unnötige Sachen an, die nicht vorher entsorgt werden? Furchtbar...
  2. Ich habe im September neue Kürbissorten entdeckt und bin sehr froh darüber. Besonders der Spaghettikürbis hat es mir angetan und ich bin absolut begeistert. Geschmacklich übertrumpft er für mich den Hokkaidokürbis, ob ich ihn besser finde als meinen geliebten Butternusskürbis weis ich aber noch nicht…
  3. Mein Blog wurde im September still und heimlich 1 Jahr alt. Eigentlich hatte ich geplant dazu einen Post zu schreiben, aber dann ist der Geburtstag mitten in unseren Umzug gefallen und ich hatte gar keinen Sinn dafür. Was ich daraus gelernt habe? Früher planen, aber auch das es eigentlich nicht schlimm ist das es keiner mitbekommen hat…Den mal ehrlich, die meisten freuen sie ja nur weil es dann Preise zu gewinnen gibt und das wäre hier auf meinen Blog dennoch nicht geschehen, da ich nicht dadurch neue Leser gewinnen möchte!Trotzdem musste ich das jetzt hier erwähnen, den als ich angefangen habe zu schreiben war ich mir nicht sicher ob ich den Blog durchziehen werden. Mittlerweile liebe ich meinen kleinen Blog, ich freue mich so sehr über jedes Kommentar und jden Leser der disen Blog für mich lebendig macht!
    Vielen Dank!
  4. Ich habe Anfang September eine To-Do Liste für den Herbst gepostet und habe gemerkt das der Alltag viele Ideen dieser Liste verschluckt, aber dafür andere schöne mit sich bringt die nicht geplant waren…So sind mein Freund und ich zufällig an einem großen Maislabyrinth vorbei gefahren und hatten viel Spaß, auch wenn wir eine Stunde gebraucht haben um wieder den Ausgang zu finden. Ich wollte schon immer mal in ein Maislabyrinth, habe das bisher aber nur im Fernsehen gesehen
  5. Sport…Was soll ich dazu sagen. Ich musste mal wieder lernen wie langsam der Körper Muskeln aufbaut, nur um sie ganz schnell wieder zu verlieren, wenn sie nicht weiter gefordert werden. Durch dem Umzug habe ich für beinahe 2 Wochen fast komplett meine übliche Sportroutine fallen lassen..Ich hatte einfach keine Zeit und war abends viel zu Müde, gerade mal nur ein einziges Mal konnte ich mich überwinden Sport zu machen. Nun habe ich mit den letzten zwei September Tagen wieder angefangen und bin regelrecht erschrocken, welche Rückschritte meine Körper in der kurzen Zeit gemacht hat…Bei den meisten Übungen muss ich noch mit etwas weniger Gewicht als zuvor starten und mich wieder hocharbeiten. Nun ja, es gibt wahrlich schlimmeres, dennoch ist es doch wieder eine (im wahrsten Sinne) anstrengende Lektion für mich, die der September gebracht hat.
  6. Ich habe mich darüber gefreut, das deutsche Youtuber John McDougall interviewt haben. Das Interview ist mit deutschen Untertitel und wie immer sehr interessant. Besonders Teil 2 mit dem Thema, warum so viele Menschen Angst vor Kohlenhydrate haben…
  7. Ich habe dafür im September meine Liebe zu Nudelaufläufen (neu-)entdeckt. Durch Zeitmangel und wenig Lust zum Einkaufen, habe ich regelmäßig alles was mein Kühlschrank oder Gefrierfach hergab gemeinsam mit Nudeln in eine Auflaufform geworfen, eine feine Soße dazu angerührt und dann nur noch in Ofen und das war's. Herrlich lecker, herrlich einfach und stressfrei…Einer meiner liebsten Variationen hat es auch auf den Blog geschafft, der Nudel-Mangold-Auflauf.
Spaghetti-Küris-Salat, Rezept HIER

Heissgeliebet Nudelauflauf, Rezept HIER
Gebackener Patissonkürbis mit Pesto, Rezept folgt


Wie war eurer September? Was habt ihr gelernt oder erlebt? 

Ich freue mich jetzt auf den Oktober...

Montag, 29. September 2014

Kürbisgnocchi

Hallo Zusammen
Heute gibt es ein sehr feines Rezept zu Kürbisgnocchi.


Bevor nun alle aufschreien, ich weis…Meine Gnocchi sehen alles andere als richtige Gnocchi aus…Geschmacklich sind sie super, vom aussehen her - nun ja*räusper*! Aber ich wollte ehrlich sein und das Rezept trotzdem posten…Ich bin mir sicher, wenn ihr mehr Geduld und Zeit habt als ich (in dem Moment), dann werden es richtige Gnocchi mit dem schönen Gabelmuster und einer richtigen Form ;) Mit ist tatsächlich die Zeit davon gelaufen und ich habe dann nur noch schnell schnell Gnocchi abgeschnitten, nun ja, das Ergebnis seht ihr ja…Für einen alleine kein Probleme, für Gäste lohnt sich das die Mühe für das optische mehr=)


Genug geschnattert…jetzt kommt das Rezept:


Zutaten:

Zubereitung:
  • ca. 350 g Hokkaido Kürbis
  • ca. 400 g Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss, gerieben
  1. Den Kürbis gründlich waschen. Entkernen und in kleine Stücke schneiden. Im Dampfgarer ca. 20 Minuten dämpfen. (Das funktioniert natürlich auch im Backofen oder im Kochtopf mit etwas Wasser). Der Kürbis sollte komplett weich sein.
  2. Den Kürbis auskühlen lassen, so dass das Wasser komplett verdampfen kann, und dann mit einer Gabel oder einen Kartoffelstampfer zu Brei stampfen. Nicht den Pürierstab verwenden, das Mus das dabei entsteht ist zu flüssig!
  3. Die Gewürze dazu geben, beim der Muskatnuss reicht eine Prise, sonst dominiert der Geschmack zu sehr…!
  4. Nun zu dem Kürbisbrei das Mehl Schritt für Schritt dazugeben. Achtung: Die Mehlangabe ist nur ungefähr. Die Menge die ihr benutzen müsst hängt davon ab wie viel Kürbis ihr genommen habt, wie saftig er ist usw. Es kann sein das ihr weniger braucht, oder aber auch mehr! Der Teig sollte zum Schluss nicht mehr kleben und sich ohne Probleme kneten und verarbeiten lassen! Wenn der Teig noch an den Fingern klebt, gebt mehr Mehl dazu!
  5. Wasser zum Kochen bringen.
  6. Währenddessen den Gnocchiteig in vier - fünf Teile teilen. Aus den vier Stücken jeweils eine Daumendicke lange Nudel/Schlange/Wurst formen. Mit dem Messer kleine Stücke abschneiden und, wer möchte, mit der Gabel in jedes Gnocchi das typische Muster pressen.
  7. Nun die Gnocchi Portionsweise in dem Wasser köcheln, bis sie zur Oberfläche schwimmen. Mit einer Schaumkelle herausholen und zur Seite stellen.
  8. Wer möchte kann die Gnocchi zum Finale kurz in Öl anbraten, für einen extra feinen Geschmack. Ich habe meine in einem 1/2 Teelöffel Kokosöl geschwenkt und dann mit Spinat-Kohl-Gemüse serviert.

Eine weitere Altnative ist das Mehl zur Hälfte mit Kartoffel ersetzen, das stelle ich mir auch sehr köstlich vor.
Viele geben auch zur Bindung 1 Ei dazu, aber das halte ich nicht für nötig. Natürlich kann auch noch Käse oder ähnliches in den Teig gegeben werden, würzt einfach nach euren Geschmack!

Habt ihr schon Kürbis-Gnocchi probiert?

Freitag, 26. September 2014

Spaghettikürbis-Salat

Hallo Zusammen

Juhu, ich habe ihn gefunden. Den Spaghettikürbis! Ich weis nicht wie es bei euch ist, aber ich habe den Kürbis zuvor nie bei uns gesehen und immer nur auf Blogs oder Youtube bewundert.


Nun kann es sein natürlich sein, dass ich diesen Kürbis bisher einfach schlicht übersehen habe, den besonders auffallen tut er neben seinen bunten oder grellen Kollegen natürlich nicht wirklich.
Geschmacklich erinnert er meiner Meinung nach an Zucchini, also eine Mischung aus Kürbis und Zucchini - sehr köstlich.


Ich wollte den Kürbis zum Salat dazu mischen, was mit Blattsalat eher mäßig funktioniert. Besser ist es härteres Gemüse, wie z.B. Paprika, Gurke, Karotte etc., sehr klein zu schneiden und dann unterzuheben. Geschmacklich schmeckt es natürlich auch wunderbar mit dem Blattsalat, aber es verbindet sich nicht ganz so gut…



Zutaten für 2 Personen: Zubereitung:
  • 1 Spaghettikürbis
  • 2 Tomaten
  • 200 g Blattsalat
  • 4 Karotten
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 EL Tropicai Vinaigrette “Nectar Dream”
  • Pfeffer
  • Salz
  • Wer mag: Sonnentor “Scharfmacher”
  1. Den Spaghettikürbis halbieren und entkernen. Dann mit der Seite nach unten in einen Dampfgarer geben und für ca. 20 Minuten dämpfen. Der Kürbis ist gar, wenn er auf Druck mit dem Daumen nach gibt!
  2. Währenddessen das Gemüse nach Wahl waschen und klein schneiden.
  3. Für die Salatsoße die Gewürze, Essig und Vinaigrette vermengen und kräftig umrühren.
  4. Wenn der Kürbis gar ist, mit einer Gabel oder einen Löffel das Fleisch von der Schale lösen und in eine Schüsse geben.
  5. Etwas Abkühlen lassen, dann die Salatsoße dazugeben und ca. 15 – 30 Minuten ziehen lassen.
  6. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und vermengen.
  7. Wer mag kann zum Schluss über den Salat den “Scharfmacher” streuen…

Für mich war dies nicht der letzte Spaghettikürbis...Es stehen schon zwei neue in der Küche, so fein finde ich diese Kürbissorte=)

Habt ihr schon Spaghettikürbis probiert? Findet ihr auch er schmeckt nach Zucchini?

Montag, 22. September 2014

Zwetschgen - Blechkuchen

Hallo Zusammen

Vor einer Weile waren mein Freund und ich an einer Hochzeit, zu der wir gebeten wurden einen großen Blechkuchen mit zubringen. Gesagt, getan…und da gerade Zwetschgensaison ist, habe ich natürlich einen Zwetschgenkuchen gebacken=)


Das Rezept ist sehr einfach und ist optimal zu veganisieren, was ich für einen kleineren Kuchen dann auch getan habe…Für die Mehrheit gab es aber “normalen” Zwetschgenkuchen;)


Ich habe euch übrigens auch immer meine persönliche Variante in Klammern dazugeschrieben, da ich für meinen veganen Kuchen weniger Zucker nehme, ich mag so süße Kuchen nicht. Meine Geschmacksnerven haben sich so sehr daran gewöhnt, dass mir die normale Variante zu süß ist. Aber wer sich nicht an weniger Zucker gewöhnt ist, verwendet das Rezept das nicht in Klammer geschrieben ist=)



Zutaten: Zubereitung:
Teig:
  • 300 g Butter / Margarine
  • 360 g Mehl
  • 180 g Zucker / (120 - 100 g Zucker/Xylit)
  • 1 Prise Salz
Belag:
  • 700 g Zwetschgen
  • 2 Eier / 2 MyEy
  • 150 Zucker / ( oder 100g Zucker/Xylit)
  • 200 Sauerrahm / Sojajoghurt
  • 60 g Mehl
Streusel:
  • 90 Butter / Margarine
  • 120 g Mehl
  • 70 g Zucker / ( oder 40 g Zucker)
  • 1 Prise Salz
  1. Zuerst den Backofen auf 175 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze). Das Backblech mit Backpapier auslegen!
    Die Früchte halbieren oder vierteln.
  2. Für den Teig die kalte Butter/ Margarine mit dem Mehl, Zucker und den Salz zu einem Mürbteig verkneten. Wenn der Teig vom kneten zu warm geworden ist, gebt ihn noch mal eine Weile in den Kühlschrank. Ansonsten den Teig direkt auf dem Backblech ausrollen und dann mit den Händen in alle Ecken verteilen.
  3. Für die Creme die Eier/MyEy schaumig schlagen und anschließend den Zucker unterrühren. Das Mehl und den Sauerrahm dazugeben und weiter rühren bis eine feine, klumpenfreie Creme entsteht.
  4. Die Früchte auf den Teig verteilen und die Creme darüber geben.
  5. Zum Schluss die Streusel: Dafür die Butter in kleine Stückchen schneiden und mit Zucker, Mehl und Salz rasch zu Streuseln kneten. Ich mache dies am liebsten mit meinen Händen, es kann aber auch der Knethacken verwendet werden. Die Streusel auf den Kuchen verteilen.
  6. Für ca. 1 Stunde backen.


Der Kuchen schmeckt wunderbar saftig und dieses Mal eindeutig kein gesünderes Rezept (Viel Fett und Zucker), aber das darf auch sein und tut der Seele gut.
Natürlich könnt ihr auch anderes Obst anstelle der Zwetschgen verwenden, schaut einfach was ihr gerade Zuhause habt oder in Saison ist.


Der Kuchen ist wirklich ein herrlicher Herbstkuchen und obwohl es mehrere Schritte beinhaltet, ist er sehr einfach und relativ schnell gemacht. Am längsten hat bei mir das Schneiden der Zwetschgen gedauert;)

Was ist eurer liebster Herbstkuchen?

Donnerstag, 18. September 2014

Nudel-Mangold-Auflauf

Hallo Zusammen

Der Umzug ist nun endgültig vollbracht und nun werde ich auch endlich wieder mehr Zeit finden zum Kochen und Backen. Da mir vorher die Zeit und noch mehr die Lust dazu gefällt hat, sind viele schnelle Gerichte entstanden, bei denen ich nicht viel machen muss. Unter anderen dieser sehr leckerer Auflauf mit Gemüse.


Zutaten: Zubereitung:
  • 200 g Vollkornnudeln
  • 1 Zwiebel
  • ca. 400 g Mangold
  • 100 g Mais (Dose)
  • 150 g Cherry-Tomaten
  • 1 TL Brühe
  • 3 MyEy + 125 Wasser
  • 475 – 500 ml Sojamilch (Oder 50/50 Wasser/Sojamilch)
  • Pfeffer
  • Cayenne Pfeffer
  • 1 TL Basilikum getrocknet
  1. Die Nudeln in Wasser vorkochen. Sie sollte solange im Wasser bleiben bis etwas fester als al dente sind!
  2. Die Mangoldblätter vom Stiel entfernen. Den Stiel in kleine Stücke schneiden und zur Seite stellen. Die Blätter ebenfalls sehr fein schneiden.
  3. Die Zwiebel in feine Stücke oder Streifen schneiden.
  4. Nun die Zwiebeln in Öl oder Wasser andünsten, dann die Mangoldstiel Stückchen  für etwa 5 Minuten dazugeben. Zum Schluss die Mangoldblätter dazugeben, unter die Masse heben und ein etwas rühren, so dass die Blätter leicht zusammenfallen. Dann sofort von der Herdplatte nehmen.
  5. Für die Sosse das MyEy Pulver mit dem Wasser vermengen. Dann die Sojamilch dazugeben und kräftig durchrühren. Nun die Gewürze dazugeben, ein weiteres Mal gut rühren und zur Seite stellen.
  6. Die Cherry-Tomaten waschen und halbieren oder vierteln.
  7. Die Nudeln in eine Auflaufform geben und alles Gemüse dazugeben und unter die Nudeln vermengen.
  8. Nun die Soße über den Nudel-Gemüse-Mix geben und alles bei 180 Grad (Umluft) für 30 Minuten in den Backofen backen.

Mein Auflauf enthält kein zusätzliches Topping, aber das könnt ihr natürlich jeder Zeit machen. Ich vermisse die Toppings nicht, da ich es liebe wie knusprig die obere Schicht wird, yummy! Wer mag kann aber natürlich Käse, Käse-Ersatz oder was auch immer noch darüber geben;)


Auch das Gemüse ist natürlich variierbar. Einen tag später habe ich einen Auflauf mit Spinat, Pilzen und Kidneybohnen gemacht, sehr lecker. Das Ganze funktioniert natürlich mit jedem Gemüse und auch mit normaler Milch oder Sahne, wer es deftig möchte=)

Der Ei-Ersatz schmeckt übrigens wunderbar und macht die Sosse schön cremig. Es schmeckt nicht merkwürdig oder speziell, bisher hat bei meinen Essen noch keiner gemerkt das gar nicht Ei enthalten ist, also keine Angst davor;)

Welche Nudel-Auflauf Variante esst ihr am liebsten?