Little Things I learned…(August 2015)

Hallo Zusammen

Teilweise mit schaudern schreibe ich diesen Post, weil es bedeutet das der September vor der Tür steht. Was natürlich wiederrum bedeutet, das der August zu Ende geht und somit auch der letzte richtige Sommermonat.Natürlich muss das nicht zwingend so sein, aber meistens stellt sich doch ab September die Herbststimmung und das Herbstwetter ein!Momentan ist ja noch schön heiß und somit kann ich mich noch am Sommer erfreuen…
Aber dies sind natürlich nicht die einzigen Dinge die mich dieses Monat beschäftigt haben…

Little Things I learned…
  1. Wie viele andere Menschen beschäftigt mich sehr das aktuelle Drama was sich Tag für Tag an den Grenzen und an anderen Orten abspielt. Keiner kann und darf davor die Augen verschließen. Es ist richtig erschreckend wie verschlossen, gemein und naiv Menschen sein können, wenn es um das Thema der Flüchtlinge geht. Ich kann einfach wirklich nicht verstehen, wie man nicht nachvollziehen kann das diese Menschen Hilfe brauchen, das sie fliehen weil sie sonst sterben würden, das diese Menschen keine Verbrecher sind sondern in der Regel gebildet und qualifizierte Arbeiter die in ihren Heimatländern Berufe wie wir hatten und was nicht in mein Kopf geht: Warum sehen sie nicht, dass wir es genau gleich tun würden, wäre in unseren Land Krieg und Verfolgung!?
    Umso toller ist es, dass immer mehr Stimmen laut werden, auch in der Blogger-Szene. Toll ist z.B. die Aktion Blogger für Flüchtinge an der bereits viele Blogs teilgenommen haben. Die Aktion ruft unter anderen dazu auf Geld oder Güter zu spenden und gibt jeden damit die Möglichkeit auf einfachen Weg mithelfen zu können. Denn wie oft fühlen wir uns hilflos, wissen nicht was tun, sind nach der Arbeit müde und klicken nach den Nachrichten deprimiert und mit schlechten Gefühlen weiter. Diese Aktion macht das Unterstützen leichter und weil viele große Blogs mitmachen, werden so hoffentlich viele Menschen erreicht und es kann etwas bewegt werden.
    Ich selber wohne in einer kleinen Gemeinde in der Schweiz. Unsere Gemeinde hat auch Flüchtlinge aufgenommen, allerdings wurde sie bei uns anders als in den meisten Regionen von Anfang mit Spenden unterstützt. Ja sogar so viel, dass die Mitarbeiter neue Spenden ablehnen mussten, weil sie gar nicht so viel verteilen konnten. Es gibt also immer noch genug Menschen die wissen was Respekt und Nächstenliebe bedeutet, und das freut mich und muss ich mir immer wieder vor Augen halten…Auch ich möchte helfen und suche noch nach verschiedenen Wegen meine Hilfe direkt zeigen zu können, wie z.B. einmal mit einem Kuchen zu den Lager zu gehen, so könnte auch ein Gespräch mit den Flüchtlingen entstehen, was sicher sehr interessant wäre.
  2. Beim Thema Flüchtlinge bleibend, haben mich diese Youtube – Videos sehr berührt. Verpackt in einen gemeinsam Kochabend, ermöglicht durch  die “Über den Tellerrand kochen e.V.”, lernt der Zuschauer nicht nur ein Nationalgericht des jeweiligen Landes des Flüchtlinges kennen, sondern auch seine persönliche Geschichte. Mir ging es sehr nah und ich empfehle ich euch diese Videos sehr….
  3. Da es kein schönen Übergang von diesen ernsten Themen gibt, lasse ich es einfach bleiben und springe direkt so zum nächsten Thema. Ich habe mir diesen Monat eine neue Kamera gekauft, nämlich die Canon EOS 700d. Und ich habe so Freude und Spaß damit zu experimentieren und freue mich besonders das die Bilder eine so tolle Qualität haben. Vielleicht hat der ein oder andere aufmerksame Leser ja bereits den Unterschied gemerkt, ich finde er ist sehr groß;)
  4. Durch einen Youtube-Video bin ich auf Melasse aufmerksam geworden. Kennt ihr Melasse? Es ist ein Zuckersirup, der als Nebenerzeugnis aus der Zuckerproduktion entsteht. Klingt erstmals eher abschreckend, finde ich auch. Was mich aber so überzeugt hat sind die Nährwerte, mit der die Melasse punktet. Sie enthält sehr viel Calcium, Eisen, Kalium und Magnesium und ist damit ein perfekter Nährstoff-Booster – man könnte sich sogar schon fast getrauen sie als Superfood zu bezeichnen, aber pssst;) Ich muss allerdings zugeben das mir der Geschmack nicht sonderlich zusagt und so löse ich einen Teelöffel Melasse in lauwarmen Tee auf und trinke es. Nicht täglich, aber immer mal wieder…
  5. Ich habe mich diesen Monat wieder an für mich völlig neue Rezepte getraut. Einmal ein gekühltes Kohlrabi-Süppchen und dann das slowenische Gibanica. Das Rezept wird in ein paar Tagen folgen. Es ist das erste Rezept das etwas aufwendiger ist, aber es lohnt sich definitiv. Gibanica ist eine Art Strudel mit einer Quark-, Mohn-, und Apfelfüllung, eigentlich natürlich nicht vegan, aber es ist nicht schwer es zu veganisieren!
  6. Ich weiß nicht, ob ihr es schon wisst, aber ich bin ein großer Vogel-Freund. Besonders von den kleinen Arten wie Rotkehlchen, Blaumaise, Kohlmaise, Spatzen, Wellensittiche und so weiter. Sie sind so niedlich und stimmen mich direkt fröhlich=) Deswegen habe ich mich diesen Monat besonders gefreut, dass immer wieder Blau- und Kohlmaisen zu unserem Balkon gekommen sind und in unserem Vogelbad gebadet haben. Badende Vögel sind einfach zu süß…;)
  7. Ich habe mich diese Woche bei Instagram angemeldet, bin also ein absoluter Neuling. Ich würde mich natürlich sehr darüber freuen, wenn ihr mir folgen wollt. In der Sidebar führt euch der entsprechende Button direkt zu meiner Seite. Ich poste hauptsächlich Essen (wow, Überraschung;)), aber auch das eine oder andere Foto wird sich untermischen. Nach dieser schamlosen Eigenwerbung aber noch ein paar neutrale Worte: Momentan habe ich viel Freude daran mich durch all die Bilder durch zu klicken, gleichzeitig ist es aber gar nicht mehr so einfach mit all den vielen Kontos den Überblick zu behalten. Respekt an all ihr Blogger die noch Facebook, Twitter und vielleicht sogar noch andere Plattformen nutzen!!!
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Eine der Blaumaisen am entspannen...Und unseren Balkon verschmuten;)
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Slowenisches Gibanica veganisiert...Rezept folgt...
Gekühltes Kohlrabi-Süppchen, Rezept HIER



Wie war eurer Monat? Was hat euch bewegt?
Love, Krisi

Gesunder Pfirsichkuchen - Goodbye Sommer Teil I

Hallo Zusammen

Was? Jetzt redet sie erst die ganze Zeit davon wie sehr sie noch Sommer möchte und sich über jeden Sonnenstrahlt freut und jetzt verabschiedetet sie ihn? Langsam langsam, der Reihe nach…Ich freue mich immer noch nach wie vor wie schön die Sonne scheint und wie schön warm es ist, ich liebe es einfach. Aber in Sachen kochen überkommt mich langsam wieder die “deftigere” und die Lust nach Kürbissen, Zwetschgen und Pflaumen, Curries und so weiter. 

Pfirsichkuchen vegan und gesund
Deswegen starte ich jetzt hier mit meine “Goodbye Summer” – Reihe. Wobei es nicht wirklich eine Reihe ist, eher ein zwei Teiler und danach wird es etwas herbstlicher auf meinen Blog. Was nicht unbedingt heißt das kein einziges Sommergemüse mehr verarbeitet wird, besonders weil es ja viele sowieso rund um das Jahr gibt, aber ich denke ich versteht schon was ich meine…;)

Falls übrigens jemand mitmachen möchte würde ich mich riesig freuen, ein gemeinsamer Abschied macht joch viel mehr Spaß und fällt auch viel einfacher…

Pfirschkuchen vegan und gesund
Gesunder Pfirsichkuchen
  • 1 großer geschälter oder enthäuteter Pfirsich (ca. 200 g)
  • 130 g Dinkelmehl, funktioniert auch mit Vollkorn, dann evtl. etwas mehr Flüssigkeit dazugeben
  • 30 g Stärke
  • 60 g Xylit
  • 1/2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 TL Natron
  • 130 ml Reismilch
  • ca. 90 ml Apfelmark oder 1 kleine zermantschte Banane
  • 1 TL Kokosöl
  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen und eine 25 cm Backform mit Backpapier auslegen.
  2. Den Pfirsich in kleine Stücke schneiden und zur Seite stellen.
  3. Das Mehl mit allen trockenen Zutaten verrühren.
  4. Die flüssigen Zutaten hinzufügen und alles miteinander verrühren und zum Schluss 2/3 der Pfirsichstücke einrühren.
  5. Den Teig in die Form geben und die restlichen Pfirsiche darüber verteilen.
  6. Für 40 – 45 Minuten backen. (Sind die Früchte sehr reif, wird der Teig etwas feuchter, dann müsst ihr wahrscheinlich die Backzeit auf 50 – 55 Minuten erhöhen. Einfach mit Stäbchenprobe testen.)
Der Kuchen ist unheimlich schnell zubereitet und benötigt dank der Süße des Apfelmark und des Pfirsich nicht viel extra Süße. Wer mag, kann natürlich den Xylit Anteil einfach erhöhen oder etwas Rohrzucker dazugeben. 

Veganer Pfirsichkuchen
So, nun genieße ich die sonnige Woche und ereifre mich noch an Wassermelonen, Pfirsiche, Aprikosen und Beeren solange ich kann.
Welche Sommerfrucht werdet ihr am meisten vermissen und auch welche Herbstfrucht freut ich euch am meisten?
Love, Krisi

Brombeer – Scones, vegan

Hallo Zusammen

Ist das herrlich, endlich scheint die Sonne und die Temperaturen sind wieder gestiegen! Bei uns hat es 29°C und ich finde das macht das Leben direkt leichter…Sonne und Wärme machen einfach glücklich! Natürlich liebe ich auch die gemütlichen verregneten Tage, an denen man sich gemütlich einkuscheln kann. Aber mal ehrlich, wann hat man wirklich die Zeit dazu? An den meisten Tagen müssen wir arbeiten und aus dem Haus irgendetwas erledigen. Und mir fällt das bei solchen Wetter doch einfach viel leichter…Und nun am Wochenende können wir es auch so richtig genießen.

Brombeer Scones, vegan, fettarm
Und apropos genießen, dazu passen diese köstlich leichten Brombeer – Scones. Sie schmecken schön nach Sommer und wer nicht wie ich die Beeren frisch aus dem Garten pflücken kann, der kauft einfach ein Schälchen! Ich liebe Scones, kein wunder das es bisher schon zwei Rezepte auf meinen Blog gibt. Einmal Blaubeer- und einmal Hirse – Scones. Aber Brombeeren passen jetzt einfach perfekt in den den Sommer und zu den herrlichen Wetter. Egal ob zum Frühstück oder zum gemeinsamen Kaffee trinken am Nachmittag. Sie lassen sich leicht einpacken, sind ein tolles Mitbringsel und um haben sehr wenig Fett und Zucker! Damit passen diese Scones also wunderbar in die gesunde Küche.

Genug geredet, hier ist das Rezept:

Brombeer Scones, vegan
Brombeer -  Scones, vegan
  • 200 g helles Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • Ein Prise Salz
  • 1 EL ÖL
  • 1 EL Dinkelgries
  • 110 ml “Buttermilch” (aus 110 ml Sojamilch und 1/2 TL Apfelessig vermischt, 5 Minuten ruhen lassen)
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 Handvoll Brombeeren
  1. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
  2. Das Mehl gemeinsam mit dem Backpulver und dem Salz in eine Schüssel sieben.
  3. Gries und Öl hinzufügen und verrühren.
  4. In einem separaten Messbecher die Milch und den Sirup vermengen und zu den trockenen Zutaten dazugeben.
  5. Zügig zu einem Teig verkneten und ganz vorsichtig den Brombeeren unterheben. Wer hier Schwierigkeiten hat, kann diese auch später in die geformten Scones reindrücken.
  6. Mit einen Esslöffel kleinen Portionen vom Teig nehmen und etwa fünf Scones auf das mit Backpapier belegte Backblech legen.
  7. Für 15 – 20 Minuten backen, bis die Scones goldbraun sind. Kurz auskühlen lassen und servieren. Am Besten schmecken sie noch lauwarm.
Wer kein Dinkelmehl verwenden möchte oder Zuhause hat, kann natürlich normales Mehl verwenden. Anstelle der Himbeeren schmecken auch Himbeeren oder Johannisbeeren. Die Scones lassen sich auch perfekt mit tiefgefrorenen Beeren backen, da ändert sich nichts. 

Brombeer Scones, vegan
Die Scones könnt ihr pur genießen, ich finde durch die Brombeeren braucht es nichts anderen. Wer aber möchte, kann (Soja/Kokos-)Sahne, Marmelade oder Margerine/Butter dazu reichen.
Und ihr? Seid ihr schon in Herbststimmung oder freut ihr euch auch so sehr das der Sommer nochmals zurück ist?
Love, Krisi

Gekühltes Kohlrabi-Süppchen

Hallo Zusammen

Meinen Blog habe ich immer wieder neue Kochexperimente zu verdanken, denn ansonsten würde ich niemals so viele Rezepte probieren!Und neu ist für mich definitiv kalte Suppe zu kochen zuzubreiten. Eigentlich wollte ich ja die klassische Gazpacho- Suppe probieren, aber ich hatte nicht alle Zutaten und war auch zu faul extra einkaufen zu gehen. Dafür lag in meinen Kühlschrank noch ein großen Kohlrabi. Und ich hatte in Erinnerung mal ein Rezept für ein Kohlrapi – Gazpacho gesehen zu haben…

Kohlrabi Suppe, raw vegan
Momentan hat es zwar ein bisschen abgekühlt, aber schon für dieses Wochenende wurden wieder wärmere Temperaturen angekündigt (Mich freut das ja unheimlich, aber ich weiß das manch einer sicher keiner Lust mehr darauf hat). Deswegen passt diese Süppchen nun perfekt. Falls am Wochenende die Küche wieder kalt bleibt, könnt ihr ja vielleicht dieses Süppchen probieren…

Kohlrabi - Gaspacho, vegan, raw
Zutaten:
  • 1 großer Kohlrabi (Ergibt ca. 300 g, geschält)
  • 1 Schalotte
  • 1 Bio Limette
  • 350 ml Wasser
  • 100 g Cashewnüsse, über Nacht eingeweicht.
  • Prise Salz
  • Etwas Chilipulver
  • 2 EL Sirup, z.B. Agave
  • 5 – 8 Blätter Minze
  • Pfeffer
Zubereitung:
  1. Den Kohlrabi schälen und in Stücke schneiden.
  2. Die Schalotte schälen und grob schneiden.
  3. Limette waschen, ein bisschen Schale abreiben und den Saft auspressen.
  4. Alle Zutaten gemeinsam in einen Mixer geben und kräftig durchmixen. 
  5. Nochmals abschmecken und gut gekühlt servieren.
Ihr seht das Rezept ist super einfach, perfekt wenn es schnell gehen muss oder man einfach keine Lust hat zu kochen=) Wer Kohlrabi zwar mag, der Geschmack aber zu intensiv ist, gibt noch eine oder eine halbe Zucchini dazu! Anstelle der Minze kann auch Basilikum verwendet werden. Die Cashewnüsse machen die Suppe wunderbar cremig, deswegen würde ich sie nicht weglassen. Wer es aber etwas fettarmer möchte, kann die Menge der Nüsse reduzieren.

Kohlrabisuppe, raw-vegan
Esst ihr gerne kalte Suppe, oder muss eine Suppe für euch warm sein?
Love, Krisi

Pfirsichauflauf für verregnete Sommertage…

Hallo Zusammen

Ich hab ihn gefunden, den perfekten Nachmittagssnack für solchen verregneten, oder zumindest Wolken verhangenen Tage! Der Pfirsichauflauf schmeckt herrlich nach Sommer und wärmt doch Herz und Seele=) Manchmal gibt es einfach nichts besseres…Also ruft eure Lieben zusammen, schmeißt den Ofen an und genießt das gemütliche Zusammen sitzen=) Wie gut das heute Sonntag ist…

Pfirsichauflauf, Peach Coppler, Vegan,
Der Auflauf wird durch die Pfirsiche wunderbar süß, so dass es nicht viel extra Süße benötigt. Die Haferflocken werden oben etwas knusprig und näher an der Frucht schön teigig. Auf Margarine habe ich verzichtet und stattdessen Kokosöl verwendet, und auch diese nur in kleiner Menge. Eine wunderbar gesündere Alternative, zu den sonst zu reichhaltigen Aufläufen. Den wird bei mir nun öfters geben…

Pfirsichauflauf, vegan, Peach Crisp




Zutaten:
  • 4 – 5 mittelreife Pfirsiche
  • 1 EL Xylit
  • 1EL
    Speisestärke
  • Saft einer Zitrone
  • Ca. 50 ml Wasser
  • 100 g Haferflocken
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Xylit
  • 2 EL Öl 
  • Optional: Etwas Zimt

Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Die Pfirsiche schälen und das Fruchtfleisch in mittelgroße Stücke  oder Spalten schneiden.
  3. In einer Auflaufform mit Xylit, Speisstärke, Zitronensaft und Wasser vermischen. Wer mag, gibt es Zimt dazu.
  4. Die Haferflocken in eine Schüssel geben und gemeinsam mit den restlichen Zutaten verkneten.
  5. Die Haferflockenmasse gleichmassig über die Pfirsiche in der Auflaufform verteilen.
  6. Für 30 Minuten backen und noch warm servieren.
    Dazu passt Vanillesauce oder Vanilleeis.

Ich habe feine Haferflocken verwendet, es schmeckt aber genauso gut mit Ganzen. Für einen karamelligeren Geschmack kann das Xylit mit Rohrzucker ausgetauscht werden. Wer mag kann noch gehackte Nüsse oder Rosinen dazugeben. Natürlich kann auch jede andere Frucht verwendet werden, wie z.B. Apfel oder Zwetschgen. 


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Leider ist dieses Rezept ein paar Tage alt, den heute würde das Wetter perfekt passen. Ich habe dafür ein paar Brombeer-Scones die warten gemeinsam mit einem Kaffee vernascht zu werden. Aber dieses Rezept wird erst in einer paar Tagen kommen;)

Love, Krisi

Gefüllte Zucchini mit Limetten–Quinoa und Tahini–Miso–Soße, natürlich vegan

Hallo Zusammen

Es gibt reichlich Zucchini, wer sie nicht am Garten hat, bekommt sie nun besonders günstig im Supermarkt. Wir haben im Garten und ich liebe es. Zucchini ist einer meiner liebsten Sommergemüse. Es gibt sie zwar rund um das Jahr, aber im Sommer bekomme ich sie frisch aus dem Garten…Ich habe drei Grundrezepte, die ich immer wieder mit Zucchini koche. Einmal gebe ich sie einfach in meine Tomatensoße, oder ich verarbeite sie in Pesto oder ich fülle sie mit unterschiedlichen Zutaten.
In der Regel koche in von der entsprechenden Füllung immer mehr und geben sie dann auf den Boden der Auflaufform, da mich eine Zucchinihälfte alleine nicht satt macht=)

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Zutaten: Zubereitung:
  • 1 Zucchini
  • 200 g Quinoa
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 – 2 Limetten, bio (Je nach Grösse)
  • 2 Tomaten
  • Ca. 1 – 2 EL Tomatenmark
  • Etwas Wasser oder Brühe
  • Pfeffer
Tahinisoße:
  • 1 – 2 TL Tahini
  • 1 TL Miso (Wer kein Miso hat, würzt mit Salz)
  • 1 – 2 EL Wasser
  • Chilipulver
  1. Das Quinoa mit doppelter Menge Wasser oder Brühe zum Kochen bringen und in ca. 
  2. 12 Minuten fertig kochen.
  3. Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
  4. Währenddessen die Schalotte und den Knoblauch schälen und klein schneiden.
  5. Die Tomaten in kleine Stücke schneiden und zu Seite stellen.
  6. Die Zucchini halbieren und das innere der Zucchini vorsichtig mit einem Esslöffel
    herausholen, klein schneiden und zur Seite stellen. Die Zucchini hälften Pfeffern und
    ebenfalls zur Seite legen.
  7. Die Schalotte anbraten bis sie glasig werden. Den Knoblauch für ca. 30 Sekunden
    mitbraten und dann die Tomaten und die Zucchinistückchen in die Pfanne geben.
    Wenn sie beginnen weicher zu werden, das Tomatenmark hinzufügen und ein paar
    Sekunden mitbraten.
  8. Das Quinoa in die Pfanne geben, mit Pfeffer würzen und kräftig umrühren.
  9. Den Saft der Limetten hinzufügen, wer ein noch intensiveres Aroma möchte,
    reibt auch etwas Schale in das Quinoa.
  10. Nun die Zucchini vorsichtig füllen.
  11. Für die Tahinisoße alle Zutaten zusammenrühren und dann über die gefüllte Zucchini
    geben.
  12. Das restliche Quinoa mit etwas Wasser auffüllen und in die Auflaufform geben. Die
    Zucchini vorsichtig darauf geben und für 20 – 25 Minuten in den Backofen geben.
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Die Limetten geben einen frischen sommerlichen Geschmack, nach dem ich momentan verrückt bin. Ich finde es passt besonders gut zu Quinoa, besser als Zitronensaft, aber das ist natürlich Geschmackssache;) Die Zucchini werden nicht komplett weich, ich mag es wenn sie noch etwas biss haben und es verhindert auch dass die Füllung herausfällt. Wer es weicher möchte, gibt sie einfach etwas länger in den Backofen. Ich öle die Zucchini vorher nicht ein, ich finde das ist nicht nötig, wer möchte kann sie aber bevor sie gepfeffert werden etwas einölen. Geschmacklich würden wunderbar auch noch weiße Bohnen oder Kichererbsen in das Quinoa passen. 

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Mit was füllt ihr euer Gemüse am liebsten?
Love, Krisi 

PS: Letztes Jahr habe ich bereits ein Rezept für gefüllte Zucchini gepostet. Dieses waren mit Kichererbsen gefüllt und mit Mandelmuscreme getoppt. Interessiert? HIER klicken…

Linsensalat mit fettfreien Balsamico- Rosinen Dressing

Hallo Zusammen

Linsensalat ist etwas herrliches an so heißen Tagen, frisch gekühlt aus dem Kühlschrank mit Salat und Gemüse nach Wahl ist perfekt zum Mittag oder Abendessen, aber auch wunderbar abpackbar für ein Picknick im Schwimmbad oder die Pause auf der Arbeit. Das tolle an dem Salat ist, dass die Linsen am Abend vorher, wenn es schon wieder etwas abgekühlt hat, gekocht werden können und das war eigentlich auch schon beinahe alles. Nun müssen die Linsen nur noch im Dressing ziehen und fertig…


Und das Dressing ist so gut, selten war ich so begeistert. Es schmeckt herrlich intensiv, frisch, leicht scharf und wunderbar würzig. Und das ganz ohne Öl. Ich würde schon mehrmals nach den Zutaten für das Dressing gefragt und das ist mir bisher wirklich noch nie passiert.

Zutaten: Zubereitung:
  • 200g Berglinsen, Übernacht eingeweicht
  • 2 Tomaten
  • 1 rote Paprika
  • Rucola
Dressing (für mehrere Portionen):
  • 120 ml Weißer Balsamico Essig
  • 120 ml Wasser
  • 50 g Rosinen
  • 1 Knoblauchzehe
  • Ca. 5 – 10 Blätter Basilikum oder 1 TL in getrockneter Form
  • 1 Zweig oder 1 TL Oregano
  • 2 TL Chiasamen
  • 1 TL Miso Paste, hell
  1. Die Linsen für mindestens 8 Stunden einweichen, am Besten einfach über Nacht.
  2. Am nächsten Tag die Flüssigkeit abgießen und die Linsenkurz spülen.
  3. Dann mit doppelter Menge zum kochen bringen und ca. 30 Minuten köcheln. Bei dauert die Zeit bis die Linsen gar sind nie genau gleichlang. Mal sind es 35 Minuten, mal nur 20. Mal braucht es mehr Flüssigkeit, mal etwas weniger. Als bitte nach ca. 15 Minuten mal nachprüfen wie es den Linsen im Topf geht..;)
  4. Wenn die Linsen fertig sind zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
  5. Zwischenzeitlich das Dressing vorbereiten.
    Dafür einfach alle Zutaten in den Mixer geben und kräftig mixen. Ca. 5 – 10 Minuten ruhen lassen, so dass das Dressing dank der Chiasamen etwas andickt.
  6. Einen Teil des Dressing zu den Linsen geben, umrühren und am Besten ein paar Stunden ziehen lassen.
  7. Vor dem servieren gegebenenfalls nochmal mit dem Dressing abschmecken und gemeinsam mit Rucola, Tomaten und Paprika als Salat servieren.

Das Dressing ist mehrere Tage im Kühlschrank haltbar und passt auch ganz wunderbar zu anderen Salaten. Wer es noch würziger mag, kann auch noch eine Schalotte dazu geben. Wer es weniger würzig bevorzugt, lässt den Knoblauch weg! Basilikum und Oregano kann durch Petersilie ausgetauscht werden. Noch Cremiger wird das Dressing mit einem  EL Tahini oder Mandelmus.
Das tolle an den Berglinsen ist, dass sie bissfest bleiben und nicht komplett die Form verlieren. Sie liefern nicht nur viel Eiweiß, sondern auch wertvolles Lysin. Gemeinsam mit Tomaten und Rucola ist es ein richtiges Poweressen das lange satt macht!
Was ist eigentlich eure liebste Linsensorte? Ich finde es unheimlich schwer mich zu entscheiden, aber die roten und die Berglinsen sind ganz weit vorne dabei…
Love, Krisi

Mohn - Käsekuchen

Hallo Zusammen

Obwohl ich Mohn liebe, verwende ich es praktisch nie in meiner Küche. Ab und zu gebe ich ein bisschen Mohn in mein Müsli am Morgen, dass war es dann aber auch. Mein Freund ist noch viel mehr in Mohn vernarrt als ich und deswegen stand schon lange auf meiner Liste ein Mohnkuchen zu backen…Über Monate habe ich Rezepte gespeichert, aber nie nachgebacken. Doch nun hat es mich gepackt. Ausgelöst wurde diese Backlust durch unseren Urlaub in Ungarn. Dort gibt es so viele Süßspeisen mit Mohn, dass mein Freund auf einem ständigen Mohn-High war;) Nun habe ich Zuhause meinen Ordner mit den Rezepten wieder durchstöbert und mir ein paar Mohnrezepte die mir am besten gefallen haben markiert und direkt den ersten gebacken. 

Mohnkuchen
 Das Rezept habe ich von Marlies und ihren tollen Blog Homesteadnotes. Sie hatten mehrere Mohn-Rezepte auf ihren Blog und ich weis das dieser Kuchen nicht der letzte sein wird den ich von ihr nachbacke.

Ich habe das Rezept nur ein bisschen abgeändert, weil ich nicht zu viel Risiko eingehen wollte. Bei Käsekuchen mag ich lieber nicht experimentieren. Dennoch, Marlies verwendet einen Cornflakesboden, ich habe mich für einen Mürbeteig entschlossen. Ich habe auch die Marmelade weggelassen, ich dachte mir wird es sonst zu süß. Ansonsten habe ich mich an das Rezept gehalten. Danke Marlies, der Kuchen schmeckt sooo gut. Ich könnte davon locker 3 Stück nacheinander essen, mmmhmm. Das tolle ist, dass er auch noch relativ gesund ist. Die Mohnmasse benötigt kein zusätzliches Fett und wenn man Zuckerfreien Sojajoghurt kauft, ist er auch nicht mit Industriezucker gesüßt! Logisch, Mürbeteig ist nicht wirklich gesund, aber davon isst man ja auch nur ein bisschen!

Käse - Mohn - Kuchen, vegan
Zutaten (24cm Form): Zubereitung:
Mürbeteig:
  • 160 g Dinkelmehl, hell
  • 80 g Margarine oder ca. 60 g Kokosöl
  • 40 g Xylit
  • Prise Salz
  • Ca. 1 EL Milch
Mohnmasse
  • 200 g Mohn, gemahlen
  • 170 ml Sojamilch
  • 75 g Puderzucker oder Xylit
  • 1 TL Vanillepulver
Joghurtmasse:
  • 1 kg Sojajoghurt, abgetropft über Nacht
  • 1 EL Stärke
  • 2 EL Dinkelgrieß
  1. Am Abend zuvor den Sojajoghurt abtropfen lassen. Am Besten gebt ihr den Joghurt dafür in einen Kaffeefilter, gibt ein Gefäß darunter und stellt alles in den Kühlschrank.
  2. Beginnt mit der Mohnmasse. Dafür kocht ihr die Sojamilch auf und fügt dann alle andere Zutaten hinzu. Kräftig rühren, bis alles gut vermengt ist. 20 Minuten quellen lassen.
  3. Währenddessen den Mürbeteig vorbereiten. Dafür alle Zutaten miteinander verkneten und zur Seite, oder auch kühl, stellen.
  4. Die Backform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  5. Zum Schluss den Joghurt mit der Stärke und dem Grieß mischen. Die Mohnmasse unterheben und solange rühren bis aller Mohn im Joghurt verteilt ist.
  6. Den Mürbeteig mit der Hand in die Form geben und die Mohnmasse darauf verteilen.
  7. Für 50 Minuten im Backofen fertig backen.
  8. Vor dem servieren komplett auskühlen lassen.
Der Kuchen ist nur ein bisschen aufwendiger, da die Mohnmasse erst zubereitet werden muss. Im Grunde geht das aber ratz-fatz und nur die 20 Minuten Quellzeit lassen es lang erscheinen. Wichtig ist das ihr daran denkt den Joghurt am Abend zuvor abtropfen zu lassen, ansonsten ist er zu feucht.

Mohnkuchen
Ich finde der Kuchen passt wunderbar in den Sommer. Er schmeckt gekühlt und liegt nicht schwer im Magen. Es passen alle möglichen Beeren dazu, die man einfach oben drauf geben kann, lecker!
Wer von euch ist noch solche ein Mohn-Fan?
Love, Krisi

Little things I learned…(Juli 2015)

Hallo Zusammen

Es ist zwar schon ein bisschen weiter in den August hinein, aber dennoch möchte ich diesen Post noch schreiben und veröffentlichen. Durch meinen Urlaub bin ich nicht vorher dazugekommen und als ich dann wieder Zuhause war, hat es ein bisschen gebraucht wieder in Schreibfluss zu kommen. Auch das Kochen und Backen schiebe ich etwas vor mir her, dabei habe ich mehr als genug Ideen…Aber das kommt wieder=)
Dieses Mal dreht sich alles um meinen Urlaub und meine Eindrücke, ich habe auch einige Bilder hinzufügt…
Little things I learned…(Urlaub Edition)
  1. Früher habe ich immer viel zu viel gepackt, aber meine Zeit in Afrika hat mich doch mehr gelernt als ich oft wahrnehme. Diesen Urlaub habe ich so leicht wie noch nie gepackt und es war wunderbar…Ich hoffe wirklich das behalte ich mir bei, früher war ich nämlich immer eine klassische Überpackerin, die Hälfte meiner angepackten Kleider habe ich gar nicht getragen und meine Schminke praktisch kaum gebraucht;) 
  2. Während meines Urlaubs konnte ich richtig schön von der Arbeit und anderen Sachen abschalten. Hin und wieder habe ich trotzdem schnell meinen Blog gecheckt, aber nur für Kommentare und das habe ich nie aus einen Zwang raus gemacht, sondern weil es mich immer so sehr freut, wenn ihr mir Kommentare hinterlässt. Entspannend war es auch, dass vier Gastbloggerinnen ausgeholfen haben, an dieser Stelle danke nochmals. Dadurch gab es leckere Sobanudeln, tropische Müsliriegel, Champignon-Kräuter-Risotto und Sigara Böregi. Von meinen Rezepten war besonders das gesunde Bananenbrot mit Johannisbeeren beliebt, und es ist auch wirklich sehr lecker... (jaja, Eigenlob und so, ich weis;))
  3. Ich war noch nie in Wien, Ungarn, Kroatien und Slowenien und all diese Länder (und die eine Stadt) habe ich letzten Monat erkunden können…
  4. In Wien hat mich ein wohl eher untypischeres Gebäude völlig fasziniert. Natürlich ist es immer noch touristisch, aber vielleicht nicht das Erste an das man denkt, wenn man von Wien redet. Die Nationalbibliothek hat einen kleinen, aber feinen Barocken Prunksaal. Man zahlt glaube ich ca. 7 Euro und landet in einer Umgebung wie aus einem Film (z.B. Harry Potter). Die Bücher sind hinter einer Absperrung, sie sind auch nicht zum Lesen da, nein es geht mehr um die fantastisch bestückten und bemalten Wände und die hohen Bücherregale an welche man teilweise nur mit einer Leiter kommt. Ich weis nicht warum, aber ich fand es unglaublich in dieser Bibliothek zu stehen…Also wer in Wien ist und Zeit hat, schaut euch die Bibliothek an!
  5. In Ungarn waren wir in Budapest (natürlich), Pécs, Keszthely und Sopron. Alle Städte kann ich weiter empfehlen, nur Keszthely hat außer dem See nicht ganz so viel zu bieten. Sopron ist sehr klein und strotz vor Charme im alten Stadtteil. Auch Pécs kann sich da direkt mit Sopron einreihen, klein aber voller Charme. Budapest ist natürlich der große Star und ich verstehe warum jeder so begeistert ist. Egal wo man läuft, man landet immer wieder vor einem alten Gebäude oder einer Kirche. Der Burgberg ist wirklich ein Highlight und tagsüber, aber auch abends, hat man einen herrlichen Blick auf Budapest!
  6. Unsere Zeit in Kroatien war durch die extreme Hitze ein bisschen eingeschränkt. Wir waren zuerst in Zagreb, der Hauptstadt, und es war so drückend das wir uns tagsüber kaum bewegen wollten und deswegen sicher weniger gemacht haben, als wir es sonst getan hätten. Insgesamt weiß ich deswegen nicht wie sehr meine Eindrücke dadurch beeinflusst werden, aber ich muss sagen, dass es die Stadt ist die uns am wenigstens begeistert hat. Es gibt unglaublich viele Museum, aber da wir schon viele Stadt zuvor besucht hatten war uns gar nicht mehr danach. Es gibt ein paar schöne Kirchen und viele nette Restaurants und Cafés und wenn man den Hügel hoch läuft hat man einen tollen Blick auf die Stadt…
  7. Natürlich waren wir im National Park und haben uns die Plitvicer Seen angesehen. Wir wurden gewarnt das es sehr touristisch ist, besonders in der Hochsaison, und so sind wir direkt zur Parköffnung um 7.00 Uhr am Eingang gestanden. Und das war die beste Entscheidung die wir haben tun können und ich empfehle es jeden. Ab ca. 10 Uhr haben wir gemerkt das immer wieder neue Gruppen kommen und als wir um 13 Uhr den Park verlassen haben war so viel los, dass es uns nur noch genervt hat. Die Menschen sind nur so in den Park geströmt, wirklich verrückt…Dennoch sind die Seen wirklich umwerfend und ich würde trotz allem jedem empfehlen sich den Park anzusehen. Man kann lange darin verweilen, oder auch nur kurz. Je nach dem ob man sich von den Bussen und Schiffen fahren lässt, oder alles läuft. Wir sind alles gelaufen und haben nur einmal ein Schiff genommen, nicht um abzukürzen (was ja aber auch nicht schlimm wäre), sondern einfach um mal Schiff gefahren zu sein und alles vom Wasser aus zu betrachten ;)
  8. Wir haben ein paar Tage am Meer verbracht, das war herrlich. Ich liebe das Meer und kann nie genug davon bekommen. Wir hatten einen schönen Strand mit Pinienbäume die zum Glück Schatten gespendet haben. Leider hatten wie keinen Sandstrand, dann wäre es ganz perfekt gewesen. Gewohnt haben wir Fazana, das nah an Pula liegt. Pula ist eine süße kleine Hafenstadt mit ein paar Gebäuden die noch aus römischer Zeit standen. Am beeindrucktesten ist da sicher das Kolosseum.
  9. Slowenien hat mich am meisten überrascht, wahrscheinlich auch weil ich nie viel darüber gehört habe, noch Personen kenne die in Slowenien waren. Das Land ist traumhaft. Ein kleiner Teil liegt ebenfalls an der Adriaküste und besonders sticht da unter anderen Piran heraus. In der Altstadt kann man sich in den engen verwinkelten Gassen verlieren und plötzlich steht man wieder vorm Meer.
    Sobald man die Küstengegend verlässt muss man nicht weit fahren und schon ist die Landschaft so anders, dass man fasst nicht glauben kann noch im selben Land zu sein. Überall Wälder und während an der Küste alles ausgetrocknet war, war der Rest unglaublich frisch und grün.
  10. In Slowenien kann ich alle Orte empfehlen die mein Freund und ich besucht haben. Piran, Bled, Bohinj und Ljubljana. Wir waren leider nur eine Woche, denn wir hätten viel mehr Zeit dort verbringen können. Bohinj liegt im National Park, direkt am See. Hier gibt es unendliche viele Wanderwege und im Winter Skipisten. Leider hatten wir nicht das beste Wetter, aber wir sind dennoch einen Tag wandern gegangen und nach morgendlichen Regen wurde es dann etwas angenehmer.
    Ljubljana, die Hauptstadt Sloweniens, hat mir unheimlich gut gefallen. Auch sie hat einige Sehenswürdigkeiten, aber am meisten hat mir der Charme der Stadt gefallen. Durch die Altstadt fließt der Fluss Ljubljanica, über den vielen kleine Brücken führen die mich irgendwie an Venedig erinnert haben. Den ganzen Fluss entlang sind Cafés, Bars und Restaurant und es ist unglaublich gemütlich sich in eines der Lokale zu setzen, den Fluss und die Menschen um einen herum zu beobachten und dabei zu essen oder trinken. Für mich war es nicht das letzte Mal in Slowenien, es gibt noch so viel mehr zu erkunden.
    Ein Highlight war auch sicher die Höhlenbesichtigung. Slowenien hat zwei große Höhlen die besonders berühmt, und deswegen leider auch extrem touristisch, sind. Deswegen habe wir uns für eine andere Höhle entschieden, die nicht ganz so touristisch ist. Die Höhle war nicht mit Licht ausgestattet, sondern man leuchtet mit dem Licht auf dem Schutzhelm. Es dürfen keine große Gruppen in die tiefen der Höhle, sondern Maximal eine vierer Gruppe. Unsere Tour ging 4 Stunden und nachdem ich erst zuerst bedenken hatte das es auf Dauer langweilig wird, war ich wirklich sehr begeistert und habe immer wieder gestaunt. Ein fanatisches Erlebnis.
  11. Essentechnisch war ich übrigens überrascht. In allen größeren Städten gab es tolle vegetarische, manchmal sogar vegane Restaurants. Die meisten Cafés haben Sojamilch geführt und es war nie ein Problem nach kleine Abänderungen zu fragen. In kleineren Dörfern waren die Restaurants immer sehr stark Fleisch- oder Fisch lastig, ich habe dann einfach immer nur die Beilagen bestellt, wie z.B. Kartoffeln und gegrilltes Gemüse. Oft gab es auch italienisches Restaurants, da konnte ich dann auch ohne Probleme essen. Sehr überrascht hat mich allerdings das es überall, egal die klein das Dorf war, mindestens ein Lebensmittelladen gab der Sojamilch oder auch andere vegane Produkte geführt hat. Auch glutenfreie Produkte gab es unheimlich viel, ich ernähre mich zwar nicht glutenfrei, aber es hat mich einfach beeindruckt! Also wenn ihr vegan seid und euch darüber Gedanken macht, sollte dies kein Hindernis sein. Ich habe auch nie komische Blicke bekommen, wenn ich nur Beilagen bestellt habe und es gab wirklich mindestens immer eine Option für mich, aber in der Regel sogar mehrere….
Nationalbiliothek in Wien
    Sopron
    Blick auf das Parlament in Budapest
    Die Ungaren lieben Lavendel und Mohn, es gibt beides sogar in Eisform
    Plitvicer Seen in Kroatien
    Kolosseum in Pula
    Sommerfeeling am Meer von Fazana, Kroatien
    Dorfzentrum von Piran, Slowenien
    Die Insel auf dem wunderschönen See Bled
    Ljubljana
    Fluss durch Ljubljana
    DSC01190
    Die Križna Höhle
    Rezepte des letzten Monats...
    Wart ihr schon mal in einer der Länder? Welches war eure Lieblingsstadt oder Gegend?
     Love, Krisi

    Basilikum - Zucchini - Power Pesto, roh und fettfrei

    Hallo Zusammen

    Ich bin wieder zurück!=) Danke nochmals an all Gastblogger die mir in meinen Urlaub ausgeholfen haben, dass hat mich sehr gefreut=) Nun muss ich erstmals wieder ankommen und alle Eindrücke verarbeiten. Ich werde sicher einen Post dazuschreiben, wahrscheinlich in meinen monatlichen “Little things I learned…”

    Heute gibt es aber nochmals ein Rezept. Wer Zucchini selber anpflanzt wird momentan wahrscheinlich genauso mit Zucchini überhäuft wie wir. Aber ich beschwere mich nicht, im Gegenteil, ich liebe Zucchini. Allerdings möchte ich sie nicht immer genau gleich zubereiten, denn dann wird es doch langweilig. In dieser Pesto ist die Zucchini wunderbar versteckt, den der geschmacksträger ist das Basilikum.

    Basilikum Pesto, vegan
    Diese Pesto schmeckt wunderbar cremig und bietet einiges an Power. Sie liegt nicht schwer im Magen, da sie ohne Öl auskommt, es braucht es auch wirklich nicht. Stattdessen trotz sie mit Protein, dank der Bohnen, liefert jede Menge Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine. Im Sommer liebe ich diese Pesto besonders, da mir einfach nicht nach kochen ist und sie so unglaublich schnell zubereitet ist…

    Basil Pesto
    Zutaten (für 1 – 2 Einmachgläser): Zubereitung:
    • 2 gute Handvoll Basilikum
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 Dose kleine weiße Bohnen (Cannellini)
    • 1 kleine oder 1/2 Zucchini
    • 1 EL Wasser
    • 2 EL Würzhefe
    • 2 – 3 EL Zitronensaft
    • Etwas Salz
    1. Den Basilikum waschen. Die Bohnen abgießen und gründlich abbrausen. Die Zucchini wenn nötig etwas kleiner schneiden.
    2. Alle Zutaten in einen Mixer geben und auf hoher Stufe mixen (langsam steigern) bis alles die Konsistenz einer Pesto erreicht.
    3. Gemeinsam mit Pasto oder Zucchininudeln servieren.
    Natürlich könnt ihr statt der kleinen weißen Bohnen auch Große verwenden. Wer kein Basilikum hat, greift auch Petersilie zurück. Die Zucchini ist kein muss, aber ich finde sie gibt der Pesto eine angenehme Konsistenz.

    Basilikum Pesto
    Habt ihr schon fettfreie Pesto probiert?
    Love, Krisi