Ein wärmendes Gemüsechili

Hallo Zusammen

So unsicher wie mit diesem Post war ich schon lange nicht mehr. Nicht weil das Rezept nicht gut ist, nein, im Gegenteil. Ich bin mir unsicher, ob es sich überhaupt so kurz vor Weihnachten lohnt ein nicht-weihnachtliches Rezept zu posten. Überall werden Last-Minute Geschenk- und Kochideen gepostet, Weihnachtskekse, Weihnachtsmenü, alles mit feinen Gewürzen und so weiter. Da passt nun mein Chili nicht wirklich rein.
Wenn man aber bedenkt, das so ein Chili ordentlich den Körper einheizt und aufwärmt, dann passt es ja doch auch irgendwie in die Winterzeit. Und vielleicht geht es ja auch noch anderen so wie mir, die sich auch über nicht-weihnachtliche Rezepte freuen!

Das Chili ist einfach (natürlich, es ist ja von mir) und gibt durch das “Smoked Pepper/Geräucherte Paprika” Gewürz ein interessanten rauchigen Geschmack. Wer dieses Gewürz nicht zur Hand hat, kann es natürlich auch weg lassen. Ich habe es davor noch nie probiert und war überrascht wie intensiv nach Rauch es schmeckt. Ich kann euch aber sagen, das ihr nicht zu viel davon nehmen sollten, sonst kann es das ganze Gericht vom Geschmack übertrumpfen.



Zutaten: Zubereitung:
  • 400 g Kartoffeln
  • 2 große Tomaten
  • 1 Aubergine
  • 1 (rote) Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen oder Knoblauchgranulat
  • 1 Chilischote oder Chilipulver
  • 200 ml Tomatensaft
  • ca. 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1/2 Dose Mais
  • 1 – 2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 - 1 TL geräuchertes Paprikapulver /Smoked Pepper
  • Pfeffer
  1. Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Tomaten und Aubergine waschen und kleine Würfel schneiden.
  3. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Gemeinsam mit der Chilischote in kleine Stücke schneiden.
  4. Die Aubergine in einen großen Topf ohne Fett/Öl 2 bis 3 Minuten anbraten. Dabei immer wieder rühren.
  5. Die Zwiebel und den Knoblauch dazugeben und weitere 1 bis 2 Minuten braten.
  6. Nun mit den Tomatensaft und der Brühe ablöschen. Kartoffeln und Tomaten dazugeben und auf kleiner Stufe 15 Minuten köcheln lassen.
  7. Derweil die Bohnen und den Mais in einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen.
  8. Nach den 15 Minuten zum Chili dazugeben und mit dem Kreuzkümmel, geräucherte Paprika, Pfeffer und gemahlenen Koriander würzen.
  9. Noch für ca. weitere 5 Minuten köcheln lassen und dann servieren.

Wer mag kann zum Schluss noch frischen Koriander darüber geben, ich hatte leider keinen. Dazu passt Guacamole oder (Soja-)Joghurt.
Das Chili schmeckt auch wunderbar, wenn die Kartoffeln durch Süßkartoffeln ersetzt werden. Natürlich kann auch noch Soja(-granulat) dazugeben werden. Fehlen tut es meines Erachtens aber keineswegs.

Kennt ihr geräucherte Paprika/Smoked Pepper?Wenn ja, schmeckt es euch? Und habt ihr momentan nur noch Augen für Weihnachtsrezepte, oder freut ihr euch auch über “normale”?

Grünkohlcurry

Hallo Zusammen 

Inspiriert von anderen Blogs und dem wunderbaren Buch”Echt vegan kochen” wollte ich ein ein Grünkohlcurry probieren. Grünkohl ist ein Gemüse das mir noch relativ fremd ist. Ich weiß, in vielen Regionen in Deutschland ist es ein typisches Wintergemüse, hier aber nicht. Es gibt viel Weis-, Rot-, und Spitzkohl. Auch der Wirsing ist viel vertreten, aber Grünkohl sehe ich kaum bis gar nicht. Grünkohl ist ja in der USA das Supergemüse und wenn man sich die Nährwerte anschaut ist dies nicht unbegründet. Vielleicht wird es also auch hier in Zukunft mehr Grünkohl geben, wenn der Trend langsam zu uns überschwappt=)

Mir schmeckt Kohl allgemein sehr gut und ich esse es gerne in allen Variationen. Auch der Grünkohl hat mich geschmacklich überzeugt und es wird in sicher noch öfters geben, vorausgesetzt ich kann ich kaufen!



Zutaten:


Zubereitung:
  • 1 Grünkohl
  • 4 Kartoffeln
  • 1 TL Kokosöl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Harrisa
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • 1 TL Kurkuma
  • Prise Kreuzkümmel
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2 TL Zitronensaft
  1. Den Kohl putzen und waschen. Die Blätter in Streifen schneiden. (Ich habe den Strunk in den Blätter rausgeschnitten, dieser Schritt ist aber nicht zwingend).
  2. Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
  3. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in kleine Scheiben oder Stücke schneiden.
  4. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin glasig dünsten.
  5. Harrisa, Kreuzkümmel und Kurkuma dazugeben und kurz anschwitzen lassen.
  6. Mit der Brühe ablöschen.
  7. Kohl, Kartoffeln und Kokosmilch dazugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  8. Die Kichererbsen waschen und zum Curry dazugeben. Weitere 2 Minuten warten, so dass die Kichererbsen warm werden.
  9. Das Curry mit Zitronensaft abschmecken und servieren.
Das Curry reicht für vier Personen, wenn es mit Reis serviert wird. Alleine reicht es für 2 Personen.


Esst ihr gerne Grünkohl? Ist er einfach in eurer Region zu erhalten? Was ist eurer Lieblingsrezept?

Bratäpfel– Wenn nicht jetzt, wann dann…

Hallo Zusammen

Die letzten paar Tage waren richtig düster und dunkel. Manchmal hat der Morgen mit Sonnenschein begonnen, aber spätestens zur Mittagzeit hat eine dicke Wolkenfront alles eingehüllt. Ich beschwere mich nicht, ich finde es in der Weihnachtszeit schön und gemütlich, wenn alles dunkel ist, der Wind um die Ecken pfeift, herrlich.
Umso mehr passen jetzt die wunderbar duftenden Bratäpfel. Da ich momentan aber sowieso schon viel snacke, wie wahrscheinlich die meisten anderen auch, habe ich mich für eine gesündere Variante entschieden, die aber geschmacklich genauso punktet!




Zutaten: Zubereitung:
  • 2 mittlere Äpfel
  • 40 – 60 Haferflocken
  • Milch (Ich habe Soja-Reis-Milch verwendet)
  • Zimt
  • Vanillepulver
Optional: 1 TL – 1 EL Mandelmus, Süßungsmittel wie Kokosblütenzucker o.ä.
  1. Den Backofen auf 160 Grad vorheizen.
  2. Die Äpfel waschen. Mit einem kleinen Löffel die Äpfel aushöhlen. Dabei zur Schale hin ca. 5 ml übrig lassen, ansonsten kann der Apfel brechen.
  3. Die ausgehöhlten Apfelstücke sehr klein schneiden und zur Seite stellen.
  4. Die Haferflocken mit etwas Milch mischen. Soviel Milch verwenden, das die Haferflocken gerade bedeckt sind. Die Gewürze und die Apfelstücke dazugeben und wer mag, gibt nun ebenfalls das Mandelmus und Süßungsmittel dazu.
  5. Die Haferflockenmischung in die Äpfel füllen.
  6. Für 30 Minuten im Backofen backen.
  7. Zum Abschluss etwas abkühlen lassen und zum Schluss, wer mag, mit Puderzucker bestreuen. (Dann kann aber getrost auf Zucker oder Sirup in der Füllung verzichtet werden).
Anstatt des Mandelmus kann natürlich auch Erdnussmus oder Kokosnussmus verwendet werden. Sehr fein schmeckt auch die Zugabe von Rosinen oder klein gehackten Walnüssen/Mandeln (dann würde ich aber nicht noch zusätzlich Nussmus dazugeben). Die Haferflocken können auch durch Dinkelflocken ersetzt werden.



Ich persönlich habe meine Haferflockenmischung nicht mehr gesüßt. Die Soja-Reis-Milch, der Apfel und die Apfelstückchen geben für meinen Geschmack schon genug Süße=)

Was ist euer Lieblings - Bratapfel - Rezept?

Apfel-Streuselkuchen

Hallo Zusammen

Letzte Woche hatte ich Geburtstag und mein Freund hat mich mit einem wunderbaren Kuchen überrascht. Der Kuchen war so lecker, das ich ihn direkt nach dem Rezept gefragt habe und ihm mitteilte das der Kuchen ganz klar auf mein Blog muss.

So und hier ist es nun, das erste Rezept das nicht von mir selbst kommt, aber das soll kein Hindernis sein. Denn der Kuchen hat ganz klar seinen Platz hier verdient.

Das Rezept ist einfach, so einfach das es jeden gelingen sollte - sogar meinem Freund, der noch nie einen Kuchen von Grund auf selbstgebacken hat (Freund: Wieso auch, Fertigpackungen gibt es überall und sind ja selbstverständlich auch backen*hust*) Kennt ihr dieses “Problem” mit euren Männern/Freunden auch?;)




Zutaten (1 Blech): Zubereitung:
Kuchen:
  • 300 g Margarine
  • 300 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 6 – 7 Äpfel
Streusel:
  • 200 g Margarine
  • 200 g Zucker
  • 350 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  1. Den Backofen auch 180°C vorheizen.
  2. Die Zutaten für den Teig in einer Schüssel zusammen rühren und zu einem Teig kneten.
  3. Die Äpfel nach Wunsch schälen und klein schneiden.
  4. Mit etwas Mehl auf einem mit Backpapier belegten Backbleck ausrollen.
  5. Die Äpfel auf den Teig geben.
  6. Nun die Zutaten für die Streusel in die Schüssel geben und verkneten. Die Streusel auf den Kuchen gleichmäßig verteilen.
  7. Für 30 – 40 Minuten im Backofen backen.

Wer etwas an Kalorien sparen möchte, kann ohne Probleme beim Teig und den Streuseln 50 – 60 g Zucker weglassen und/oder den Zucker zur Hälfte mit Xylit ersetzen. Die Magarine kann durch Halbfettmargarine ersetzte werden und ca. 50 g davon auch noch durch (Soja)Quark.

Liebt ihr Streuselkuchen auch so sehr?Backt ihr noch andere Kuchen, oder seit ihr schon eifrig am Weihnachtskekse backen?

Graupenrisotto mit Spinat

Hallo Zusammen

Eine neue Liebe von mir sind Graupen. Ich weiß, Ich weiß…Graupen sind nun wirklich keine Neuentdeckung, noch irgendwas besonderes - aber für mich schon. In meiner Familie gab es nie Graupen, und wenn dann muss ich so jung gewesen sein das ich mich nicht mehr daran erinnern kann. Natürlich habe ich Graupen immer mal wieder in verschiedenen Lebensmittelläden gesehen, aber nie Beachtung geschenkt. Nun ist es ja auch kein Korn über das viel gesprochen wird und somit war es nie auf meiner Bildfläche.

Dies hat sich erstmals mit dem Buch “vegetarisch,basisch,gut” geändert. Darin werden Graupen erwähnt und meine Aufmerksamkeit war geweckt. Kürzlich habe ich dann in einer Zeitschrift ein Rezept für ein Graupenrisotto gesehen und damit war es dann um mich geschehen. Das Rezept war alles andere als vegan, aber das ist ja kein Hindernis, denn es diente ja nur als Inspiration.
Bei mir ist es dann ein Graupenrisotto mit Spinat geworden und ich weiß schon jetzt, das ich es nicht das letzte Mal gekocht habe!



Zutaten: Zubereitung:
  • 200 g Graupen
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Weißwein
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 – 4 Handvoll Spinat
  • 100 g Seidentofu
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Limette
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden.
  2. Spinat waschen und zur Seite stellen.
  3. In einem Topf die Zwiebel und den Knoblauch andünsten.
  4. Graupen dazu geben und gut rühren.
  5. Mit Rotwein und Brühe ablöschen und ca. 30 Minuten mit geschlossenen Deckel köcheln lassen.
  6. Seidentofu fein pürieren und mit Limette, Salz und Pfeffer würzen.
  7. Zu den Graupen geben und den Spinat einrühren.
  8. Für weitere ca. 5 Minuten mit offenen Deckel köcheln lassen.
  9. Zum Schluss nochmals abschmecken und Et Voila.



Das Risotto ist einfach und zaubert ein schlichtes, aber sehr feines Essen auf den Tisch. Als nächstes möchte ich einen Graupenauflauf probieren, mal schauen wie das klappt!

Kennt ihr Graupen? Habt ihr schon damit gekocht und wenn ja, was kocht ihr am liebsten?


Frisch gebackenen Dinkelbrötchen

Hallo Zusammen

Der Duft von frischen Brot oder Brötchen ist einfach unvergleichbar. Und ich bin so angetan von diesen Brötchen, dass es sie direkt zwei Sonntage nacheinander zum Frühstück gab. Hach, herrlich. Ich glaube ich werde sie für den kommenden Sonntag auch wieder machen…
Der Teig ist zwar mit Hefe, aber da dieser über die Nacht einfach ruht muss keine spezielle Wartezeit miteingeplant werden. Das genieße ich besonders an diesem Rezept. Zwar ist es auch nicht tragisch den Teig tagsüber eine Weile ziehen zu lassen, aber es hat schon was schönes am Morgen aufzustehen und direkt loslegen zu können=)




Zutaten (Für 6 – 8 Brötchen): Zubereitung:
  • 500 g Dinkelmehl (Vollkorn)
  • 1 Päckchen Trockenhefe für 500g Mehl (Bitte gut schauen, manche Hersteller machen die Hefemenge für 1 kg Mehl in ein Päkckchen)
  • 340 ml lauwarmes Wasser
  • Salz (ca. 1 TL)
  1. Das Mehl in eine Schüssel geben.
  2. Die Hefe dazu und gut verrühren
    ACHTUNG: Je nach Trockenhefe, kann es sein das ihr sie vorher aktivieren müsst!Bitte hinten auf dem Päckchen nachlesen. Ansonsten die Hefe zuerst zu dem lauwarmen Wasser geben und ca. 15 Minuten darin ruhen lassen, so wird sie aktivert.
  3. Salz dazugeben und nun das Wasser.
  4. Gut verkneten und nicht wundern, der Teig ist sehr klebrig.
  5. Den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen, am besten auf der obersten Schiene, da ist es am wärmsten.
  6. Am nächsten Morgen den Teig nochmal durchkneten.
  7. Den Herd auf 220°C vorheizen.
  8. Mehl an die Hände und auf die Arbeitsplatte geben und 6 – 8 Brötchen formen.
  9. Im Backofen 20 Minuten fertig backen.

Ihr könnt natürlich den Teig und die Zutaten für die Brötchen variieren. Ich habe den Teig schon mit Roggen- und Weizenvollkornmehl probiert, was auch sehr fein schmeckt. Bevorzugen tue ich aber dennoch Dinkelmehl. In meine Brötchen habe ich auch noch Sonnenblumenkerne gegeben und in ein paar Rosinen.
Sehr fein schmeckt es auch mit Leinsamen, Sesam, Kürbiskernen, Walnüssen, Cranberries…praktisch alle Trockenfrüchte und Nüsse;)

Ich kann euch dieses wunderbar einfache Rezept wirklich ans Herz legen. Abends angerührt und schon am Morgen herrlich frische duftende Brötchen!Wer kann da schon Nein sagen?

Little things I learned…(November 2014)

Hallo Zusammen

Und schon ist es wieder Zeit für meine Rubrik
“ Little things I learned…”. 
Und das bedeutet gleichzeitig auch das der letzte Monat in diesem Jahr anbricht. Wahnsinn…Aber ich freue mich drauf. Der Dezember bringt nicht nur viel Weihnachtsfreude, sondern auch mein Geburtstag, juhu=)
  1. Ich habe dieses Jahr das erste Mal komplett selbstständig mit meinen Freund ein Lebkuchenhaus gebacken. Normalerweise haben wir immer den Lebkuchenteig fertig gekauft (Ja, Schande auf mein Haupt*g*). Dieses Jahr wollten wir aber dieses Mal wirklich alles selber machen. Und es ist auch gar nicht schwer, ich war überrascht wie einfach es ist. Das Ergebnis ist liebenswürdig, den es ist alles andere als perfekt. Da sieht man dann doch das es selbstgemacht ist, etwas krumm, nicht ebenmäßig. Aber hey, für das erste Mal sind wir doch sehr zufrieden;)
    Übrigens ist mir leider ein großes kleines Missgeschick passiert ist. Anstatt des feinen Lebkuchengewürzes habe ich Kümmel verwendet, da die Packungen genau aussehen. Ja, so kann's laufen, und nun schmeckt unser Lebkuchenhaus eher wie Aniskekse, nun ja…
  2. Fast in gleichen Atemzug zum ersten Punkt, kann ich den zweiten Punkt nennen. Ich war im November begeistert von meinen Lebkuchenmuffins die ich gebacken habe. Auch das erste Mal für mich und ich bin froh das es ich es probiert habe. Ich habe mich auch so riesig über die vielen Kommentare zu diesen Post gefreut. Ich bin mir sicher, das dies mein meist kommentierter Post ist und ach, was das ein schönes Gefühl=)
  3. Der November war für mich teilweise etwas enttäuschend, da mir immer wieder von verschiedenen Leuten bei Verabredungen abgesagt wurde. Die Krankheitswelle ging hier böse herum und hat scheinbar alle erwischt außer mich. In einer Woche war es besonders hart, als mir an vier Tagen von vier verschiedenen Personen abgesagt wurde…:(
  4. Ich habe mich gefreut meine Schminke umzusortieren. Die winterlichen Farben raus, die Sommerlicheren weiter nach hinten in die Schublade. Jaja, die kleinen Freuden im Alltag;)
  5. Ich habe die Balea “Beauty Effect Power Maske” lieben gelernt. Meine Haut ist um die Nase und an den Wangen sehr trocken geworden und diese Maske hat diese wunderbar beseitig. Mittlerweile verwende ich die Maske nun 1 –2 in der Woche und dies beugt wunderbar meine trockene Haut vor, ohne das ich meine Hautpflege umstellen muss.
  6. Natron- Haarwäsche. Das erste Mal probiert und begeistert. Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt mich nach einer Alternative zu meinen normalen Shampoos zu suchen. Gründe dafür gibt es einige, z.B. das ich einfach nicht das perfekte Shampoo finde (Gibt es das überhaupt?). Die meisten Shampoos trockenen meine Haare aus, oder überpflegen sie, so dass sie zu schnell nachfetten. Außerdem stört mich der viele Plastikmüll der dabei entsteht. Zufällig bin ich auf ein Artikel über Natron – Haarwäsche gestoßen und wollte das sofort probieren. Das Prinzip ist einfach. 1 EL Natron (Backnatron, z.B. Kaisernatron) in 250ml heißes Wasser geben. Über die Haare geben, einmassieren und ca. 2 Minuten warten. Dann mit einer sauren Rinse auswaschen. Besonders überzeugt und begeistert mich, dass meine Haare damit viel langsamer nachfetten und locker, frisch aussehen ohne Shampoo ohne Spülung. 
Unser Lebkuchenhaus
Lebkuchenmuffins, Rezept HIER
Ein teil meiner "Winterumstellung" in meinen Make-up

Wie war eurer Monat? Habt ihr schon selber ein Lebkuchenhaus gebacken? Kennt ihr die Methode die Hare mit Natron zu waschen (wenn ja, was sind eure Erfahrungen?) Wurdet ihr von der Krankheitswelle erwischt?


Weihnachtslicher Kürbiskuchen

Hallo Zusammen

Gehen herbstlicher Kürbis und Weihnachten zusammen? Keine Ahnung ob das moralisch vertretbar ist, aber ich war einfach so mutig und bin das Risiko eingegangen…;)
Das Ergebnis ist unglaublich lecker. Kürbis gibt dem Kuchen eine angenehme feuchte. Geschmacklich schmeckt er nicht zu stark raus, also keine Angst. Ich habe das Rezept etwas abgeändert, gebe euch aber wie immer beide Varianten an. Meine Variante ist low-fat (weniger, nicht gar keins) und hat weniger Zucker!
(Übrigens backe ich auch nicht immer low-fat, besonders wenn es für Gäste ist. Aber wenn ich nur für mich und meinen Freund backe, dann schlemme ich lieber gesunder;))




Zutaten (Kleine Springform):

Zubereitung:
  • 210 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 1 EL Essig
  • 1/2 TL Salz
  • 100 g Zucker oder 220 g Zucker
  • Vanillepulver oder Vanillezucker
  • 2 MyEy oder 2 Eier
  • 1 Banane (zerstampft) oder 4 EL Öl
  • 2 EL Kokosöl/Rapsöl oder 4 EL
  • 100 ml Sojamilch oder Milch
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 215 g Kürbispüree
Optional: Puderzucker
  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. In einer Schüssel die trockenen Zutaten vermischen (Mehl, Backpulver, Natron und Salz)
  3. In einer zweiten Schüssel Vanillepulver, Zucker und die MyEy Mischung schaumig schlagen.
  4. Öl, Milch, Essig und Lebkuchengewürz zu den flüssigen Zutaten dazugeben und rühren.
  5. Kürbispüree unterheben und vermengen.
  6. Das Mehlgemisch unter die Masse rühren und gut vermengen.
  7. Die Springform mit dem Teig füllen und die Springform 2 – 3 Mal leicht auf den Tisch klopfen. Durch das klopfen wird allfällige Luft aus dem Teig geklopft. Ihr seht das, falls dabei Blasen in eurem Teig entstehen…
  8. Nun für 50-60 Minuten backen.
  9. Wenn der Kuchen abgekühlt ist mit Puderzucker bestreuen!

Wenn ihr das Kürbispüree wie ich schon tiefgefroren habt, ist der Kuchen sehr schnell gemacht (wenn die Auftaudauer nicht mitberechnet wird).

Ich habe noch etwas Kürbispüree im Tiefkühlfach und weil mein Freund und ich so begeistert sind, werde ich diesen Kuchen diesen Sonntag direkt nochmals backen.



Habt ihr schon mit Kürbis gebacken?

Gerösteter Rosenkohl

Hallo Zusammen

Hach ja, Rosenkohl. Das ist mit uns wohl eine Hass-Liebe. Mal mag ich ihn, dann wieder überhaupt nicht. Letzter Jahr mochte ihn ganz gerne. Diese Jahr dann plötzlich wieder nicht. Seltsam und damit wollte ich es nicht belassen. Im Internet bin ich immer öfter auf Rezepte von gerösteten Rosenkohl gestoßen und dachte ich gebe ihm eine letzte Chance. Und wir ihr euch denken könnt, er hat mich doch noch ein verführt…Ach Rosenkohl, geröstet kann ich doch ganz gut leiden;)


Okay mal ernsthaft..Habt ihr Rosenkohl schon gebacken/geröstet probiert? Selbst mein Freund, ein Rosenkohl-Verweiger, hat eine große Portion gegessen. Durch die Röstaromen bekommt er einen anderen Geschmack. Logisch schmeckt er immer noch nach Rosenkohl, aber irgendwie feiner. Und das knusprige gibt einen besonderen Kick. Also einfach mal probieren. Sicher auch toll für Kinder die sonst kein Gemüse essen, einfach in den Backofen schieben und rösten=)

 
Zutaten: Zubereitung:
  • 500 g Rosenkohl
  • 1 TL – 3 EL Öl
  • Kümmel
  • Cayenne Pfeffer
  • Salz, Pfeffer
  1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Rosenkohl waschen und halbieren.
  3. Mit Öl und den Gewürzen vermengen und auf ein Backblech verteilen.
  4. Für 20 – 25 Minuten backen. Wer möchte kann für die letzten 5 Minuten noch die Grill-Funktion anstellen!
Das war es schon. Es ist wirklich nicht viel Arbeit und wäre ich nicht so begeistert davon, wäre es kaum ein Rezept das ich posten würde. Aber es musste einfach sein=)


Übrigens habe ich den Rosenkohl auf Salat geben, was wunderbar geschmeckt hat. Ich habe ihn aber auch schon als Beilage zu Kartoffel gegessen, die ich auch in den Ofen gegeben habe (Allerdings etwas früher, da sie länger brauchen).

Habt ihr schon Rosenkohl gebacken? Esst ihr überhaupt gerne Rosekohl?

Kochbananen-Curry mit Kokosreis

Hallo Zusammen

Habt ihr schon mal Kochbananen probiert?

Ich habe sie das erste Mal in Afrika probiert und war so überrascht das sie gar nicht nach Bananen schmecken. Auch die Textur ist nicht mit den “normalen” Bananen zu vergleichen. Frisch geschält ist das Fruchtfleisch hart und durch das kochen wird es weich, ähnlich wie weich gekochte Kartoffeln. Der Geschmack ist schwer zu beschreiben, aber mich erinnert es an Kartoffeln.
Vom aussehen her, geben Kochbananen vielleicht nicht den besten Hingucker, aber muss es ja auch nicht immer, oder?!=)
In Afrika habe ich ab und zu Kochbananen - Curry gegessen.  Es war immer sehr simple, mit wenig Zutaten und genauso habe ich es nun auch gekocht. Wenig Zutaten, einfache Zubereitung, stressfrei und schnell…





Zutaten:


Zubereitung:
  • 2 Kochbananen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischotte (Menge nach belieben)
  • 1/2 – 2 TL Kokosnussöl
  • 1 kleine Dose Kokosmilch (200ml)
  • Etwas Gemüsebrühe (ca. 50 – 100ml)
  • Currypulver ( Ca. 1 TL- 1EL, je nach Belieben)
  • Pfeffer, Salz
  • Reis (Menge nach Belieben)
  1. Den Reis als erstes zubereiten. Dafür den Reis mit beinahe der doppelten Menge Wasser aufsetzen. Den Rest mit Kokosmilch auffüllen. (Es braucht nicht viel, um den Reis nach Kokos schmecken zu lassen)
  2. Die Kochbananen schälen. Da sich Kochbanen schwerer schälen lassen, als die uns bekannten, kann es sein das ihr mit einem Messer nachhelfen müsst.
  3. Die geschälten Bananen in ca. Daumendicke Stücke schneiden und zur Seite stelle.
  4. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden.
  5. In etwas Öl anbraten.
  6. Die Chili klein schneiden und in das Öl dazugeben.
  7. Kurz warten und die Bananen und das Currypulver hinzufügen.. Kurz mitdünsten.
  8. Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen und bei geschlossenem Deckel auf kleiner Stufe köcheln lassen.
  9. Nach ca. 15-20 Minuten sollten die Kochbananen weich sein. Nun noch einmal abschmecken und nachwürzen.
  10. Et Voila.

Ich habe die Kochbananen übrigens im Edeka gekauft, teuer waren sie nicht. Also wenn ihr welche entdeckt, probiert es mal aus!
Selbstverständlich ist das Curry variierbar. Es kann noch andere Gemüse hinzugefügt werden, wie z.B. Brokkoli, Blumenkohl oder auch Spinat. Da die Kochbananen eher neutral schmecken, könnt ihr auch mit unterschiedlichen Gewürzen experimentieren!
Tipp: Die Kochbananen sind reif, wenn sie grün-gelblich – mit schwarzen Flecken sind. Wenn sie noch ganz grün sind, eigenen sich eher zum frittieren, wenn ihr das nicht tun wollt, dann wartet ca. 1 Woche, dann sollten sie gelber werden. Ganz dunkle/Schwarze Bananen können wunderbar für Süßspeisen verwendet werden, da das Fleisch mit weiterem Reifegrad immer süßer werden!

Kennt ihr noch andere Rezepte mit Kochbananen?